Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Hannover: Passagierzahlen nähern sich Vor-Corona-Niveau

Der Flughafen Hannover-Langenhagen verzeichnet im ersten Halbjahr 2024 steigende Passagierzahlen und nähert sich dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Rund 2,2 Millionen Fluggäste nutzten den Flughafen, etwa 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für das Gesamtjahr werden 5,3 Millionen Passagiere erwartet, was fast dem Niveau von 2019 mit knapp sechs Millionen Passagieren entspricht. Beliebte Ziele im ersten Halbjahr waren die türkischen Flughäfen Istanbul und Antalya, die Urlaubsorte Mallorca und Hurghada sowie die Inlandsziele München und Frankfurt. Probleme beim Check-in oder der Sicherheitskontrolle gab es zu Beginn der Sommerferien nicht. Die Auslastung der neuen Strecken nach Italien und ins spanische Malaga entsprach den Erwartungen. Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat ihre Basis in Hannover erweitert und fliegt im Sommer 17 Ziele an, darunter Rom, Neapel, Catania und Bergamo. Auch der Frachtverkehr am Flughafen Hannover legte im ersten Halbjahr um 24 Prozent zu, ein Bereich, der während der Pandemie an Bedeutung gewonnen hatte.

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Flughafen München erwartet Rekord-Reiseaufkommen in den Sommerferien

Am letzten Juli-Wochenende beginnt am Flughafen München die Hauptreisezeit. Vom 26. Juli bis zum 9. September 2024 sind während der bayerischen Sommerferien über 43.000 Flüge geplant. An einzelnen Tagen werden bis zu 1.000 Flugbewegungen erwartet. Allein am ersten Ferienwochenende rechnet der Flughafen mit über 400.000 Passagieren. Insgesamt werden mehr als sechs Millionen Reisende in den Sommerferien erwartet. Den Passagieren steht ein vielfältiges Angebot zu über 200 Zielen in 64 Ländern zur Verfügung. Besonders gefragt sind Ziele in Italien mit 47 täglichen Abflügen und Spanien mit 41 täglichen Starts. Auch bei Langstreckenzielen ist die Nachfrage groß: Asien wird mit 23 täglichen Flügen zu 22 Zielen und die USA mit 20 Flügen zu 14 Zielen bedient. Kanada wird mit vier täglichen Flügen zu drei Zielen angeflogen. Um den Reisenden einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen, sind am Münchner Flughafen zusätzliche Mitarbeiter in den Terminals im Einsatz, die leicht an ihren Poloshirts zu erkennen sind. Sie stehen den Passagieren mit Rat und Tat zur Seite. Reisende werden zudem gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen und rechtzeitig am Terminal zu erscheinen. Der Online-Check-in oder der Vorabend-Check-in der Airlines kann ebenfalls zu einem stressfreien Reisebeginn beitragen. Weitere Informationen zu den Reisebestimmungen und Gepäckregelungen finden Passagiere auf der Website des Flughafens.

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ANA erweitert europäisches Streckennetz mit drei neuen Zielen

ANA All Nippon Airways, die größte Fluggesellschaft Japans und seit elf Jahren in Folge von Skytrax mit 5 Sternen ausgezeichnet, plant im kommenden Winter die Einführung von Direktflügen zu drei neuen Zielen in Europa: Mailand, Stockholm und Istanbul. Diese Erweiterung des internationalen Netzwerks beginnt am 3. Dezember 2024 mit der Route nach Mailand, gefolgt von Stockholm Arlanda am 31. Januar 2025 und Istanbul am 12. Februar 2025. Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA, betonte das Engagement der Airline, der steigenden Nachfrage nach Reisen zwischen Japan und Europa gerecht zu werden. Er fügte hinzu, dass die neuen Strecken den Fluggästen eine größere Auswahl und ein angenehmes Reiseerlebnis bieten sollen. Darüber hinaus wird ANA Paris und München wieder täglich anfliegen und ab August 2024 auch die Strecke nach Wien wieder aufnehmen. Mit diesen neuen Verbindungen setzt ANA ihre Managementvision „Uniting the World in Wonder“ weiter um und stärkt die Anbindung zwischen Japan und den jeweiligen Ländern. Die Route nach Mailand wird erstmals planmäßig bedient, während Stockholm das achte Ziel der Airline in Europa wird und Istanbul eine verbesserte Verbindung zum Nahen Osten und Afrika bietet.

