Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Wien nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Der Flughafen Wien setzt weitere Maßstäbe in Sachen Eigenproduktion elektrischer Energie Mit der jüngsten Inbetriebnahme seiner zehnten Photovoltaikanlage und einer umfassenden Strategie zur Reduktion von CO2-Emissionen ist der Flughafen nicht nur Vorreiter in Österreich, sondern auch ein internationales Beispiel. Engagement trägt nicht nur zur Erreichung ehrgeiziger Klimaziele bei, sondern bietet auch Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende. Allerdings ist der CO2-Ausstoß, der von den vor Ort tätigen Fluggesellschaften produziert wird, nicht eingerechnet. Die Maßnahmen, die seitens des Airports gesetzt werden, beziehen sich lediglich auf den eigenen Betrieb. Kürzlich wurde die zehnte Photovoltaikanlage des Flughafens Wien offiziell in Betrieb genommen. Diese Anlage umfasst mehr als 5.000 Solarmodule mit einer Produktionskapazität von rund 4 Megawatt/Peak und erzeugt jährlich etwa 4 Millionen Kilowattstunden Strom. Insgesamt verfügt der Flughafen nun über 78.000 Solarpaneele, die auf einer Fläche von rund 46 Hektar installiert sind und jährlich etwa 46 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom produzieren. Dies entspricht etwa der Hälfte des eigenen Strombedarfs des Flughafens, wodurch nicht nur Kosten gespart, sondern auch die Energieversorgung nachhaltiger gestaltet wird. Trotz der positiven Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien steht der Flughafen Wien, wie viele andere Produzenten von Solarstrom, vor neuen Herausforderungen. Günther Ofner, Vorstand des Flughafens, weist auf das wachsende Problem negativer Strompreise hin. Im Mai 2024 gab es in Österreich bereits 78 Stunden, in denen der Strompreis negativ war. Dies tritt auf, wenn ein Überangebot an Solarstrom besteht, sodass Erzeuger dafür zahlen müssen, wenn sie Strom ins Netz einspeisen. Die Lösung dieser Problematik erfordert laut Ofner sowohl den Ausbau

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Wiens Naturbadeplätze: Ein Paradies für Badefreunde und Naturliebhaber

Wien, die lebendige Hauptstadt Österreichs, bietet weit mehr als nur historische Sehenswürdigkeiten und kulturelle Erlebnisse. Mit 63 Kilometern frei zugänglichen Uferlinien und einer Vielzahl an Naturbadeplätzen entlang der Donau und der Alten Donau lädt die Stadt ihre Bewohner und Besucher zu einem einzigartigen Badevergnügen inmitten urbaner Umgebung ein. Die Stadtverwaltung unter der Führung von Stadträtin Ulli Sima verfolgt eine klare Linie: Statt der zunehmenden Privatisierung von Uferzugängen, wie in vielen anderen Regionen, setzt Wien auf öffentliche Zugänglichkeit und die Schaffung attraktiver Freizeitangebote am Wasser. Ein herausragendes Beispiel für Wiens Engagement in der Schaffung öffentlicher Badeplätze ist die Donauinsel. Ursprünglich als Hochwasserschutzmaßnahme zwischen 1972 und 1988 errichtet, hat sich die Insel zu einem der beliebtesten Freizeitareale der Stadt entwickelt. Mit dem längsten Badestrand Europas und 60 Schwimm-Pontons bietet die Insel ideale Bedingungen für Badefreunde und Sonnenanbeter. Insbesondere der „Pier 22“, ein neu gestalteter Abschnitt der sogenannten „Sunken City“, erfreut sich großer Beliebtheit. Hier finden Besucher eine Uferpromenade mit schattigen Plätzchen, Schwimmplattformen und konsumfreien Picknick-Bereichen. Direkt gegenüber liegt der CopaBeach, der auf vier Hektar Fläche ein einzigartiges Urlaubsfeeling vermittelt. Zwei Sandstrände, eine begrünte Sitzarena und tropische Pflanzen schaffen eine entspannte Atmosphäre. Der jüngst eröffnete Arena Beach bietet mit seinem familienfreundlichen Sandstrand und einer Flachwasserzone ebenfalls ein attraktives Ziel für Erholungssuchende. Die nahe gelegene Pirat Bucht erweitert das Angebot um einen großzügigen Sandstrand mit flachen Wassereinstiegen und schattigen Plätzen. Vielfältige Badeangebote an der Alten Donau Nicht nur die Neue Donau, sondern auch die Alte Donau bietet eine Vielzahl an attraktiven Badeplätzen. Mit einer

