Oktober 19, 2026

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Oktober 19, 2026

Arbeitgeberverband verlangt Zusage für Saisonarbeitskräfte im Wintertourismus 2026/27

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) fordert die umgehende Veröffentlichung der Verordnung über die Saisonniers-Kontingente für die bevorstehende Wintersaison 2026/27. Der Verband drängt auf eine Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, da in den Beherbergungsbetrieben bereits Vorbereitungen für Dienstpläne, Arbeitsverträge und Personalunterkünfte laufen. Nach Vertretungsangaben der ÖHV verzögern politische Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern und Fraktionen die Einigung, da die Freigabe des Arbeitsmarktkontingents mit branchenfremden Forderungen gekoppelt werde. Die Verzögerung bei der Erlassung der Vorschriften beeinträchtigt die Einsatzplanung der Beherbergungsbetriebe sowie die Disposition der ausländischen Saisonkräfte, die vor der Einreise Rechtssicherheit für ihre Arbeitsaufnahme benötigen. Um den jährlich wiederkehrenden Abstimmungsbedarf abzufedern, plädiert die Interessenvertretung für eine Umstellung auf mehrjährige Festlegungen der Personalkontingente. Eine mehrjährige Regelung solle an den realen Arbeitskräftebedarf im Gastgewerbe angepasst werden, um wiederkehrende Beschäftigungsverhältnisse zwischen Hotels und Stammpersonal zu erleichtern. Ein wesentlicher Bestandteil der Kontingente bleibt die Regelung für Arbeitskräfte aus den Staaten des Westbalkans. Für März 2027 ist eine Evaluierung der Arbeitsmarktbestimmungen angesetzt, bei der der Ist-Bedarf des Beherbergungssektors und die praktische Abwicklung der Stellenbesetzungen analysiert werden sollen. Der Arbeitgeberverband fordert, die Weichenstellungen im Anschluss an diese Prüfung so rechtzeitig vorzunehmen, dass für nachfolgende Saisonen verlässliche Planungsgrundlagen entstehen. Wirtschaftsbeobachter betonen, dass der Verzug bei der Zuteilung von Saisonarbeitskräften vor allem die schneereichen Regionen in Westösterreich belastet, die im Winter stark auf Arbeitskräfte außerhalb des EU-Raums angewiesen sind. Verzögerungen in den administrativen Prozessen erhöhen den betrieblichen Aufwand im Personalbereich kurz vor Beginn der Hauptsaison.

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Gesundheitsministerium entzieht Grenzkontrollstelle am Flughafen Linz vorläufig die Zulassung

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat die veterinärbehördliche Zulassung der Grenzkontrollstelle am Flughafen Linz-Hörsching vorübergehend ausgesetzt. Anlass für den behördlichen Schritt sind festgestellte Mängel bei Kontrollen sowie das Fehlen von Einrichtungen zur ordnungsgemäßen Verpflegung und Ruheversorgung von Nutztieren auf dem Flughafengelände. Durch den Entzug der Betriebserlaubnis ist die Abfertigung von Lebendtiertransporten in Drittstaaten über den oberösterreichischen Regionalflughafen bis auf Weiteres rechtlich untersagt. Der behördliche Eingriff betrifft unmittelbar eine Serie geplanter Frachtflüge nach Turkmenistan, über die Fleckvieh-Bullen aus Ungarn per Flugzeug nach Zentralasien verfrachtet werden sollten. Von den ursprünglich zwölf angesetzten Flügen mit jeweils rund 80 Rindern wurden die letzten drei für Mitte Oktober 2026 vorgesehenen Rotationen gestrichen. Die ungarischen Veterinärbehörden wurden vom österreichischen Ministerium angewiesen, keine weiteren Transporte nach Linz-Hörsching mehr abzufertigen. Für die Betreibergesellschaft des Flughafens Linz bedeutet der vorläufige Abfertigungsstopp den Ausfall von Lande- und Handling-Entgelten. Neben den infrastrukturellen Defiziten vor Ort verwies das Gesundheitsministerium auf bestehende rechtliche Lücken beim Transport lebender Tiere auf dem Luftweg. Die Behörden prüfen derzeit, ob künftige Überarbeitungen der Europäischen Tiertransportverordnung ausreichen, um vergleichbare Transportketten wirksam zu regulieren. Gleichzeitig fordert die oberösterreichische Landespolitik nach der vollständigen Übernahme der Flughafenanteile durch das Land eine Grundsatzentscheidung des Eigentümers gegen die künftige Nutzung des Standorts für internationale Lebendtier-Langstreckentransporte. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Aussetzung der Zulassung die Grenzen der luftsicherheits- und veterinärrechtlichen Abfertigung an kleineren Frachtstandorten aufzeigt. Ohne spezialisierte Quarantäne- und Versorgungsinfrastruktur bergen Sonderfrachten dieser Art erhebliche Haftungs- und Genehmigungsrisiken für Flughafenbetreiber und Abfertigungsunternehmen.

