Oktober 14, 2026

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Oktober 14, 2026

Korean Air startet gezielte Vertriebs- und Treueaktionsangebote für deutsche Passagiere

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air führt im Herbst und Winter 2026 zeitlich begrenzte Sonderaktionen für den deutschen Markt durch. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Auslastung der Verbindungen ab Deutschland nach Asien sowie Ozeanien zu erhöhen und die Kundenbindung über das hauseigene Vielfliegerprogramm Skypass zu stärken. Das Incentive-Paket umfasst die Gewährung von zusätzlichem Freigepäck, Kosmetikbeigaben sowie den kostenfreien Zugang zu Flughafen-Lounges am zentralen Drehkreuz Seoul-Incheon. Für Direkt- und Zubringerflüge über den Flughafen Frankfurt gewährt die Fluggesellschaft Passagieren bei Ticketbuchungen im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 15. November 2026 ein zweites Freigepäckstück von bis zu 23 Kilogramm. Die Regelung umfasst auch den Zubringerverkehr ab Berlin, Hamburg und München, der in Kooperation mit der Partnerfluggesellschaft Condor abgewickelt wird. Parallel dazu offeriert der Carrier einen Gutschein für den einmaligen Aufenthalt in Partner-Lounges am Terminal 2 des Flughafens Incheon, sofern Fluggäste bei der Buchung über die digitalen Direktkanäle der Airline registriert sind und eine Umsteigezeit von mindestens drei Stunden aufweisen. Die Verkaufsförderungsmaßnahmen stehen im Zusammenhang mit der veränderten Infrastruktur am Flughafen Frankfurt. Seit dem Frühjahr 2026 fertigt Korean Air ihre Flüge im neu eröffneten Terminal 3 ab, was bei Umsteigeverbindungen von nationalen Zubringern aus Terminal 1 den Transfer per Passagiertransportsystem erfordert. Durch festgelegte Mindestumsteigezeiten und Gepäckkooperationen versucht die Airline, die verfahrenstechnischen Abläufe für Passagiere aus Deutschland verlässlich zu gestalten. Branchenbeobachter werten die Vergabe von Zusatzleistungen im Economy-Segment als Reaktion auf den intensiven Wettbewerb auf den Routen zwischen Europa und Ostasien. Da die Kapazitäten auf den Fernost-Strecken nach der vollständigen Restrukturierung der Luftverkehrsnetze wieder

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Crystal plant Umbau der Crystal Serenity für die Werftphase 2028

Die zur A&K Travel Group gehörende Luxusreederei Crystal kündigt für den geplanten Werftaufenthalt der Crystal Serenity im Frühjahr 2028 eine Erweiterung des Suiten-Angebots an. Das Passagierschiff erhält auf Deck 11 eine neue Owner’s Suite sowie vier zusätzliche Junior Penthouse Premium-Suiten. Die neuen Unterkünfte stehen ab dem 5. Mai 2028 im Regulärbetrieb zur Verfügung. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Nachfrage nach großzügigen Kabinenstrukturen und orientiert sich am Design des Neubaus Crystal Grace, der ebenfalls im Frühjahr 2028 von Fincantieri abgeliefert wird. Die geplante Owner’s Suite umfasst eine Innenfläche von rund 160 Quadratmetern sowie eine 38 Quadratmeter große private Veranda. Zur Ausstattung zählen zwei Schlafzimmer, ein Wohnbereich mit Kamin und Bibliothek, eine Anrichte für Butler-Services sowie ein Marmorbadezimmer. Für die gestalterische Umsetzung zeichnet der Schiffbauingenieur Paolo Piccione verantwortlich. Parallel ergänzen die vier neuen, jeweils 80 Quadratmeter großen Junior Penthouse Premium-Suiten das bestehende Kontingent an Oberklasse-Kabinen an Bord. Der Werftumbau reiht sich in die Restrukturierungs- und Flottenstrategie des Mutterkonzerns A&K Travel Group ein, der die Marke Crystal samt den Schiffen Crystal Serenity und Crystal Symphony im Jahr 2022 übernommen hatte. Das Unternehmen setzt auf eine Absenkung der Passagierdichte sowie ein hohes Betreuungsverhältnis zwischen Besatzung und Gästen. Neben Anpassungen der Hardware kooperiert der Anbieter auf seinen Schiffen mit externen Marken wie dem Casino de Monte-Carlo sowie Spezialitätenrestaurants von Gastronomen wie Nobu Matsuhisa. Die nachträgliche Verdichtung von Luxussuiten auf bestehenden Kreuzfahrtschiffen spiegelt die Marktentwicklung im Hochpreissegment wider. Angesichts langer Werft-Vorlaufzeiten bei Neubauten nutzen Reedereien geplante Dockzeiten, um bestehende Tonnage durch den Einbau

