Oktober 19, 2026

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Oktober 19, 2026

Flughafen München stellt Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 vor

Am 25. Oktober 2026 tritt am Flughafen München der Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 in Kraft. Im Gültigkeitszeitraum bis zum 27. März 2027 bieten die am bayerischen Drehkreuz operierenden Fluggesellschaften insgesamt 182 Flugziele in 67 Ländern an. Damit verzeichnet der Standort eine Verdichtung seines Streckennetzes im interkontinentalen Fernverkehr sowie auf europäischen Verbindungen. Neben der Ansiedlung von zwei neuen Anbietern steht die bevorstehende Inbetriebnahme des ersten Airbus A350-1000 der Lufthansa im Vordergrund, der Anfang Dezember 2026 ab München eingesetzt wird. Parallel dazu bauen ostasiatische und europäische Carrier ihre Frequenzen nach Asien, Skandinavien und auf den amerikanischen Kontinent aus. Inbetriebnahme des Airbus A350-1000 und Frequenzaufstockung im Fernverkehr Ein zentraler Meilenstein der kommenden Flugplanperiode ist der Erstflug des neu ausgelieferten Großraumflugzeugs vom Typ Airbus A350-1000 bei Lufthansa. Die Maschine mit der Sonderlackierung „Deutschland“ absolviert ihren ersten kommerziellen Linieneinsatz am 3. Dezember 2026 von München zum japanischen Flughafen Tokio-Haneda. In den darauffolgenden Wochen soll das Modell schrittweise auch auf den Strecken nach Shanghai und Singapur zum Einsatz kommen. Der Konzern plant, sukzessive insgesamt zehn Einheiten der Variante A350-1000 am Drehkreuz München zu stationieren, die über eine Vier-Klassen-Bestuhlung mit dem Kabinenprodukt Allegris verfügen und das Sitzplatzangebot in den gehobenen Beförderungsklassen erhöhen. Unabhängig vom Ersteinsatz des neuen Flugzeugtyps weiten mehrere internationale Netzwerk-Airlines ihr Angebot an Fernverbindungen aus. Singapore Airlines und Thai Airways erhöhen ihre Frequenzen von bisher sieben auf jeweils zehn wöchentliche Flüge von München nach Singapur beziehungsweise Bangkok. Lufthansa verstärkt das Angebot nach Bangkok im Zeitraum vom 16. Januar bis 26. Februar 2027 durch eine

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Flughafen Zürich stellt Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 vor

Am 25. Oktober 2026 tritt am Flughafen Zürich der Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 offiziell in Kraft. Im Durchführungszeitraum bis zum 27. März 2027 bedienen insgesamt 58 Linien- und Charterfluggesellschaften 173 Destinationen in 71 Ländern von Kloten aus. Die Betreibergesellschaft verzeichnet damit eine verlässliche Anbindung des Schweizer Luftverkehrsnetzwerks an internationale Märkte in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Zu den Kernmerkmalen der neuen Flugplanperiode zählen die Aufnahme neuer Langstreckenverbindungen durch den Homecarrier Swiss International Air Lines, die Erhöhung von Flugfrequenzen und Sitzplatzkapazitäten asiatischer Fluggesellschaften sowie die Erweiterung von Streckennetzen bei Urlaubs- und Regionalgesellschaften. Gleichzeitig verweisen Marktbeobachter auf anhaltende Unsicherheiten im Streckennetz infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten, die zu kurzfristigen Routenanpassungen führen können. Erweiterungen auf den interkontinentalen Langstrecken nach Asien und Lateinamerika Ein Schwerpunkt der neuen Flugplanperiode liegt auf der Verdichtung des Flugangebots nach Süd- und Ostasien. Die nationale Fluggesellschaft Swiss nimmt mit Beginn des Winterflugplans eine direkte Verbindung nach Bengaluru auf. Die indische Technologiemetropole wird fünfmal wöchentlich im Nonstop-Dienst ab Zürich angeflogen. Mit dieser Streckeneinführung stärkt die Airline die Luftfahrtanbindung zwischen dem Schweizer Finanz- und Wirtschaftsstandort sowie den indischen Industriemärkten. Auch ausländische Netzwerkträger bauen ihre Flugkapazitäten am Schweizer Drehkreuz aus. Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific setzt auf ihren Flügen zwischen Hongkong und Zürich künftig das Großraumflugzeug vom Typ Airbus A350-1000 anstelle der kleineren Variante A350-900 ein. Durch den Wechsel auf das längere Rumpfmodell erhöht sich das verfügbare Sitzplatz- und Frachtangebot pro Flug spürbar. Thai Airways erweitert ihr Flugangebot von und nach Bangkok. Ab Januar 2027 erhöht die asiatische