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Bundesheer startet Ausbildung von 14 neuen Militärpiloten im Herbst 2024

Ab September 2024 beginnen 14 neue Militärpiloten ihre Ausbildung beim österreichischen Bundesheer. Sechs von ihnen befinden sich bereits in der Phase II der Ausbildung, während acht weitere mit Phase I starten. Diese Initiativen stehen im Zusammenhang mit den kürzlichen Beschaffungen von Fluggeräten wie dem AW169 „Lion“, zusätzlichen Black Hawk-Hubschraubern und der Transportmaschine C-390, wodurch die Zahl der Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Militärpiloten steigt. Die Ausbildung verläuft in drei Phasen. Phase I umfasst die allgemeine militärische und fliegerische Grundausbildung, einschließlich Sprachkenntnissen und Überlebensschulungen. Phase II, die Militärpiloten-Grundausbildung, dauert 14 Monate und schließt Nachtsicht- und Instrumentenflüge ein. Phase III konzentriert sich auf die spezialisierte Schulung an konkreten Flugzeug- und Hubschraubertypen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft der Luftstreitkräfte und lobt die Bereitschaft der jungen Piloten, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Das nächste Bewerbungsverfahren für Militärpiloten findet Ende Januar 2025 statt.

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Treibstoffmangel führt zu Flugausfällen am Flughafen Narita

Ende Juni 2024 mussten sechs Fluggesellschaften fast 60 Flüge zum Internationalen Flughafen Narita bei Tokio streichen, obwohl die Nachfrage nach Reisen nach Japan weiterhin hoch ist. Grund hierfür ist ein akuter Treibstoffmangel, der durch den Rückgang an Raffinerien in Japan verursacht wurde. Der Gouverneur der Präfektur Chiba, Toshihito Kumagai, äußerte Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Narita im asiatischen Raum aufgrund dieses Engpasses. Auch andere Regionen Japans sind betroffen. Beliebte Skigebiete auf Hokkaido im Norden des Landes sehen sich ebenfalls Flugstreichungen gegenüber. So haben die australische Fluggesellschaft Qantas und Singapore Airlines ihre Verbindungen dorthin ausgesetzt, wie der staatliche Fernsehsender NHK berichtet. Zusätzlich zum Treibstoffmangel gibt es weitere Probleme. Es herrscht ein Mangel an Arbeitskräften sowohl für den Straßentransport als auch in der Schifffahrt. Ein neues Gesetz, das Überstunden in der Lkw-Branche stark einschränkt, und die Schwierigkeiten, pensionierte Mitarbeitende zu ersetzen, verschärfen die Situation. NHK berichtet zudem, dass ausländische Arbeitskräfte in der Küstenschifffahrt aufgrund internationaler Regularien nicht eingesetzt werden dürfen.

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Saudia bestellt 50 Lilium Jets: Größter Auftrag für das Unternehmen bisher

Die saudische Fluggesellschaft Saudia hat einen bedeutenden Auftrag für Lilium erteilt. Über ihre Tochtergesellschaft Saudia Private wurden 50 Exemplare des Lilium Jets bestellt, mit einer Option auf weitere 50 Maschinen. Die Vereinbarung, die laut Lilium ein Volumen von etwa 350 Millionen US-Dollar umfasst, markiert den bisher größten Festauftrag für das Unternehmen. Die Auslieferungen der elektrisch betriebenen Senkrechtstarter sind für 2026 vorgesehen. Aktuell befindet sich der Lilium Jet noch in der Erprobungsphase, wobei Ende des Jahres erste bemannte Testflüge geplant sind. Der Vertrag sichert Lilium bereits vor den Auslieferungen finanzielle Mittel durch Anzahlungen. Damit erhöht sich das Gesamtauftragspolster des Unternehmens auf 106 Lilium Jets und 76 Optionen. Zudem gibt es Kaufabsichtserklärungen für weitere 600 Einheiten. Die Ankündigung hat zu einem deutlichen Anstieg des Aktienkurses von Lilium geführt.

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Easyjet und Partner erweitern Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien

Die Fluggesellschaft Easyjet, Airbus, London Gatwick und Air Products haben eine Partnerschaft zur Erweiterung der Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien geschlossen. Diese Zusammenarbeit soll den Weg für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ebnen und ist Teil des Ziels, bis 2035 ein entsprechendes Flugzeug in Betrieb zu nehmen. Im Rahmen des Projekts „Hydrogen Hubs at Airports“ wird die Infrastruktur für die Versorgung, Speicherung und Betankung von Flüssigwasserstoff am Flughafen London Gatwick ausgebaut. Dies umfasst auch die Erprobung von Wasserstoffnutzung und die Unterstützung für kurz- und mittelstreckige Flüge. Die Partnerschaft zielt darauf ab, das notwendige Ökosystem für den Wasserstoffbetrieb zu schaffen und die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voranzutreiben. Die Beteiligten betonen, dass Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen im Luftverkehr spielen wird. London Gatwick ist aufgrund seiner Bedeutung im britischen Flugverkehr und der operativen Erfahrung von Easyjet ein ideales Testfeld für diese Technologie. Air Products bringt ihre Expertise in der Wasserstoffproduktion und -verteilung ein, während Airbus die Entwicklung und Integration von Wasserstoffflugzeugen vorantreibt. Stewart Wingate, CEO von London Gatwick, hebt hervor, dass der Flughafen neben nachhaltigen Kraftstoffen auch Wasserstoff als entscheidenden Faktor für die Reduzierung von Emissionen sieht. Suzanne Lowe von Air Products betont die Bedeutung der Partnerschaft für die künftige nachhaltige Luftfahrt und die Wirtschaft Großbritanniens.

