September 22, 2026

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September 22, 2026

Easyjet und IHG verknüpfen Angebote für mittelständische Unternehmen

Der britische Billigflieger Easyjet und die internationale Hotelgruppe InterContinental Hotels Group (IHG) haben eine weltweite Partnerschaft zwischen ihren Kundenbindungsprogrammen für Firmenkunden vereinbart. Die Kooperation verknüpft das Abo-Programm Easyjet Plus mit dem Firmenkundennetzwerk IHG Business Edge und zielt speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen ab. Durch die gegenseitige Einbindung der Systeme sollen Geschäftsreisende aus dem Mittelstand tarifliche Vergünstigungen sowie Sonderkonditionen bei Flügen und Hotelübernachtungen erhalten. Geschäftsreisende, die eine kostenpflichtige Easyjet-Plus-Mitgliedschaft besitzen, erhalten im Rahmen der Vereinbarung nach ihrer ersten Übernachtung einen verkürzten Weg zum Status IHG One Rewards Gold Elite. Damit verbunden sind Preisnachlässe sowie bevorzugte Buchungskonditionen in den weltweit mehr als 7.000 Häusern der 21 IHG-Marken. Im Gegenzug gewährt der Hotelkonzern den Mitgliedern seines Business-Edge-Programms einen Nachlass von zehn Prozent auf den Jahresbeitrag für Easyjet Plus, was Extras wie bevorzugte Sicherheitskontrollen, beschleunigtes Einsteigen, freie Sitzplatzwahl und zusätzliches Handgepäck beinhaltet. Luftfahrt- und Hotellerieanalysten werten die Partnerschaft als Versuch beider Konzerne, den ertragsstarken Bereich der Firmenkunden ohne aufwendige eigene Vertriebsnetze auszubauen. Da kleine und mittlere Betriebe im Vergleich zu Großkonzernen selten individuelle Rahmenverträge verhandeln, versuchen Fluggesellschaften und Hotelketten, diese Zielgruppe über gebündelte Rabatt- und Statusprogramme an die eigenen Marken zu binden. Nach der Erholung des Reiseverkehrs steht das Segment der Geschäftsreisen in vielen europäischen Märkten weiterhin unter Kosten- und Konsolidierungsdruck. Kritiker verweisen jedoch darauf, dass der tatsächliche Nutzen solcher Allianzmodelle für Unternehmen oft von den konkreten Reiseprofilen abhängt. Bevorzugte Sicherheitskontrollen und Zusatzgepäck gelten bei Budget-Airlines zwar als operative Erleichterung, schaffen jedoch erst bei hoher Reiseschwere einen messbaren Mehrwert. Ob die Verknüpfung beider

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Eurowings beschriftet Flugzeuge mit Personennamen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Eurowings hat unter dem Titel „Name a Plane“ ein Gewinnspiel gestartet, bei dem Vornamen von Einzelpersonen auf vier Flugzeugen des Typs Airbus A320 angebracht werden sollen. Vom 21. September bis zum 11. Oktober 2026 können Interessierte Vorschläge und Begründungen auf der digitalen Plattform der Airline einreichen. Nach Angaben der Lufthansa-Tochter richtet sich der Wettbewerb an Personen, die sich im Alltag, in Vereinen oder im ehrenamtlichen Bereich engagieren. Eine von der Fluggesellschaft eingesetzte Jury wählt aus den Einsendungen vier Namen aus, die Bekanntgabe der Ergebnisse ist für Dezember 2026 vorgesehen. Die temporäre oder dauerhafte Beschriftung von Passagierflugzeugen mit Namen zählt in der Luftfahrtbranche zu den etablierten Instrumenten der Markenkommunikation. Während Traditionscarrier wie die Muttergesellschaft Lufthansa ihre Flottenmitglieder gewöhnlich nach Städten, Bundesländern oder Partnerregionen benennen, nutzen Direkt- und Ferienfluggesellschaften Namenswettbewerbe vorrangig zur Stärkung der Kundenbindung und zur Steigerung der Reichweite in den sozialen Medien. Die Platzierung persönlicher Vornamen auf dem Flugzeugrumpf soll eine emotionalere Ansprache der Zielgruppen ermöglichen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass solche Kundenbindungskampagnen bei Billig- und Ferienfliegern mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand verbunden sind, da Folienbeschriftungen an der Außenhaut während regulärer Wartungsintervalle angebracht werden können. Der betriebliche Nutzen liegt für das Unternehmen vor allem in der Generierung von Kundendaten und der medialen Aufmerksamkeit im Vorfeld der Buchungssaison für das Folgejahr. Eine direkte Auswirkung auf Auslastungszahlen oder Ticketerträge lässt sich bei solchen Marketingaktivitäten jedoch schwer isolieren. Gleichzeitig geben Experten zu bedenken, dass personalisierte Sonderlackierungen und Namensgebungen organisatorische Anpassungen erfordern, wenn betroffene Flugzeuge im täglichen Rotationsplan kurzfristig getauscht werden müssen.

