November 3, 2026

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November 3, 2026

Latam Airlines plant Aufnahme von Direktflügen zwischen São Paulo und Genf ab April 2027

Die südamerikanische Luftfahrtgruppe Latam Airlines plant die Einrichtung einer neuen interkontinentalen Flugverbindung zwischen dem Drehkreuz São Paulo-Guarulhos und dem Flughafen Genf. Ab April 2027 soll die Strecke dreimal wöchentlich mit Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-9 bedient werden. Die Umsetzung des angekündigten Flugplans steht unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen durch die Schweizer und brasilianischen Luftfahrtaufsichtsbehörden. Gemäß der vorliegenden Flugplanung starten die Abflüge in Genf jeweils montags, mittwochs und freitags um 12:05 Uhr mit Ankunft in São Paulo um 18:55 Uhr Ortszeit. Die Rückflüge ab Brasilien sind für Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 18:05 Uhr vorgesehen, mit Landung in Genf am darauffolgenden Morgen um 9:55 Uhr. Über das Drehkreuz Guarulhos sichert die Fluggesellschaft Anschlussverbindungen an das brasilianische Inlandsnetz sowie an Strecken nach Chile, Peru und Kolumbien. Neben dem Passagierverkehr umfasst das Angebot Frachtkapazitäten von wöchentlich 36 Tonnen in Richtung Südamerika und 55 Tonnen auf dem Weg nach Europa. Die geplante Route verbindet den Schweizer Finanz- und Diplomatenstandort Genf direkt mit dem Wirtschaftszentrum São Paulo. Bislang ist die Verbindung zwischen der Westschweiz und Brasilien stark von Umsteigeverkehren über europäische Drehkreuzflughäfen wie Frankfurt, Zürich oder Lissabon geprägt. Durch den Einsatz des Langstreckengeräts Boeing 787-9 versucht Latam, Marktanteile im Geschäftsreise- und Frachtverkehr zwischen Europa und Südamerika zu sichern.

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Sommer 2027: Air Transat kündigt fünf neue Direktverbindungen zwischen Kanada und Europa an

Die kanadische Freizeitfluggesellschaft Air Transat erweitert ihr Streckennetz für die Sommersaison 2027 um fünf neue Direktverbindungen zwischen kanadischen Drehkreuzen und europäischen Zielhäfen. Das Streckenportfolio umfasst unter anderem Erstverbindungen von Montreal nach Genf sowie von Toronto nach Birmingham. Zudem baut die Fluggesellschaft ihr Angebot ab der Provinzhauptstadt Quebec City aus und bedient von dort künftig auch Lyon und Barcelona direkt. Ergänzt werden die Netzwerkpläne durch eine neue Route von Montreal in die portugiesische Algarve-Region nach Faro. Neben der Einführung der Fünf Strecken werden ausgewählte Ganzjahresverbindungen in die Karibik und Mittelamerika zeitlich ausgeweitet. Die Maßnahmen verdeutlichen die Fokussierung der Fluggesellschaft auf den Punkt-zu-Punkt-Verkehr im saisonalen Ferien- und Ethnienreiseverkehr zwischen Nordamerika und Europa. Detaillierter Flugplan und Verkehrstage der neuen Transatlantikrouten Die Vorbereitungen für den Sommerflugplan 2027 sehen die schrittweise Aufnahme der neuen Strecken ab Juni 2027 vor. Auf der Route von Montreal nach Genf nimmt Air Transat am 19. Juni 2027 den Betrieb auf. Die Schweizer Destination wird zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag angeflogen. Die Saison für diese Verbindung endet am 23. Oktober 2027. Ebenfalls mit zwei wöchentlichen Frequenzen startet die Verbindung von Toronto nach Birmingham, die vom 22. Juni 2027 bis zum 22. Oktober 2027 jeweils dienstags und freitags bedient wird. Die drei weiteren Strecken werden jeweils mit einer wöchentlichen Frequenz geflogen. Die Verbindung von Quebec City nach Lyon nimmt den Betrieb am 8. Juni 2027 auf und wird bis zum 26. Oktober 2027 jeden Dienstag angeboten. Am 14. Juni 2027 folgen die Erstflüge von Quebec City nach Barcelona

