Oktober 29, 2026

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Oktober 29, 2026

Air France weitet Flugangebot für den Winterflugplan 2026/27 auf der Langstrecke aus

Die französische Fluggesellschaft Air France hat am 27. Oktober 2026 ihren Flugplan für die Wintersaison 2026/27 bekannt gegeben. Der Carrier plant die Durchführung von täglich bis zu 725 Flügen zu knapp 170 Zielen in 78 Ländern. Schwerpunkte der Kapazitätserhöhung bilden Nord- und Südamerika, ausgewählte Märkte in Asien sowie Verbindungen auf die Iberische Halbinsel. Gleichzeitig setzt das Unternehmen die Ausstattungsmodernisierung seiner Flotte fort und baut den Einsatz der überarbeiteten First-Class-Kabine „La Première“ auf Verbindungen in die USA aus. Auf den Nordamerika-Routen erhöht der Flagcarrier das Sitzplatzangebot im Vergleich zum Vorwinterperiode um sechs Prozent. Die im Sommer 2026 neu eingeführte Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Las Vegas wird mit drei wöchentlichen Umläufen im Airbus A350-900 fortgeführt. Zudem werden Frequenzen nach Boston auf zehn wöchentliche Verbindungen aufgestockt, während Orlando in Spitzenzeiten täglich angeflogen wird. Auf den Südamerika-Strecken steigt die Kapazität um drei Prozent, wobei der Schwerpunkt auf Brasilien liegt: Rio de Janeiro erhält ab dem 21. Dezember 2026 zwei tägliche Flüge, und die Frequenzen nach Salvador de Bahia steigen ab dem 18. Januar 2027 um zwei zusätzliche wöchentliche Flüge. In Asien erhöht Air France das Sitzplatzangebot um zwei Prozent, unter anderem durch die Aufstockung der Verbindung nach Phuket von drei auf fünf wöchentliche Flüge. Im Zuge der Ausstattungsinitiative stattet die Fluggesellschaft bis zu 25 Flugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER mit den neu gestalteten „La Première“-Suiten aus. Die First-Class-Ausstattung wird im Winter unter anderem auf täglichen Flügen nach Boston und Houston, auf zwei täglichen Umläufen nach Miami sowie ab dem 1. Februar 2027

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Libyen: ICAO gibt Flugkorridore nach elf Jahren wieder frei

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat die während des Bürgerkriegs im Jahr 2015 verhängten Sicherheitsbeschränkungen für den libyschen Luftraum offiziell aufgehoben. Wie das Verkehrsministerium der libyschen Übergangsregierung in Tripolis am 26. Oktober 2026 bekannt gab, erging der Beschluss der UN-Sonderorganisation formal am 23. Oktober 2026. Verkündet wurde die Entscheidung durch ICAO-Generalsekretär Juan Carlos Salazar im Rahmen der Eröffnung einer Tagung regionaler Zivilluftfahrtbehörden des Nahen Ostens in der Qataresischen Hauptstadt Doha. Die Aufhebung der Restriktionen markiert einen Einschnitt für die Luftfahrtinfrastruktur in Nordafrika, da die Wiederfreigabe der Fluginformationsregion Tripolis (HLLL FIR) die Routenführung im internationalen Transitverkehr zwischen Europa, Westafrika und dem Nahen Osten vereinfacht. Die ICAO übermittelt den Beschluss derzeit an ihre 193 Mitgliedsstaaten zur operativen Umsetzung in den nationalen Luftfahrthandbüchern. Verfahrensablauf der ICAO-Entscheidung und administrative Umsetzung Die Aufhebung der Luftraumwarnungen und Sicherheitsrestriktionen folgt auf mehrjährige Überprüfungen der flugsicherungstechnischen Ausrüstung sowie der Sicherheitsprotokolle an den libyschen Verkehrsflughäfen. Nach Angaben des libyschen Verkehrsministers Mohammed Al-Shahoubi ist der Beschluss der ICAO das Ergebnis technischer Fortlaufprüfungen, die dem libyschen Zivilluftfahrtsektor die Erfüllung internationaler Sicherheitsstandards attestieren. Die ICAO-Vorgaben hatten seit 2015 dazu geführt, dass internationale Fluggesellschaften den libyschen Luftraum weiträumig umfliegen mussten, was zu verlängerten Flugzeiten und erhöhten Betriebskosten auf den Strecken zwischen Südeuropa und Sub-Sahara-Afrika führte. Die Entscheidung betrifft primär die Freigabe der Überflugkorridore für den Transitverkehr in großer Höhe. Die Übermittlung an die Zivilluftfahrtbehörden der Mitgliedsstaaten verpflichtet die nationalen Flugsicherungsgesellschaften dazu, ihre Notam-Mitteilungen (Notice to Airmen) und Routenemfehlungen anzupassen. Für libysche Luftfahrtunternehmen wie Libyan Airlines und Afriqiyah Airways, die in den vergangenen Jahren stark