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Dienstzeitüberschreitung nach Ausweichroute: Aufsichtsbehörde untersucht Aeroflot-Zwischenfall

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat eine Untersuchung zu einem schwerwiegenden Zwischenfall beim staatlichen Marktführer Aeroflot eingeleitet. Grund dafür ist eine erhebliche Überschreitung der gesetzlich zulässigen Flugdienstzeit durch die Besatzung eines Liniendienstes von Sotschi nach Moskau-Scheremetjewo am 12. September 2026. Der betroffene Flug SU1041, durchgeführt mit einer Boeing 737-800 und 138 Passagieren an Bord, musste aufgrund von gesperrten Lufträumen und Sicherheitsauflagen im russischen Luftraum großräumige Umleitungen über das Territorium von Kasachstan fliegen. Aus Branchenberichten geht hervor, dass die neun köpfige Besatzung – bestehend aus drei Piloten und sechs Flugbegleitern – bereits den Hinweg von Moskau nach Sotschi absolviert hatte. Durch die spürbare Flugzeitverlängerung auf dem Rückflug summierte sich die reine Dienstzeit der Crew bei der Landung gegen 04:00 Uhr morgens auf rund 15 Stunden, exklusive der anschließenden Nachbereitungsaufgaben. Damit wurde das rechtlich vorgeschriebene Limit für die maximale Dienstzeit selbst unter Ausnutzung aller gesetzlichen Ausnahmeregelungen und Verlängerungsoptionen überschritten. Der Flugkapitän meldete den Vorfall nach der Ausstiegsprozedur der Passagiere eigenständig an die Behörden. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die anhaltenden Restriktionen im osteuropäischen Luftraum und die Ausweichrouten über Drittstaaten die Umlaufpläne russischer Fluggesellschaften regelmäßig belasten. Längere Flugstrecken erhöhen nicht nur den Treibstoffverbrauch und den Reparaturbedarf der verbliebenen West-Flotte, sondern treiben auch das Personal an die Grenzen der physischen Leistungsfähigkeit. Die Anhäufung von Überstunden im Cockpit gilt in der Zivilluftfahrt als Sicherheitsrisiko, da Müdigkeit und nachlassende Konzentration die Fehleranfälligkeit bei komplexen Flugmanövern erhöhen. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die personellen und operationalen Engpässe im russischen Luftverkehrssektor. Während Rosaviatsiya das Ereignis offiziell als Zwischenfall eingestuft

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Swissport übernimmt Mehrheit am Bodenabfertiger Giraldo Hermanos International

