September 24, 2026

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September 24, 2026

Neue Finanzierung der Flugrettung in Wien und Niederösterreich

Die Niederösterreichische Landesregierung hat einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 500.000 Euro für den gemeinsam mit der Bundeshauptstadt Wien betriebenen Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg beschlossen. Mit dieser Mittelfreigabe sichert das Land Niederösterreich den durchgehenden Betrieb des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 9 für das Jahr 2027 ab. Hintergrund dieser Nachzahlung ist eine aktuelle Auswertung der Einsatzzahlen, wonach rund 80 Prozent der Ausflüge des in Wien stationierten Hubschraubers Notfallorten im östlichen und nördlichen Niederösterreich gelten. Ab dem 1. Jänner 2028 planen die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland die Einführung eines grundlegend überarbeiteten Finanzierungsmodells. Die bisherige pauschale Kostenaufteilung soll durch eine minutengenaue Abrechnung nach tatsächlich erbrachten Flugleistungen ersetzt werden. Einsatzstruktur und länderübergreifende Notfallversorgung am Stützpunkt Wien-Erdberg Der Notarzthubschrauber Christophorus 9 ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein in der präklinischen Notfallversorgung der ostösterreichischen Region. Stationiert auf dem Dach des ÖAMTC-Zentrums in Wien-Erdberg, deckt der Hubschrauber durch seine geografische Lage sowohl das Wiener Stadtgebiet als auch angrenzende Regionen in Niederösterreich und dem Burgenland ab. Die Flugrettung kommt insbesondere bei zeitkritischen medizinischen Notfällen wie schweren Verkehrsunfällen, internistischen Akutereignissen oder Arbeitsunfällen zum Einsatz, bei denen der bodengebundene Rettungsdienst aufgrund von Distanzen oder Verkehrslagen längere Anfahrtszeiten benötigt. Die jüngste Evaluierung des Einsatzgeschehens zeigte ein deutliches Ungleichgewicht zwischen dem Standort des Hubschraubers und dem tatsächlichen Ort der Notfalleinsätze. Während die Maschine administrativ und logistisch in Wien verankert ist, entfällt der überwiegende Teil der Flugstunden auf Einsätze im niederösterreichischen Umland, etwa im Weinviertel oder im Industrieviertel. Der nun beschlossene Sonderbeitrag von 500.000 Euro dient dem Ausgleich dieses Betriebsaufwands und soll die

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Ryanair tritt dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft bei

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) beigetreten. Mit dem Schritt schließt sich der größte europäische Punkt-zu-Punkt-Anbieter dem Dachverband der deutschen Reisewirtschaft an, um gemeinsam gegenüber der Politik für eine Reduzierung staatlich beeinflusster Standortkosten einzutreten. Sowohl Ryanair-Sprecher Marcel Pouchain Meyer als auch BTW-Generalsekretär Sven Liebert verwiesen bei der Bekanntgabe der Mitgliedschaft auf die im europäischen Vergleich schleppende Erholung des deutschen Luftverkehrsmarktes, der im Gesamtaufkommen weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau zurückbleibt. Die Fluggesellschaft verbindet ihren Beitritt mit der wiederholten Forderung an die deutsche Bundesregierung, die Luftverkehrsteuer abzuschaffen sowie staatliche Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafenentgelte zu senken. Ryanair argumentiert, dass hohe Standortabgaben die Rentabilität von Strecken an deutschen Regional- und Großflughäfen belasten und Kapazitäten in Märkte mit niedrigeren Zugangskosten wie Italien, Polen oder Marokko verlagert werden. Der BTW unterstützt diese Stoßrichtung und hebt hervor, dass verteuerte Flugverbindungen sowohl den Incoming-Tourismus als auch den Geschäftsreiseverkehr am Wirtschaftsstandort Deutschland beeinträchtigen. Luftfahrtanalysten werten den Beitritt zum BTW als Verschiebung in der Verbandspolitik der Airline, die Branchenverbänden in der Vergangenheit meist ferngeblieben war. Durch den Schulterschluss mit der deutschen Tourismuswirtschaft versucht das Unternehmen, den politischen Druck bezüglich der Abgabenstruktur auf Bundes- und Landesebene zu erhöhen. Gleichzeitig steht Ryanair bei Flughafenbetreibern in der Kritik, da die Airline Kapazitätsentscheidungen und Flugangebote sehr kurzfristig an Konditionen koppelt und Entgeltordnungen an kleineren Standorten unter Zugzwang setzt. Ob die gemeinsame Initiative von BTW und Ryanair zu Anpassungen im Abgabenrecht führt, ist offen. Die Bundesregierung und betroffene Bundesländer stehen vor dem Zielkonflikt zwischen der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sowie

