Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Wien erhält den Großen Nachhaltigkeitspreis Logistik 2024

Der Flughafen Wien wurde am 6. November 2024 mit dem Großen Nachhaltigkeitspreis Logistik der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich ausgezeichnet. Der Preis würdigt das konsequente Engagement des Flughafens in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz. Besonders hervorgehoben wurde die Reduktion des Energieverbrauchs um 40% und die CO2-Neutralität des Flughafens seit 2023. Seit 2011 verfolgt der Flughafen eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem zehn Photovoltaikanlagen, einen Fuhrpark mit rund 450 E-Fahrzeugen und eine E-Schnellladestation umfasst. Der Preis wurde im Rahmen eines Galaabends in Wien übergeben, und der Flughafen Wien setzte sich in der Kategorie der Logistikprojekte durch, die neue Maßstäbe in der Nachhaltigkeit setzen. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Wichtigkeit, Umweltziele im Einklang mit wirtschaftlichen Zielen zu erreichen. Die innovativen Maßnahmen des Flughafens führen nicht nur zu einer signifikanten CO2-Reduktion, sondern auch zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten. Das Unternehmen verfolgt nun das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2033 auf Net Zero zu reduzieren.

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Zehn Jahre Vegan Planet Wien: Messe im MAK feiert Jubiläum

Die Messe Vegan Planet feiert am 16. und 17. November 2024 ihr zehnjähriges Bestehen im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK). Inmitten des Wiener Stadtzentrums bietet die Veranstaltung umfassende Einblicke in den veganen und nachhaltigen Lebensstil. Mehr als 100 Aussteller präsentieren pflanzliche Lebensmittel, Mode, Kosmetik und nachhaltige Haushaltsprodukte. Die Besucher erwartet zudem ein buntes Rahmenprogramm mit Kochvorführungen, Vorträgen, Yoga-Sessions und kreativen Workshops. Zur Feier des Jubiläums zeigt Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch in einer Kochshow, wie pflanzliche Küche alltagstauglich und vielseitig zubereitet werden kann. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die Rolle veganer Ernährung im Spitzensport, mit Teilnehmern wie Julian Schütter (Skirennläufer) und Andreas Vojta (Leichtathlet). Ergänzend stehen informative Vorträge über die gesundheitlichen Vorteile veganer Ernährung auf dem Programm, begleitet von Verkostungen und Kostproben innovativer Produkte wie veganem Camembert und Milchalternativen auf Kartoffelbasis. Die Messe richtet sich nicht nur an Veganer, sondern an ein breites Publikum, das sich über pflanzliche Lebensstile informieren möchte. Ein neuer Besucherrekord wird erwartet, was den Erfolg der letzten zehn Jahre unterstreicht.

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Neue Flugverbindungen ab Flughafen Sarajevo für die Sommersaison 2025

Die Regierung des Kantons Sarajevo hat bekannt gegeben, dass der Flughafen Sarajevo in der kommenden Sommersaison acht neue Flugverbindungen aufnehmen wird. Unter anderem wird Ryanair vier neue Strecken hinzufügen, die im April 2025 in Betrieb gehen, sowie Eurowings mit Flügen ab Berlin starten. Norwegian ergänzt saisonale Verbindungen ab Kopenhagen, während Swiss neue Flüge von Genf anbieten wird. Die Erweiterung des Streckennetzes ist Teil einer Initiative der Regierung und des Tourismusverbands, die Sarajevo als Reiseflughafen weiter zu stärken. Über die neuen Routen berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Celebrity Cruises startet Mittelmeer-Kreuzfahrten für 2026/2027

Celebrity Cruises hat die Buchungen für ihre Mittelmeer-Kreuzfahrten 2026/2027 eröffnet. Die Reederei wird acht Schiffe, darunter drei der Edge-Klasse, in Europa einsetzen. Neu im Programm ist die Celebrity Xcel, die ab Mai 2026 ihre erste Saison in europäischen Gewässern verbringt. Außerdem werden die Schiffe Celebrity Ascent und Celebrity Apex neue Routen im östlichen Mittelmeer und in Nordeuropa anbieten. Die Celebrity Infinity bleibt 2026 ganzjährig in Europa, während die Celebrity Silhouette Island-Umrundungen in Island durchführen wird.