Der Schweizer Bodenabfertigungskonzern Swissport baut seine Präsenz auf dem lateinamerikanischen Kontinent aus und hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an dem kolumbianischen Dienstleister Giraldo Hermanos International (GHI) unterzeichnet. Das lokale Unternehmen ist aktuell an den bedeutenden Flughafenstandorten Bogotá und Medellín operativ tätig und verfügt über die behördlichen Lizenzen zur Erbringung von Passagier-, Fracht- und Rampenabfertigungsservices an sämtlichen wichtigen Verkehrsflughäfen Kolumbiens. Zum Kundenstamm von GHI gehören internationale Passagier- und Frachtfluggesellschaften wie Copa Airlines, Air Europa, Turpial Airlines, Solar Cargo und FedEx. Für die in Kloten ansässige Swissport International AG bedeutet die geplante Transaktion den Ersteintritt in den kolumbianischen Luftfahrtmarkt. Durch den Erwerb erweitert der Konzern sein regionales Netzwerk in Lateinamerika, wo das Unternehmen bislang an 85 Flughäfen in 15 Ländern vertreten ist. Die Übernahme umfasst neben den klassischen Abfertigungsdiensten auch spezialisierte Bodendienstleistungen wie die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität. Der vollkommene Vollzug der Vereinbarung steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der banküblichen Aufsichtsbedingungen sowie der Genehmigung durch die zuständigen kolumbianischen Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden. Branchenkenner werten den Schritt als Teil der anhaltenden Konsolidierung im globalen Markt für Bodenabfertigungsdienste. Großkonzerne versuchen zunehmend, bestehende Lücken in ihren weltweiten Flotten- und Airline-Netzwerken durch die Übernahme regional etablierter Akteure zu schließen, um internationalen Fluggesellschaften integrierte Verträge über mehrere Länder hinweg anzubieten. Kolumbien zählt aufgrund seiner geografischen Lage und des kontinuierlichen Wachstums im südamerikanischen Passagier- und Frachtverkehr zu den wirtschaftlich relevanten Luftfahrtmärkten der Region. Dennoch stehen internationale Abfertigungsdienstleister bei der Integration lokaler Anbieter vor operationalen und finanziellen Herausforderungen. Dazu zählen schwankende Frachtvolumina, länderspezifische Arbeitsrechtsbestimmungen

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Softwarefehler bei britischer Flugsicherung: Störung im Flugdatensystem führte zu landesweiten Verzögerungen

Ein technischer Defekt im Flugdatensystem des britischen Flugsicherungsdienstleisters Nats hat am 8. September 2026 zu erheblichen Beeinträchtigungen im Luftverkehr über dem Vereinigten Königreich geführt. Ursache der Störung war nach Angaben der Flugsicherung ein Fehler in der Softwareverarbeitung: Eine manuelle Abfrage eines Flugzeug-Identifizierungscodes wurde durch einen systeminternen Vorgang mit höherer Priorität unterbrochen. Dieser Abbruch führte zur Ausgabe fehlerhafter Datensätze, was in der Folge die automatische Verarbeitung nachfolgender Flugplanaktualisierungen verhinderte. Von dem Systemausfall war primär das London Area Control Centre in Swanwick betroffen, das für die Überwachung des oberen Luftraums oberhalb von rund 7.500 Metern zuständig ist. Um das System sicher herunterzufahren, neu zu starten und die Flugdaten vollständig neu einzulesen, verhängte Nats vorsorglich Kapazitätsbeschränkungen für den gesamten britischen Luftraum. Die operativen Einschränkungen dauerten rund sechs Stunden an. Die dadurch entstandenen Flugverspätungen und Ausfälle führten zu einem Passagierrückstau an zahlreichen Flughäfen, dessen Abbau mehr als zwei Tage in Anspruch nahm. Luftfahrtanalysten und Branchenverbände verweisen darauf, dass Störungen der Flugsicherungsinfrastruktur im hochfrequentierten europäischen Luftraum rasch kaskadierende Wirkungen entfalten. Zwar ist vorübergehend eine provisorische Behebung des Fehlers implementiert worden, um den Betrieb zu sichern, eine endgültige Korrektur des Softwarecodes befindet sich jedoch noch in der Prüfung. Der Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit hochgradig automatisierter Kontrollsysteme gegenüber spezifischen Prozesskonflikten. Für betroffene Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber bedeutete die mehrstündige Kapazitätsreduzierung organisatorischen Mehraufwand sowie finanzielle Belastungen durch Umbuchungen und Betreuungsleistungen für Passagiere. Die britische Luftfahrtbehörde prüft die genauen Abläufe der Störung, um sicherzustellen, dass künftige Softwareaktualisierungen solche systemischen Konflikte im laufenden Kontrollbetrieb zuverlässig ausschließen.

