Oktober 13, 2026

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Oktober 13, 2026

Fraport-Verkehrszahlen für September 2026: Zuwächse im Passagier- und Frachtgeschäft

Der Flughafenbetreiber Fraport AG hat für den Monat September 2026 moderate Zuwächse beim Passagieraufkommen und Güterumschlag am Heimatstandort Frankfurt am Main sowie in seinem internationalen Beteiligungsportfolio vermeldet. Am Flughafen Frankfurt begrüßte der Konzern im Berichtsmonat rund 6,1 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Getragen wurde diese Entwicklung von einer anhaltend hohen Nachfrage nach touristischen Flugzielen, da in den angrenzenden Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien bis weit in den September hineinreichten. Gleichwohl offenbart die Kumulativbetrachtung für die ersten drei Quartale des Jahres 2026 die Spuren von geopolitischen Spannungen sowie mehrfachen Tarifkonflikten im Luftverkehrssektor. Die Zahl der Fluggäste am Drehkreuz Frankfurt sank im Zeitraum von Januar bis September 2026 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Prozent auf 47,5 Millionen, was im Wesentlichen auf streikbedingte Flugstreichungen zurückzuführen ist. Einfluss von Streikaktionen und Verschiebungen im Inlandsflugverkehr Die Zwischenbilanz des Frankfurter Flughafens für die ersten neun Monate des Jahres 2026 reflektiert deutliche operative Beeinträchtigungen. Nach Konzernangaben führten Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Lufthansa am Standort Frankfurt zu Ausfällen, von denen knapp 700.000 Passagiere betroffen waren. Rechnet man diesen streikbedingten Sonderfaktor heraus, hätte das Passagierwachstum in den ersten drei Quartalen bei etwa 1,3 Prozent gelegen. Parallel dazu zeigt sich eine strukturelle Veränderung in der Bewegungstabelle des Flughafens. Während das Frachtaufkommen inklusive Luftpost im September 2026 um 2,5 Prozent auf 174.773 Tonnen anstieg, ging die Zahl der Flugbewegungen um 3,5 Prozent auf 40.539 Starts und Landungen zurück. Dieser Rückgang bei den Starts und Landungen ist primär auf den systematischen Rückbau

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Festnahme wegen Tierschmuggels am Flughafen Miami nach Aufdeckung versteckter Vögel

Am Miami International Airport (MIA) haben Einsatzkräfte der U.S. Customs and Border Protection (CBP) einen versuchten Tierschmuggel aufgedeckt. Ein 40-jähriger Passagier mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht in den USA, der am 4. Oktober 2026 auf einem Flug aus der kubanischen Hauptstadt Havanna eintraf, führte zehn lebende Singvögel in seiner Unterwäsche mit sich. Bei der Kontrolle im Ankunftsbereich fiel den Beamten eine auffällige Wölbung im Hüft- und Genitalbereich des Mannes auf, was nach Durchsuchung in einem separaten Kontrollraum zur Entdeckung der Tiere führte. Die Tiere – acht Große Kubafinken (Tiaris olivaceus) und zwei Azurfinken (Passerina caerulea) – waren in sechs zylindrischen Kunststoffröhrchen untergebracht. Diese waren mit Klebeband umwickelt, an den Enden mit feinen Netzen zur Luftzufuhr versehen und in eigens eingenähte Taschen der Unterhose gesteckt worden. Beide Vogelarten unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen und sind unter anderem durch das US-amerikanische Zugvogelschutzgesetz (Migratory Bird Treaty Act) geschützt. Notwendige Dokumente, Gesundheitszertifikate oder Einfuhrgenehmigungen konnte der Mann nicht vorweisen. Der Festgenommene gab gegenüber den Ermittlern an, die geschützten Singvögel für den privaten Gebrauch bestimmt zu haben. Die Bundesstaatsanwaltschaft erhob Anklage wegen illegaler Wareneinfuhr. Nach einer ersten Anhörung vor einem Bundesgericht in Miami wurde der Angeklagte gegen eine Kautionsleistung in Höhe von 25.000 US-Dollar vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Die offizielle Anklageverlesung (Arraignment) ist für den 26. Oktober 2026 terminiert. Der Fall beleuchtet die anhaltenden Herausforderungen bei der Unterbindung des illegalen Wildtierhandels über internationale Luftverkehrsknotenpunkte. Schmuggelversuche dieser Art bergen neben dem Verstoß gegen den Artenschutz erhebliche Risiken für die Biosicherheit, da unkontrolliert eingeführte Tiere Infektionskrankheiten wie die Geflügelpest in

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Deutlich weniger Slowaken, Ungarn und Tschechen am Flughafen Wien