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Flylili verzögert Flottenerweiterung aufgrund schwerwiegender Mängel

Die rumänische Fluggesellschaft Flylili sieht sich mit Verzögerungen bei der geplanten Flottenerweiterung konfrontiert. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat bei einer Inspektion eines Airbus A319 61 schwerwiegende Mängel festgestellt, die die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs beeinträchtigen könnten. Aufgrund dieser Mängel kann Flylili das Flugzeug nicht wie geplant bis zum 15. Juli in Betrieb nehmen. Flylili hat gegenüber „CH-Aviation“ erklärt, dass die Aufnahme des Airbus A319 in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) länger dauert als erwartet. Dies liegt an gestiegener Nachfrage und Lieferkettenproblemen in der Luftfahrtindustrie. Die Airline plant nun, das Flugzeug am 2. August in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig die Linienflüge nach Deutschland wieder aufzunehmen, die kurz nach dem Erstflug eingestellt wurden. Zusätzlich beabsichtigt Flylili, weitere Airbus A319 in die Flotte aufzunehmen. Die Flugzeuge stammen von Ita Airways und eines befindet sich derzeit am Flughafen Istanbul-Atatürk.

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Air Astana Group verstärkt Flotte mit neuen Airbus A320neo

Die kasachische Air Astana Group, bestehend aus Air Astana und FlyArystan, hat drei neue Airbus A320 in ihre Flotten aufgenommen, um ihre Ziele in Bezug auf Umweltschutz und Effizienz weiter zu verfolgen. Mit den Neuzugängen umfasst die Gesamtflotte der Gruppe nun 54 Flugzeuge, von denen 47 Airbus-Modelle sind. Diese Erweiterung ermöglicht es, das nationale und internationale Streckennetz weiter auszubauen. Air Astana hat kürzlich eine weitere Maschine des Airbus A320neo erhalten. Dieser moderne Kurz- und Mittelstreckenjet zeichnet sich durch hohe Reichweite bei niedrigem Treibstoffverbrauch aus. Bei den 2024 World Airline Awards wurde Air Astana zum zwölften Mal in Folge als „Best Airline in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. FlyArystan hat ebenfalls zwei neue Flugzeuge in ihre Flotte aufgenommen: einen Airbus A320neo mit 188 Sitzen und einen Airbus A320ceo mit 180 Plätzen. Die Flotte des Low-Cost-Carriers besteht nun aus 22 Airbus A320-Maschinen. Seit dem Betriebsstart 2019 hat FlyArystan die Passagierzahlen mehr als verfünffacht und 2023 rund 3,6 Millionen Passagiere befördert. Bei den 2024 World Airline Awards wurde FlyArystan zum zweiten Mal als „Best Low-Cost Carrier in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. Richard Ledger, Acting President von FlyArystan, betonte, dass die neuen Maschinen das Engagement der Airline für das Wachstum des Flugverkehrs von und nach Kasachstan sowie innerhalb des Landes unterstreichen. Dies fördert nicht nur den Tourismus, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

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Air India: Außerplanmäßige Landung in Sibirien aufgrund von Rauchalarm

Eine Boeing 777-200LR von Air India auf dem Flug von Delhi nach San Francisco musste aufgrund eines Rauchalarms im Frachtdeck außerplanmäßig in Krasnojarsk, Russland, landen. An Bord des Fluges AI-173 befanden sich 225 Passagiere und 19 Crewmitglieder. Dieser Zwischenfall ist nicht der erste seiner Art: Bereits im Juni 2023 musste ein ähnliches Flugzeug der Fluggesellschaft wegen Triebwerksproblemen in Russland notlanden. Die Situation stellt Air India vor logistische Herausforderungen, da Ersatzteile aufgrund der Sanktionen gegen Russland schwer zu beschaffen sind. Zudem besteht die Befürchtung des US-Außenministeriums, dass Russland ungeplante Zwischenstopps nutzen könnte, um US-Bürger an Bord festzusetzen. Während europäische und amerikanische Airlines den russischen Luftraum meiden, überfliegt Air India weiterhin Russland.

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