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Gewerkschaften fordern Reformen: Hohe Standortkosten gefährden deutsche Luftfahrt

Die deutsche Luftfahrtbranche steht weiterhin unter Druck. Nach den wirtschaftlichen Einbußen durch die Pandemie und den aktuellen Herausforderungen bei der Energiewende gerät nun ein weiterer Faktor in den Fokus: Die hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Nachdem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bereits im Vorfeld die Politik zum Handeln aufrief, fordert nun auch die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) eine Senkung der Standortkosten sowie Maßnahmen für bessere soziale Rahmenbedingungen. Die Herausforderungen für den deutschen Luftverkehrsmarkt sind tiefgreifend und weitreichend. Während Fluggesellschaften in anderen europäischen Ländern sich bereits weitgehend vom Einbruch durch die Corona-Krise erholt haben, kämpft die deutsche Luftfahrtbranche mit höheren Betriebskosten und komplexen Marktbedingungen, die sie im internationalen Vergleich benachteiligen. Diese Problematik betrifft nicht nur die Fluggesellschaften, sondern auch die Arbeitsplätze vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch mögliche Verlagerungen von Flugangeboten ins Ausland in Gefahr geraten könnten. In einer Pressemitteilung legte Ufo-Vorsitzender Joachim Vázquez Bürger die Position der Gewerkschaft dar und stellte klar, daß das Problem nicht allein an den Personalkosten liege, sondern vor allem an Managementfehlern und hohen Standortkosten. Wettbewerbsnachteile durch hohe Kosten und unterschiedliche Rahmenbedingungen Ufo und Verdi argumentieren, daß der deutsche Luftverkehrsmarkt strukturelle Probleme habe, die ein Wachstum gegenüber dem europäischen Vergleich stark behinderten. Einer der Hauptkritikpunkte betrifft die hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. So verursacht beispielsweise die Luftverkehrssteuer, die Fluggesellschaften für Passagiere ab Deutschland zahlen müssen, zusätzliche Kosten. Diese Steuer fällt in Deutschland vergleichsweise hoch aus und macht die Luftfahrtbranche weniger konkurrenzfähig gegenüber Standorten im Ausland. Während die Luftverkehrssteuer in Ländern wie Irland oder Dänemark deutlich niedriger angesetzt oder

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Norwegian-Gruppe erzielt Rekordzahl an Passagieren im Oktober 2024

Im Oktober 2024 erreichte die Norwegian-Gruppe einen neuen Passagierrekord von 2,6 Millionen beförderten Fluggästen. Norwegian Airlines konnte über 2,1 Millionen Passagiere befördern, was einer Kapazitätssteigerung von 10 % und einer Auslastung von fast 87 % entspricht. Die Tochtergesellschaft Widerøe verzeichnete ebenfalls einen Rekord von 373.000 Passagieren, was eine Steigerung von 16 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. CEO Geir Karlsen führt den Erfolg auf die steigende Nachfrage, neue Strecken und eine starke operative Leistung zurück. Beide Fluggesellschaften raten zur frühzeitigen Buchung, insbesondere für die anstehenden Weihnachtsrouten.

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British Airways feiert 25 Jahre Flugbetrieb am Flughafen London-City

Am 5. November 2024 beging British Airways (BA) den 25. Jahrestag des Flugbetriebs am London-City Airport (LCY), ein Meilenstein für die Fluggesellschaft und den Flughafen in einem der dynamischsten Wirtschaftszentren Londons. British Airways betreibt seine Flüge ab LCY über seine Tochtergesellschaft BA CityFlyer, die gegenwärtig eine Flotte von 20 Embraer ERJ-190-Flugzeugen einsetzt und 26 europäische Städte anfliegt. Mit der Ausrichtung auf den schnellen Zugang zum Londoner Stadtzentrum und der nahtlosen Abfertigung innerhalb von 20 Minuten setzt BA CityFlyer auf Effizienz und Nähe zur britischen Hauptstadt. Der Flughafen London-City und seine Bedeutung für British Airways Der 1987 eröffnete London-City Airport, nur acht Meilen vom Zentrum Londons und nahe Canary Wharf gelegen, ist strategisch so ausgerichtet, daß er besonders den Geschäftsverkehr anspricht. Während 2023 etwa 3,4 Millionen Passagiere dort abgefertigt wurden, soll das Passagieraufkommen bis Ende 2024 weiter steigen und sich dem Niveau von fünf Millionen im Jahr 2019 nähern. BA CityFlyer, mit rund 50 Prozent aller Flüge der größte Anbieter am London-City Airport, schätzt diesen Standort wegen seiner Nähe zu Londons Finanzdistrikt und seiner kundenfreundlichen Infrastruktur. Wachstum der Streckenauswahl und Kundenbindung Seit 1999, als British Airways’ Franchisepartner British Regional Airlines erstmals ab London-City flog, hat sich die Strecke stetig entwickelt. Nachdem BA CityFlyer 2007 BA Connect ablöste, erweiterte die Gesellschaft das Streckennetz auf über 50 Destinationen, darunter Frankfurt, Genf und das beliebte Ziel Edinburgh, die als älteste Strecken gelten. Edinburgh bleibt das meistfrequentierte Ziel von LCY aus, gefolgt von Glasgow, Amsterdam und Frankfurt. Die am weitesten entfernte Destination ist Mykonos in

