Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swiss unter neuer Führung: Lufthansa stellt die Weichen neu

Zum Ende des Monats wird Dieter Vranckx seine Rolle als CEO von Swiss aufgeben, um in den Vorstand der Lufthansa Group zu wechseln. Dieser Schritt markiert nicht nur eine persönliche Karriereentwicklung, sondern auch bedeutende Veränderungen innerhalb der Lufthansa-Gruppe, insbesondere für ihre Schweizer Tochtergesellschaft Swiss. Medienberichten zufolge plant Lufthansa, die Autonomie von Swiss einzuschränken, indem wichtige Bereiche wie Netzwerkplanung und Revenue-Management zentralisiert werden. Dies bedeutet, dass Entscheidungen über Flugrouten und Preissetzung nicht mehr lokal in Zürich, sondern von der Konzernzentrale in Frankfurt getroffen werden. Swiss, bekannt für ihre hohe Profitabilität mit einer operativen Marge von 13,7 Prozent im Jahr 2023 im Vergleich zu 5,3 Prozent bei der Hauptmarke Lufthansa, genoss bisher relative Unabhängigkeit innerhalb des komplexen Geflechts der Lufthansa-Gruppe. Diese Unabhängigkeit könnte nun jedoch durch die verstärkte Einbindung in die Konzernstruktur gefährdet sein. Während andere Netzgesellschaften wie Austrian Airlines und Brussels Airlines bereits stärker von der Konzernzentrale gesteuert werden, hatte Swiss mehr Spielraum für lokale Entscheidungen. Die Entscheidung, Schlüsselbereiche an die Konzernzentrale abzugeben, könnte für Swiss weitreichende Auswirkungen haben. Bisher konnte das Unternehmen flexibel auf regionale Marktbedingungen reagieren und Strategien anpassen, um ihre Marktstellung in der Schweiz und darüber hinaus zu stärken. Mit der Zentralisierung dieser Funktionen dürfte sich dieser Spielraum erheblich verringern. Für die Schweizer Luftfahrtbranche könnte dies bedeuten, dass Entscheidungen, die bisher in Zürich getroffen wurden, nun aus Frankfurt gesteuert werden, was möglicherweise zu einer Standardisierung führt, die nicht immer den spezifischen Bedürfnissen des Schweizer Marktes entspricht. Die strategische Neuausrichtung der Lufthansa-Gruppe unterstreicht auch die Bemühungen, Synergien zwischen ihren

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Neues Lokal im Terminal 3 am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien bietet Reisenden nun eine erweiterte Auswahl an veganer Küche: Die beliebte Marke Veganista/The Lala hat einen neuen Shop im Terminal 3 eröffnet. Die Gründerinnen Susanna Paller und Cecilia Havmöller erweitern damit ihre Präsenz am Flughafen auf insgesamt zwei Standorte. Der neue Shop bietet auf 70 Quadratmetern vegane Eiscreme, salzige und süße Speisen sowie Kaffee an und ist täglich von 5 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Bei der Eröffnung betonte Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die Bedeutung des neuen Angebots für die kulinarische Vielfalt am Flughafen und die Stärkung der Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen. Der Shop im Terminal 3 spiegelt die Philosophie der Gründerinnen wider, die sich für hochwertige, regionale Bio-Zutaten und Nachhaltigkeit einsetzen. Alle Speisen sind plastikfrei verpackt und werden koscher sowie halal angeboten. Veganista und The Lala, die seit 2013 erfolgreich vegane Eisgeschäfte betreiben, haben sich mit ihrem neuen Standort am Flughafen Wien einen internationalen Knotenpunkt gesichert, um ihre Mission, vegane Köstlichkeiten zu verbreiten, weiter voranzutreiben. Der Flughafen Wien, der bereits CO2-neutral betrieben wird, unterstützt damit seine Nachhaltigkeitsstrategie.