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Die österreichische Luftfahrt erholt sich: Passagierzuwachs und Herausforderungen in 2024

Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt sich 2024 weiterhin robust und wachstumsstark. Mit insgesamt 16,5 Millionen Passagieren an den sechs Verkehrsflughäfen des Landes im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete Österreich einen deutlichen Anstieg von 7,7 % gegenüber dem Vorjahr. Diese positive Entwicklung, fast auf dem Niveau des Rekordjahres 2019, verdeutlicht die wiedererwachte Reiselust der Bevölkerung. Besonders der Flughafen Wien profitierte von dieser Dynamik, doch auch die kleineren Flughäfen des Landes konnten teils erhebliche Zuwächse verzeichnen. Gleichzeitig stehen die Regionalflughäfen vor Herausforderungen wie Flugzeugknappheit und einer unterschiedlichen Entwicklung der Passagierzahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) unterstreicht die Bedeutung der Flughäfen als wichtige Wirtschafts- und Tourismustreiber. Im ersten Halbjahr 2024 wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen – Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt – insgesamt 16.478.576 Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 7,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders gefragt waren Flugreisen nach Deutschland, Spanien und Italien. Die Anzahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr stieg um 4,9 % auf 129.838 Starts und Landungen. Der Sitzladefaktor, also die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge, verbesserte sich auf 77,4 %, ein Plus von 0,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Frachtaufkommen zeigte eine positive Entwicklung und wuchs um 16,9 % auf 174.675 Tonnen. Der Flughafen Wien, als größter Drehkreuzflughafen Österreichs, verzeichnete mit 14.386.331 Passagieren einen Anstieg von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Flughafen Salzburg konnte einen Zuwachs von 8,1 % auf 971.266 Flugreisende verzeichnen. Auch am Flughafen Graz gab es einen deutlichen Anstieg um 22,7 % auf 373.385 Passagiere. Die Flughäfen Innsbruck und Linz hingegen hatten

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Austrian Airlines tauft neuen Dreamliner auf „Schönbrunn Palace“

Austrian Airlines hat in Kooperation mit der Schönbrunn Group einen neuen Dreamliner der Boeing 787-9-Serie auf den Namen „Schönbrunn Palace“ getauft. Diese Namensgebung markiert den Start des neuen Konzepts „Highlights of Vienna“, bei dem zukünftige Flugzeuge nach bekannten Wiener Sehenswürdigkeiten benannt werden sollen. Das Schloss Schönbrunn, als Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit, symbolisiert die enge Verbindung der Fluggesellschaft mit dem österreichischen Kulturerbe und Tourismus. Die Zusammenarbeit mit der Schönbrunn Group verdeutlicht die gemeinsame Absicht, Österreichs touristische Attraktionen weltweit zu repräsentieren. Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, und Klaus Panholzer, CEO der Schönbrunn Group, betonten die Bedeutung dieser Partnerschaft und die Freude, österreichische Kultur international zu präsentieren. Austrian Airlines bedient über 125 Destinationen weltweit und plant, durch die Namensgebung von Flugzeugen weitere heimische Sehenswürdigkeiten bekannt zu machen.