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Tageskarten für Skigebiete steigen in der Saison 2026/2027 im Durchschnitt auf über 70 Euro

Die Preise für Tageskarten in den österreichischen Skigebieten steigen in der bevorstehenden Wintersaison 2026/2027 weiter an. Nach einer Erhebung des Reise- und Buchungsportals Urlaubshamster kostet ein Tagesticket für Erwachsene in den 88 österreichischen Skigebieten mit festen Tarifstrukturen im Durchschnitt 70,33 Euro. Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 113 Skigebiete im gesamten Bundesgebiet erfasst, die über mindestens 15 Pistenkilometer verfügen oder wie das Skigebiet Semmering eine besondere regionale Bedeutung aufweisen. Die Datenerhebung erfolgte stichtagsbezogen Mitte Oktober 2026 direkt über die Preistabellen der jeweiligen Bergbahnbetreiber. Der langfristige Vergleich verdeutlicht eine spürbare Teuerung: In zwölf der größten heimischen Wintersportregionen stiegen die Preise für Tageskarten seit der Wintersaison 2019/2020 um durchschnittlich 47,5 Prozent, während die allgemeine Verbraucherpreisinflation im selben Zeitraum bei rund 34 Prozent lag. Spitzenwerte und günstigste Angebote im regionalen Vergleich An der Spitze des Preisgefüges steht in der Saison 2026/2027 das Vorarlberger und Tiroler Verbundskigebiet Ski Arlberg. Mit einem Kassenpreis von 85,00 Euro für die Erwachsenen-Tageskarte in der Hauptsaison markiert die Region den höchsten absoluten Ticketpreis in Österreich. Wird die Gebühr jedoch ins Verhältnis zu den insgesamt angebotenen Streckenkilometern gesetzt, relativiert sich der Betrag: Mit rechnerisch 0,28 Euro pro Pistenkilometer weist das Großraumgebiet Arlberg den geringsten Kilometersatz des Landes auf. Am unteren Ende der Preisskala rangieren kleinere Wintersportgebiete in den östlichen und südlichen Bundesländern. Das günstigste Tagesangebot bietet die Koralpe in Kärnten mit einem Kassenpreis von 43,50 Euro für Erwachsene. Dahinter folgt das Tiroler Skigebiet Venet mit einem Tagestarif von 44,00 Euro. Im Vergleich der Bundesländer mit mehreren erfassten Fixpreis-Gebieten zeigt sich

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Prominenten-Marketing und Influencer-Kooperationen als Buchungstreiber bei Airbnb

