Oktober 13, 2026

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Oktober 13, 2026

Passagierrückgang in Wien belastet Verkehrsergebnis der Flughafen-Wien-Gruppe

Die Flughafen-Wien-Gruppe (bestehend aus den Standorten Wien, Malta und Kosice) verzeichnete im September 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf insgesamt 4.138.465 Reisende. Während die Auslandsbeteiligungen der Gruppe spürbare Zuwächse verbuchten, sank die Zahl der Fluggäste am Hauptstandort Flughafen Wien im September deutlich um 7,5 Prozent auf 2.910.597 Passagiere. Kumuliert von Januar bis September 2026 ergibt sich für den Standort Wien ein Minus von 4,5 Prozent bei der Passagierzahl (23.478.801 Reisende), während die Gesamtzahl der Gruppe im selben Zeitraum leicht um 0,7 Prozent auf 33.111.562 Fluggäste anstieg. Hauptursachen für die rückläufige Entwicklung am Standort Wien sind Kapazitätsreduzierungen im Low-Cost-Segment sowie Einschränkungen im Flugangebot aufgrund der anhaltenden Krisenlage im Nahen und Mittleren Osten. Das Passagieraufkommen in die Region Naher und Mittlerer Osten brach im September um 28,0 Prozent ein, gefolgt von Rückgängen nach Osteuropa (-16,0 %) und Westeuropa (-8,3 %). Die Zahl der Flugbewegungen reduzierte sich am Standort Wien um 6,6 Prozent auf 21.008 Starts und Landungen, während der Sitzladefaktor um 0,3 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent nachgab. Demgegenüber verzeichnete das Frachtaufkommen am Standort Wien im September einen Zuwachs von 9,5 Prozent auf 28.180 Tonnen. Einen maßgeblichen Ausgleich für das schwächere Ergebnis im Stammgeschäft lieferten erneut die internationalen Konzernbeteiligungen. Der Flughafen Malta registrierte im September 2026 ein Plus beim Passagieraufkommen von 12,0 Prozent auf 1.109.789 Reisende. Am slowakischen Flughafen Kosice legten die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 32,2 Prozent auf 118.079 Reisende zu. Über den Jahresverlauf von Januar bis September verzeichnen beide Auslandsstandorte ein

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Southwest Airlines prüft Einstieg in das Langstreckengeschäft mit Großraumflugzeugen

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines erwägt eine grundlegende Neuausrichtung ihrer seit der Unternehmensgründung im Jahr 1971 gepflegten Flottenstrategie. Wie aus Unterlagen und Berichten von mit der Flottenplanung vertrauten Branchenkennern hervorgeht, evaluiert die in Dallas ansässige Fluggesellschaft erstmals den Erwerb von Großraumflugzeugen für die Aufnahme von internationalen Langstreckenverbindungen. Bei den internen Beratungen zeichnet sich eine Tendenz zugunsten des US-amerikanischen Flugzeugbauers Boeing und dessen Großraummodell Boeing 787 Dreamliner ab. Allerdings wirbt auch der europäische Konkurrent Airbus intensiv um die Fluggesellschaft und bietet mit den Modellen A330neo und A321XLR sowie der A220-Familie Alternativen für verschiedene Netzbereiche an. Eine finale Kaufentscheidung liegt beim Verwaltungsrat des Konzerns, der zur Begleitung dieser Strategie im Jahr 2025 einen eigenen Flottenaufsichtsausschuss eingerichtet hat. Verhandlungen über Großraummuster und die Positionierung von Boeing In den vertraulichen Beratungen der Unternehmensführung nimmt die Evaluation des Boeing 787 Dreamliner derzeit die stärkste Position ein. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wurde die Anschaffung einer Flotte von mehreren Dutzend Maschinen dieses Typs erörtert. Welches spezifische Untermodell der 787-Reihe dabei favorisiert wird, ist bislang ungeklärt. Die Wahl eines Boeing-Großraumflugzeugs würde Southwest Airlines erlauben, im Ökosystem ihres bisherigen Hauptlieferanten zu verbleiben, obgleich der Übergang von Schmalrumpfflugzeugen auf Großraumgerät eine erhebliche operative Umstellung darstellt. Offiziell halten sich die beteiligten Unternehmen bedeckt. Southwest Airlines erklärte auf Anfrage lediglich, dass derzeit keine Neuigkeiten zu den Flottenplänen verkündet werden. Boeing verwies auf die Entscheidungshoheit der Fluggesellschaft, während Airbus mit Verweis auf laufende Kundengespräche keinen Kommentar abgab. Bereits im September 2026 hatte der Finanzvorstand von Southwest, Tom Doxey, vor Investoren erklärt, dass der