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Filzmoos sichert sich Landessieg im Salzburger Blumenschmuck-Wettbewerb 2026

Die Gemeinde Filzmoos hat den Salzburger Blumenschmuck-Landeswettbewerb 2026 in der Kategorie „Öffentliches Grün“ gewonnen. Bei der mehrstufigen Bewertung durch eine Fachjury setzte sich der Ort im Pongau auf Landes- und Bezirksebene gegen zahlreiche andere Salzburger Kommunen durch. Ausgezeichnet wurden die Pflege der öffentlichen Bepflanzung sowie die Gestaltung von Grünanlagen, Dorfplätzen und Parkbereichen. Verantwortlich für die praktische Durchführung der Bepflanzungs- und Instandhaltungsarbeiten ist der kommunale Ortsbildpfleger Josef Kirchgasser, der die Maßnahmen gemeinsam mit dem Team des örtlichen Gemeindebauhofs umsetzt. Die Beurteilung im Rahmen des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs stützt sich auf Kriterien wie Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und das Zusammenspiel zwischen öffentlichen Grünflächen und privaten Elementen wie geschmückten Häusern und Balkonen. Bürgermeister Josef Hofer und Tourismusleiter Peter Donabauer bewerten den Landessieg als Bestätigung für die Pflege des Gemeindebildes. Neben Filzmoos sicherten sich in weiteren Teilbereichen und auf Bezirksebene auch andere Salzburger Gemeinden wie St. Gilgen Platzierungen im Rahmen der diesjährigen Auswertungsrunde. Der Wettbewerb dient den Gemeinden im Land Salzburg als Instrument zur Standortprofilierung im ländlichen Raum. Während die pflegerischen Maßnahmen das optische Erscheinungsbild sichern, erfordert der Erhalt blühender Infrastrukturstrukturen einen kontinuierlichen personellen und finanziellen Aufwand auf Gemeindeebene.

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Austro Control verstärkt Nachwuchswerbung für den Fluglotsendienst mit Schwerpunkt auf Frauenanteil

Die österreichische Flugsicherungsgesellschaft Austro Control veranstaltet am 19. Oktober 2026 eine virtuelle Informationsveranstaltung zur Personalgewinnung für die zivile Flugverkehrskontrolle. Im Rahmen des zweistündigen Online-Recruiting-Days stellt das Staatsunternehmen die Anforderungsprofile für die Fluglotsenausbildung an den Kontrollstellen im Tower am Flughafen Wien-Schwechat, im Überflugkontrollzentrum Wien-Erdberg sowie an den Bundesländerflughäfen Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Linz vor. Über die Bewerbungsinitiative „Women Rule the Sky“ soll vor allem der Frauenanteil in der Flugsicherung erhöht werden. Das Bewerbungsprofil richtet sich an Personen mit absolvierter Reifeprüfung, die nach Einreichung ihrer Unterlagen ein mehrstufiges Eignungsverfahren durchlaufen müssen. Der Auswahlprozess umfasst fachspezifische Tests zum räumlichen Vorstellungsvermögen, ein Assessment-Center sowie eine flugmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung. Die nachfolgende, rund dreijährige Ausbildung erfolgt am Ausbildungszentrum der Flugsicherung in Wien, wobei die Auszubildenden bereits während der Schulung ein Gehalt beziehen. Die Intensivierung der Rekrutierungsmaßnahmen steht vor dem Hintergrund steigender Flugbewegungen im europäischen Luftraum und einer bevorstehenden Altersstrukturverschiebung innerhalb der Fluglotsenschaft. Um personelle Engpässe bei der Abwicklung der Flugverkehrskontrolle zu vermeiden, setzt Austro Control auf eine kontinuierliche Besetzung der Ausbildungsklassen. Trotz der Vergütung während der Ausbildungsphase bleibt die Erfolgsquote im mehrstufigen Auswahlverfahren verfahrensbedingt selektiv. Branchenbeobachter verweisen auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Deckung des Personalbedarfs im Flugsicherungssektor. Zwar ermöglicht der Einsatz gezielter Förderinitiativen eine breitere Ansprache potenzieller Nachwuchskräfte, jedoch begrenzen die strengen medizinischen und kognitiven Zulassungskriterien die Anzahl der letztlich wählbaren Kandidaten. Ein nachhaltiger Anstieg des Frauenanteils in der Flugverkehrskontrolle hängt daher maßgeblich von der langfristigen Durchsatzquote im Auswahlverfahren ab.