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Kontinuierliche Hochgebirgsforschung und meteorologische Datenerfassung auf dem Hohen Sonnblick

Das auf einer Höhe von 3.106 Metern in den Hohe Tauern gelegene Sonnblick Observatorium begeht das Jubiläum seines 140-jährigen Bestehens. Seit der Aufnahme des Messbetriebs am 2. September 1886 liefert die Station eine nahezu lückenlose Datenreihe zur meteorologischen und atmosphärischen Erforschung des alpenländischen Hochgebirges. Was als Pionierprojekt der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie begann, hat sich zu einem internationalen Forschungszentrum entwickelt. Das Observatorium gilt als die höchstgelegene dauerhaft besetzte Wetter- und Umweltmessstation Europas. Durch seine geografische Lage oberhalb der terrestrischen Grenzschicht bietet der Gipfel Messbedingungen, die frei von unmittelbaren lokalen Emissionen sind. Das Zusammenspiel aus regionaler Verankerung, technischer Logistik und internationaler wissenschaftlicher Kooperation sichert den unterbrechungsfreien Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Historische Entwicklung und der Bau der Beobachtungsstation im Jahr 1886 Die Gründung der Beobachtungsstation auf dem Hohem Sonnblick geht auf das Zusammenwirken von Wissenschaft und regionalem Unternehmertum im späten 19. Jahrhundert zurück. Der Meteorologe Julius Hann, damals Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, suchte nach einer Möglichkeit, Messungen in der freien Atmosphäre durchzuführen, um die Dynamik von Wetterfahrten und Drucksystemen besser zu verstehen. Zur selben Zeit erkannte der Bergbauunternehmer Ignaz Rojacher aus Kolm Saigurn das Potenzial einer Gipfelstation. Unter der Leitung von Ignaz Rojacher (1844–1891) bauten einheimische Knappen und Handwerker im Sommer 1886 innerhalb weniger Monate das erste hölzerne Observatoriumsgebäude auf dem Gipfel auf. Das Baumaterial sowie die ersten wissenschaftlichen Instrumente zur Erfassung von Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonnenscheindauer mussten manuell und mit Hilfe einfacher Transportmittel über die steilen Flanken des Raurisertals auf über 3.000 Meter

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Linz: DAT und Qatar Airways starten Interlining

Die subventionierten Danish-Air-Transport-Flüge zwischen Linz und Frankfurt am Main sind nun um ein Interline-Abkommen reicher, denn die Regionalfluggesellschaft und Qatar Airways haben ein solches in Kraft gesetzt. Für Passagiere hat dies zur Folge, dass diese in Frankfurt am Main auf Qatar Airways umsteigen können bzw. umgekehrt dort auf DAT und das Gepäck durchgecheckt wird. Das katarische Luftfahrtunternehmen hat bereits den Verkauf von Flugscheinen mit DAT-Teilsegmenten von/nach Linz aufgenommen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Codeshare-Flüge, sondern um Interline. Das bedeutet konkret, dass aufgrund des Abkommens Flugscheine der beiden Carrier auf einer Buchung verkauft werden können und sowohl Passagiere als auch Gepäck „durchgecheckt“ werden können. Linz ist damit – via Frankfurt am Main – auch an das Drehkreuz Doha angeschlossen.

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Flughafen Dresden und Elbe Flugzeugwerke bauen Infrastruktur aus