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Cebu Pacific plant Großbestellung von Airbus A320neo

Medienberichten zufolge steht die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 150 Airbus A320 Neo Flugzeugen. Das renommierte Nachrichtenportal „Bloomberg“ hatte zuerst über die geplante Großbestellung berichtet. Offenbar soll die Ankündigung der Bestellung offiziell auf der Luftfahrtmesse in Farnborough erfolgen. Die Airbus A320 Neo ist eine modernisierte Version des erfolgreichen A320 Modells, das über verbesserte Treibstoffeffizienz und geringere Betriebskosten verfügt. Diese Eigenschaften machen sie besonders attraktiv für Fluggesellschaften wie Cebu Pacific, die ihre Flotte erweitern und gleichzeitig die Betriebskosten optimieren möchten. Cebu Pacific ist eine der größten Billigfluggesellschaften in Asien und bedient ein weitreichendes Netzwerk von Zielen in der Region. Eine solche Bestellung von bis zu 150 Flugzeugen könnte die Flugkapazitäten erheblich steigern und neue Marktchancen für die Airline eröffnen. Die offizielle Bekanntgabe der Bestellung auf der Luftfahrtmesse in Farnborough wird mit großem Interesse erwartet und könnte weitere Details zu den genauen Lieferzeiten und finanziellen Bedingungen der Transaktion enthüllen.

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Qantas übernimmt restliche Anteile an TripADeal für 211 Millionen AUD

Qantas hat bekannt gegeben, dass sie die verbleibenden 49 Prozent der Anteile am Online-Reiseanbieter TripADeal für 211 Millionen australische Dollar erwerben wird, was etwa 130 Millionen Euro entspricht. Mit dieser Übernahme will die australische Fluggesellschaft von der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubsbuchungen profitieren. TripADeal ist ein führender Anbieter von Online-Reisebuchungen in Australien und verzeichnet seit der Gründung im Jahr 2011 ein starkes Wachstum. Die Übernahme der restlichen Anteile ermöglicht es Qantas, ihre Präsenz im Online-Reisemarkt weiter auszubauen und Synergien zwischen Flugreisen und Urlaubsbuchungen zu nutzen. Die Entscheidung von Qantas, ihren Anteil an TripADeal zu erhöhen, folgt auf eine Phase intensiver Partnerschaft und Kooperation zwischen beiden Unternehmen. TripADeal wird weiterhin eigenständig operieren, jedoch eng mit Qantas zusammenarbeiten, um das Angebot an Urlaubspaketen und Reisedienstleistungen zu erweitern. Die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden und wird voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen sein.

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Southwest Airlines reduziert Erwartungen für Flugzeuglieferungen in diesem Jahr

Southwest Airlines hat ihre Prognose für die Neuzugänge in ihrer Flotte drastisch gesenkt. Ursprünglich plante die Fluggesellschaft, in diesem Jahr 80 neue Flugzeuge von Boeing zu erhalten, rechnet nun aber nur noch mit 20 Lieferungen. Das gab Airline-Chef Bob Jordan bekannt. Insbesondere die kleinere Boeing 737 Max 7, deren Zulassung noch aussteht, wird voraussichtlich erst ab 2026 in den Dienst genommen werden können, so Jordan. Er äußerte sich kritisch über die Verzögerungen und betonte die Bedeutung einer stabilen und zuverlässigen Partnerschaft mit Boeing für die Zukunft der Airline. „Ich bin nicht glücklich über die Verzögerungen“, sagte Jordan und verwies darauf, dass er persönlich mit Vertretern der Federal Aviation Administration und mit Boeing in Kontakt treten werde, um die Herausforderungen anzugehen. Besonders besorgt zeigte sich Jordan nach einem Besuch bei Spirit Aerosystems, einem wichtigen Zulieferer von Boeing, wo er auf erhebliche Qualitätsprobleme gestoßen war. Für die nächsten Wochen plant Jordan einen weiteren Besuch bei Boeing, um die Fortschritte und Maßnahmen zur Verbesserung der Lieferzeiten und der Produktqualität zu diskutieren.