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Latam Airlines schließt Komponentenvertrag mit Embraer für neue E195-E2-Flotte

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die südamerikanische Luftfahrtgruppe Latam Airlines haben Mitte Oktober 2026 eine Vereinbarung über die Teilnahme am sogenannten Komponentenpoolprogramm unterzeichnet. Der Vertrag dient der technischen Betreuung und Bauteileversorgung der von Latam bestellten E195-E2-Passagierflugzeuge. Die Flottenbestellung der Airline-Gruppe umfasst 24 Festbestellungen sowie Optionen auf weitere 50 Maschinen des Musters. Das vereinbarte Wartungs- und Logistikmodell deckt über 300 Systemkomponenten des Typs E195-E2 ab. Die vertraglichen Leistungen beinhalten den Austausch, die Reparatur und die Überholung von Bauteilen sowie die Einrichtung eines dedizierten Ersatzteillagers an den betrieblichen Standorten von Latam in Brasilien. Nach Angaben der Unternehmensführung von Embraer Services & Support zielt die Kooperation darauf ab, Ausfallzeiten zu minimieren und eine hohe Flugzeugverfügbarkeit ab dem Betriebsstart abzusichern. Die Übernahme des ersten Flugzeugs durch Latam Brazil erfolgte Anfang Oktober 2026 im Rahmen einer Übergabe im Embraer-Werk in São José dos Campos. Die ersten Maschinen des Typs E195-E2 sollen ab Ende November 2026 im brasilianischen Inlandsnetz den Passagierbetrieb aufnehmen. Bis Ende 2026 ist die Auslieferung von 12 Einheiten vorgesehen, die unter anderem für Routen zu kleineren Regionalflughäfen wie Rondonópolis, Ji-Paraná und Cabo Frio eingeplant sind. Die Auslagerung der Ersatzteillogistik an den Flugzeug-Hersteller verdeutlicht die Tendenz im internationalen Luftverkehr, fixe Kapitalbindungen in der Instandhaltung zu reduzieren. Durch garantierte Lieferzeiten und externe Poolbestände wälzen Fluggesellschaften betriebliche Bevorratungsrisiken teilweise auf die Hersteller ab, um bei Flottenneueinführungen die operativen Anlaufkosten zu begrenzen.

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Lufthansa setzt sich im Bieten um Minderheitsbeteiligung an TAP Air Portugal durch

Die portugiesische Regierung unter Premierminister Luís Montenegro hat den Bieterwettbewerb um die Teilreprivatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal entschieden. Wie die Regierung in Lissabon am 14. Oktober 2026 mitteilte, hat sich die Deutsche Lufthansa AG gegen den europäischen Konkurrenten Air France-KLM durchgesetzt und den Zuschlag für den Erwerb eines Minderheitsanteils erhalten. Der Beschluss sieht vor, dass die Lufthansa Group einen Kapitalanteil von 44,9 Prozent an TAP Air Portugal übernimmt. Bis zu fünf Prozent der Anteile sollen der Belegschaft der Fluggesellschaft angeboten werden, während der portugiesische Staat die Mehrheit der Anteile behält. Der Abschluss des langwierigen Verfahrens folgt auf die Einreichung der verbindlichen Angebote bei der staatlichen Holdinggesellschaft Parpública Ende September 2026. Vor dem Vollzug der Transaktion stehen finale Verhandlungen sowie die kartellrechtliche Prüfung durch die Europäische Kommission und nationale Regulierungsbehörden an. Nach Angaben des portugiesischen Finanzministers Joaquim Miranda Sarmento wird mit einem endgültigen Abschluss des Geschäfts im Jahr 2028 gerechnet. Verlauf des Bieterverfahrens und entscheidende Auswahlkriterien Die Teilprivatisierung von TAP Air Portugal war von der Regierung in Lissabon im Juli 2025 eingeleitet worden, um nach der staatlichen Rekapitalisierung während der Pandemiejahre wieder privates Kapital und operatives Fachwissen einzubinden. Ende 2025 traten die Lufthansa Group und Air France-KLM offiziell in den Bieterprozess ein, während der British-Airways-Mutterkonzern International Airlines Group (IAG) nach ersten Prüfungen auf ein verbindliches Angebot verzichtete. Am 30. September 2026 reichten Lufthansa und Air France-KLM ihre finalen Angebote bei der staatlichen Abwicklungsgesellschaft Parpública ein. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des deutschen Konzerns war nach Angaben aus Finanz- und

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Umfangreiche Herbstbauarbeiten erzwingen dreiwöchige Totalsperre der Mariazellerbahn