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Passagierrückgang und Flugstreichungen belasten das Jahresergebnis am Flughafen Linz

Der Flughafen Linz befindet sich im Geschäftsjahr 2026 weiterhin in einer schwierigen operativen und finanziellen Lage. Für das Gesamtjahr rechnen die Betreiber erneut mit einem Betriebsdefizit von rund acht bis neun Millionen Euro, wodurch sich die Serie hoher Jahresfehlbeträge am Standort Hörsching unvermindert fortsetzt. Während andere österreichische Regionalflughäfen wie Salzburg und Innsbruck bei den Passagierzahlen Zugewinne verzeichneten, verzeichnete Linz im ersten Halbjahr 2026 mit 93.706 Fluggästen einen Rückgang von 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Parallel zum Sinkflug beim Passagieraufkommen dünnt sich das Angebot im Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 weiter aus. Neben der Einstellung der Direktverbindung nach London-Stansted durch die Low-Cost-Airline Ryanair wird auch das touristische Segment stark reduziert. Bei den Umläufen nach Hurghada streichen Corendon Airlines und die beteiligten Reiseveranstalter aufgrund unzureichender Buchungszahlen insgesamt 22 Flüge. Damit fallen im Winterhalbjahr zwischen Ende November und März 2027 über 4.100 Sitzplätze weg, womit abseits der Weihnachtsferien im Wesentlichen nur eine wöchentliche Verbindung nach Ägypten verbleibt. Die angespannte Ergebnislage rückt auch die öffentlich finanzierte Unterstützung des Standorts in den Fokus der wirtschaftspolitischen Debatte. Zur Absicherung des Linienbetriebs nach Frankfurt wurden über eine Initiative des oberösterreichischen Wirtschaftslandesrats Markus Achleitner öffentliche Fördermittel von insgesamt 36 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 zugesagt. Angesichts einer bislang niedrigen durchschnittlichen Passagierauslastung auf dieser Route errechnet sich rein rechnerisch eine öffentliche Bezuschussung von rund 375 Euro pro verkauftem Flugticket. Luftfahrtexperten und Standortvertretungen verweisen darauf, dass der Flughafen Linz vor einem strukturellen Dilemma steht. Der dringende Bedarf an höheren Fluggastzahlen zur Reduzierung des operativen Abgangs lässt sich bei fortschreitenden

