Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wiener bleiben im Sommer gerne zuhause

Eine neue Studie der Wirtschaftskammer Wien und der KMU Forschung Austria zeigt, dass zwei Drittel der Wiener ihren Sommerurlaub in der Heimat genießen. „Die eigenen vier Wände sind das beliebteste Feriendomizil der Wiener“, so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Durchschnittlich nehmen die Wiener 15 Tage Urlaub, wobei ein Drittel komplett außerhalb der Stadt verbringt, 47 Prozent teils in Wien und teils anderswo und 20 Prozent bleiben komplett zuhause. Von denjenigen, die verreisen, zieht es 55 Prozent in andere österreichische Bundesländer, 47 Prozent ans Mittelmeer und 13 Prozent zu Fernzielen außerhalb Europas. Auch Freizeitaktivitäten in Wien sind vielfältig: 65 Prozent treffen sich mit Freunden oder Familie, 52 Prozent genießen Essen und Kulinarik, 46 Prozent besuchen Parks und Gärten, 43 Prozent wandern in der Natur. Schanigartenbesuche und Freibäder sind ebenfalls beliebt. Bei sommerlicher Hitze nutzen 58 Prozent die Morgen- und Abendstunden, um das Haus zu verlassen, 41 Prozent kaufen Eis und 35 Prozent besuchen Freibäder. Klimatisierte Orte wie Museen und Kinos werden von 21 Prozent genutzt. Zur Vermeidung von Alltagstrott nehmen sich 61 Prozent mehr Zeit für Hobbies und 41 Prozent schalten bewusst von der Arbeit ab. Die häufigsten Informationsquellen für Freizeitaktivitäten in Wien sind das Internet (77 Prozent), das persönliche Umfeld (45 Prozent) und Zeitungen/Magazine (34 Prozent). WIFO-Experte Oliver Fritz bestätigt, dass Wien auch im internationalen Vergleich viele Erholungsmöglichkeiten bietet und daher eine attraktive Urlaubsalternative für die eigenen Bewohner darstellt.

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ITA Airways startet Nonstopflug von Rom nach Jeddah

ITA Airways hat seine Präsenz in Saudi-Arabien erweitert und bietet ab sofort eine neue Direktverbindung zwischen Rom und Jeddah an. Nach der Einführung von Flügen nach Riad im Juni ist dies das zweite Ziel der Fluggesellschaft in Saudi-Arabien für die Sommersaison 2024. Der erste Flug mit einem Airbus A321neo landete am King Abdulaziz International Airport und wurde mit einem Wasserbogensalut begrüßt. Anlässlich des Eröffnungsfluges fand am Flughafen Jeddah eine Zeremonie statt, an der unter anderem die italienische Vizegeneralkonsulin Irene Buongiorno und hochrangige Vertreter von ITA Airways teilnahmen. Emiliana Limosani, Chief Commercial Officer von ITA Airways, betonte die Bedeutung der neuen Route für den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen der Arabischen Halbinsel und Italien. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich bedient. Der Airbus A321neo, der auf dieser Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 165 Passagiere in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mazin Johar, CEO von Jeddah Airports, und Majid Khan, CEO des Air Connectivity Program, betonten das Potenzial der neuen Route, den Tourismus und Geschäftsreiseverkehr zu fördern. Im Sommer 2024 fliegt ITA Airways insgesamt 57 Ziele an, darunter 16 nationale, 26 internationale und 15 interkontinentale Strecken. Für die Wintersaison sind neue Verbindungen nach Dubai und Bangkok geplant.

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Nordmazedonien plant neues Subventionsprogramm