Der Rückzug der Billigfluggesellschaft Wizz Air aus Wien sowie die durchaus umfangreichen Reduktionen des Konkurrenten Ryanair spürt nicht nur die Flughafen Wien AG, sondern auch ein privater Parkplatzbetreiber meldet eine deutlich niedrigere Nutzung, insbesondere von Reisenden aus Ungarn und der Slowakei. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf den Parkflächen am Flughafen Wien ist – wie an fast allen Airports – keine preisgünstige Angelegenheit. Seit einigen Jahren gibt es mehrere private Betreiber, die im Umfeld entsprechende Alternativen gegen Entgelt anbieten. Diese sind definitiv nicht in Terminalnähe, weshalb manche einen Shuttleservice anbieten oder aber auf öffentliche Verkehrsmittel wie die Schnellbahn verweisen. Diese Alternativen werden weniger von Geschäftsreisenden, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, genutzt, sondern von Personen, die zum Beispiel eine Woche und länger auf Urlaub sind. Nebst Einheimischen greifen auch Reisende aus den Nachbarländern, darunter Ungarn, Slowakei und Tschechien auf diese Möglichkeit zurück, da in vielen Fällen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zeitaufwendig wäre. Bratislava als neuer „Magnet“ für Lowcost-Passagiere Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air haben bislang als regelrechte Passagiermagneten fungiert, denn diese haben im großen Stil Fluggäste aus den Nachbarländern nach Wien gelockt. Das pinkfarbene Unternehmen hat sich komplett aus Österreich zurückgezogen und im nahegelegenen Bratislava eine neue Basis eröffnet. Auch Ryanair hat in der slowakischen Hauptstadt zu Lasten von Wien ausgebaut, jedoch ist deren Expansion im Nachbarland in einem überschaubaren Ausmaß. Dennoch haben beide Entscheidungen dazu geführt, dass in Bratislava die Passagierzahlen steil nach oben zeigen und gleichzeitig in Wien erhebliche Rückgänge zu verzeichnen sind. Mittlerweile wird der

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Netzwerk-Airlines gehen gerichtlich gegen EU-Fluglizenz von Ryanair vor

Ein Rechtsstreit auf europäischer Ebene bedroht die Betriebserlaubnis der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair. Die in Amsterdam ansässige European Network Airlines Association (ENAA), eine Interessenvertretung großer europäischer Netzwerkgruppen wie der Lufthansa Group und Air France-KLM, hat vor dem High Court in Irland ein Verfahren zur gerichtlichen Überprüfung (Judicial Review) eingeleitet. Die Klage richtet sich gegen die irische Luftfahrtbehörde Irish Aviation Authority (IAA) und fordert die Überprüfung sowie die Aussetzung des Air Operator Certificate (AOC) von Ryanair wegen angeblicher Verstöße gegen die Eigentümer- und Kontrollbestimmungen der Europäischen Union. Grundlage der Auseinandersetzung ist die EU-Luftverkehrsverordnung (EG) Nr. 1008/2008, wonach Fluggesellschaften mit einer europäischen Betriebsgenehmigung zu mehr als 50 Prozent im Eigentum von EU-Staatsbürgern stehen und von diesen effektiv kontrolliert werden müssen. Laut ENAA geht aus dem Jahresbericht von Ryanair hervor, dass zum 31. März 2026 lediglich 30 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals von EU-Bürgern gehalten wurden. Nach vergebliche Eingaben bei der Europäischen Kommission und nationalen Aufsichtsbehörden wirft der Verband der irischen Regulierungsbehörde Untätigkeit bei der Durchsetzung der Regeln vor. Ryanair kündigte an, sich entschieden gegen den Vorstoß der ENAA zu wehren, und bezeichnete die Klage als wettbewerbswidrigen Versuch etablierter Fluggesellschaften, den Low-Cost-Anbieter vom Markt zu drängen. Die Fluggesellschaft argumentiert, die EU-Vorgaben vollständig zu erfüllen, da Nicht-EU-Aktionären systemisch die Stimmrechte entzogen werden und die effektive Kontrolle somit uneingeschränkt bei europäischen Eignern verbleibe. Zudem verweist das Management darauf, dass die entsprechenden Eigentumsvorschriften auf EU-Ebene derzeit ohnehin vor einer Überarbeitung stehen. Der Rechtsstreit offenbart grundlegende Konflikte im europäischen Luftfahrtmarkt zwischen etablierten Netzwerk-Carriern und Budget-Airlines über den Zugang zu

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Flottenumbau bei Hawaiian Airlines nach der Übernahme durch Alaska Air Group