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Ryanair stockt Sommerverbindungen zwischen Klagenfurt und Palma de Mallorca auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair baut ihr Flugangebot am Flughafen Klagenfurt für den Sommerflugplan 2027 aus – zumindest in Richtung einer spanischen Insel. Die Verbindungnach Palma de Mallorca von bisher fünf auf sechs wöchentliche Frequenzen aufgestockt. Im Zeitraum vom 28. März bis Ende Oktober 2027 hebt die Fluggesellschaft damit täglich außer freitags vom Kärntner Regionalflughafen in Richtung der Balearischen Insel ab. Das verfügbare Sitzplatzkontingent auf dieser Strecke steigt dadurch im kommenden Sommer auf knapp 70.000 Plätze. Der Kapazitätsaufbau erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Nachfrage aus dem Einzugsgebiet des Flughafens Klagenfurt, das neben Kärnten auch Teile der Steiermark und Sloweniens umfasst. Nach Aussage von Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt hat sich die Destination im streckenspezifischen Segment positiv entwickelt, was die Anhebung der Abflugfrequenzen rechtfertigt. Das erweiterte Flugangebot soll Passagieren eine flexiblere Reiseplanung ermöglichen und ist bereits im Buchungssystem des Anbieters freigeschaltet. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von einzelnen Billigfluggesellschaften im wettbewerbsintensiven Regionalflugverkehr ein Unsicherheitsfaktor. Die Ertragslage auf dezentralen Routen hängt stark von den operativen Flughafengebühren und der jeweiligen Flottenallokation der Fluggesellschaften ab, was bei veränderten Rahmenbedingungen rasch zu Frequenzanpassungen führen kann. Die Kehrseite der Medaille: Noch sind die anderen Ryanair-Routen ab Klagenfurt nicht endgültig in trockenen Tüchern. Auch in Linz wird um die Präsenz des Billigfliegers gebangt. Vieles dürfte davon abhängen, ob die österreichische Bundesregierung der branchenweiten Forderung nach Abschaffung der umstrittenen Ticketsteuer nachkommt oder eben nicht.

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AUA: In wenigen Tagen ist Graz-Wien Geschichte

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines beendet am 23. Oktober 2026 den Flugbetrieb auf der Kurzstrecke zwischen Graz und Wien. Ursprünglich sollte die Zubringerverbindung bis zur geplanten Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels aufrechterhalten werden. Die Fluggesellschaft begründet die vorzeitige Einstellung mit anhaltend defizitären Betriebsergebnissen und der Ausrichtung der Strecke auf reine Umsteigepassagiere. Zudem belastet die nationale Flugabgabe, die für Strecken unter 350 Kilometern in Österreich 30 Euro pro Fluggast beträgt, die Wirtschaftlichkeit des Kurzstreckenfluges. Allerdings fallen für Umsteiger aus Graz zumeist 12 Euro an Steuern an. Personen, die mit einem durchgängigen Ticket in Wien umsteigen und in die Steiermark fliegen bezahlen überhaupt keine. Die 30-Euro-Abgabe müssen nur die sehr wenigen Point-to-Point-Reisenden, wohlgemerkt dann zuzüglich Umsatzsteuer, berappen. Die vorzeitige Schließung stieß bei Vertretern der steirischen Landespolitik und der regionalen Wirtschaft auf scharfe Kritik. Als primärer Ersatz dient den Passagieren das sogenannte Airail-Angebot der ÖBB in Kooperation mit Austrian Airlines. Dabei nutzen Reisende die Bahnverbindungen von Graz zum Flughafen Wien mit einem durchgehenden Flugticket inklusive Anschlussgarantie und der Möglichkeit, den Check-in bereits am Grazer Hauptbahnhof durchzuführen. Täglich stehen sieben Verbindungen pro Richtung mit einer Fahrzeit ab zwei Stunden und 57 Minuten zur Verfügung. Ergänzend richtet ein privater Anbieter aus der Steiermark ab dem 24. Oktober 2026 bedarfsorientierte Shuttle-Fahrten zwischen den Flughäfen Graz und Wien ein. Für internationale Fluggäste verlagern sich die Anbindungen ab Graz verstärkt auf andere Drehkreuze der Muttergesellschaft Lufthansa. Im Winterflugplan 2026/27 werden die Frequenzen ab Graz nach Frankfurt, München und Zürich schrittweise aufgestockt, um den Wegfall des Wiener Drehkreuzes für den steirischen Raum