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LOT flottet Embraer 170 nach 22 Einsatzjahren aus

Die polnische Linienfluggesellschaft LOT Polish Airlines hat den regulären Passagierbetrieb mit dem Regionalflugzeugtyp Embraer 170 eingestellt. Den Abschluss des Betriebes bildete am Freitag ein Linienflug der Maschine mit dem Kennzeichen SP-LDH auf der Verbindung von Warschau-Chopin nach Wien-Schwechat und zurück nach Polen. Genau auf dieser Route hatte der staatliche Luftfahrtkonzern im Jahr 2004 als weltweiter Erstkunde die erste Auslieferung des brasilianischen Herstellers Embraer im kommerziellen Liniendienst in Dienst gestellt. Mit dem Ausflotten des Typs Embraer 170 endet eine Ära im regionalen Flottenaufbau der Airline, die den Jet über zwei Jahrzehnte hinweg vorrangig auf europäischen Kurzstrecken und Zubringerrouten einsetzte. Das Modell bot mit seiner Kapazität von rund 70 bis 76 Sitzplätzen die Flexibilität, um schwächer nachgefragte Strecken ab dem Drehkreuz Warschau anzubinden. Im Laufe der Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt innerhalb der Regionalflotte von LOT jedoch zunehmend auf die größeren Varianten der E-Jet-Familie wie die Embraer 175, 190 und 195. Die Stilllegung des kleinsten Embraer-Musters erfolgt im Zuge der laufenden Flottenmodernisierung der Fluggesellschaft. LOT setzt bei der Erneuerung der Regional- und Mittelstreckenflotte verstärkt auf neuere Flugzeuggenerationen sowie Leasingvereinbarungen, um höhere Sitzplatzkapazitäten pro Umlauf zu erzielen und die Stückkosten im europäischen Wettbewerb zu senken. Die ausgemusterten Jets werden nach dem Ende des aktiven Flugbetriebs an Leasinggesellschaften zurückgegeben oder für den Zweitmarkt vorbereitet. Der Abschied von kleineren Regionalflugzeugen spiegelt einen breiteren Branchentrend bei europäischen Netzwerkgesellschaften wider. Durch steigende Personal-, Flughafen- und Flugsicherungsgebühren wird der wirtschaftliche Betrieb von Fluggeräten mit unter 80 Sitzplätzen zunehmend unrentabel, weshalb europäische Fluggesellschaften ihre Grundkapazitäten schrittweise auf größere Flugzeugmuster

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Leav Aviation erweitert Kapazitäten durch Wet-Lease-Vereinbarungen mit baltischen Anbietern

Die deutsche Charterfluggesellschaft Leav Aviation mit Sitz in Köln hat ihre Kapazitäten im Herbst 2026 durch das Anmieten zusätzlicher Passagierflugzeuge im Wege des Wet-Lease erweitert. Wie aus Branchenrecherchen von CH-Aviation hervorgeht, schloss das Unternehmen einen Kontrakt mit der litauischen Fluggesellschaft DAT Lithuania, einer Tochtergesellschaft der dänischen Danish Air Transport (DAT). Gegenstand der Vereinbarung ist die Bereitstellung eines Airbus A321-200 samt Cockpit- und Kabinenpersonal sowie Wartung und Versicherung. Das Flugzeug wird seit dem 19. Oktober 2026 unter den Flugnummern von Leav Aviation auf Strecken ab deutschen Abflughäfen eingesetzt. Dieser Schritt folgt auf die kurz zuvor erfolgte Anmietung eines Airbus A320 der litauischen Getjet Airlines. Damit steigt der temporäre Betriebsansatz der Kölner Fluggesellschaft auf insgesamt fünf Flugzeuge. Einsatzprofil und historische Daten des zugemieteten Airbus A321 Der von DAT Lithuania betriebene Airbus A321 trägt das dänische Luftfahrzeugkennzeichen OY-RUU und die Herstellerseriennummer (MSN) 878. Das Flugzeug ist mit einer 198-Sitzplatz-Einklassenkonfiguration ausgestattet und weist eine über 28-jährige Betriebshistorie auf. Der Erstflug des Musters erfolgte im Jahr 1998, woraufhin die Maschine an den Erstbetreiber Sichuan Airlines in China ausgeliefert wurde. Im April 2018 übernahm die dänische DAT den Jet und wies ihn ihrer litauischen Tochtergesellschaft zu. Das Flugzeug wird von Leav Aviation flexibel an mehreren deutschen Flughäfen im Netzwerk genutzt. Dazu zählen die Standorte Köln/Bonn, Düsseldorf, Münster/Osnabrück sowie Erfurt-Weimar. Zu den angeflogenen Destinationen gehören klassische Ferienziele im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln, darunter Antalya in der Türkei, Heraklion und Rhodos in Griechenland sowie Palma de Mallorca und Fuerteventura in Spanien. Kapazitätsausweitung durch Anmietung bei Getjet