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Erfolglose Ausschreibung zwingt ITA Airways zur Verlängerung von Sardinien-Verbindung

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways wird die gemeinwirtschaftliche Flugverbindung (Public Service Obligation, PSO) zwischen Alghero auf Sardinien und dem Mailänder Stadtflughafen Linate bis zum 31. Januar 2027 weiterbetreiben. Dies teilte die Regionalregierung von Sardinien am 6. Oktober 2026 mit. Hintergrund der Übergangsregelung ist das vollständige Ausbleiben von Angeboten im Rahmen einer am 31. Juli gestarteten öffentlichen Ausschreibung für die Festlandanbindung der Insel. Durch die Bereitschaft der staatlichen Nachfolgegesellschaft der Alitalia, den Betrieb vorübergehend ohne Unterbrechung fortzuführen, bleibt die Anbindung der nordwestlichen Region Sardiniens an das italienische Wirtschaftszentrum gesichert. Die sardische Verwaltung kündigte an, umgehend eine überarbeitete Ausschreibung auszuarbeiten, um den Vertrag ab dem 1. Februar 2027 neu zu vergeben. Die gescheiterte Ausschreibung war mit einem Maximalvolumen von 37,7 Millionen Euro dotiert und auf eine Laufzeit bis zum 24. März 2029 ausgelegt. Das Scheitern der Bietrunde offenbart die anhaltenden strukturellen Probleme bei der Finanzierung und Ausgestaltung der sogenannten „Continuità Territoriale“ zur Sicherung der Grundversorgung von Inselregionen. Steigende Betriebskosten für Kerosin und Personal sowie die strikten Auflagen bezüglich Höchstpreisen für Anwohner machen die regionalen Routen für viele europäische Fluggesellschaften betriebswirtschaftlich unattraktiv. Regionale Wirtschaftsverbände fordern vor diesem Hintergrund eine grundlegende Anpassung der Vergabekriterien und finanzielle Nachbesserungen der staatlichen Zuschüsse durch die Behörden.

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Ratingagentur erwartet wachsende Kluft zwischen europäischen Fluggesellschaften

Die europäische Zivilluftfahrt steht im Herbst 2026 vor einer erneuten Belastungsprobe, die die Wettbewerbspositionen der Marktteilnehmer grundlegend zu verschieben droht. Nach einer Branchenanalyse der Ratingagentur Morningstar DBRS führen die Kombination aus hohen Kerosinpreisen, weltweiten Lieferverzögerungen bei Neuflugzeugen und steil steigenden Instandhaltungskosten zu einer spürbaren Polarisierung innerhalb des Sektors. Finanzstarke Großkonzerne mit diversifizierten Streckennetzen, hoher Liquidität und ausgeprägter Preissetzungsmacht können die Mehrausgaben im operativen Betrieb deutlich erfolgreicher auffangen als kleinere oder kapitalfokussierte Fluggesellschaften. Zudem läuft für die europäischen Anbieter in den kommenden Quartalen ein wesentlicher Schutzmechanismus aus: Die finanziellen Absicherungen gegen schwankende Treibstoffpreise (Hedging), die europäische Fluggesellschaften bislang vor den vollen Auswirkungen des Preisanstiegs bewahrten, laufen nach und nach aus und zwingen die Unternehmen zu Neueinkäufen zu wesentlich höheren Marktpreisen. Treiber der Kostensteigerungen und operative Hürden Der anhaltende militärische Konflikt im Nahen Osten schlägt sich bei den Fluggesellschaften auf zwei Ebenen nieder. Zum einen verteuerte der Preissprung beim Rohöl den Flugkraftstoff Kerosin seit Jahresbeginn drastisch, zum anderen erfordern die Luftraumsperrungen über Teilen der Golfregion und des Nahen Ostens weiträumige Umfliegungen auf den Routen zwischen Europa und Asien. Diese Ausweichrouten verlängern die Flugzeiten, erhöhen den Kerosinverbrauch und belasten die Dienstpläne der Besatzungen. Parallel dazu bleiben strukturelle Probleme in der Flugzeugindustrie bestehen. Die Flugzeugbauer Airbus und Boeing kämpfen weiterhin mit Unterbrechungen in ihren weltweiten Zulieferketten, was zu monatelangen Lieferverzögerungen bei Neuanschaffungen führt. Die Fluggesellschaften sind dadurch gezwungen, ältere und im Treibstoffverbrauch weniger effiziente Passagiermaschinen länger im aktiven Dienst zu halten. Dies wiederum treibt die Ausgaben für Instandhaltung und Ersatzteilbeschaffung nach oben, da abgenutzte