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und die Elbe Flugzeugwerke GmbH haben Gespräche über die langfristige Ausrichtung und infrastrukturelle Entwicklung des Flughafens Dresden geführt. Im Zentrum der Abstimmungen stehen die Flächenbedarfe des Wartungs- und Umrüstungsbetriebs, der spezialisierte Stellflächen für Großraumflugzeuge sowie Kapazitäten für militärische Instandhaltungsprogramme benötigt. Die Betreibergesellschaft des sächsischen Flughafens sagt eine frühzeitige Einbindung des Industrieunternehmens bei künftigen Baumaßnahmen und Umgestaltungen des Vorfelds zu. Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im regionalen Flugverkehr, bei dem das Fracht- und Wartungssegment gegenüber dem rückläufigen innerdeutschen Linienpassagierverkehr an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt. Anforderungen an die Infrastruktur für die Wartung von Großraumflugzeugen Die Elbe Flugzeugwerke, ein Gemeinschaftsunternehmen von ST Engineering und Airbus, haben ihren Schwerpunkt in der Umrüstung von Passagierflugzeugen zu Frachtmaschinen sowie in der Wartung von Großraumflugzeugen. Für die Abwicklung von Programmen an Flugzeugmustern wie dem Airbus A380 oder dem A330 sind spezifische bauliche und logistische Voraussetzungen erforderlich. Neben ausreichend dimensionierten Hangarflächen betrifft dies vor allem die Tragfähigkeit der Vorfelder, Radien für Schleppvorgänge sowie zugewiesene Abstellpositionen, die den regulären Flugbetrieb nicht behindern. Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen, Jordi Boto für die Elbe Flugzeugwerke und Götz Ahmelmann für die Mitteldeutsche Flughafen AG, betonten die Notwendigkeit abgestimmter Planungen. Da die Abmessungen modernster Transport- und Passagierflugzeuge große Aufstellflächen beanspruchen, müssen betriebliche Abläufe des zivilen Linienverkehrs und des Industriebetriebs auf dem Gelände des Flughafens Dresden präzise koordiniert werden. Dazu gehört auch die Sicherstellung von Strom-, Betankungs- und Druckluftversorgungen an den jeweiligen Standplätzen. Bedeutung militärischer Wartungsaufträge und Spezialprogramme Neben dem zivilen Frachterumbau gewinnen militärische Instandhaltungs- und Nachrüstungsaufträge für

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Volotea nimmt Flüge zwischen Berlin und Florenz auf

Die spanische Fluggesellschaft Volotea hat eine neue Direktverbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nach Florenz in Italien aufgenommen. Es handelt sich um die erste durchgehende Flugverbindung von diesem Standort in die Hauptstadt der Toskana. Volotea bedient die Strecke zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Zum Einsatz kommt dabei ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A319 mit einer Kapazität von 156 Sitzplätzen. Die reine Flugzeit zwischen der Bundeshauptstadt und dem Flughafen Amerigo Vespucci beträgt rund zwei Stunden. Die Flughafenberliner Geschäftsführerin Aletta von Massenbach begrüßte die Rückkehr der Fluggesellschaft an den Standort. Das Angebot ist saisonal ausgerichtet und konzentriert sich auf die verkehrsstarken Reisemonate im Herbst, die Weihnachtsperiode bis Anfang Januar sowie die nachfolgende Sommerflugplanperiode ab Ende März. Volotea nutzt dabei die begrenzte Pisten- und Terminalkapazität des Florentiner Flughafens, der aufgrund seiner kurzen Start- und Landebahn nur von bestimmten Flugzeugmustern wie dem Airbus A319 angeflogen werden kann. Der Markteintritt auf der Strecke erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im europäischen Städtetourismus und Punkt-zu-Punkt-Luftverkehr. Volotea wurde 2011 in Barcelona gegründet und betreibt eine Flotte von rund 45 Passagierflugzeugen der Typen Airbus A319 und A320. Die Gesellschaft hat sich darauf spezialisiert, mittlere und kleinere europäische Regionalflughäfen sowie Hauptstadtdestinationen ohne Zwischenstopp miteinander zu verbinden. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Kontinuität von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Niedrigpreissegment stark von der kurzfristigen Buchungsnachfrage und den Betriebskosten an den jeweiligen Standorten abhängt. Fluggesellschaften in diesem Segment passen ihre Streckennetze und Flugfrequenzen flexibel an, weshalb die Dauerhaftigkeit saisonaler Streckenangebote regelmäßig auf den Prüfstand gestellt wird.

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Iberia startet Countdown zum 100-jährigen Jubiläum