Die mazedonische Regierung hat angekündigt, die Luftverkehrsverbindungen des Landes zu verbessern und plant, im nächsten Jahr ein neues Subventionsprogramm zur Einführung neuer Flugverbindungen von den Flughäfen Skopje und Ohrid zu starten. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Verkehr und Kommunikation, Aleksandar Nikoloski, betonte die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Prüfung der Möglichkeiten zur Erhöhung der Zahl der Flüge. Ziel ist es, neue Destinationen anzufliegen, die bisher nicht von Skopje und Ohrid bedient werden, um sowohl den Tourismus zu fördern als auch den Mazedoniern günstigere Reisemöglichkeiten zu bieten. Nikoloski kündigte Gespräche mit mehreren globalen Fluggesellschaften an, die schnelle und günstige Flüge anbieten. Seit 2013 führt die mazedonische Regierung Ausschreibungen für neue Flugdienste durch, wobei bisher alle von Wizz Air gewonnen wurden, außer der letzten Ausschreibung im Jahr 2023, an der auch Lufthansa beteiligt war. Aufgrund von Flottenproblemen konnte Wizz Air jedoch nicht alle geplanten neuen Strecken einführen. Das Subventionsprogramm 2023 bietet staatliche Mittel in Höhe von sieben Euro pro abfliegenden Passagier aus Skopje für die nächsten drei Jahre. Fluggesellschaften sind verpflichtet, die neuen Strecken nach Ablauf der Subventionen weiter zu betreiben, andernfalls müssen sie die Mittel zurückzahlen. Nikoloski machte keine Angaben zur Höhe der neuen Subventionen oder zur Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung. Der Flughafenbetreiber TAV Macedonia plant neue Flüge von Skopje aus, insbesondere Verbindungen nach Spanien und in westeuropäische Hauptstädte.

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Vorstandsvorsitzender von Tunisair verhaftet

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2024 wurde der Vorstandsvorsitzende der tunesischen Nationalairline Tunisair, Khaled Chelly, festgenommen. Der 57-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll vor Gericht erscheinen. Auch ein Sekretär der Gewerkschaft von Tunisair wurde verhaftet. Ihnen werden mehrere Vergehen vorgeworfen, darunter die Ausnutzung des öffentlichen Dienstes zur Vorteilsnahme, Schädigung der Verwaltung, Herstellung, Besitz und Verwendung gefälschter Dokumente sowie aktive und passive Bestechung.

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Lieferung der F-16-Kampfjets: Ein Wendepunkt für die Ukraine im Konflikt mit Russland?

Am 4. August 2024 verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy einen bedeutenden Meilenstein im anhaltenden Konflikt mit Russland: Die ersten F-16-Kampfjets aus US-Produktion sind in der Ukraine eingetroffen. Diese modernen Kampfflugzeuge, die eine erhebliche Verstärkung der ukrainischen Luftstreitkräfte darstellen, markieren einen strategischen Wendepunkt. Die Integration der F-16 in die bestehende Verteidigungsinfrastruktur, einschließlich der vom Westen gelieferten Boden-Luft-Raketensysteme wie Patriot und NASAMS, verspricht eine verbesserte Luftverteidigung und verstärkte Kampffähigkeiten. In seiner Ansprache hob Zelenskyy die symbolische und praktische Bedeutung der F-16-Lieferung hervor. „F-16s sind in der Ukraine. Wir haben es geschafft. Ich bin stolz auf unsere Jungs, die diese Jets beherrschen und bereits damit begonnen haben, sie für unser Land einzusetzen“, sagte er. Trotz des Erfolges räumte er ein, dass es noch erhebliche Herausforderungen gibt, insbesondere den Mangel an ausgebildeten Piloten und die begrenzte Anzahl der F-16. Zelenskyy betonte, dass die Ausbildung von Piloten und Ingenieuren ausgeweitet werden müsse, um die Effektivität der neuen Flugzeuge zu maximieren. Derzeit werden viele ukrainische Piloten intensiv geschult, um die F-16 optimal einsetzen zu können. Diese Ausbildungsprogramme sind entscheidend, um die volle Einsatzbereitschaft der Jets zu gewährleisten und die Verteidigungskapazitäten der Ukraine zu stärken. Internationale Unterstützung und Bedeutung In den sozialen Medien würdigte Zelenskyy die Unterstützung internationaler Partner wie Dänemark, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Er hob hervor, dass die Lieferung der F-16 ein Ergebnis intensiver Verhandlungen sei und eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte einleite. „Wir treten mit der westlichen Kampfflugzeugtechnik in eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte ein. Von Beginn