Auf der gesamten Strecke der Mariazellerbahn zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und Mariazell kommt es vom 2. bis zum 20. November 2026 zu einer vollständigen Einstellung des Schienenverkehrs. Grund dafür sind gebündelte Modernisierungs- und Wartungsmaßnahmen, die von der Betreibergesellschaft Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) im Rahmen des jährlichen Instandhaltungsprogramms durchgeführt werden. Für die Dauer der fast dreiwöchigen Streckensperre richtet das Unternehmen einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein, die nach dem regulären Fahrplan der Züge verkehren. Das Arbeitsprogramm auf der über 115 Jahre alten, eingleisigen Schmalspurstrecke umfasst mehrere technische Teilprojekte. Neben der Erneuerung der Oberleitung im Abschnitt zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und St. Pölten Alpenbahnhof stehen Sanierungsarbeiten an mehreren Brückentragwerken, Unterbausanierungen sowie Felssicherungsmaßnahmen auf dem Plan. Ergänzend werden Erdkabel verlegt, Sicherungsanlagen an mehreren Eisenbahnkreuzungen erneuert sowie vorbeugende Bodenerkundungsarbeiten für künftige Infrastrukturprojekte abgewickelt. Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer sowie die NÖVOG-Geschäftsführung um Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl begründen die zeitliche Bündelung der Baustellen mit dem Ziel, den regulären Zugbetrieb außerhalb der dreiwöchigen Bauphase weitgehend frei von Störungen zu halten. Dennoch bringt der Ersatzverkehr mit Bussen organisatorische Einschränkungen für Fahrgäste mit sich: Fahrräder können in den Bussen nur nach vorheriger Registrierung mitgenommen werden, und auch mobilitätseingeschränkte Personen sind auf eine Voranmeldung angewiesen. Zudem befinden sich einige Ersatzhaltestellen nicht direkt an den jeweiligen Bahnhofsgebäuden. Die temporäre Totalsperre unterstreicht den anhaltenden Aufwand für den Erhalt historisch gewachsener regionaler Schieneninfrastrukturen. Trotz kontinuierlicher Investitionen in Fahrzeuge und Trassen stellen die eingleisige Streckenführung und die topografisch anspruchsvolle Routenführung im Pielachtal und Mariazellerland die Betriebsführung bei Bauarbeiten regelmäßig vor logistische Herausforderungen, da Schienenersatzverkehre auf

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Schließung der Ryanair-Basis: BER-Führung kündigt Sparkurs an

Der angekündigte Teilrückzug der irischen Fluggesellschaft Ryanair vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) führt beim Betreiber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bereits im laufenden Geschäftsjahr zu sinkenden Passagierzahlen. Wie die Vorsitzende der Geschäftsführung, Aletta von Massenbach, in Berlin bekanntgab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2026 mit einem Aufkommen von rund 25,7 Millionen Passagieren, nachdem im Vorjahr 2025 noch 26,1 Millionen Fluggäste registriert worden waren. Massenbach bezeichnete diese Dämpfung explizit als direkten Ryanair-Effekt. Für das darauffolgende Jahr 2027 wird eine weitere Abschwächung der Verkehrszahlen auf 25,0 bis 25,2 Millionen Passagiere prognostiziert, womit der Flughafen weit unter den ursprünglichen Erwartungen von bis zu 27 Millionen Fluggästen verbleibt. Um den finanziellen Folgen des Kapazitätsabbaus entgegenzuwirken, hat das Management ein Maßnahmenpaket zur Einsparung von Sach- und Betriebskosten sowie zur Verschiebung geplanter Sachinvestitionen auf den Weg gebracht. Schließung der Ryanair-Basis und Einschränkungen im Flugangebot Die Schließung der operativen Basis der Fluggesellschaft Ryanair am BER erfolgt zum 24. Oktober 2026. Damit zieht der irische Anbieter seine bisher am Hauptstadtflughafen stationierten sieben Flugzeuge samt der dazugehörigen Cockpit- und Kabinenbesatzungen ab. Obwohl Ryanair die Bundeshauptstadt auch künftig im Zielnetz behalten und über Flüge von anderen europäischen Standorten ansteuern wird, halbiert sich das bisherige Flugangebot des Anbieters am Standort Berlin Brandenburg. Dieser Schritt bedeutet für den Flughafen BER den Verlust von schätzungsweise 2,5 Millionen Sitzplätzen pro Jahr. Nach Angaben von Aletta von Massenbach kann dieser erhebliche Wegfall an Kapazitäten zwar von anderen am Standort vertretenen Fluggesellschaften teilweise abgepuffert, jedoch keineswegs vollständig kompensiert werden. Die Flughafengesellschaft reagiert auf den Ausfall der