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Norse Atlantic übernimmt Langstreckenflüge für Pakistan International Airlines

Die norwegische Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat eine Partnerschaft mit der pakistanischen Staatsairline Pakistan International Airlines (PIA) vereinbart. Im Rahmen einer sogenannten ACMI-Vereinbarung (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) stellt Norse Atlantic ab Anfang November 2026 zwei Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner samt Besatzung, Wartung und Versicherung für den Flugbetrieb zwischen Pakistan und dem Vereinigten Königreich bereit. Konkrete Flugrouten, Frequenzen sowie die genaue Vertragslaufzeit wurden von den Unternehmen bislang nicht öffentlich spezifiziert. Für die pakistanische Nationalairline ermöglicht die Kooperation die Aufstockung von Kapazitäten auf den traditionell stark nachgefragten Routen nach Großbritannien. Die Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund behördlicher und betrieblicher Einschränkungen der eigenen Flotte, wodurch das Unternehmen vermehrt auf die Anmietung Fremdgerät angewiesen ist, um lukrative internationalen Verbindungen aufrechtzuerhalten. Der Vorstandsvorsitzende von PIA, Amir Hayat, betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des britischen Marktes für die Passagiernachfrage. Auf Seiten von Norse Atlantic dient die Vereinbarung der Kapazitätsauslastung der eigenen Boeing-787-Flotte. Das norwegische Unternehmen nutzt vermehrt das Geschäft mit Wet-Lease-Verträgen und Vollchartern für andere Fluggesellschaften als organisatorisches Standbein neben dem eigenen Linienflugbetrieb. Der Vorstandsleiter von Norse Atlantic, Eivind Roald, verwies darauf, dass sich die Airline in Gesprächen über weitere ACMI-Abkommen mit internationalen Partnern befindet. Branchenbeobachter werten das Abkommen als zweckmäßige Flexibilisierung beider Akteure. Während PIA ohne eigene hohe Investitionen in neue Flugzeugmuster Kapazitäten auf Schlüsselstrecken bereitstellt, sichert sich Norse Atlantic feste Einnahmen im Charter- und Leasingsegment. Gleichzeitig verdeutlicht die Auslagerung des Flugbetriebs die strukturellen Herausforderungen von Traditionscarriern bei der eigenständigen Bereitstellung langstreckentauglicher Flottenkapazitäten.

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Flughafen Hahn ordnet Geschäftsführung neu