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Kassel-Calden mit neuem Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat des Flughafens Kassel hat einstimmig den hessischen Finanzstaatssekretär Uwe Becker zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Becker folgt auf Martin Worms, der dieses Amt seit Mitte 2020 innehatte. Becker betonte die Bedeutung des Flughafens Kassel als wichtiges Infrastrukturprojekt für Nordhessen. Er hob hervor, dass der Flughafen nicht nur als Arbeitgeber fungiert, sondern auch zur Ansiedlung luftfahrtaffiner Betriebe in Calden beiträgt, die ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Der Flughafen spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Entwicklung, unterstützt durch das neue Gewerbegebiet. Sven Schoeller, Oberbürgermeister von Kassel, und Andreas Siebert, Landrat des Landkreises Kassel, bleiben Stellvertreter im Aufsichtsrat.

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Novapark: Grazer Flugzeug-Restaurant hat zugesperrt

Das Dach des Novapark Hotels in Graz bietet ein außergewöhnliches Highlight: Zwei Flugzeuge, die zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut wurden. Diese einzigartige Attraktion zieht seit ihrer Eröffnung vor fünf Jahren zahlreiche Besucher an. Doch nun steht das beliebte Flugzeug-Restaurant vor einer bedeutenden Änderung: Der reguläre Betrieb wird eingestellt. Nur noch bis Ende Juli 2024 konnten Gäste dort speisen, danach öffnet das Restaurant ausschließlich auf Anfrage für Feiern und Veranstaltungen. Die Flugzeuge, eine Iljuschin IL 62 und eine Boeing 727-200, wurden im Jahr 2018 spektakulär auf das Dach des Hotels gehievt und seitdem als Bar und Restaurant genutzt. Das Restaurant in der Boeing 727-200 ist besonders bemerkenswert, da es nach eigenen Angaben das weltweit einzige seiner Art ist, das in 22 Metern Höhe betrieben wird. Das Ambiente des im Original belassenen Flugzeugs, die VIP-Sitzplätze und die angeschlossene Küche bieten den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das weit über das übliche Flugzeugessen hinausgeht. Änderung des Konzepts ab August 2024 Mit dem 31. Juli 2024 endete der reguläre Restaurantbetrieb im Flugzeug. Ab August wird das Restaurant nur noch auf Anfrage für besondere Anlässe wie Feiern und Veranstaltungen geöffnet. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, da das Restaurant zuletzt nur noch an Freitagen und Samstagen geöffnet hatte. Ein Facebook-Posting des Hotels lud die Gäste ein, die verbleibenden Öffnungszeiten zu nutzen und noch einmal das besondere Flair des Flugzeug-Restaurants zu genießen. Während das Restaurant seinen regulären Betrieb einstellt, bleibt die Fliegerbar in der Iljuschin IL 62 weiterhin geöffnet. Diese Bar im Stil der 80er-Jahre

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Klimaprotest in der Luftfahrt: Neue Eskalationsstufe der „Letzten Generation“?

In den letzten Jahren haben Klimaaktivisten weltweit für Aufsehen gesorgt, indem sie mit spektakulären Aktionen auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hingewiesen haben. Nun warnt die Lufthansa in einem internen Memo, über das RTL berichtet, vor einer möglichen neuen Eskalationsstufe dieser Proteste: Aktivisten der „Letzten Generation“ könnten sich nicht nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch an Bord von Flugzeugen stören. Diese Entwicklung könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Sicherheit des Luftverkehrs haben. Die Lufthansa hat ihre Mitarbeiter vor einer neuen Art von Protestaktionen gewarnt. Nach Informationen von RTL.de könnte die „Letzte Generation“ reguläre Flugtickets erwerben, um an Bord von Flugzeugen zu gehen und den Betrieb zu stören oder zu unterbrechen. Die Sicherheitsabteilung der Lufthansa, zu der auch Eurowings gehört, befürchtet, dass diese Aktivisten sich nicht mehr nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch direkt in den Flugzeugen Aktionen durchführen könnten. Dies geht aus einem internen Warnschreiben hervor. Sicherheitsbedenken und rechtliche Konsequenzen Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty äußerte sich gegenüber RTL.de zurückhaltend, da es sich um ein sensibles Sicherheitsthema handele. Doch die potenziellen Risiken sind erheblich. Ein Eingriff in den Luftverkehr könnte zu gefährlichen Situationen führen, wie Rechtsanwalt Henning Linnenberg aus der Kanzlei Mutschke erklärt. Sollten solche Aktionen zu einer Sicherheitsbeeinträchtigung oder einem Beinahe-Unfall führen, drohen den Aktivisten Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Auch Sachbeschädigung durch das Beschmieren von Flugzeugen könnte strafrechtliche Konsequenzen haben, abhängig davon, wie leicht die Farbe entfernt werden kann. Hier drohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren. Die Warnung der Lufthansa erfolgt kurz nach einer Reihe von Aktionen