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Lufthansa verlängert Partnerschaft mit DOSB und DBS bis 2026

Die Deutsche Sport Marketing, die für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Behindertensportverband (DBS) tätig ist, hat die Partnerschaft mit Lufthansa Airlines bis 2026 verlängert. Damit bleibt Lufthansa die offizielle Airline des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics. Die Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und dem DOSB besteht seit 2005, mit dem DBS seit 2009. In der Video-Reihe „Yes“ teilen Athletinnen und Athleten des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Fluggästen auf der Plattform „Lufthansa Insights“ Reisetipps und Insiderinformationen, die von Lufthansa-Mitarbeitenden stammen. Ein besonderes Highlight ist die „Fanhansa“, die ab Frankfurt nach Paris fliegt und bis Mitte September sechs Flugzeuge mit diesem Schriftzug betreibt.

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Flughafen Wien verurteilt Protestaktion und fordert Schadensersatz

Am 27. Juli 2024 kam es am Flughafen Wien zu einer Protestaktion, bei der Demonstranten Konfetti verstreuten und versuchten, Passagierwege zu blockieren. Trotz der Störungen konnte der Flugbetrieb wie geplant fortgesetzt werden. Der Flughafen Wien äußerte scharfe Kritik an den Aktionen und bezeichnete sie als „sinnlosen und kontraproduktiven Aktionismus“, der weder zur Klimaschutzdebatte beitrage noch eine positive Wirkung habe. Der Flughafen betonte, dass der Luftverkehr in Europa nur einen geringen Anteil von 0,52% an den CO2-Emissionen habe, in Österreich sogar nur 0,16%. Die Sicherheitskräfte und das Personal des Flughafens leiteten die Passagiere um, um Verzögerungen zu vermeiden. Der Flughafen kündigte an, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten und die Kosten für Beschädigungen und Reinigungsarbeiten einzufordern. Der Flughafen Wien dankte den eingesetzten Kräften der Polizei und der eigenen Sicherheit für ihren Einsatz.

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Play erweitert durch Play Connect das Streckennetz

Die isländische Low-Cost-Airline Play Airlines hat ihre Flugverbindungen durch die Einführung der neuen Plattform Play Connect erweitert. Diese Plattform, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner Dohop, ermöglicht es Passagieren, Flüge zu neuen Zielen in den USA und Europa in einem Buchungsvorgang zu buchen. Zu den ersten Partnern zählen Norwegian, Azores Airlines und Skyexpress. Mit Play Connect haben Reisende Zugang zu 600 wöchentlichen Flügen, die insgesamt 80 neue Reiseziele erschließen, darunter Ziele in den skandinavischen Ländern und auf den griechischen Inseln. Play Airlines bietet bereits Verbindungen zu 40 Zielen mit ihrer modernen Airbus A320/A321-Flotte an. Die neue Plattform bietet zusätzlich die Möglichkeit, kombinierte Flugreisen mit verschiedenen Airlines zu buchen, was die Flexibilität und Reichweite der Reisemöglichkeiten erheblich erhöht. Die Plattform umfasst auch einen Service, der bei Flugverspätungen oder -ausfällen Unterstützung bietet. Die Erweiterung des Netzwerks durch Play Connect zielt darauf ab, die Kundenbasis zu vergrößern und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dies wird durch die Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften ermöglicht, die es Play Airlines erlauben, über traditionelle Interline- und Codeshare-Abkommen hinaus zu operieren.

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Corendon Dutch Airlines erweitert Karibik-Angebot