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Skytrax 2026: Star Alliance Lounge in Paris erhält Branchenpreis

Bei den Skytrax World Airline Awards 2026 in London wurde die Star Alliance Lounge am Flughafen Paris-Charles de Gaulle zum dritten Mal in Folge als weltweit beste Lounge einer Airline-Allianz ausgezeichnet. Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte die Allianz-Lounge am Flughafen Los Angeles. Die 1.300 Quadratmeter große Einrichtung im Terminal 1 des Pariser Drehkreuzes wurde im Oktober 2023 in Betrieb genommen und bietet Arbeits- und Verpflegungsbereiche für Passagiere der angeschlossenen Fluggesellschaften. Am Flughafen Paris-Charles de Gaulle wickeln derzeit 21 Mitgliedsgesellschaften des Bündnisses wöchentlich mehr als 800 Fluginhalte ab. Die Bewertung beruht auf einer internationalen Befragung von Passagieren durch das britische Marktforschungsinstitut Skytrax. Neben Aufenthaltsbereichen und Gastronomieangeboten flossen Aspekte des Komforts und der Servicequalität in das Kundenvotum ein. Das Bündnis Star Alliance, dem weltweit 26 Fluggesellschaften angehören, nutzt exklusive Warteräume an Großflughäfen als Instrument zur Kundenbindung, um Vielfliegern und Premium-Passagierenallianzübergreifend einheitliche Betreuungsstandards am Boden zu bieten. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Investition in eigene Allianz-Lounges an internationalen Drehkreuzen eine Reaktion auf die gestiegenen Erwartungen im hochpreisigen Passagiersegment darstellt. Da viele Mitgliedsgesellschaften an großen Flughäfen keine eigenen Betreuungseinrichtungen betreiben, bündelt die Allianz die Bodenabfertigung für Business-Class-Gäste und Statuskunden. Gleichzeitig stehen Betreiber vor der Herausforderung, Kapazitätsengpässe während der morgendlichen und abendlichen Spitzenzeiten zu vermeiden, wenn zahlreiche Langstreckenverbindungen zeitnah abgefertigt werden. Die auf Kundenbefragungen basierenden Skytrax-Ergebnisse reflektieren vorrangig die subjektive Zufriedenheit der Umfrageteilnehmer. Sie bieten der Luftfahrtbranche Anhaltspunkte für die Markenwahrnehmung, erfassen jedoch keine betrieblichen Messgrößen wie die Auslastung, die Betriebskosten pro Fluggast oder die Abfertigungseffizienz an den Sicherheits- und Passkontrollen des jeweiligen

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Absehbarer Abschied eines Langstreckenklassikers bei der Deutschen Lufthansa