Der Online-Vermittlungsdienst Airbnb nutzt gezielt Social-Media-Auftritte internationaler Prominenter, um hochpreisige Unterkünfte und exklusive Urlaubsdomizile zu vermarkten. Über ihre Kanäle auf Instagram und TikTok gewähren Persönlichkeiten aus der Unterhaltungs- und Sportbranche wie die Sängerinnen Sabrina Carpenter und Cardi B sowie die Tennisspielerin Naomi Osaka Einblicke in privat genutzte Villen, historische Schlösser und Luxus-Penthäuser. Diese Kooperationen dienen der Vermittlungsplattform dazu, das Angebot im oberen Preissegment sichtbar zu machen und zusätzliche Zielgruppen im digitalen Raum anzusprechen. Das gezeigte Spektrum der Luxusimmobilien reicht von historischen Anwesen auf dem Land bis hin zu urbanen Objekten in europäischen Metropolen. Sabrina Carpenter präsentierte ein südfranzösisches Château aus dem 17. Jahrhundert in der Provence mit weitläufigen Gartenanlagen. Naomi Osaka nutzte während ihres Aufenthalts in Norditalien die im Jugendstil erbaute Villa Ida Lampugnani in Parabiago nahe Mailand. Im städtischen Raum wählte Cardi B ein mehrstöckiges Penthouse in der Mailänder Innenstadt mit privatem Swimmingpool und Onyx-Marmorausstattung. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind solche öffentlichkeitswirksamen Präsentationen Teil einer Vermarktungsstrategie zur Aufwertung der Plattformmarke. Durch die Verknüpfung bekannter Namen mit ausgewählten Immobilien versucht Airbnb, sich im Segment für gehobene Kurzzeitvermietungen gegenüber klassischen Luxushotels zu positionieren. Zudem profitieren die Eigentümer der jeweiligen Objekte von einer enormen Reichweite, die über reguläre Inserate kaum erreicht werden kann. Kritische Branchenbeobachtungsstellen verweisen jedoch darauf, dass die gezeigten Luxusdomizile nur einen sehr kleinen Bruchteil des Gesamtangebots auf der Plattform ausmachen. Während Prominente und Influencer exklusive Sonderkonditionen oder kostenfreie Aufenthalte gegen Werbeleistungen erhalten, sehen sich reguläre Nutzer bei der Buchung von Standardunterkünften oft mit steigenden Servicegebühren und lokalen Mietpreiserhöhungen konfrontiert.

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Luftfahrtverband Barig verlangt rasche Senkung der Flugsicherungsgebühren

Der internationale Airline-Verband Board of Airline Representatives in Germany (Barig) hat Mitte Oktober 2026 seinen Appell an die deutsche Bundesregierung zur Absenkung staatlich festgesetzter Standortkosten erneuert. Anlass ist ein aktueller Beschluss des CDU-Präsidiums, der Entlastungen bei den Flugsicherungsgebühren im Bundeshaushalt 2027 vorsieht. Der Branchenverband dringt auf eine unverzügliche Umsetzung der Ankündigungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaften an den deutschen Drehkreuzen im Vergleich zum europäischen Ausland zu sichern. Barig-Chairman Michael Hoppe verwies darauf, dass Absichtserklärungen allein nicht ausreichen, um den Kapazitätsabbau auf innerdeutschen und internationalen Flugstrecken zu stoppen. Die Fluggesellschaften fordern neben reduzierten Flugsicherungsabgaben eine Absenkung der Luftsicherheitsgebühren sowie den vollständigen Verzicht auf die Luftverkehrsteuer. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) liegt das Angebot im innerdeutschen Luftverkehr im Winterhalbjahr 2026/27 weiterhin knapp 53 Prozent unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019, was auf die hohe Abgabenlast zurückgeführt wird. Obwohl die Bundesregierung die Luftverkehrsteuer im Juli 2026 bereits um etwa 16 Prozent gesenkt hatte, bewerten Vertreter der Luftfahrt- und Logistikbranche die bisherigen Entlastungsschritte als unzureichend. Die anhaltend hohen Gebühren veranlassen mehrere Fluggesellschaften dazu, Flugzeuge an europäische Standorte mit günstigeren Kostenstrukturen zu verlagern, was das Streckennetz und die Verkehrsanbindung des Wirtschaftsstandortes Deutschland beeinträchtigt. Branchenanalysten betonen, dass eine verlässliche Haushaltseinplanung der Gebührenabsenkungen für das Etatjahr 2027 erforderlich ist, um den Fluggesellschaften Planungssicherheit für die kommenden Flugplanperioden zu bieten. Gleichzeitig steht die Bundesregierung vor der Herausforderung, die Mindereinnahmen der staatlichen Flugsicherungsinfrastruktur im Bundeshaushalt gegenzufinanzieren.