Der Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück hat seine Unternehmensführung nach einem kurzfristigen Personalfeldwechsel neu strukturiert. Nachdem der bisherige Geschäftsführer René Steinhaus den Regionalflughafen nach nur wenigen Monaten im Amt wieder verlassen hat, verteilte die Betreibergesellschaft Triwo Hahn Airport GmbH die Verantwortlichkeiten in der Leitungsebene auf ein dreiköpfiges Managementteam. Seit September 2026 leitet das Vorstandsmitglied Jan Glockauer die operativen Kernbereiche Flugbetrieb (Operations) und Luftverkehr (Aviation). Parallel übernimmt Michael Feit die Zuständigkeit für Bauwesen, Technik und Infrastrukturprojekte. Die betriebliche Gesamtverantwortung verbleibt bei Robert Willems, der zusätzlich die Funktion des nach den Vorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) geforderten EASA Accountable Managers ausübt. Die Flughafengesellschaft strebt mit dieser Neuorganisation an, die Handlungsfähigkeit der Standortverwaltung zu wahren und die laufenden Infrastrukturmaßnahmen ohne zeitliche Verzögerungen fortzuführen. Kurze Amtszeit und einvernehmliche Trennung von René Steinhaus Der Führungswechsel erfolgt wenige Monate nach dem Amtsantritt von René Steinhaus. Dieser hatte die Leitung des Flughafens im Frühjahr 2026 von seinem Vorgänger Rüdiger Franke übernommen. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin haben sich der Eigentümer Triwo und Steinhaus im gegenseitigen Einvernehmen auf eine Beendigung des Anstellungsverhältnisses verständigt. Über die genauen Hintergründe des raschen Abschieds machten die Beteiligten keine detaillierten Angaben. Die Betreibergesellschaft dankte dem scheidenden Manager öffentlich für den geleisteten Einsatz beim Übergang der Führungsstrukturen. René Steinhaus verfügte über langjährige Branchenerfahrung im europäischen Zivilluftverkehr, unter anderem durch Tätigkeiten an verschiedenen internationalen Verkehrsflughäfen. Dass sein Engagement am Hunsrück-Airport nach so kurzer Zeit wieder endete, unterstreicht nach Ansicht von Branchenbeobachtern die verbleibenden strukturellen Herausforderungen bei der Stabilisierung des Flughafenbetriebs unter dem Dach des privaten

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Engpässe bei der Wartung zwingen KLM zu vorsorglichen Flugstreichungen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM muss im bevorstehenden Winterflugplan vorsorglich Streichungen im Flugprogramm vornehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, betrifft die Maßnahme den Zeitraum vom 26. Oktober 2026 bis Anfang März 2027. Grund für den reduzierten Flugbetrieb sind erhebliche Verzögerungen bei routinemäßigen Wartungs- und Reparaturarbeiten, durch die derzeit mehr Passagierflugzeuge als vorgesehen am Boden gebunden sind. Nach Angaben von Unternehmenssprechern gegenüber dem niederländischen Rundfunksender NOS resultieren die Flottenengpässe aus einer Kombination von unvorhergesehenen Reparaturfällen, verzögerten Lieferketten bei Ersatzteilen und zeitlichen Überschreitungen bei geplanten Inspektionsintervallen. Um kurzfristige Flugausfälle am Drehkreuz Amsterdam Schiphol zu vermeiden, sollen verbleibende Langstreckenflugzeuge gezielt als operative Reserve vorgehalten werden. Zudem setzt die Airline auf einzelnen Routen abweichende Flugzeugmuster ein, um den regulären Flugplan größtmöglich abzusichern. Welche konkreten Flugverbindungen gestrichen werden und wie viele Passagiere von den Anpassungen betroffen sind, behielt die Fluggesellschaft zunächst vor. Das Unternehmen kündigte an, Streichungen bevorzugt auf Verbindungen mit hohen Frequenzen vorzunehmen, um betroffenen Reisenden zügige Umbuchungsoptionen anzubieten. Die vorsorgliche Konsolidierung unterstreicht die anhaltenden operativen Belastungen im internationalen Luftverkehr, wo globale Lieferkettenprobleme bei Ersatzteilen und personelle Engpässe in den Werften die Flottenverfügbarkeit der Fluggesellschaften fortlaufend einschränken.