Die spanische Fluggesellschaft Iberia bereitet sich auf ihr hundertjähriges Unternehmensjubiläum im Jahr 2027 vor. Hundert Tage vor Beginn des Jubiläumsjahres hat die Führung des Unternehmens das geplante Veranstaltungsprogramm sowie eine Sonderlackierung für ausgewählte Flugzeuge der Flotte vorgestellt. Die Aktivitäten umfassen institutionelle Veranstaltungen, kulturelle Initiativen und die Eröffnung von Markenräumen in Spanien und Lateinamerika. Zeitgleich treibt die Gesellschaft Investitionen in die Flottenmodernisierung, das Bordprodukt und die Wartungsinfrastruktur voran, um die Marktposition des Drehkreuzes Madrid-Barajas zu festigen. Die Maßnahmen sind Teil des Unternehmensplans für das Jahr 2030, der ein Investitionsvolumen von sechs Milliarden Euro vorsieht. Veranstaltungsprogramm und regionale Schwerpunkte in Spanien und Lateinamerika Der offizielle Auftakt der Hauptfeierlichkeiten ist für Juni 2027 angesetzt, dem Gründungsmonat der Fluggesellschaft. Die zentrale Veranstaltung soll in den Wartungshangars von La Muñoza in der Nähe des Flughafens Madrid-Barajas stattfinden. Zudem plant das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsvereinigung CEOE eine Veranstaltung an der Madrider Börse sowie Kooperationen mit der Casa de América. Eine historische Verbindung besteht zum Ausbildungsschiff der spanischen Marine, der Juan Sebastián de Elcano, das im Jahr 2027 ebenfalls sein hundertjähriges Bestehen feiert und auf denselben Werftgründer Horacio Echevarrieta zurückgeht. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf dem lateinamerikanischen Markt. Neben der Einrichtung eines temporären Zentrums in der Madrider Innenstadt, dem Iberia Space in der Calle Alcalá, plant die Fluggesellschaft die Eröffnung ähnlicher Markenräume in Buenos Aires, Bogotá, Mexiko-Stadt und São Paulo. Diese Einrichtungen sollen als Treffpunkt für Kunden, Wirtschaftspartner und die Öffentlichkeit dienen. Ergänzend dazu sind eine Flugschau auf dem Flugplatz Cuatro Vientos, die Herausgabe

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Vereinigung Cockpit scharf kritisiert Vorhaben eines „Sozialplans Null“ bei CityLine

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Pläne des Lufthansa-Konzerns für die Abwicklung der Belegschaft der Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine scharf verurteilt. Hintergrund ist der im Raum stehende Beschluss eines sogenannten „Sozialplans Null“, der keinerlei finanzielle Ausgleichs- oder Abfindungsleistungen für die von der Einstellung des Flugbetriebs betroffenen Mitarbeiter vorsieht. Die Personalvertretung der CityLine hatte bereits vor der für April 2026 terminierten Stilllegung der Fluggesellschaft Verhandlungen über einen Nachteilsausgleich aufgenommen, wirft dem Management jedoch vor, die Gespräche über Monate hinweg ohne konkrete Ergebnisse verzögert zu haben. Nach Angaben der Arbeitnehmervertretung betrifft die geplante Betriebseinstellung langjährig Beschäftigte im Cockpit- und Kabinenbereich. VC-Vorständin Anja Granvogl, die selbst als Kapitänin bei der CityLine tätig ist, bezeichnete die Verweigerung finanzieller Zugeständnisse als unberechtigte Härte gegenüber dem Personal. Die Fluggesellschaft habe als 100-prozentige Konzerntochter über Jahrzehnte hinweg Zubringerdienste für das Drehkreuzgeschäft der Kernmarke Lufthansa sowie für Lufthansa Cargo geleistet. Auch nach der Pandemie sei ein beträchtlicher Teil der Flugleistung über externe Wet-Lease-Partner abgewickelt worden, was das interne Produktionsvolumen künstlich belastet habe. Die Gewerkschaft zieht zudem Parallelen zur wirtschaftlichen Gesamtlage des Mutterkonzerns. Während die Lufthansa-Gruppe in den vergangenen Geschäftsjahren wieder operative Milliardengewinne verzeichnete und Führungskräfteboni vollumfänglich auszahlte, werde den Beschäftigten der Tochtergesellschaft eine angemessene Absicherung verwehrt. Der Konflikt fügt sich in die Neuordnung der Regionalflugaktivitäten des Konzerns ein, bei der Streckennetze und Flottenkapazitäten schrittweise auf neu gegründete oder kostengünstigere Flugbetriebe wie City Airlines übertragen werden. Die Vereinigung Cockpit fordert die Konzernführung auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und gemeinsam mit der Personalvertretung einen materiell dotierten Sozialplan zu vereinbaren. Sollte

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Boeing 737-Max: Großbestellung durch Turkish Airlines