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Ryanair meldet 15 Prozent Gewinnrückgang im ersten Halbjahr durch steigende Treibstoffkosten

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair Holdings hat am 2. November 2026 ihre Finanzzahlen für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Der Gewinn nach Steuern sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro. Trotz eines Anstiegs des Passagieraufkommens um 6 Prozent auf 125,8 Millionen Fluggäste und einer Erhöhung des Gesamtumsatzes um 3 Prozent auf 10,08 Milliarden Euro belasteten verdoppelte Marktpreise für die ungesicherten Kerosinkontingente sowie ein Nachlass bei den durchschnittlichen Flugpreisen um 4 Prozent die Ertragslage. Die Betriebskosten des Konzerns stiegen im Berichtszeitraum um 10 Prozent auf 7,69 Milliarden Euro. Neben den Preisaufschlägen beim Treibstoff führte der Ausfall von Entschädigungszahlungen nach dem Abschluss der Flugzeugauslieferungen der Serie Boeing 737-8200 zu höheren Aufwendungen pro Sitzkilometer. Um das finanzielle Risiko im laufenden Winterhalbjahr einzudämmen, reduzierte das Management die Passagierprognose für das Gesamtjahr von 216 Millionen auf 214 Millionen Kunden. Das verlangsamte Kapazitätswachstum führt dazu, dass Flugzeuge gezielt von Hochkostenstandorten in Deutschland und Österreich abgezogen und an Flughäfen in Ländern wie Schweden, Italien oder Albanien verlagert werden, die Abgaben und Entgelte reduzieren. Auf der Kapitalmarktseite kündigte das Unternehmen nach dem Abschluss eines Aktienrückkaufs über 750 Millionen Euro ein weiteres Rückkaufprogramm im Umfang von 800 Millionen Euro an, das im Februar 2027 anlaufen soll. Zudem beschloss der Vorstand die Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,273 Euro je Aktie. Trotz Verzögerungen bei den Flugzeugherstellern rechnet die Fluggesellschaft nach der Zertifizierung der Boeing 737 MAX 10 mit der Übernahme der ersten 16 Maschinen dieses Typs im Frühjahr 2027, um das Flottenwachstum für die Sommersaison

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Bremen: Rückzug von Ryanair erhöht Jahresdefizit auf 17 Millionen Euro und führt zu Plänen für Teilstilllegungen