Der Konsolidierungsprozess im US-amerikanischen Luftfahrtsektor führt bei der hawaiianischen Traditionsfluggesellschaft Hawaiian Airlines zu weiteren strukturellen Veränderungen in der Belegschaft. Wie das Unternehmen im Oktober 2026 im Rahmen einer behördlichen Mitteilung nach dem Worker Adjustment and Retraining Notification (WARN) Act bekannt gab, werden im Dezember 2026 und Januar 2027 weitere 13 Stellen im Nicht-Tarifbereich gestrichen. Die Entlassungen betreffen administrative und operative Führungsfunktionen am Hauptsitz in Honolulu sowie in den Fracht- und Bodendiensten am Daniel K. Inouye International Airport. Die Maßnahme ist Teil einer fortlaufenden Restrukturierung durch die Muttergesellschaft Alaska Air Group, die nach der Übernahme der Fluggesellschaft im September 2024 Doppelstrukturen abbaut. Zeitgleich investieren die beiden Fluggesellschaften in die Modernisierung der Kabinen und den Ausbau von Premium-Angeboten auf den Langstreckenflotten. Verlauf der Stellenstreichungen im administrativen Sektor Die Ankündigung vom 2. Oktober 2026 betrifft 13 Angestellte aus verschiedenen Unternehmensbereichen ohne gewerkschaftliche Vertretung. Den Schwerpunkt bildet die Konzernzentrale in Honolulu mit 11 gestrichenen Arbeitsplätzen, während jeweils eine Stelle in der Frachtsparte sowie im Bodenbetrieb am Flughafen Honolulu aufgegeben wird. Nach Angaben der Alaska Air Group handelt es sich um dauerhafte Streichungen zur Vermeidung von Redundanzen in der Verwaltung. Für die betroffenen Mitarbeiter wurden Abfindungs- und Übergangspakete vereinbart. Der Stellenabbau ordnet sich ein in eine Abfolge von Personalanpassungen seit dem Vollzug der Fusion im September 2024. Im Oktober 2024 trennte sich das Unternehmen von 73 Beschäftigten im Nicht-Tarifbereich, gefolgt von weiteren 61 Entlassungen im Januar 2025. Im Juli 2025 kündigte die Alaska Air Group den Abbau von 252 Stellen an, ehe im März 2026

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Analyse: Skifahren in Österreich kostet rund 15 Euro pro Stunde

Die Debatte über die Kostenstruktur des alpinen Wintersports prägt auch zu Beginn der Wintersaison 2026/2027 die öffentliche Diskussion in den alpenländischen Tourismusregionen. Angesichts von Tageskartenpreisen, die in zahlreichen großen Skigebieten Österreichs die Schwelle von 80 Euro überschritten haben, steht die Branche regelmäßig in der Kritik. Eine am 13. Oktober 2026 von der Prodinger Tourismusberatung veröffentlichte Erhebung unter dem Titel „Freizeitaktivitäten Preisvergleich 2027“ nimmt eine Neubewertung dieser Ausgabenstruktur vor. Durch die Umrechnung des absoluten Tagespreises auf die durchschnittliche Nutzungsdauer von fünf Stunden Pistennutzung ergibt sich ein rechnerischer Stundensatz von rund 16 Euro. Im systematischen Vergleich mit anderen Sport- und Freizeitangeboten ordnet sich der alpine Skilauf damit im mittleren Preissegment ein und weist auf Stundenbasis teils geringere Kosten auf als zeitlich kürzer bemessene Freizeitaktivitäten. Methodische Grundlagen und Stundensätze im Branchenvergleich Die Gegenüberstellung der Prodinger Tourismusberatung basiert auf einer vergleichenden Erhebung verschiedener Freizeit- und Sportangebote auf Stundenbasis. Während viele Freizeitaktivitäten strukturell auf eine Dauer von ein bis drei Stunden ausgelegt sind, gewährt ein Tagesskipass die Nutzung einer weiträumigen Infrastruktur über den gesamten Betriebstag. Unter der Annahme einer aktiven Pistennutzung von fünf Stunden pro Skitag beläuft sich der Stundensatz bei einer Tageskarte für 81 Euro auf exakt 16,20 Euro. Selbst bei gehobenen Tageskartenpreisen von über 80 Euro verbleibt der kalkulatorische Preis pro Nutzungsstunde bei unter 20 Euro. Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede zu anderen Sportarten. Eine Stunde Bowling schlägt nach der Erhebung mit durchschnittlich 25 Euro zu Buche, während für den Golfsport auf Stundenbasis rund 31 Euro angesetzt werden. Der Reitsport liegt

