
Flughafen Genf unterzeichnet Vereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz
Der Flughafen Genf hat am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, eine formelle Zielvereinbarung mit dem kantonalen Energieamt (Office cantonal de l’énergie, OCEN) unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, die betriebliche Energieeffizienz der gesamten Flugplatzinfrastruktur innerhalb der kommenden zehn Jahre um 20 Prozent zu steigern. Die verbindlichen Zielvorgaben erstrecken sich sowohl auf den Gebäudebestand als auch auf die technischen Versorgungs- und Abfertigungsanlagen auf dem Areal. Neben den Effizienzvorgaben sieht das Abkommen den beschleunigten Ausbau von Eigenerzeugungsanlagen vor, wobei die Nutzung von Photovoltaikflächen auf Dächern und Freiflächen im Zentrum steht. Ergänzend beinhaltet die Vereinbarung technische Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur an veränderte klimatische Bedingungen, um die Betriebssicherheit der Flughafenanlagen bei extremen Wetterereignissen langfristig abzusichern. Die Unterzeichnung durch Generaldirektor Jean-François de Saussure bindet das Unternehmen an den betrieblichen Absenkpfad des Kantons Genf. Bis zum Jahr 2037 strebt die Flughafengesellschaft für die direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 und Scope 2) den Netto-Null-Standard an. Während die betriebseigenen Emissionen unter direkter Kontrolle des Flughafenbetreibers stehen, entfällt der Hauptteil der Gesamtemissionen des Standorts auf den eigentlichen Flugbetrieb der Airlines sowie die An- und Abreise der Passagiere.