Der Flughafen Bremen steht nach dem angekündigten vollständigen Abzug der irischen Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair vor gravierenden wirtschaftlichen und strukturellen Problemen. Wie der Sanierungsgeschäftsführer des Airports, Rainer Schwarz, vor dem Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft mitteilte, erhöht sich das kalkulierte Jahresdefizit für das kommende Geschäftsjahr von bislang veranschlagten 13 Millionen Euro auf rund 17 Millionen Euro. Ursache für diesen spürbaren Fehlbetrag ist der Wegfall von etwa einem Drittel des gesamten Passagieraufkommens am Standort, das bislang durch die Verbindungen von Ryanair generiert wurde. Als unmittelbare Konsolidierungsmaßnahme schlägt die Geschäftsführung die vorübergehende Außerdienststellung von Terminal 2 vor. Zudem wird das Prüfen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung nicht ausgeschlossen. Der Fall verdeutlicht die strukturellen Risiken regionaler Verkehrsflughäfen bei einer hohen Abhängigkeit von einzelnen Billigfluggesellschaften sowie die engen beihilferechtlichen Grenzen für kommunale Stützungsmaßnahmen im Rahmen europäischer Regelungen. Wirtschaftliche Konsequenzen des Ryanair-Rückzugs und Betriebsanpassungen Der angekündigte Rückzug der irischen Fluggesellschaft Ryanair trifft den Bremer Flughafen an einem empfindlichen Punkt der laufenden Sanierung. Die Airline betrieb über viele Jahre hinweg eine eigene Basis am Standort und deckte einen wesentlichen Teil des Point-to-Point-Verkehrs ab. Mit dem Wegfall dieser Flugbewegungen bricht dem Flughafen nicht nur ein Drittel der Fluggäste weg, sondern auch damit verbundene Entgelte aus der Abfertigung, den Landegebühren sowie den Einnahmen aus dem gewerblichen Anwendungsbereich wie Gastronomie, Parkplätzen und Einzelhandel. Sanierungsgeschäftsführer Rainer Schwarz bezifferte die finanzielle Lücke im Ausschuss der Bürgerschaft auf zusätzliche vier Millionen Euro, was das erwartete Gesamtdefizit auf 17 Millionen Euro anheben lässt. Um den laufenden Sach- und Personalaufwand kurzfristig an das gesunkene Verkehrsaufkommen anzupassen,

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Air Transat stellt Direktverbindung zwischen Toronto und Berlin im Sommer 2027 ein

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat wird ihre saisonale Direktverbindung zwischen Toronto-Pearson und dem Flughafen Berlin Brandenburg im Sommerflugplan 2027 nicht wieder aufnehmen. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft bestätigte den Rückzug aus der deutschen Bundeshauptstadt. Die Flüge sind über die Buchungssysteme der Airline nicht mehr verfügbar, und der Zielort Berlin wurde aus dem Streckennetz gestrichen. Die Betreibergesellschaft des Flughafens Berlin Brandenburg verwies auf Anfrage auf die Entscheidung der Airline. Air Transat hatte die Langstreckenverbindung im Juni 2025 eingerichtet und bediente die Route in der Hauptsaison des Sommerflugplans mit drei wöchentlichen Umläufen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Noch Anfang Oktober 2026 wiesen die Flugpläne der Airline eine Wiederaufnahme für den 1. Mai 2027 sowie eine Aufstockung der Frequenzen von Mitte Juni bis Anfang Oktober aus. Die Airline begründete den kurzfristigen Kursschwenk mit einer fortlaufenden Anpassung und Optimierung der eigenen Flottenkapazitäten auf den Nordatlantikrouten. Der Rückzug von Air Transat stellt einen weiteren Einschnitt für das Langstreckennetz des Flughafens Berlin Brandenburg dar. Die Verbindung nach Toronto war neben Flügen nach den USA die einzige direkte Transatlantikpassage ab dem Hauptstadtflughafen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Hohe Belastung durch staatliche Abgaben in Deutschland, steigende Entgelte an den Terminals sowie eine stärkere Nachfragebündelung an großen Drehkreuzen wie Frankfurt, München oder Amsterdam es Punkt-zu-Punkt-Anbietern erschweren, saisonale Langstrecken ab deutschen Regional- und Sekundärstandorten profitabel zu betreiben. Mit der Einstellung der Flüge verringert sich das Angebot an Direktverbindungen zwischen Nordamerika und Ostdeutschland für die Sommersaison 2027 erneut. Für Air Transat bedeutet der Schritt eine Konzentration der eigenen Langstreckenflotte auf

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