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Tuifly erweitert deutsches Streckennetz im Sommerflugplan 2027 um sechs Kurzstrecken

Der Reisekonzern Tui bereitet für die Sommersaison 2027 den Ausbau des Flugangebots von Tuifly an den deutschen Basisflughäfen Düsseldorf und Hannover vor. Nach Brancheninformationen des Fachportals AeroRoutes plant die konzerneigene Fluggesellschaft die Aufnahme von sechs zusätzlichen Europaverbindungen, bei denen es sich überwiegend um Reaktivierungen früher bedienter Routen handelt. Zum Einsatz kommen auf allen neuen Strecken Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800. Die Kapazitätsaufstockung ist Teil einer veränderten Angebotssteuerung, bei der die verschiedenen europäischen Flugbetriebe der Tui-Gruppe künftig zentraler koordiniert werden. Vom Flughafen Düsseldorf aus startet Tuifly ab dem 2. Mai 2027 mit jeweils drei wöchentlichen Frequenzen zu den Zielen Málaga, Neapel und Venedig-Marco Polo. Ergänzend folgt am 4. Mai 2027 eine Verbindung nach Ljubljana mit ebenfalls drei wöchentlichen Flügen. Am Heimatflughafen Hannover sieht der Flugplan ab dem 2. Mai 2027 zwei wöchentliche Umläufe nach Málaga sowie ab dem 3. Mai 2027 drei wöchentliche Fluggastverbindungen nach Olbia auf Sardinien vor. Mit der Aufnahme von Zielen wie Ljubljana und Venedig setzt Tui im Sommer 2027 verstärkt auf europäische Städtedestinationen und Kulturreiseziele. Die Aufstockung der Flüge erfolgt vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs im europäischen Ferienflugsegment. Durch den Einsatz konzerneigener Kapazitäten versucht Tui, die Abhängigkeit von Fremd-Airlines zu verringern und die eigenen Pauschalreisekontingente verlässlicher abzusichern. Gleichzeitig stehen die Airlines der Reiseveranstalter unter Kostendruck, da hohe Flughafengebühren und Personalkosten an deutschen Standorten die Rendite auf Kurzstrecken belasten.

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Austrian Airlines stellt Köln-Flüge ein

Innerhalb des Lufthansa-Konzerns kommt es zu einer künftigen Aufgabenverteilung auf der Flugstrecke zwischen Wien und dem Flughafen Köln/Bonn. Wie der Konzern mitteilt, stellt die österreichische Tochtergesellschaft Austrian Airlines ihre Linienflüge auf dieser Verbindung zum 11. Januar 2027 vollständig ein. Der letzte von Austrian Airlines durchgeführte Flug ist für diesen Tag datiert, bevor der Flugbetrieb ab dem 14. Januar 2027 lückenlos und exklusiv von der Schwestergesellschaft Eurowings weitergeführt wird. Bereits gebuchte Passagiere der Austrian Airlines für den Zeitraum ab Mitte Januar wurden nach Konzernangaben automatisch auf entsprechende Umsteige- oder Direktverbindungen von Eurowings umgebucht. Der Betreiberwechsel erfolgt im Rahmen der konzerneigenen Netzoptimierung, bei der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ohne ausgeprägten Hub-Transfer verstärkt auf die Kostenstrukturen von Eurowings übertragen werden. Während Austrian Airlines im Winterflugplan noch bis zu zwei tägliche Frequenzen bedient, sieht der künftige Flugplan von Eurowings saisonal gestaffelt zwischen zwölf und 26 wöchentliche Umläufe zwischen dem Drehkreuz Wien-Schwechat und dem nordrhein-westfälischen Nordrhein-Westfalen-Airport vor. Konkrete wirtschaftliche Einzelgründe für den Rückzug von Austrian Airlines von der Strecke nannte die Unternehmensführung in ihrer Mitteilung nicht. Branchenanalysten werten den Schritt als konsequente Entflechtung der Fluglinienmarken innerhalb des Mutterkonzerns. Durch die Bündelung der Frequenzen bei Eurowings sollen operative Parallelen abgebaut und die Sitzplatzkapazitäten auf der rheinischen Städteverbindung im Wettbewerb mit der Schieneninfrastruktur effizienter ausgelastet werden.

