
Untersuchungen nach Sicherheitsvorfall am Flughafen Larnaka vor einem Flug nach Tel Aviv
Am Flughafen Larnaka auf Zypern hat ein Vorfall beim Boarding eines Fluges nach Tel Aviv-Ben Gurion behördliche Ermittlungen ausgelöst. Am Abend des 5. Oktober 2026 gelangte eine georgische Staatsangehörige an Bord eines Verkehrsflugzeugs, ohne auf der offiziellen Passagierliste des Fluges geführt zu werden. Die Frau, die den Behörden zufolge in Israel als unerwünschte Person (Persona non grata) eingestuft wird, konnte die Kabine vor dem Start betreten, obwohl sie die finale Kontrolle am Gate umgangen haben soll. Die Besatzung entdeckte die unberechtigte Person bei einer manuellen Nachzählung der Passagiere, woraufhin die Festnahme und Entfernung durch die örtlichen Sicherheitskräfte veranlasst wurden. Die zypriotische Zivilluftfahrtbehörde hat eine umfassende Überprüfung der Abläufe eingeleitet. Ablauf der Personenkontrollen und Lücken beim Einstiegsprozess Nach den bisherigen Ermittlungen der zypriotischen Polizei verlief die erste Phase des Abfertigungsprozesses regulär. Die Frau befand sich im Besitz eines gültigen Flugtickets und absolvierte sowohl den Check-in als auch die Luftsicherheitskontrolle sowie die Passkontrolle der Grenzpolizei ohne Beanstandung. Gegen ihre Person lagen auf Zypern keine rechtlichen Handhaben oder Haftbefehle vor. Der entscheidende Kontrollverlust ereignete sich im Zuständigkeitsbereich der Fluggesellschaft und ihres Abfertigungsdienstleisters am Gate. Während des Einstiegsvorgangs gelang es der Frau nach ersten Erkenntnissen, die finale Bordkartenkontrolle gezielt zu umgehen und sich unter die einsteigenden Fluggäste zu mischen. Flugdaten des Portals Flightradar24 deuten darauf hin, dass es sich bei der betroffenen Maschine um einen Airbus A320 der Fluggesellschaft TUS Airways mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 5B-DDN handelte, der den Flug U8-108 nach Tel Aviv durchführen sollte. Aufdeckung durch die Kabinenbesatzung und behördliche Maßnahmen Erst im