Die türkische Staatsfluggesellschaft Turkish Airlines hat eine Festbestellung über 100 Passagierflugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet zudem Optionen auf den Erwerb von weiteren 50 Maschinen dieses Typs. Der finale Vertragsabschluss erfolgte am 23. September 2026 in New York am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Beisein des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Dem Abschluss gingen monatelange Verhandlungen voraus, die durch Differenzen über Wartungskonditionen mit dem Triebwerkshersteller CFM International verzögert worden waren. Die Auslieferungen der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge sind für den Zeitraum zwischen 2033 und 2037 terminiert. Die Vereinbarung räumt der Fluggesellschaft zudem das Recht ein, Teilmengen der Bestellung in das größere Modell 737 Max 10 umzuwandeln. Hintergrund der Triebwerksverhandlungen und Vertragskonditionen Die Vorverhandlungen zu dieser Flottenbestellung reichten bis in das Jahr 2025 zurück. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Fluggesellschaft ihre Absicht kundgetan, bis zu 150 Maschinen der 737-Max-Familie sowie eine gesonderte Tranche von Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner abzunehmen. Die verbindliche Unterzeichnung des Abkommens für die Schmalrumpfflugzeuge blieb jedoch an eine Einigung über die Instandhaltungs- und Serviceverträge für die LEAP-1B-Triebwerke gekoppelt. Hersteller dieser Triebwerke ist CFM International, ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Konzerns GE Aerospace und des französischen Luftfahrtzulieferers Safran. Die Gespräche gerieten ins Stocken, da sich die Vertragspartner über die langfristigen Kostenstrukturen und Garantiebestimmungen der Triebwerkswartung uneinig waren. Während der Verhandlungsphase erwägte die Führung von Turkish Airlines öffentlich, den Auftrag an Boeing stornieren zu lassen und stattdessen Konkurrenzmodelle des europäischen Herstellers Airbus zu beschaffen, um Druck auf die Triebwerkslieferanten auszuüben. Mit der nun getroffenen

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Flughafen Linz bereitet sich auf Champions-League-Sonderflüge vor

Der Flughafen Linz dient im Zeitraum von September 2026 bis Jänner 2027 als zentraler Knotenpunkt für die Abwicklung des zusätzlichen Passagier- und Charterflugverkehrs im Rahmen der europäischen Vereinswettbewerbe des LASK. Die Anreisen internationaler Mannschaften wie des FC Liverpool, von Fenerbahçe Istanbul oder des FC Porto sowie die Logistik für mitreisende Anhänger und Funktionäre erfordern eine präzise Abstimmung der Flughafenressourcen. Neben dem operativen Regelbetrieb müssen zusätzliche Slot-Vergaben, Sonderabfertigungen am Boden, Sicherheitskontrollen und individuelle Zollprozesse für Gastmannschaften aus Nicht-Schengen-Ländern koordiniert werden. Gleichzeitig nutzen regionale Reiseveranstalter die Gelegenheiten zur Organisation von Fan-Charterflügen zu den Auswärtsspielen in europäischen Städten. Diese zeitweilige Verdichtung des Flugbetriebs stellt das Management des oberösterreichischen Regionalflughafens vor betriebliche und infrastrukturelle Herausforderungen. Infrastrukturelle Anforderungen und Sonderabfertigung am Flughafen Linz Die Ankunft hochkarätiger Sportdelegationen erfordert abseits des gewöhnlichen Linien- und Charterverkehrs spezielle Abläufe auf dem Vorfeld sowie in den Terminalbereichen. Der Flughafen Linz, der primär auf regionale Zubringerflüge, Urlaubsverkehr und Frachtabfertigung ausgelegt ist, muss bei der Ankunft von Flugzeugen großer europäischer Vereine erhöhte Sicherheits- und Diskretionsstandards gewährleisten. Gastmannschaften werden häufig über separate Vorfeldbereiche und Bus-Shuttles direkt zu den Mannschaftsfernen geleitet, um Schnittmengen mit dem regulären Passagierstrom im Terminal zu minimieren. Zusätzlich stellt die Abfertigung von Chartermaschinen, die von internationalen Spitzenklubs genutzt werden, besondere Anforderungen an das Bodenpersonal. Flugzeugtypen der Kategorie Boeing 737, Airbus A320 oder vereinzelt auch Großraumflugzeuge benötigen entsprechende Bodenabfertigungsgeräte, Treppen sowie ausreichende Standplatzkapazitäten auf dem Vorfeld. Die logistische Koordination umfasst dabei nicht nur das Passagierhandling der Mannschaften, sondern auch den raschen Transport von umfangreichem Sport- und Medizinequipment, das als Sondergepäck

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