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Eurowings plant neue Verbindungen nach Ljubljana

Eurowings wird voraussichtlich ab dem 11. April 2025 Flüge von Berlin und einen Tag später von Düsseldorf nach Ljubljana, Slowenien, aufnehmen. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft hat sich als einzige Airline auf eine Ausschreibung der slowenischen Regierung beworben, die Subventionen zur Förderung neuer Flugverbindungen ins Land bereitstellt. Diese Maßnahme soll das Luftverkehrsnetz in Slowenien erweitern und neue internationale Anbindungen schaffen. Über die Pläne berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Eurowings nimmt neue Verbindung ab BER nach Dschidda auf

Ab sofort verbindet Eurowings den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) dreimal wöchentlich mit Dschidda in Saudi-Arabien. Die Flüge starten dienstags, freitags und sonntags um 21:20 Uhr in Berlin und erreichen Dschidda um 05:00 Uhr. Der Rückflug erfolgt um 06:30 Uhr mit Ankunft in Berlin um 10:35 Uhr. Die Flugzeit beträgt etwa sechs Stunden. Mit dieser neuen Verbindung erweitert Eurowings sein Nahostangebot und stärkt die internationale Anbindung des BER. Seit Ende Oktober wird zudem Dubai wieder mit einer erhöhten Frequenz angeflogen.

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Iberia führt ersten kommerziellen Flug mit Airbus A321XLR durch

Am 6. November 2024 erreichte die spanische Fluggesellschaft Iberia einen Meilenstein, indem sie als erste Fluggesellschaft den neuen Airbus A321XLR auf einem kommerziellen Flug einsetzte. Das fabrikneue Flugzeug, registriert als EC-OIL, startete vom internationalen Flughafen Madrid-Barajas (MAD) und landete etwa zwei Stunden später am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG). Diese Premiere markiert den Auftakt für Iberias Einsatz dieses Flugzeugs auf transatlantischen Strecken und birgt Potenzial, den Langstreckenmarkt nachhaltig zu verändern. Der Airbus A321XLR ist für seine außergewöhnliche Reichweite bekannt und gilt als Hoffnungsträger für sogenannte „dünne“ Langstreckenrouten, die eine geringere Nachfrage aufweisen und auf denen traditionelle Großraumflugzeuge oft unrentabel wären. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern kann der A321XLR nonstop Städte auf beiden Seiten des Atlantiks verbinden, was insbesondere für die Strategie von Iberia von großer Bedeutung ist, direkte Verbindungen zwischen sekundären Städten zu fördern. Das Flugzeug, das am 30. Oktober 2024 von Airbus in Hamburg ausgeliefert wurde, bietet 182 Sitzplätze, darunter 14 in der Business Class. Iberia plant, den A321XLR in der Anfangsphase auf Einweisungsflügen nach Paris und London einzusetzen, um die Besatzungen mit den spezifischen Anforderungen dieses Modells vertraut zu machen, bevor es Anfang 2025 auf transatlantischen Strecken, wie etwa nach Boston, in den regulären Betrieb übergeht. Die Entscheidung, Iberia das erste Modell des A321XLR zu überlassen, war nicht ursprünglich geplant. Eigentlich sollte die libanesische Middle Eastern Airlines (MEA) als Erstkunde auftreten. Aufgrund interner Herausforderungen bei der irischen Airline Aer Lingus, die ebenfalls zur International Airlines Group (IAG) gehört, fiel die Wahl schließlich auf Iberia. Die

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