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Polen: Lot soll Cargo-Schwester bekommen

Die Luftfahrtholding Polska Grupa Lotnicza (PGL), zu der unter anderem die nationale Fluggesellschaft LOT Polish Airlines gehört, bereitet den Aufbau einer eigenen Frachtfluggesellschaft vor. Wie der Konzern im Rahmen seiner Entwicklungsplanung für den Zeitraum von 2026 bis 2032 bekanntgab, ist die Gründung eines spezialisierten Unternehmenssegments unter dem Namen PGL Cargo als Priorität verankert. Ziel der Initiative ist es, neben dem bestehenden Transport von Frachtgütern in den Unterdecks von Passagierflugzeugen eine eigene Flotte reiner Frachtflugzeuge aufzubauen. Durch das Vorhaben soll die Abhängigkeit von ausländischen Logistikdienstleistern verringert und Polen als zentraler Logistikstandort in Mittel- und Osteuropa positioniert werden. Wirtschaftliche Ziele und duale Aufgabenstellung im Krisenfall Nach Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der Polska Grupa Lotnicza, Radoslaw Stepien, ist für das geplante Frachtunternehmen ein zivil-militärisches Dual-Use-Konzept vorgesehen. Im regulären Marktbetrieb soll die Fluggesellschaft kommerzielle Frachtflüge durchführen und eigenständig Rentabilität anstreben. In Notlagen, internationalen Krisen oder bei Versorgungsengpässen steht die Flotte zudem für staatliche Logistikaufgaben zur Verfügung, um Hilfsgüter, medizinische Ausrüstung oder strategische Güter zu transportieren. Die Erfahrungen aus weltweiten Unterbrechungen von Lieferketten sowie geopolitischen Spannungen in den vergangenen Jahren haben die Bedeutung eigenständiger Luftfrachtkapazitäten verdeutlicht. Bislang beschränkte sich der Frachttransport der Gruppe weitgehend auf den Kapazitätsverkauf in den Gepäckräumen der LOT-Passagiermaschinen. Mit der Aufstellung von reinen Frachtflugzeugen (Freightern) strebt PGL einen höheren Marktanteil im stetig wachsenden osteuropäischen Logistikmarkt an. Einbindung in die Wartungs- und Abwicklungsinfrastruktur des Konzerns Das Frachtprojekt ist Teil eines breiter angelegten Programms zur vertikalen Integration der Konzerntöchter. Die Abwicklung der Frachtsendungen am Boden soll über die Tochtergesellschaft LS Airport Services erfolgen, die

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Temporäre Militärpräsenz: Bundesheer verlegt Eurofighter nach Klagenfurt