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Flughafen Graz: ÖBB-Fahrplan 2027 bringt nur zwei Interregio-Tagesrand-Halte

Die Veröffentlichung des ÖBB-Fahrplans für das Jahr 2027 hat in der Steiermark die Debatte über die Schienenanbindung des Flughafens Graz-Feldkirchen erneut entfacht. Entgegen Medienberichten über eine umfassende Einbindung der Neubaustrecke ist mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 lediglich der Halt von zwei Interregio-Zügen an den äußeren Tagesrändern vorgesehen. Dabei wird der aus Villach kommende Interregio 1151 um 05:15 Uhr an der Haltestelle Flughafen Graz-Feldkirchen eintreffen, während der Interregio 1150 in Richtung Kärnten den Bahnhof um 23:32 Uhr bedient. Der reguläre Fernverkehr auf der Koralmbahn führt weiterhin ohne Zwischenstopp am Flughafengelände vorbei. Um die Bedienung der Haltestelle zu ermöglichen, leiten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die beiden Tagesrand-Verbindungen von der Neubaustrecke auf die Trasse der alten Südbahn um. Durch diese Streckenführung verlängert sich die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt für diese spezifischen Züge auf eine Stunde und acht Minuten, verglichen mit den knapp 41 Minuten der regulären Durchfahrten über den Koralmtunnel. Unabhängig von den beiden Interregio-Zügen bringt der Fahrplan 2027 allerdings eine Verdichtung der Regionalverbindungen mit Slowenien, wodurch der Flughafen künftig über zehn direkte Zugverbindungen pro Tag aus Richtung Maribor erreichbar sein wird. Die Unternehmensführung des Flughafens Graz sowie die steirische Landespolitik bewerten die Maßnahme als ersten Ansatzpunkt zur Schließung von Versorgungslücken im öffentlichen Anreiseverkehr. Flughafen-Geschäftsführer Jürgen Löschnig wies jedoch darauf hin, dass der morgendliche Halt um 05:15 Uhr für Passagiere mit aufzugebendem Gepäck zeitlich eng bemessen sei und eine Vorverlegung der Ankunftszeit erforderlich mache. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer sowie Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom drängen im Namen des Landes Steiermark auf eine Einbindung

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Österreichische Hotelvereinigung fordert Neuausrichtung des Arbeitsmarktes in der Hotellerie

Auf dem Forum „Mission Arbeitsmarkt“ der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) haben im Oktober 2026 rund 144 Branchenvertreter in der Wiener Imperial Riding School über Maßnahmen gegen den anhaltenden Arbeitskräftemangel diskutiert. Alexander Ipp, Vizepräsident der ÖHV und Landesvorsitzender für Wien, appellierte an die Mitgliedsbetriebe, den Personalsorgen der Branche mit verbesserten Arbeitsbedingungen und einer moderneren Führungskultur zu begegnen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Personalknappheit im Tourismus setzt der Verband verstärkt auf strukturiertes Nachwuchs-Recruiting, messbare Mitarbeiterbindung und betriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Im Zentrum der Tagung standen die Ergebnisse der vom Beratungsinstitut EUCUSA durchgeführten ÖHV-Lehrlingsbefragung. Die Erhebung bescheinigt der Ausbildung in den Mitgliedsbetrieben eine Gesamtnote von 2,3 auf einer Sechser-Skala, womit die Zufriedenheit des Hotelnachwuchses über dem branchenübergreifenden Durchschnitt aller Beschäftigten in Österreich liegt. Während der Spaß am Beruf und der Teamzusammenhalt besonders hoch bewertet wurden, sehen Branchenbeobachter und Gewerkschaften weiterhin Handlungsbedarf bei den Dienstzeitmodellen, der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit sowie der langfristigen Bindung ausgebildeter Fachkräfte an das Gastgewerbe. Um die Attraktivität als Arbeitgeber transparent zu machen, unterstützt die ÖHV ihre Mitgliedsunternehmen durch Kooperationen mit Zertifizierungsanbietern wie Great Place To Work. Neben dem Personalmanagement rückt für die Beherbergungsbetriebe jedoch auch das Risiko digitaler Bedrohungen in den Vordergrund. Die Verknüpfung von Property-Management-Systemen, Buchungsplattformen, Zahlungsdienstleistern und Gästenetzen macht Beherbergungsbetriebe zu einem bevorzugten Ziel von Ransomware-Angriffen und Phishing-Versuchen. Um dieser Schwachstelle zu begegnen, veranstaltet der Verband am 14. Januar 2027 ein Folgeseminar zum Thema IT-Sicherheit in der Hotellerie.