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Russische Luftfahrtbehörde verlängert Einsatzdauer des Yakovlev Superjet 100

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosawiazija hat im Oktober 2026 eine Anhebung der betrieblichen Grenzen für Bestandsmaschinen des Regionalflugzeugs Yakovlev Superjet 100 genehmigt. Die Entscheidung betrifft die Flugzeugmuster RRJ-95B-100 sowie RRJ-95LR-100, welche mit den von PowerJet gelieferten SaM146-Triebwerken ausgestattet sind. Gemäß den geänderten Zulassungsbestimmungen erhöht sich die maximal zulässige Lebensdauer der Flugzeugzellen von bislang 15 auf nunmehr 20 Jahre. Parallel dazu hob die Behörde das Limit der Flugstunden von 25.000 auf 40.000 Stunden an und erweiterte den zulässigen Rahmen der Flugzyklen von 15.000 auf 20.000 Starts und Landungen. Die behördliche Freigabe stützt sich auf Belastungstests, Materialberechnungen sowie die Auswertung bisheriger Flugbetriebsdaten, die vom Hersteller Yakovlev und Forschungsinstituten vorgelegt wurden. Nach Herstellerangaben decken die neu festgelegten Grenzwerte etwa 40 Prozent der rechnerisch vorgesehenen konstruktiven Gesamtlebensdauer ab, weshalb in Moskau bereits an weiteren Zulassungsschritten gearbeitet wird. Derzeit befinden sich in Russland rund 154 Einheiten des Superjet 100 im aktiven Passagiereinsatz. Die Ausweitung der Betriebsgrenzen steht im unmittelbaren Zusammenhang mit den anhaltenden internationalen Sanktionen gegen die russische Luftfahrtindustrie. Da der Import westlicher Ersatzteile für die gemeinsam mit Safran entwickelten SaM146-Triebwerke weitgehend unterbrochen ist und die Serienfertigung der vollständig russifizierten Variante SJ-100 mit heimischen PD-8-Triebwerken verfahrenstechnische Verzögerungen aufweist, sind die regionalen Fluggesellschaften auf eine möglichst lange Nutzung der bestehenden Flotte angewiesen. Luftfahrtanalysten bewerten die Laufzeitverlängerung als notwendigen Schritt zur Aufrechterhaltung des inländischen Flugnetzes. Das Erreichen von 20 Betriebsjahren erfordert jedoch intensivierte Instandhaltungs- und Inspektionsintervalle an den Flugzeugzellen und Triebwerken, um die Flugsicherheit ohne den regulären Herstellersupport der ursprünglichen westlichen Zulieferer dauerhaft zu gewährleisten.

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Übernahme von Easyjet durch Finanzinvestor Apollo vor Finalisierung im Frühjahr 2027

Die Fluggesellschaft Easyjet rechnet mit einem Abschluss der geplanten Übernahme durch die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global Management Anfang des Jahres 2027. Wie der Vorstandsvorsitzende Kenton Jarvis am 8. Oktober 2026 am Rande des Treffens des Branchenverbands Airlines for Europe in Brüssel mitteilte, bietet die Aktionärsstruktur derzeit keine nennenswerten Hürden für das Vorhaben. Die Transaktion hat ein finanzielles Gesamtvolumen von rund 5,7 Milliarden Britischen Pfund (etwa 6,8 Milliarden Euro) und folgt auf den Rückzug des Konkurrenzbieters Castlelake im August 2026. Nach der Übernahme soll die Fluggesellschaft ihren bisherigen Markennamen unverändert fortführen. Der Gründer Stelios Haji-Ioannou, dessen Familie einen Anteil von 15,3 Prozent hält, wird nach Vollzug der Transaktion einen Sitz im Verwaltungsrat einnehmen. Da es sich bei Apollo um ein von US-Kapital gesteuertes Unternehmen handelt, muss die Transaktionsstruktur modifiziert werden, um die strengen Eigentums- und Kontrollvorgaben der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs für europäische Fluggesellschaften einzuhalten. Die detaillierte Dokumentation des Übernahmeangebots wird am 15. Oktober 2026 veröffentlicht. Parallel zum Eigentümerwechsel sieht sich Easyjet mit betriebswirtschaftlichen Herausforderungen im laufenden Flugbetrieb konfrontiert. Aufgrund steigender Kerosinpreise kündigte das Management eine Reduzierung der Flugkapazitäten um bis zu 700.000 Sitzplätze im Winterhalbjahr an. Unternehmenschef Jarvis warnte davor, dass anhaltend hohe Treibstoffkosten zu Anstiegen der Ticketpreise im europäischen Luftverkehrsmarkt führen werden.

