
Passagierrückgang in Wien belastet Verkehrsergebnis der Flughafen-Wien-Gruppe
Die Flughafen-Wien-Gruppe (bestehend aus den Standorten Wien, Malta und Kosice) verzeichnete im September 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf insgesamt 4.138.465 Reisende. Während die Auslandsbeteiligungen der Gruppe spürbare Zuwächse verbuchten, sank die Zahl der Fluggäste am Hauptstandort Flughafen Wien im September deutlich um 7,5 Prozent auf 2.910.597 Passagiere. Kumuliert von Januar bis September 2026 ergibt sich für den Standort Wien ein Minus von 4,5 Prozent bei der Passagierzahl (23.478.801 Reisende), während die Gesamtzahl der Gruppe im selben Zeitraum leicht um 0,7 Prozent auf 33.111.562 Fluggäste anstieg. Hauptursachen für die rückläufige Entwicklung am Standort Wien sind Kapazitätsreduzierungen im Low-Cost-Segment sowie Einschränkungen im Flugangebot aufgrund der anhaltenden Krisenlage im Nahen und Mittleren Osten. Das Passagieraufkommen in die Region Naher und Mittlerer Osten brach im September um 28,0 Prozent ein, gefolgt von Rückgängen nach Osteuropa (-16,0 %) und Westeuropa (-8,3 %). Die Zahl der Flugbewegungen reduzierte sich am Standort Wien um 6,6 Prozent auf 21.008 Starts und Landungen, während der Sitzladefaktor um 0,3 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent nachgab. Demgegenüber verzeichnete das Frachtaufkommen am Standort Wien im September einen Zuwachs von 9,5 Prozent auf 28.180 Tonnen. Einen maßgeblichen Ausgleich für das schwächere Ergebnis im Stammgeschäft lieferten erneut die internationalen Konzernbeteiligungen. Der Flughafen Malta registrierte im September 2026 ein Plus beim Passagieraufkommen von 12,0 Prozent auf 1.109.789 Reisende. Am slowakischen Flughafen Kosice legten die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 32,2 Prozent auf 118.079 Reisende zu. Über den Jahresverlauf von Januar bis September verzeichnen beide Auslandsstandorte ein







