Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Icelandair steigert Profitabilität trotz Herausforderungen auf dem Markt

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair erzielte im dritten Quartal 2024 ein EBIT von 83 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 69 Millionen US-Dollar. Trotz schwächerer Nachfrage nach Islandflügen und rückläufiger Erträge auf dem transatlantischen Markt konnte das Unternehmen die Auslastung auf 86 % steigern und einen Passagierzuwachs von 9 % verzeichnen. Die Betriebsstabilität verbesserte sich, was zu einem Rückgang der Kosten pro Einheit um 2 % führte. Besonders positiv entwickelte sich das Leasinggeschäft mit einer EBIT-Marge von 21 % und einem Wachstum im Frachtgeschäft. Ein bedeutender Schritt war die neue strategische Partnerschaft mit Southwest Airlines, einer der größten Fluggesellschaften in den USA, neben weiteren Kooperationen mit Emirates, TAP, Air Greenland und Atlantic Airways. Icelandair plant, durch einen laufenden Transformationsprozess seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und setzt dabei auf Kostensenkung und Umsatzgenerierung. Bis Ende 2024 soll der Transformationsprozess 70 Millionen US-Dollar einbringen, um langfristig eine EBIT-Marge von 8 % zu erreichen. Die Aussichten für das vierte Quartal und das Jahr 2025 sind laut CEO Bogi Nils Bogason vielversprechend, da die Nachfrage nach Islandflügen wieder anzieht und neue Märkte durch den Einsatz von Langstreckenflugzeugen erschlossen werden sollen.

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A&O Hostels eröffnet erstes Haus in Belgien

Die Hostelkette A&O wird am 1. November 2024 ihr erstes Hostel in Belgien eröffnen. Das A&O Hostel Antwerpen Centraal mit 133 Zimmern befindet sich in einem neunstöckigen Gebäude in der Pelikaanstraat, direkt gegenüber dem Bahnhof Antwerpen Centraal. Mit diesem Standort erhöht sich die Zahl der A&O-Häuser auf 41 in 11 europäischen Ländern. Das Hostel soll ab 2025 bei laufendem Betrieb schrittweise renoviert werden, wobei knapp vier Millionen Euro investiert werden. Antwerpen, eine der größten Städte Belgiens mit einem bedeutenden historischen Stadtkern, ist ein beliebtes Reiseziel und ein wichtiger Knotenpunkt für Touristen in Europa. Die Eröffnung des neuen Standortes in Antwerpen setzt den Expansionskurs von A&O fort, der bereits in diesem Jahr mit einem neuen Hostel in Brighton begonnen hat. Für 2025 sind drei bis vier weitere Neueröffnungen in Städten wie Brüssel, London und Paris geplant. Darüber hinaus will A&O bis 2025 Europas erste klimaneutrale Hostelkette werden.

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Neuer Flugsimulator von General Atomics in Oberpfaffenhofen erhält wichtige Zertifizierung

General Atomics AeroTec Systems GmbH (GA-ATS) hat für seinen Do228-Flugsimulator in Oberpfaffenhofen die FTD Level 2-Zulassung erhalten. Diese Zertifizierung stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Trainingskapazitäten des Unternehmens dar. Der fest installierte Simulator bildet die Do228 NG, ein vielseitiges Turboprop-Flugzeug, detailliert nach und ermöglicht realitätsnahe Trainingsszenarien, darunter Fehlersimulationen unter verschiedenen Wetterbedingungen. Der Simulator dient der Schulung von Piloten, um sie auf Notfälle wie Triebwerksausfälle vorzubereiten. Durch das Training können sie risikofrei wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Zulassung stärkt das Engagement von GA-ATS für höchste Standards in der Pilotenausbildung.

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Rekordwinterflugplan am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden startet

Mit der Zeitumstellung am 27. Oktober 2024 beginnt am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) ein Rekordwinterflugplan. Neue Ziele wie Banja Luka, Tanger und Suceava, die bereits im Sommerflugplan hinzugefügt wurden, werden nun auch im Winter angeflogen. Zudem kehren beliebte Destinationen wie Sevilla, Teneriffa-Süd und Thessaloniki zurück. Ryanair erhöht die Frequenzen auf zahlreichen Strecken und stationiert erstmals im Winter drei Flugzeuge am FKB. In den baden-württembergischen Herbstferien 2024 rechnet der Flughafen mit 25 % mehr Passagieren als im Vorjahr. Insgesamt sollen während des Winterflugplans rund 625.000 Reisende auf 4.000 Flügen befördert werden, ein Anstieg von 35 % im Vergleich zum Winter 2023/24.  Passagiere sollten aufgrund möglicher längerer Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle frühzeitig am Flughafen sein.