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Airbus liefert letzten BelugaXL-Frachter aus

Airbus hat erfolgreich den sechsten und letzten A330-700ST BelugaXL-Frachter an Airbus Transport International ausgeliefert. Mit dieser Auslieferung hat Airbus die Umstellung von der vorherigen A300-600ST-Generation abgeschlossen. Der erste BelugaXL, mit dem Kennzeichen F-WBXL und der Seriennummer 1824, absolvierte seinen Erstflug im Juli 2018 und diente zunächst als Testflugzeug. Nach der Zertifizierung wurde die Kabine im Jahr 2023 modernisiert, um den speziellen Anforderungen von Airbus Transport International gerecht zu werden. Airbus Transport International ist für den Transport großer Flugzeugteile zwischen den Produktionsstätten des Unternehmens zuständig. Die BelugaXL mit ihrer erweiterten Kapazität spielt dabei eine entscheidende Rolle, um den Produktionshochlauf zu unterstützen. Parallel dazu hat Airbus die älteren A300-600ST Beluga-Frachter nach und nach ausgemustert. Die letzte dieser Flugzeuge, mit dem Kennzeichen F-GSTD und der Seriennummer 776, stellte Ende Mai 2024 ihren Betrieb ein. Airbus plant jedoch nicht, diese Flugzeuge gänzlich aus dem Betrieb zu nehmen, sondern hat drei von ihnen an den kommerziellen Betreiber Airbus Beluga Transport übergeben, der sie weiterverkaufen wird. Die Entscheidung, an den Beluga-Modellen festzuhalten, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt für Frachtflugzeuge mit großer Kapazität begrenzt ist, insbesondere nach dem Ausfall der An-124 und der Zerstörung der An-225 während des Konflikts in der Ukraine.

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Mexicana plant Expansion mit neuen Flugzeugbestellungen

Die mexikanische Fluggesellschaft Mexicana, Teil der Grupo Aeroportuario, Ferroviario, de Servicios Auxiliares y Conexos, Olmeca-Maya-Mexica, S.A. de C.V. (GAFSACOMM), plant eine bedeutende Expansion mit der Bestellung von zehn Embraer E190-E2 und zehn E195-E2 Flugzeugen. Diese neue Flotte wird es Mexicana ermöglichen, 11 internationale Strecken zu bedienen. Gemäß Jorge Vega Rivera, Generaldirektor von GAFSACOMM, sollen neue Routen ab Mexiko-Stadt Felipe Angeles zu wichtigen Zielen in den USA wie Chicago, Dallas, San Francisco, Houston, New York, Atlanta Hartsfield Jackson und Miami International sowie zu internationalen Destinationen wie Havanna, San José, Panama City und Bogotá eröffnet werden. Die Auslieferung der neuen E195-E2 Flugzeuge ist für das zweite Quartal 2025 geplant, gefolgt von weiteren E190-E2 im Jahr 2026 und 2027. Die E190-E2 wird Platz für 108 Passagiere bieten, während die E195-E2 über 132 Sitze verfügen wird. Mit dieser Flottenvergrößerung erwartet Mexicana eine jährliche Kapazität von über 3 Millionen Passagieren. Zusätzlich plant Mexicana die Eröffnung von neuen Basen in Tijuana und Tulum Felipe Carrillo International, von wo aus weitere Ziele wie Vancouver, Portland, Montréal, Ottawa, Punta Cana, Caracas und Lima angeflogen werden sollen. Aktuell operiert Mexicana mit einer Flotte von fünf Flugzeugen und bedient 18 Inlandsziele in Mexiko. Zwischen Dezember 2023 und Juni 2024 hat das Unternehmen mehr als 140.000 Passagiere auf fast 3.000 Flügen befördert.

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Alaska Airlines unterliegt im Markenrechtsstreit gegen Virgin Group