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Jungpolitische Vertretung fordert Abschaffung der österreichischen Flugabgabe

Im Rahmen ihres 34. Bundeskongresses in Wien hat sich die Nachwuchsorganisation Junos für das Ende der nationalen Ticketabgabe im Luftverkehr ausgesprochen. Die neugewählte Bundesvorsitzende Susanna Riedlsperger kritisierte, dass die pauschale Sonderbelastung die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Flughäfen schädige und zum Abwandern internationaler Fluggesellschaften beitrage. Nach Ansicht des Verbandes schwächt die Sondersteuer den Wirtschafts- und Exportstandort Österreich, ohne wirksame Effekte auf die globale Emissionsreduktion zu erzielen. Die Positionierung der Nachwuchsorganisation reiht sich ein in eine breitere Debatte um die Kostenstrukturen der österreichischen Luftfahrtinfrastruktur. Mitte Oktober 2026 wiesen auch die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) sowie Vertretungen der Bundesländer Wien und Niederösterreich darauf hin, dass das Passagieraufkommen an österreichischen Standorten im dritten Quartal 2026 rückläufig war, während der nahegelegene Flughafen Bratislava spürbare Zuwächse verzeichnete. Aus Sicht der Kritiker verlagert die pauschale Flugabgabe in Höhe von zwölf Euro den Flugverkehr ins benachbarte Ausland und erzeugt zusätzliche Anreiseverkehre auf der Straße. Die Organisation spricht sich zudem gegen direkte staatliche Streckensubventionen an Fluggesellschaften aus und plädiert stattdessen für wettbewerbsfähige, allgemeine Rahmenbedingungen. Da die Luftfahrtindustrie auf europäischer Ebene bereits dem EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) sowie gesetzlichen Quoten für nachhaltige Flugkraftstoffe (ReFuelEU Aviation) unterliegt, fordert der Verband den Verzicht auf nationale Sonderregeln zugunsten einheitlicher europäischer Vorgaben. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Diskussion um die Ticketabgabe das Spannungsfeld zwischen der Sicherung lokaler Arbeitsplätze an Luftfahrtdrehkreuzen und den finanziellen Zielsetzungen des Bundeshaushalts offenbart. Während Flughafenbetreiber und Wirtschaftsverbände verringerte Standortkosten verlangen, um den Abzug von Flugkapazitäten zu stoppen, halten Befürworter an der Abgabe als Steuerungsinstrument und Einnahmequelle fest.

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UK: Grenzschutzbehörde und Amadeus starten stufenweise Einführung kontaktloser Schleusen an 13 Flughäfen