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Winterflugplan des Flughafens Nürnberg startet mit 35 Zielen

Am 27. Oktober 2024 startet der Albrecht Dürer Airport Nürnberg mit 35 Nonstop-Zielen in die Winter- und Herbstsaison. Neben beliebten Zielen wie der Türkischen Riviera und den Kanarischen Inseln gibt es auch neue Strecken: Eurowings fliegt wieder nach Madeira und Hamburg, letzteres auf Wunsch von Unternehmen aus der Region. Neu im Programm ist auch Chișinău, die Hauptstadt Moldawiens, die von Wizz Air erstmals angeflogen wird. Spanien bleibt ein Favorit, mit neun Zielen, darunter Málaga, Barcelona und Mallorca. Die Türkei wird weiterhin stark bedient, insbesondere Antalya und Istanbul. Auch Ägypten, mit Hurghada und Marsa Alam, bleibt ein sonniges Ziel im Winter. Zudem wird British Airways während der Weihnachtszeit eine zusätzliche Verbindung nach London anbieten, um Besucher zum Nürnberger Christkindlesmarkt zu bringen.

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Optimistische Aussichten für den Winterflugplan am Flughafen Innsbruck

Am kommenden Sonntag erfolgt offiziell der Wechsel zum neuen Winterflugplan, und der Flughafen Innsbruck präsentiert sich mit einer Reihe aufregender Neuerungen und einer erweiterte Flugverbindungen. Die Rückkehr der wichtigen Verbindung nach Frankfurt sowie die Erhöhung der Frequenzen auf der Strecke nach Wien sind die ersten großen Highlights des Winterflugplans 2024/25. Diese Veränderungen spiegeln das Engagement des Flughafens wider, sowohl die lokale als auch die internationale Anbindung zu stärken und den Passagieren ein vielfältiges Reiseangebot zu bieten. Rückkehr nach Frankfurt Ein besonders erfreulicher Aspekt ist die Wiedereinführung der Direktverbindung nach Frankfurt, die nach einer monatelangen Pause ab diesem Sonntag wieder aufgenommen wird. Die Strecke war Ende März 2024 aufgrund von Kapazitätsengpässen im Lufthansa-Konzern vorübergehend eingestellt worden. Die neue tägliche Verbindung, die von der Lufthansa-Tochter AirDolomiti angeboten wird, ist ein Zeichen für die zunehmende Stabilität und die positiven Entwicklungen im Luftverkehr. Die Flughafenverwaltung arbeitet derzeit daran, die ganzjährige Durchführung dieser Verbindung auch über den Winter hinaus zu sichern. Flugnummer Von Abflugzeit Nach Ankunftszeit Verkehrstag LH 6913 Innsbruck 10:40 Uhr Frankfurt 11:50 Uhr Dienstag, Donnerstag, Samstag LH 6917 Innsbruck 18:35 Uhr Frankfurt 19:45 Uhr Montag bis Sonntag LH 6912 Frankfurt 08:55 Uhr Innsbruck 10:05 Uhr Dienstag, Donnerstag, Samstag LH 6916 Frankfurt 16:50 Uhr Innsbruck 18:00 Uhr Montag bis Sonntag Erweitertes Angebot nach Wien Austrian Airlines erweitert ebenfalls ihr Flugangebot und erhöht die Frequenzen auf der Strecke nach Wien. Ab sofort wird die Verbindung auf bis zu drei Flüge pro Tag ausgeweitet, was den Passagieren mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Reisen bietet. Diese

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Neues Winterflugprogramm am Frankfurter Flughafen: Mehr Ziele und Kapazitäten

Der Frankfurter Flughafen führt ab dem 27. Oktober 2024 seinen neuen Winterflugplan ein, der bis zum 29. März 2025 gilt. Insgesamt bieten 79 Fluggesellschaften Verbindungen zu 243 Zielen in 93 Ländern an. Mit über 3.600 Flügen pro Woche stehen rund 675.000 Sitzplätze zur Verfügung, was einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, das von Streiks beeinträchtigt war. Frankfurt bleibt damit das führende internationale Drehkreuz Deutschlands. Besonders der Flugverkehr nach Nordeuropa wird in diesem Winter ausgebaut. Lufthansa und Discover Airlines führen neue Flüge nach Finnland und Norwegen ein, unter anderem nach Rovaniemi, Kittilä und Alta. Auch Ibiza wird von Discover Airlines erstmals im Winter angeflogen. Langstreckenverbindungen nach Lateinamerika und Asien werden ebenfalls erweitert, etwa durch neue Flüge von Condor nach Mexiko und Thailand. Die Verbindung nach Seoul wird durch T’way Air verstärkt, und Etihad Airways erhöht die Frequenz ihrer Flüge nach Abu Dhabi. Zudem führt die Fusion von Vistara und Air India zu neuen Flugnummern und einer Verlagerung von Terminals.