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British Airways startet Winterflugplan 2026/27 mit Streckenerweiterungen und Kabinenanpassungen

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat Ende Oktober 2026 ihren Flugplan für die Wintersaison 2026/27 in Dienst gestellt. Auftakt des Erweiterungsprogramms bildete am 23. Oktober 2026 die Aufnahme einer dreimal wöchentlich bedienten Saisonverbindung von London Gatwick in die sri-lankische Hauptstadt Colombo. Für den Jahresanfang 2027 kündigte die International-Airlines-Group-Tochter zudem die Einbindung von Melbourne als zweitem australischen Zielort an. Die Route wird ab dem 9. Januar 2027 täglich von London Heathrow mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur bedient. Neben den Neuerungen auf der Fernstrecke stockt das Unternehmen die Frequenzen zu elf bestehenden Langstreckenzielen auf, darunter Kapstadt, Tokio, Bridgetown, Kingston und San José. Auf dem europäischen Kurz- und Mittelstreckennetz erhöht die Fluggesellschaft die Kapazitäten nach Rom, Florenz, Göteborg und Jersey. Die Verbindung nach Kairo wird um sieben wöchentliche Umläufe auf drei tägliche Flüge ausgebaut. Die saisonale Route nach Fuerteventura verlagert der Anbieter von Gatwick nach Heathrow, während Palermo künftig ganzjährig angeflogen wird. Im Bereich des Wintertourismus bietet die Fluggesellschaft zu den Hauptreisezeiten bis zu 110 wöchentliche Flüge nach Genf von drei Londoner Flughäfen an. Die Tochtergesellschaft BA Euroflyer nimmt zudem eine Verbindung zwischen Gatwick und Rovaniemi auf. Flottenseitig beinhaltet der Winterflugplan die Integration der ersten modernisierten Airbus A380 mit überarbeiteter Kabinenausstattung sowie die Übernahme weiterer Neuauslieferungen. Nach Branchenanalysen reagiert British Airways mit der Netzwerkanpassung auf die Erholung des internationalen Fernreiseverkehrs und den veränderten Bedarf im Wintersport- und Städtetourismus.

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Brandenburg sperrt Berliner Taxis am BER aus