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Air Astana nimmt Direktflüge nach Oman ins Streckennetz auf

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nimmt Ende Oktober 2026 erstmals Direktverbindungen in das Sultanat Oman auf. Bedient wird die Küstenstadt Salalah im Süden des Landes, die für den Fracht- und Touristikverkehr der Region eine zentrale Rolle einnimmt. Die ersten Abflüge erfolgen am 23. Oktober ab Almaty sowie am 24. Oktober ab der Hauptstadt Astana. Beide Strecken werden jeweils einmal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Die Zivilluftfahrtbehörde von Kasachstan bestätigte die Aufnahmegenehmigung im Oktober 2026. Auf der Route Almaty–Salalah ist der Erstflug am 23. Oktober für den Vormittag angesetzt, während ab dem 30. Oktober ein leicht angepasster Flugplan mit früheren Abflugszeiten greift. Die Flüge zwischen Astana und Salalah finden jeweils samstags statt. Das Ticketpreisgefüge beginnt im Hin- und Rückflug bei rund 536 US-Dollar ab Almaty sowie knapp 596 US-Dollar ab Astana. Mit der Anbindung an die Provinz Dhofar ergänzt Air Astana das bisherige Angebot zwischen Zentralasien und der Arabischen Halbinsel. Bis dato beschränkten sich Direktverbindungen zwischen Kasachstan und dem Oman im Wesentlichen auf Flüge der omanischen Billigfluggesellschaft SalamAir, die Almaty mit der Hauptstadtregion Maskat verbindet. Die neuen Routen nach Salalah richten sich insbesondere an das Segment der Privatreisenden in der Wintersaison. Luftfahrtanalysten bewerten die Streckenaufnahme als maßvolle Kapazitätsausweitung im Mittelstreckennetz der kasachischen Fluggesellschaft. Die Bedienung mit nur einer wöchentlichen Frequenz je Route deutet auf einen vorsichtigen Markteintritt hin, der die betriebliche Flottenauslastung der Airbus-A320-Flotte sichern soll, ohne hohe Auslastungsrisiken einzugehen. Die Marktentwicklung hängt wesentlich davon ab, ob die Nachfrage im Quellmarkt Kasachstan ein ganzjähriges Angebot trägt oder ob

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US-Flugzeugbauer hinkt Marktführer Airbus trotz hoher Monatsbestellungen hinterher

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 2026 insgesamt 475 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden übergeben. Dies entspricht einer Steigerung um acht Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen am 13. Oktober 2026 im Rahmen seiner vorläufigen Quartalsmeldung mitteilte, bildet der Wiederanstieg der Auslieferungen in der Schmalrumpf-Baureihe 737 das wesentliche Fundament für diesen Zuwachs. Trotz dieser leichten operativen Erholung verbleibt der US-Hersteller jedoch mit deutlichem Abstand hinter seinem europäischen Konkurrenten Airbus, der im gleichen Zeitraum bis Ende September 2026 547 Maschinen auslieferte. Um das Vorjahresergebnis von 600 zivilen Luftfahrzeugen zu übertreffen, benötigt Boeing im vierten Quartal 2026 die Übergabe von mindestens 126 Flugzeugen, nachdem im dritten Quartal 161 Maschinen an Kunden übergeben wurden. Detailentwicklung der Baureihen und Quartalsbilanz Den Hauptanteil an den erhöhten Auslieferungszahlen der ersten neun Monate 2026 trug die 737-Familie. Die Übergaben in diesem Segment stiegen von 330 Einheiten im Vergleichszeitraum des Jahres 2025 auf nunmehr 367 Maschinen. Bei den Großraumflugzeugen verlief die Entwicklung uneinheitlich. Die Auslieferung des Langstreckenmusters 787 Dreamliner stagnierte nahezu unverändert bei 62 Flugzeugen nach 61 Einheiten im Vorjahr. Bei der Großraum-Baureihe 777 verzeichnete Boeing hingegen einen Rückgang von 29 auf 20 ausgelieferte Einheiten. Im Segment der 767-Fracht- und Spezialmaschinen stiegen die Übergaben von 20 auf 26 Flugzeuge. Das dritte Quartal 2026 bewegte sich mit 161 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen auf dem Niveau des Vorjahresquartals, in dem 160 Maschinen übergeben worden waren. Das Quartalsergebnis umfasste im Einzelnen 124 Maschinen der 737-Reihe, 22 Flugzeuge des Typs 787, zehn Einheiten der Baureihe 767

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