Die Flotte der Deutschen Lufthansa steht vor einem bedeutenden Generationswechsel im Interkontinentalverkehr. Mit der bevorstehenden Außerdienststellung der verbliebenen vier Exemplare des Typs Airbus A340-600 endet im Oktober 2026 eine fast ein Vierteljahrhundert andauernde Ära dieses vierstrahligen Großraumflugzeugs. Die Fluggesellschaft treibt die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte voran und setzt künftig verstärkt auf moderne zweistrahlige Flugzeugmuster, deren Betrieb wirtschaftlicher gestaltet werden kann. Für die Passagiere und Beobachter der Luftfahrtbranche verbleibt nur noch ein kurzes Zeitfenster, um das längste Passagierflugzeug im Fuhrpark des deutschen Flagcarriers im regulären Liniendienst zu erleben. Restliche Flugrouten über dem Nordatlantik Der operative Einsatz des Airbus A340-600 ist in der Endphase seiner Dienstzeit stark verdichtet worden. Lufthansa setzt die verbliebenen Maschinen mit den Kennzeichen D-AIHF, D-AIHX, D-AIHY und D-AIHZ fast ausschließlich als Kapazitätspuffer auf besonders nachgefragten Routen über dem Nordatlantik ein. Der Flugbetrieb wird von der zentralen Drehscheibe am Flughafen Frankfurt am Main aus gesteuert. Zu den fest eingeplanten Zielorten gehört die Verbindung zum John F. Kennedy International Airport in New York unter den Flugnummern LH400 und LH401. Neben der Route nach New York bildet der Washington Dulles International Airport das zweite Hauptziel für die verbliebenen Vierstrahler. Auf den Kursen LH416/LH417 sowie LH418/LH419 teilen sich die A340-600 den Flugplan zeitweise mit Flugzeugen des Typs Boeing 747-8. Durch die hohe Nachfrage im Premiumsegment auf diesen Strecken erweist sich die Bestuhlung des Typs als nützlich. Die Kabinenkonfiguration bietet acht Sitzplätze in der First Class sowie 56 Plätze in der Business Class, was eine überdurchschnittlich hohe Kapazität in den oberen Beförderungsklassen bedeutet. Besondere

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ÖHV dankt Stefan Schnöll und begrüßt Nachfolge durch Karoline Edtstadler

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich zum personellen Wechsel im Tourismusressort des Landes Salzburg geäußert. Der scheidende Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll legte seine Funktion als Tourismusreferent nieder, woraufhin die Branchenvertretung seinen Einsatz für den regionalen Beherbergungssektor und die kooperative Zusammenarbeit lobte. ÖHV-Präsident und Salzburger Landesvorsitzender Walter Veit hob in einer Stellungnahme die kontinuierliche Gesprächsbereitschaft Schnölls sowie dessen Einbindung von Branchenanliegen bei politischen Entscheidungen hervor. In der Amtszeit Schnölls wurden wesentliche verkehrs- und touristikpolitische Maßnahmen umgesetzt, darunter die Einführung des Guest Mobility Tickets für Übernachtungsgäste. Dieses Ticket ermöglicht Urlaubern die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im gesamten Bundesland Salzburg und zielte darauf ab, die Verkehrsströme in den stark frequentierten alpinen Regionen und der Landeshauptstadt besser zu steuern. Die Ausgestaltung öffentlicher Mobilitätsangebote gilt im Salzburger Tourismus als wichtiger Faktor zur Entlastung der regionalen Straßeninfrastruktur. Die Agenden des Tourismusressorts übernimmt künftig Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Die ÖHV begrüßte die Bündelung der Branchenzuständigkeit bei der Landeshauptfrau angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen im Gastgewerbe. Die Hotellerie sieht sich derzeit mit steigenden Betriebskosten, Arbeitskräftemangel sowie volatilen Buchungszahlen konfrontiert, weshalb die Interessenvertretung eine enge Abstimmung zwischen Politik und Betrieben einfordert. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Übergabe des Tourismusressorts in eine Phase fällt, in der richtungweisende Entscheidungen zur Steuerung von Gästeströmen und zur Finanzierung lokaler Infrastrukturen anstehen. Ob die künftige Ressortführung die Erwartungen der Hotellerie an administrative Entlastung und verlässliche Rahmenbedingungen erfüllen kann, wird sich an den anstehenden politischen Vorhaben und Gesetzgebungsverfahren auf Landesebene zeigen.

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Verzögerungen bei der Zertifizierung der Boeing 777X durch drohende Streiks