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat die seit dem Jahr 2020 bestehende interkommunale Vereinbarung mit dem Land Berlin über die Regelung des Taxiverkehrs am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zum 31. Dezember 2026 formell gekündigt. Als Konsequenz dieser Entscheidung dürfen sich Fahrzeuge des Berliner Taxigewerbes ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr an den ausgewiesenen Halteplätzen vor den Terminals bereithalten, um ankommende Fluggäste spontan aufzunehmen. Die Kündigung betrifft die bisherige Praxis der gegenseitigen Laderechtsvergabe. Die Beförderung von Fahrgästen zum Flughafen hin sowie die Abholung von Passagieren auf vorherige Bestellung – etwa über Funkzentralen, Online-Plattformen oder mobile Applikationen – bleibt für Berliner Unternehmen auch weiterhin rechtlich zulässig. Die Verwaltung des Landkreises begründet den Schritt mit einer gesunkenen Nachfrage nach individuellen Taxibeförderungen im Ankunftsbereich, die maßgeblich auf den Ausbau und die verbesserte Taktung der Schienenanbindung zurückzuführen ist. Neuausrichtung der Ladeberechtigungen und Kapazitätsanpassungen am Standort Schönefeld Die gekündigte Vereinbarung regelte seit dem Betriebsstart des Flughafens die Verteilung der Halteplatzkapazitäten zwischen den beteiligten Gebietskörperschaften. Um eine ausgewogene Bedienung des Standorts Schönefeld sicherzustellen, galt bis zum Auslaufen der Regelung ein Quotensystem, bei dem jeweils 550 Konzessionen an Berliner Taxiunternehmen sowie 550 Berechtigungen an Unternehmen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald im Wege eines Verlosungsverfahrens zugeteilt wurden. Dieses Kontingent von insgesamt bis zu 1.100 Ladeberechtigungen wird nach Auffassung der Brandenburger Kommunalverwaltung dem tatsächlichen Nachfrageprofil der Passagiere nicht mehr gerecht. Aufgrund des Nachfragerückgangs schätzt der Landkreis Dahme-Spreewald, dass künftig ein Gesamtbestand von 500 bis 600 berechtigten Fahrzeugen ausreicht, um die Nachfrage nach Vor-Ort-Fahrten im Ankunftsbereich zuverlässig und ohne Versorgungsengpässe abzudecken. In den

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Konnektivitätsverlust als Einflussfaktor für sinkende Direktinvestitionen in Deutschland

Die Attraktivität Deutschlands für ausländische Unternehmensansiedlungen hat sich im Laufe des Jahres 2025 weiter abgeschwächt. Gemäß den Daten der Beratungsgesellschaft EY verzeichnete die Bundesrepublik mit 548 angekündigten Investitionsprojekten ausländischer Unternehmen einen Rückgang um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, was den niedrigsten Stand seit 2009 darstellt. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) führt diese Abnahme auf die verringerte Netzanbindung im Luftverkehr zurück. Seit 2019 wurden an deutschen Verkehrsflughäfen fast 300 Direktverbindungen gestrichen, während das jährliche Flugangebot auf den verbleibenden Strecken um etwa 250.000 Flüge gesunken ist. International agierende Konzerne verknüpfen ihre Standortentscheidungen eng mit der direkten Erreichbarkeit regionaler Niederlassungen und internationaler Absatzmärkte. BDF-Geschäftsführer Michael Engel betont, dass der systematische Ausfall von Direktverbindungen die betriebliche Erreichbarkeit ausländischer Muttergesellschaften erschwert und somit die Standortqualität der Bundesrepublik belastet. Um ein weiteres Abwandern von Kapazitäten ins europäische Ausland zu verhindern, fordert der Branchenverband die Bundesregierung auf, die staatlich festgelegten Standortkosten – darunter die Luftverkehrsteuer, Luftsicherheitsgebühren und Flugsicherungsabgaben – spürbar zu reduzieren. Luftfahrt- und Wirtschaftskritiker stellen heraus, dass die Standortkosten nur ein Element im Gesamtzustand des deutschen Wirtschaftsstandorts bilden. Strukturelle Rahmenbedingungen wie hohe Energiepreise, bürokratische Auflagen und der anhaltende Fachkräftemangel beeinflussen die Investitionsbereitschaft ausländischer Unternehmen ebenso wie das verringerte Flugangebot. Dennoch zeigt die Entwicklung, dass dezentrale deutsche Flughafenstandorte im europäischen Vergleich bei der Wiederherstellung des Flugangebots auf Vor-Krisen-Niveau zurückbleiben, da Fluggesellschaften Flugzeuge verstärkt an Standorte mit geringerer Abgabenbelastung verlagern.

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