Alaska Airlines hat einen langwierigen Rechtsstreit gegen die Virgin Group verloren, der das Unternehmen nun teuer zu stehen kommt. Das Gericht entschied, dass Alaska Airlines bis 2039 jährlich mindestens 8 Millionen USD an Lizenzgebühren an die Virgin Group zahlen muss, unabhängig davon, ob die Marke Virgin tatsächlich genutzt wird. Der Konflikt geht auf die Fusion von Virgin America mit Alaska Airlines im Jahr 2016 zurück, bei der alle Rechte und Pflichten übertragen wurden. Alaska Airlines stellte jedoch im Jahr 2019 die Nutzung des Virgin-Namens ein, was zu einer Unterbrechung der Lizenzzahlungen führte. Die Virgin Group argumentierte erfolgreich vor Gericht, dass die Lizenzvereinbarung bis 2039 gültig bleibt, was Alaska Airlines verpflichtet, die festgelegten Gebühren zu entrichten. Richter Stephen Phillips bestätigte das Urteil des High Court, das besagt, dass Alaska Airlines die Pauschalgebühr für die Nutzung des Namens Virgin weiterhin zahlen muss. Die Entscheidung wird voraussichtlich erhebliche finanzielle Auswirkungen auf Alaska Airlines haben, da das Unternehmen nun jährlich Millionen an Lizenzgebühren aufbringen muss, selbst wenn es den Namen nicht aktiv verwendet. Ein Sprecher der Virgin Group äußerte sich positiv über das Urteil: „Die Entscheidung des Gerichts bestätigt unsere langfristigen Rechte an der Marke Virgin und unterstreicht ihren hohen Wert.“ Alaska Airlines hat bisher nicht auf Anfragen zu einer Stellungnahme reagiert.

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Ankunft der portugiesischen Nationalmannschaft am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Donnerstag um 19:26 Uhr landete die portugiesische Nationalmannschaft, die Seleção Portuguesa de Futebol, am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Die Spieler, Trainer und Betreuer wurden von FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz und Manfred Schnieders, dem Präsidenten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), herzlich begrüßt. Zur Feier der Ankunft der Boeing 737 aus Lissabon inszenierte die Flughafenfeuerwehr eine traditionelle Wasserfontäne. Bereits Stunden vor der Ankunft versammelten sich tausende Fußballfans auf der Besucherterrasse, um der Mannschaft einen begeisterten Empfang zu bereiten. Auch mehrere Hundert Motorradfahrer kamen, um die Spieler, einschließlich Superstar Cristiano Ronaldo, zu begrüßen und sie bis zu ihrem Quartier im Kreis Gütersloh zu begleiten. Der FMO erwartet im Rahmen der Europameisterschaft weitere Sondercharterflüge. Die portugiesische Mannschaft wird den Flughafen für ihre innerdeutschen Reisen zu den Spielorten nutzen. Auch die serbische Nationalmannschaft hat sich für ihr erstes Gruppenspiel gegen England in Gelsenkirchen am FMO angekündigt.

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AUA führte ersten Dreamliner-Langstreckenflug durch

Am Samstagnachmittag startete Austrian Airlines in eine neue Ära der österreichischen Luftfahrt. Der erste Langstreckenflug mit der neuen Boeing 787-9 Dreamliner, registriert als OE-LPL und mit der Flugnummer OS87, hob zum JFK-Airport in New York ab. Die Fluggesellschaft feiert diesen Meilenstein als Beginn einer umfassenden Modernisierung ihrer Flotte und als bedeutenden Fortschritt in puncto Reisekomfort und Umweltfreundlichkeit. Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, zeigte sich begeistert: „Der ‚Dreamliner‘ wird seinem Namen gerecht und macht Träume wahr. Wir freuen uns, dass unsere Fluggäste ab dem heutigen Erstflug auf der Langstrecke nach New York unsere österreichische Gastfreundschaft verbunden mit einem neuen, innovativen Reisekomfort genießen können.“ Diese Aussage unterstreicht den hohen Anspruch der Fluggesellschaft an Qualität und Service. In allen Klassen profitieren die Fluggäste von größeren Gepäckfächern und einem innovativen Lichtsystem, das den Biorhythmus unterstützt und somit den Jetlag reduziert. Die Triebwerke des Dreamliners sind besonders leise und tragen zu einem entspannten Flugerlebnis bei. Ein weiteres Highlight sind die größten Fenster der Flugzeugbranche, die auch Passagieren in den Mittelreihen einen ungestörten Blick auf den Horizont ermöglichen. Diese Fenster lassen sich elektronisch verdunkeln, sodass die Passagiere die Lichteinstrahlung nach ihren individuellen Wünschen regulieren können. Beim Betreten der Kabine der Boeing 787-9 erleben die Passagiere ein großzügiges Raumgefühl. Das Flugzeug bietet Platz für insgesamt 294 Gäste: 26 in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 247 in der Economy Class. Die Business Class besticht durch Sitze, die sich in flache Betten verwandeln lassen, sowie durch direkten Zugang zum Gang und erhöhte

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