Die Zulassung des Langstreckenflugzeugs Boeing 777X steht vor neuen verfahrenstechnischen und betrieblichen Hürden. Das Flugzeugprogramm, dessen geplante Indienststellung nach ursprünglichen Kalkulationen bereits für das Jahr 2020 vorgesehen war, verschiebt sich nach aktuellen Planungen bis mindestens in das Jahr 2027. Grund dafür sind kumulierte Verzögerungen durch Qualitätsprobleme sowie regulatorische Anforderungen. Eine drohende Arbeitsniederlegung der im Verband Society of Professional Engineering Employees in Aerospace organisierten Ingenieure und technischen Fachkräfte könnte das Test- und Zertifizierungsprogramm in den kommenden Wochen vorübergehend vollständig zum Stillstand bringen. Die Verträge der rund 17.000 betroffenen Beschäftigten laufen am 6. Oktober 2026 aus, woraufhin nach Ablauf der Frist Streikmaßnahmen eingeleitet werden könnten. Verhandlungsstand und Angebote der Unternehmensleitung Die Auseinandersetzungen zwischen der Führungsebene des Flugzeugbauers und der Arbeitnehmervertretung erreichten nach der Ablehnung eines ersten Tarifangebots im August 2026 einen kritischen Punkt, als sich 88 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für eine Streikermächtigung aussprachen. Als Reaktion darauf legte das Management am 11. September 2026 ein überarbeitetes Vertragsangebot vor. Dieses sieht eine garantierte Gehaltserhöhung von zehn Prozent mit Wirkung zum 16. Oktober 2026 sowie eine weitere Anhebung um vier Prozent im März 2027 vor. Für die darauffolgenden drei Jahre sind jährliche Lohnsteuerungsbudgets von sechs Prozent mit Mindestanpassungen geplant. Die Verhandlungskommission der Gewerkschaft bewertete das nachgebesserte Angebot positiv und empfahl den Mitgliedern die Annahme des Entwurfs. Dennoch bleibt die finale Abstimmung der Belegschaft abzuwarten. Konzernchef Kelly Ortberg betonte in Erklärungen gegenüber Investoren die zentrale Bedeutung einer Einigung und wies darauf hin, dass die Zertifizierungsaktivitäten für das Modell 777-9 im Falle eines Streiks bis zur Rückkehr

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Air Baltic versucht mit 33-Euro-Tickets an Geld zu kommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic startet ab dem 22. September 2026 eine zweiwöchige Rabattaktion namens „Grabout“ für Flüge im Zeitraum von November 2026 bis Ende August 2027. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einem Chapter-11-Insolvenzverfahren. Das Angebot erstreckt sich über das gesamte Streckennetz der Airline und sieht fixe Preiskategorien pro Einzelstrecke vor, die bei 33 Euro beginnen und gestaffelt bis 177 Euro reichen. Ausgenommen von den Aktionspreisen sind ausgewählte Langstrecken- und Sonderverbindungen wie die Strecken von Riga nach Sharm el-Sheikh, Hurghada und Dubai sowie vereinzelte Routen ab Vilnius und Kuusamo. Die Ticketaktion dient der Airline als Instrument zur Auslastungssteuerung für die bevorstehende Winterflugplanperiode 2026/2027 sowie zur frühzeitigen Sicherung von Buchungseingängen für den Sommer 2027. Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft bleibt der Flughafen Riga, von wo aus die meisten Direktverbindungen angeboten werden, ergänzt durch dezentrale Strecken ab den baltischen Nachbarstandorten Tallinn und Vilnius. Zu den meisteingesetzten Zielen im Streckennetz gehören europäische Metropolen und Urlaubszentren wie Amsterdam, Barcelona, Berlin, London, Paris und Wien. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Sonderrabatte und kontingentierte Festpreise im europäischen Luftverkehr zwar kurzfristige Liquidität generieren, jedoch den durchschnittlichen Ertrag pro Sitzplatzkilometer belasten können. Air Baltic setzt in ihrer Flotte ausschließlich auf den Flugzeugtyp Airbus A220-300 und stattet diesen schrittweise mit dem Satelliten-Internetsystem Starlink von SpaceX aus. Trotz modernisierter Kabinenausstattung steht das Unternehmen im Wettbewerb mit europäischen Billigfluggesellschaften, die auf parallelen Strecken im Ostseeraum aggressive Preisstrategien verfolgen. Der Umstand, dass sich Air Baltic derzeit in einem Insolvenzverfahren befindet, kann für Passagiere im Falle des Falles problematisch werden. Für Passagiere bedeutet das

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