Oktober 19, 2026

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Oktober 19, 2026

Flughafen Berlin Brandenburg und Füchse Berlin schließen Marketing-Partnerschaft

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) und der Handball-Bundesligist Füchse Berlin haben am 15. Oktober 2026 eine Partnerschaft im Bereich der Marketing- und Unternehmenskommunikation vereinbart. Der Vertrag regelt eine gegenseitige Nutzung von Werbeflächen sowie eine kanalübergreifende Zusammenarbeit auf den digitalen Plattformen beider Institutionen für die laufende Spielzeit. Der Berliner Proficlub nutzt den Hauptstadtflughafen (BER) regelmäßig als Ausgangspunkt für seine Auswärtsspiele im Rahmen der EHF Champions League. Das Maßnahmenpaket sieht vor, dass die Füchse Berlin auf großformatigen digitalen Displayflächen in den Terminals des BER präsent sein werden. Im Gegenzug sichert sich der Flughafenbetreiber Werberechte in der Heimspielstätte der Handballer, der Max-Schmeling-Halle. Neben der Belegung von LED-Bandenwerbung bei Spielen der Handball-Bundesliga und der Königsklasse umfasst das Abkommen die Platzierung von Werbemotiven auf Fan-Utensilien und im Hallenheft sowie gemeinsame Aktionen in den Pausen. Auf digitaler Ebene beinhaltet die Übereinkunft eine abgestimmte Berichterstattung in den sozialen Medien. Während die FBB den Abflug und die Reisen der Mannschaft redaktionell begleitet, stellt der Sportverein im Gegenzug ausgewählte Serviceangebote und Abwicklungsabläufe des Flughafens auf seinen Kanälen vor. Ergänzt wird die Kooperation durch interne und externe Ticketverlosungen von Tages- und VIP-Karten für Beschäftigte und Follower der FBB. Sponsoring-Branchenbeobachter bewerten den Schritt als typisches Beispiel für regionales Co-Branding zwischen öffentlicher Infrastruktur und Profisportverein. Für den Verkehrsflughafen bietet die Partnerschaft eine Möglichkeit, die lokale Markenbindung im Einzugsgebiet der Metropolregion zu festigen, während der Sportverein seine Markenpräsenz an einem stark frequentierten Knotenpunkt ausbaut. Der tatsächliche Nutzen für die Fahrgast- und Zuschauerzahlen hängt jedoch von der kontinuierlichen Bespielung der Kanäle ab.

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Umgestaltung des Vielfliegerprogramms bei Southwest Airlines ab 2027

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines leitet eine grundlegende Überarbeitung ihres Kundenbindungsprogramms Rapid Rewards ein. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die bisherigen Statusstufen A-List und A-List Preferred zum 1. Januar 2027 aufgelöst und durch ein dreistufiges System mit den Bezeichnungen Silver, Gold und Platinum ersetzt. Die höchste Kategorie Platinum bietet Vielfliegern unter anderem die unbegrenzte Nutzung des sogenannten Companion Pass für eine Begleitperson. Mit dieser Anpassung führt der Carrier eine Struktur ein, die sich eng an den Modellen großer internationaler Konkurrenzunternehmen orientiert. Die Reform ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Geschäftsmodells, im Zuge derer Southwest Airlines unter dem Druck von Finanzinvestoren schrittweise von traditionellen Merkmalen wie der freien Sitzplatzwahl und der durchgängig gebührenfreien Gepäckmitnahme abweicht, um margenstärkere Kundengruppen zu erschließen. Neue Statusgruppen und geänderte Qualifikationsanforderungen Ab Januar 2027 überführt Southwest Airlines bestehende A-List-Mitglieder in den Silver-Status, während Inhaber des Status A-List Preferred die Gold-Stufe erhalten. Neu geschaffen wird die Kategorie Platinum als oberste Stufe im Programm. Mit dem Wechsel gehen modifizierte Kriterien für das Erreichen des jeweiligen Status einher. Um die Silver-Stufe über absolvierte Flüge zu erreichen, sind künftig 25 Einzelflüge erforderlich, verglichen mit bislang 20 Flügen für den A-List-Status. Die Schwelle für den Gold-Status steigt von 40 auf 50 Einzelflüge. Unverändert bleibt hingegen die Anforderung von 35.000 Statuspunkten für die Silver-Kategorie, während die Hürde für den Gold-Status von 70.000 auf 65.000 Punkte gesenkt wird. Für das Erreichen des neuen Platinum-Status sind 100 Einzelflüge oder der Erwerb von 140.000 Statuspunkten im Kalenderjahr erforderlich. Parallel dazu ändern sich die Punktemultiplikatoren auf qualifizierenden

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Austrian Airlines erneuert Bordweinsortiment für die Saison 2026/2027

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat am Flughafen Wien ihr überarbeitetes Bordweinsortiment für den Zeitraum von Oktober 2026 bis August 2027 vorgestellt. Im Zuge des veränderten Gastronomiekonzepts kooperiert die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns mit 34 heimischen Weingütern. Die getroffene Produktauswahl basiert auf einem mehrstufigen Auswahlverfahren, bei dem im Vorfeld über 600 Einreichungen verkostet wurden, um den veränderten Geschmacks- und Säurewahrnehmungen in Reiseflughöhen von rund 10.000 Metern Rechnung zu tragen. Das neue Angebot gliedert sich in vier saisonale Wechselzyklen, die sich an den vier Jahreszeiten orientieren. Neben klassischen österreichischen Rebsorten wie Grüner Veltliner, Muskateller und Blaufränkisch finden auch Nischensorten wie Rotgipfler, Zierfandler oder Neuburger Berücksichtigung im Bordmenü. Begleitend setzt die Fluggesellschaft gemeinsam mit der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) die Qualifizierung des Kabinenpersonals fort; rund 300 speziell geschulte Flugbegleitende sollen die Gäste zu den Anbaugebieten und geschmacklichen Profilen beraten. Die stärkere Ausrichtung auf regionale Markenprodukte fügt sich in die kommerzielle Differenzierungspolitik europäischer Netzwerkträger ein. Durch die Betonung lokaler Herkunftselemente versuchen Fluggesellschaften, das Cateringangebot in den Premium-Beförderungsklassen aufzuwerten und sich im internationalen Wettbewerb gegenüber Mitbewerbern abzugrenzen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass exklusive Cateringangebote primär der Kundenbindung im margenstarken Business-Class-Segment dienen, während auf Kurz- und Mittelstrecken in den Standardklassen kostenpflichtige Buy-on-Board-Konzepte dominieren. Zudem verlangen saisonal wechselnde Produktlinien erhöhte logistische Anpassungen in den Lieferketten der Catering-Dienstleister an den Drehkreuzen.

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