Die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres führen vom 16. bis zum 19. Oktober 2026 die aktive Luftraumüberwachung vom Flughafen Klagenfurt aus durch. Bei dem viertägigen Einsatz handelt es sich um die 20. temporäre Stationierung von Eurofighter-Abfangjägern am Kärntner Landesflughafen. Neben der Erprobung veränderter Einsatzabläufe dient die Ausweichstationierung primär der personellen Entlastung des Stammsitzes der Jetflotte auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser im steirischen Zeltweg. Während des Aufenthaltes in Klagenfurt beschränken sich die Flugbewegungen der überschallschnellen Kampfflugzeuge ausschließlich auf unaufschiebbare Ernstfalleinsätze, sogenannte „Priorität Alpha“-Meldungen. Diese werden ausgelöst, wenn zivile Luftfahrzeuge im österreichischen Luftraum den Funkkontakt zur Flugsicherung verlieren oder ausländische Militärflugzeuge ohne erforderliche Überfluggenehmigung in den Luftraum einfliegen. Reguläre Übungs- und Ausbildungseinheiten sind während der Verlegung ausgeschlossen, um die Lärmbelastung im Klagenfurter Becken gering zu halten und den zivilen Linien- und Charterflugbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Der Flughafen Klagenfurt verweist im Zusammenhang mit den regelmäßig wiederkehrenden Einsätzen auf das zivil-militärische Mischkonzept des Standorts. Die gemeinsame Nutzung der Flughafeninfrastruktur – von der Landebahn über die Feuerwehr bis hin zu Bodendiensten – soll Synergien sichern und die Einsatzbereitschaft im staatlichen Krisenfall erhöhen. Parallel dazu versucht die Flughafengesellschaft, die Auslastung des Standorts durch die Ausschreibung von 420.000 Quadratmetern Gewerbeflächen im Umfeld des Rollfeldes sowie den Ausbau von Verbindungen im Kurzstreckensegment zu stabilisieren. Sicherheitsexperten und Branchenbeobachter merken an, dass die Ausweichstationierungen die strukturellen Personalpässe bei den Luftstreitkräften in Zeltweg verdeutlichen, wo Schichtpläne und Wartungsbereitschaften seit Jahren unter Anspannung stehen. Für den Flughafen Klagenfurt bieten die militärischen Entschädigungszahlungen eine zusätzliche Einnahmequelle, ändern jedoch wenig an der grundlegenden Notwendigkeit, das zivile

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Emirates-Flug von Delhi nach Dubai verzögert sich um über 17 Stunden

Ein Passagierflug der internationalen Fluggesellschaft Emirates von Delhi nach Dubai hat am Wochenende vom 17. auf den 18. Oktober 2026 eine erhebliche Verzögerung erfahren. Ursache für die Flugunterbrechung war ein Zusammenstoß mit einem Vogel im Landeanflug auf den Indira Gandhi International Airport in der indischen Hauptstadt. Bei dem Vorfall wurde die Verkleidung der Flugzeugnase (Nose Cone) einer Boeing 777-300ER beschädigt. Aus Sicherheitsgründen setzte das Unternehmen die betroffene Maschine für den geplanten Rückflug OS 517 vorübergehend aus, um technische Inspektionen und Instandsetzungsarbeiten am Rumpf durchzuführen. Der Flug, der ursprünglich am Samstagabend um 16:25 Uhr Ortszeit in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate starten sollte, konnte erst am darauffolgenden Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr Ortszeit abheben. Für die betroffenen Fluggäste organisierte die Fluggesellschaft Hotelunterbringungen vor Ort. Hergang des Vorfalls und technische Auswirkungen auf die Flugzeugstruktur Der Vorfall ereignete sich während der Endphase des Inbound-Fluges aus Dubai am Nachmittag des 17. Oktober 2026. Trotz des Zusammentreffens mit dem Vogel konnte die Besatzung der Boeing 777 die Landung auf dem Flughafen Delhi ordnungsgemäß und ohne Erklärung eines Notfalls vollziehen. Bei der anschließenden technischen Inspektion am Boden stellten Wartungstechniker sichtbare Verformungen und Schäden an der Radom-Verkleidung fest. Die Verkleidung an der Flugzeugspitze dient als Schutzabdeckung für die dahinterliegende Wetterradarantenne. Beschädigungen in diesem Bereich können die Funktion der Navigationssysteme beeinträchtigen oder die aerodynamische Hülle des Flugzeugs schwächen. Bevor ein Luftfahrzeug nach einem solchen Vorfall die Freigabe für den nächsten Interkontinentalflug erhält, müssen herstellerseitig vorgeschriebene Prüfprozeduren absolviert werden. Dies umfasst sowohl die Kontrolle der internen Sensorik als auch den

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