Corendon Dutch Airlines wird ab der Wintersaison 2024/2025 ihre Flüge zu den ABC-Inseln in der Karibik ausweiten. Zusätzlich zu den etablierten Flügen von Amsterdam nach Curaçao wird ein weiterer Zwischenstopp auf der Insel Bonaire eingeführt. Damit bietet die Fluggesellschaft sonnenhungrigen Urlaubern eine zusätzliche Reisemöglichkeit, da die Flüge nicht nur im Winter, sondern auch während der gesamten Sommersaison 2025 verfügbar sein werden. Die Flüge werden zwischen dem 3. November 2024 und dem 29. Oktober 2025 jeweils mittwochs und sonntags vom Amsterdamer Flughafen Schiphol aus durchgeführt. Insgesamt stehen über 9.000 Sitzplätze zur Verfügung, wobei ein Airbus A350 eingesetzt wird. Bonaire, bekannt für seine weißen Strände und das türkisfarbene Meer, ist ein Teil der Niederländischen Antillen und ein beliebtes Ziel für Taucher und Wassersportler. Die neuen Flugverbindungen werden bald über die Website von Corendon Airlines und deren App sowie über Reisebüros buchbar sein.

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Kanadische Regierung investiert 6 Millionen Dollar in Air North

Die kanadische Regierung wird Air North 6 Millionen kanadische Dollar (4,3 Millionen USD) bereitstellen, um die Flotte der Fluggesellschaft zu modernisieren und die Infrastruktur auszubauen. Brendan Hanley, Parlamentsmitglied für Yukon, gab am Montag bekannt, dass das Darlehen für die Aufnahme einer neuen Boeing 737-800, den Erwerb von Werkzeugen und Ersatzteilen sowie den Bau eines größeren Hangars verwendet wird. Der neue Hangar wird eine Fläche von 4.905 Quadratmetern haben. Air North hatte bereits im Oktober des vergangenen Jahres ihre erste Boeing 737-800 übernommen, um die veraltete B737 Classic-Flotte zu ersetzen. Präsident und Geschäftsführer Joe Sparling betonte, dass die Flottenerneuerung entscheidend sei, um ein qualitativ hochwertiges Angebot zu fairen Preisen sicherzustellen und die Wirtschaft in Yukon zu stärken. Aktuell umfasst die Flotte von Air North insgesamt 11 Flugzeuge, darunter ATR42-300(F), ATR42-300(QC), ATR42-320, ATR42-320(QC), B737-400, vier B737-500 und zwei B737-800. Die Boeing-Modelle in der Flotte sind durchschnittlich 31 bis 32 Jahre alt.

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Thai AirAsia fordert Maßnahmen zur Förderung des Inlandstourismus

Der CEO von Thai AirAsia, Santisuk Klongchaiya, hat die thailändische Regierung aufgefordert, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um den Inlandstourismus und den Einreiseverkehr aus China zu fördern. Laut der Bangkok Post möchte Klongchaiya, dass eine Senkung der Verbrauchssteuer auf Kerosin den Anreiz für mehr Inlandsreisen erhöht. Im Jahr 2023 verzeichnete Thai AirAsia ein Rekordjahr, doch die Passagiere kehrten inzwischen zu ihrem normalen Reiseverhalten zurück. Die durchschnittliche Auslastung der Inlandsflüge lag im zweiten Quartal 2024 bei 90 %, was einen Rückgang gegenüber 94 % im Vorjahresquartal darstellt. Klongchaiya betonte, dass eine Reduzierung der Verbrauchssteuer auf Kerosin, die derzeit bei 4,726 Baht (0,13 USD) pro Liter liegt, zu einem Anstieg der Reisetätigkeit führen könnte. Thai AirAsia, die derzeit 72 Flughäfen in 17 Ländern anfliegt und eine Flotte von 57 Flugzeugen betreibt, plant im Oktober die Aufnahme von täglichen Flügen zwischen Bangkok Don Mueang und Lampang. Dies wird das 25. Inlandsziel der Fluggesellschaft sein und die wöchentliche Anzahl der Inlandsflüge auf 612 erhöhen. Die Nachfrage aus China bleibt gedämpft, wodurch das Ziel von acht Millionen chinesischen Touristen in diesem Jahr wahrscheinlich nicht erreicht wird. Für die zweite Hälfte des Jahres 2024 sind neue internationale Flugverbindungen nach Phu Quoc, Hyderabad und Kathmandu vorgesehen.

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