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Staus in den Herbstferien in Österreich und Bayern erwartet

Zum Start der Herbstferien in Österreich sowie Bayern und Baden-Württemberg (27.–31. Oktober) warnt der ÖAMTC vor Verzögerungen auf wichtigen Straßenverbindungen, insbesondere in Westösterreich. Baustellen auf der Brenner Autobahn (A13) und der Tauern Autobahn (A10) sowie Ausflugs- und Einkaufsverkehr werden die Situation zusätzlich verschärfen. Auch im Salzkammergut wird es bei gutem Wetter zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen. Zu den Hauptstaustellen zählen die Brenner Autobahn (A13) vor der Mautstelle Schönberg und der Baustelle an der Luegbrücke, sowie die Tauern Autobahn (A10) im einspurigen Baustellenbereich zwischen Golling und Werfen. Verzögerungen von über einer Stunde sind möglich. Außerdem sorgt eine Sperre der Bahnstrecke über das Deutsche Eck wegen Bauarbeiten vom 25. Oktober bis 4. November für weiteren Autoverkehr. Der beginnende Ski-Weltcup in Sölden (26.–27. Oktober) und Veranstaltungen zum Nationalfeiertag am 26. Oktober werden ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen führen. Ab dem 1. November gilt zudem die witterungsabhängige Winterreifenpflicht.

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Wien verzeichnet Rückgang der Übernachtungen im September 2024

Im September 2024 verzeichnete Wien 1,54 Millionen Übernachtungen, was einem Rückgang von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dennoch zeigt der Zeitraum von Januar bis September einen positiven Trend, mit insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen, was einem Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland bleibt der wichtigste Herkunftsmarkt, obwohl die Übernachtungen aus Deutschland um 10 Prozent zurückgingen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe stieg im August um 26 Prozent auf knapp 130 Millionen Euro und wuchs damit doppelt so stark wie die Übernachtungszahlen, die um 13 Prozent zunahmen. Im Zeitraum von Januar bis August betrug der Gesamtumsatz der Beherbergungsbetriebe 833 Millionen Euro, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung der Hotelzimmer sank im September auf 69 Prozent, im Vergleich zu 75 Prozent im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 79.200 Hotelbetten angeboten, 7,5 Prozent mehr als im September 2023.

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German Airways kauft Leasingflugzeuge

Inmitten der Erholung des Luftverkehrsmarktes nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie zeigt sich eine interessante Entwicklung im Bereich der Wetlease-Airlines. German Airways, ein Spezialist für Flugdienstleistungen und Teil der Zeitfracht-Gruppe, plant den Rückkauf ihrer E190-Maschinen aus Leasingverträgen. Diese Entscheidung markiert einen strategischen Wechsel und spiegelt das wachsende Vertrauen in die Erholung des Reiseverkehrs wider. Mit der Ankündigung, die Verträge mit dem US-amerikanischen Lessor Azorra vorzeitig zu beenden, zielt German Airways darauf ab, ihre Flotte zu modernisieren und von den potenziellen finanziellen Vorteilen einer eigenen Maschinenflotte zu profitieren. Der Wetlease-Markt im Aufwind Der Wetlease-Markt, in dem Fluggesellschaften Flugzeuge zusammen mit Besatzungen von anderen Airlines mieten, erlebt derzeit einen Aufschwung. Nach den drastischen Einbußen während der Pandemie suchen viele Airlines, darunter namhafte Unternehmen wie KLM, Luxair und ITA, nach flexiblen Lösungen, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Wetlease-Verträge ermöglichen es den Airlines, schnell auf saisonale Nachfragespitzen zu reagieren, ohne in teure eigene Kapazitäten investieren zu müssen. Die Entscheidung von German Airways, ihre E190-Flotte zurückzukaufen, ist Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Flotte langfristig zu modernisieren. Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer von Zeitfracht, betonte die Vorteile des Rückkaufs: „Wir werden unsere Flugzeuge aus den Leasingverträgen rauskaufen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die E190 länger zu nutzen und Abschreibungspotenzial in die Bilanz zu holen.“ Strategische Entscheidungen und Investitionen Zeitfracht, das Mutterunternehmen von German Airways, hat sich in den letzten Jahren als ein aktiver Akteur im Luftfahrtsektor etabliert. Während der Pandemie übernahm das Unternehmen den Flughafen Rostock-Laage und investierte in die insolvente Modekette Adler. Zudem wurden

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