Das Vereinigtes Königreich hat im Oktober 2026 mit der praktischen Umsetzung kontaktloser Grenzkontrollen an seinen internationalen Verkehrsflughäfen begonnen. Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem britischen Innenministerium (Home Office), der Grenzschutzbehörde UK Border Force und dem Spanischen Reise- und Logistiktechnologiekonzern Amadeus werden bestehende automatisierte Grenzkontrollschleusen (eGates) schrittweise auf biometrische Verfahren umgestellt. Die technische Lösung mit der Bezeichnung Amadeus Seamless Gates erlaubt es berechtigten Fluggästen, die Grenzkontrolle ohne physisches Auflegen oder Scannen des Reisepasses zu passieren. Das Pilotprojekt startete am 6. Oktober 2026 am East Midlands Airport für britische Staatsangehörige. Bis Anfang 2027 soll das System an insgesamt 13 britischen Flughäfen vollumfänglich einsatzbereit sein und schrittweise auch für berechtigte Reisende aus Drittstaaten freigeschaltet werden. Funktionsweise der biometrischen Identifikation und Ablauf an den eGates Das umgestellte Abfertigungsverfahren basiert auf der Verknüpfung von Live-Aufnahmen an der Kontrollschleuse mit vorab gespeicherten Pass- und Visadatenbanken. Nähert sich eine Person der Schleuse, erfasst eine integrierte Kamera das Gesicht des Passagiers. Diese biometrischen Daten werden in Echtzeit mit den im System hinterlegten Einreise- und Passinformationen abgeglichen. Bei einer Übereinstimmung öffnet sich die Sperre automatisch, ohne dass das physische Reisedokument an das Lesegerät gehalten werden muss. Sollten die biometrischen Daten nicht eindeutig zugeordnet werden können oder zusätzliche behördliche Überprüfungen erforderlich sein, fordert das System den Reisenden auf, das Dokument auf das Lesegerät zu legen oder sich an das Personal der UK Border Force zu wenden. Nach behördlichen Testreihen verkürzt das kontaktlose Verfahren die Abfertigungszeit pro Passagier um bis zu 25 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Passscannen. Ungeachtet des vereinfachten

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Helvetic Airways mit neuem Griechenland-Ziel ab Bern

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat im Oktober 2026 ihre Streckenplanung für die Sommersaison 2027 ab dem Regionalflughafen Bern-Belp vorgestellt. Ab dem 1. Juni 2027 nimmt das Unternehmen eine wöchentliche Verbindung nach Patras (Araxos) an der Nordwestküste der Peloponnes in Griechenland neu in das Angebot auf. Neben der neuen Destination führt die Fluggesellschaft etablierte Verbindungen zu Ferienzielen im östlichen und zentralen Mittelmeerraum fort. Um die operative Verlässlichkeit des Flugbetriebs an der Berner Basis abzusichern, stationiert Helvetic Airways auch in der Saison 2027 ein Flugzeug des Typs Embraer E190-E2 fest am Standort Belpmoos, ergänzt durch eigenes Cockpit-, Kabinen- und Wartungspersonal. Anpassungen des Streckennetzes im östlichen und zentralen Mittelmeer Das Sommerprogramm 2027 ab Bern umfasst vorrangig Urlaubsdestinationen in Südeuropa und Nordafrika, die mit festen Wochenfrequenzen bedient werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf griechischen Destinationen. Neben der wöchentlichen Freitagsverbindung nach Patras fliegt die Fluggesellschaft die Insel Kreta (Heraklion) zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag an. Das Griechenland-Portfolio wird durch Montagsflüge nach Kos sowie Sonntagsverbindungen nach Rhodos komplettiert. Auf den Balearischen Inseln bleibt Palma de Mallorca ein zentraler Pfeiler im Flugplan ab Bern-Belp. Die Strecke wird donnerstags und sonntags bedient, was sowohl für Kurzreisen als auch für mehrwöchige Aufenthalte genutzt werden kann. Ergänzend dazu sieht der Flugplan samstags Direktflüge nach Larnaka auf Zypern sowie freitags eine Verbindung zur tunesischen Insel Djerba vor. Die Flüge werden in Kooperation mit Reiseveranstaltern wie Tui Suisse und Dertour Suisse sowie im Direktvertrieb angeboten. Bedeutung der Basis stationierung am Flughafen Bern-Belp Der Einsatz eines fest am Flughafen

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