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Flughafen Salzburg sucht rund 100 Saisonkräfte für die Peak-Monate

Der Flughafen Salzburg stellt sich auf das bevorstehende Passagieraufkommen in der Wintersaison ein. Um die logistische Abwicklung der internationalen Wintersportgäste zu gewährleisten, schreibt die Betreibergesellschaft für den Zeitraum von Mitte November 2026 bis Ende März 2027 rund 100 befristete Arbeitsstellen aus. Der Personalbedarf erstreckt sich über operative Freiflächen und Abfertigungsbereiche wie die Gepäcksortierung, die Flugzeug- und Vorfeldabfertigung, die Reinigung von Luftfahrzeugen sowie die unmittelbare Fluggastbetreuung an den Schaltern. Zudem werden Fachkräfte für die medizinische Erstversorgung und technische Dienste gesucht. Die gezielte Aufstockung der Belegschaft verdeutlicht die ausgeprägte Saisonalität des Salzburger Regionalflughafens, dessen Flugbetrieb in den Wintermonaten stark durch den alpinen Einreiseverkehr geprägt wird. Spitzenbelastung an den Wochenenden durch internationalen Ski-Verkehr Die Notwendigkeit der personellen Verstärkung resultiert aus den ausgeprägten Verkehrsspitzen während der Hauptsaison im Winter. An stark frequentierten Wochentagen, insbesondere an den Wochenend-Samstagen, werden auf dem Flughafen Salzburg bis zu 170 Flugbewegungen abgefertigt. An diesen Tagen nutzen bis zu 26.000 Passagiere das Terminalgebäude. Ein Großteil dieser Reisenden stammt aus Herkunftsmärkten wie Großbritannien, Irland, Skandinavien, Israel und Deutschland, die den Flughafen als zentrales Einfallstor für die umliegenden Wintersportregionen im Salzburger Land, in Tirol und im benachbarten Bayern nutzen. Neben direkten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen dient der Standort auch als Zielflughafen für Passagiere, die über deutsche Drehkreuze wie Frankfurt am Main oder Düsseldorf anreisen. Das Zusammentreffen von hohem Passagieraufkommen und voluminösem Sportgepäck, wie Skiern und Snowboards, erfordert in den Abfertigungshallen sowie auf dem Vorfeld zusätzliche Kapazitäten. Um Engpässe bei den Sicherheitskontrollen und der Gepäckausgabe zu vermeiden, greift das Flughafenmanagement regelmäßig auf ein flexibles Saisonpersonal-Modell zurück.

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Boeing 747-8 der Lufthansa bricht Landung in Los Angeles im Endanflug ab

Eine Großraummaschine des Typs Boeing 747-8 der Deutschen Lufthansa hat am Samstag, dem 10. Oktober 2026, am Los Angeles International Airport (LAX) einen Landeversuch im späten Endanflug abgebrochen. Der Flug LH456, gestartet am Flughafen Frankfurt am Main, befand sich auf der Piste 24R, als das Hauptfahrwerk des Flugzeugs mit der Registrierung D-ABYK kurz auf der Landebahn aufsetzte. Die Cockpitbesatzung entschied sich unmittelbar darauf für ein Durchstartmanöver (Go-Around) und brachte die Maschine wieder in den Steigflug. Videoaufnahmen des Vorfalls, die über Live-Stream-Plattformen und soziale Medien verbreitet wurden, zeigen den steilen Anstellwinkel des Flugzeugs beim Einleiten des Fehlansatzes. Durch das rasche Hochziehen des Rumpfes geriet das Heck des Langstreckenjets vorübergehend nahe an die Pistenoberfläche. Eine Überprüfung bestätigte im Nachgang, dass es zu keiner Berührung des Hecks mit dem Boden (Tailstrike) kam und die Sicherheitsmargen eingehalten wurden. Das Flugzeug drehte eine Platzrunde über dem Pazifik und landete rund 15 Minuten später ohne weitere Zwischenfälle in Los Angeles. Durchstartmanöver gehören im zivilen Luftverkehr zu den standardisierten Sicherheitsverfahren und werden durchgeführt, sobald der Anflug im Endsegment nicht vollständig stabil verläuft oder plötzliche Scherwinde auftreten. Bereits im April 2024 war es auf demselben Lufthansa-Kurs nach einem unruhigen Anflug zu einem ähnlichen Fehlanflug gekommen. Branchenbeobachter und Flugsicherheitsexperten betonen, dass die Entscheidung der Besatzung zum Abbruch der Landung in schwierigen Phasen der Regelfall ist, um Risiken bei der Aufsetzphase präventiv zu vermeiden.

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