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Passagierrückgang in Wien belastet Verkehrsergebnis der Flughafen-Wien-Gruppe

Die Flughafen-Wien-Gruppe (bestehend aus den Standorten Wien, Malta und Kosice) verzeichnete im September 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf insgesamt 4.138.465 Reisende. Während die Auslandsbeteiligungen der Gruppe spürbare Zuwächse verbuchten, sank die Zahl der Fluggäste am Hauptstandort Flughafen Wien im September deutlich um 7,5 Prozent auf 2.910.597 Passagiere. Kumuliert von Januar bis September 2026 ergibt sich für den Standort Wien ein Minus von 4,5 Prozent bei der Passagierzahl (23.478.801 Reisende), während die Gesamtzahl der Gruppe im selben Zeitraum leicht um 0,7 Prozent auf 33.111.562 Fluggäste anstieg. Hauptursachen für die rückläufige Entwicklung am Standort Wien sind Kapazitätsreduzierungen im Low-Cost-Segment sowie Einschränkungen im Flugangebot aufgrund der anhaltenden Krisenlage im Nahen und Mittleren Osten. Das Passagieraufkommen in die Region Naher und Mittlerer Osten brach im September um 28,0 Prozent ein, gefolgt von Rückgängen nach Osteuropa (-16,0 %) und Westeuropa (-8,3 %). Die Zahl der Flugbewegungen reduzierte sich am Standort Wien um 6,6 Prozent auf 21.008 Starts und Landungen, während der Sitzladefaktor um 0,3 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent nachgab. Demgegenüber verzeichnete das Frachtaufkommen am Standort Wien im September einen Zuwachs von 9,5 Prozent auf 28.180 Tonnen. Einen maßgeblichen Ausgleich für das schwächere Ergebnis im Stammgeschäft lieferten erneut die internationalen Konzernbeteiligungen. Der Flughafen Malta registrierte im September 2026 ein Plus beim Passagieraufkommen von 12,0 Prozent auf 1.109.789 Reisende. Am slowakischen Flughafen Kosice legten die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 32,2 Prozent auf 118.079 Reisende zu. Über den Jahresverlauf von Januar bis September verzeichnen beide Auslandsstandorte ein

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Southwest Airlines prüft Einstieg in das Langstreckengeschäft mit Großraumflugzeugen

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines erwägt eine grundlegende Neuausrichtung ihrer seit der Unternehmensgründung im Jahr 1971 gepflegten Flottenstrategie. Wie aus Unterlagen und Berichten von mit der Flottenplanung vertrauten Branchenkennern hervorgeht, evaluiert die in Dallas ansässige Fluggesellschaft erstmals den Erwerb von Großraumflugzeugen für die Aufnahme von internationalen Langstreckenverbindungen. Bei den internen Beratungen zeichnet sich eine Tendenz zugunsten des US-amerikanischen Flugzeugbauers Boeing und dessen Großraummodell Boeing 787 Dreamliner ab. Allerdings wirbt auch der europäische Konkurrent Airbus intensiv um die Fluggesellschaft und bietet mit den Modellen A330neo und A321XLR sowie der A220-Familie Alternativen für verschiedene Netzbereiche an. Eine finale Kaufentscheidung liegt beim Verwaltungsrat des Konzerns, der zur Begleitung dieser Strategie im Jahr 2025 einen eigenen Flottenaufsichtsausschuss eingerichtet hat. Verhandlungen über Großraummuster und die Positionierung von Boeing In den vertraulichen Beratungen der Unternehmensführung nimmt die Evaluation des Boeing 787 Dreamliner derzeit die stärkste Position ein. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wurde die Anschaffung einer Flotte von mehreren Dutzend Maschinen dieses Typs erörtert. Welches spezifische Untermodell der 787-Reihe dabei favorisiert wird, ist bislang ungeklärt. Die Wahl eines Boeing-Großraumflugzeugs würde Southwest Airlines erlauben, im Ökosystem ihres bisherigen Hauptlieferanten zu verbleiben, obgleich der Übergang von Schmalrumpfflugzeugen auf Großraumgerät eine erhebliche operative Umstellung darstellt. Offiziell halten sich die beteiligten Unternehmen bedeckt. Southwest Airlines erklärte auf Anfrage lediglich, dass derzeit keine Neuigkeiten zu den Flottenplänen verkündet werden. Boeing verwies auf die Entscheidungshoheit der Fluggesellschaft, während Airbus mit Verweis auf laufende Kundengespräche keinen Kommentar abgab. Bereits im September 2026 hatte der Finanzvorstand von Southwest, Tom Doxey, vor Investoren erklärt, dass der

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