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Lufthansa Group erwägt Flottenerneuerung bei Discover Airlines

Die Lufthansa Group steht vor strategischen Entscheidungen, um ihre Position im hart umkämpften Markt der Ferienfluggesellschaften zu stärken. Vorstandschef Carsten Spohr hat in einer kürzlichen Telefonkonferenz die möglichen Optionen für eine Flottenerneuerung bei Discover Airlines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, angesprochen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, effizienter gegen den Hauptkonkurrenten Condor anzutreten, der bereits erhebliche Fortschritte bei der Modernisierung seiner Flotte gemacht hat. Im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen erläuterte Spohr, dass die Lufthansa Group derzeit prüft, ob Discover Airlines mit modernen Flugzeugen ausgestattet werden soll. „Wir sind dabei zu entscheiden, ob auch Flugzeuge mit neuer Technologie zu Discover gehen werden. Dies könnten entweder B787 oder A350 sein“, erklärte Spohr. Diese modernen Flugzeugtypen, die für ihre Effizienz und geringeren Betriebskosten bekannt sind, könnten Discover Airlines einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Restrukturierungsplan und Expansion der Freizeitstrecken Die Lufthansa Group hat vor kurzem einen umfassenden Restrukturierungsplan vorgestellt, der darauf abzielt, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Ein zentrales Element dieses Plans ist die Erweiterung der saisonalen und freizeitorientierten Strecken, die Discover Airlines bedienen soll. Spohr betonte: „Wir streben an, das volle Potenzial unserer Freizeitfluggesellschaft Discover Airlines und der neuen Fluggesellschaft für den Zubringerverkehr, Lufthansa City Airlines, auszuschöpfen. Sie werden ihr Angebot an unserem Transitdrehkreuz in München mit einer wettbewerbsfähigeren Kostenbasis weiter ausbauen.“ Derzeit betreibt Discover Airlines eine Flotte, die hauptsächlich aus älteren Flugzeugen besteht. Dazu gehören drei A330-200 (im Durchschnitt 19,7 Jahre alt) und zehn A330-300 (17,9 Jahre), die von anderen Konzerneinheiten übernommen wurden. Darüber hinaus betreibt Discover

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Iberia feiert 70 Jahre Flüge nach New York

Am 3. August 1954 führte Iberia ihren ersten Flug zwischen Madrid und New York mit einer Super Constellation durch. Heute, 70 Jahre später, bietet die spanische Fluggesellschaft zwei tägliche Flüge auf dieser Strecke an. Die damaligen Tickets kosteten 436 Dollar in der ersten Klasse und 334 Dollar in der Economy Class. Heute sind Tickets ab 234 Euro in der Economy Class und 1486 Euro in der Business Class erhältlich. In den ersten fünf Monaten des Betriebs transportierte Iberia fast 2.000 Passagiere, im darauffolgenden Jahr waren es bereits 7.300. Im Jahr 2024 plant Iberia, 1,7 Millionen Sitzplätze für Reisen zwischen Madrid und acht Zielen in den USA anzubieten. Iberia bedient die Strecke Madrid-New York derzeit mit dem Airbus 350-900, der Platz für bis zu 348 Passagiere bietet. Zusätzlich zu New York fliegt Iberia sieben weitere Ziele in den USA an, darunter Miami, Boston und Los Angeles. Die Einführung der Super Constellation in den 1950er Jahren ermöglichte Iberia den Aufbau regelmäßiger Transatlantikverbindungen und markierte einen wichtigen Schritt in der kommerziellen Luftfahrt.

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