Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mai 2024: Flughafen Frankfurt mit 6,9 Prozent Zuwachs

Im Mai 2024 verzeichnete der Frankfurter Flughafen ein Passagieraufkommen von rund 5,5 Millionen, was einem Anstieg von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Zuwachs wird hauptsächlich auf die frühe Nachfrage nach Urlaubszielen in Südeuropa aufgrund der Pfingstferien zurückgeführt. Trotz des Wachstums liegen die aktuellen Passagierzahlen noch 11,8 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Frachtaufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 Prozent auf 171.353 Tonnen, während die Zahl der Flugbewegungen um 7,2 Prozent auf 39.959 zunahm. Auch weltweit verzeichneten die von Fraport betriebenen Flughäfen überwiegend Zuwächse. Der slowenische Flughafen Ljubljana meldete einen Anstieg von 20,6 Prozent auf 133.740 Passagiere. An den brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre ging die Passagierzahl aufgrund der Schließung des Flughafens Porto Alegre nach Überschwemmungen um 59,7 Prozent auf 429.144 zurück. In Lima, Peru, stieg das Passagieraufkommen um 18,9 Prozent auf rund 2,0 Millionen. Die 14 griechischen Regionalflughäfen verzeichneten einen Anstieg von 11,3 Prozent auf 3,7 Millionen Passagiere. Die Flughäfen Burgas und Varna in Bulgarien meldeten einen Rückgang von 19,9 Prozent auf 179.531 Passagiere. Der Flughafen Antalya an der Türkischen Riviera verzeichnete ein Wachstum von 16,2 Prozent auf rund 3,9 Millionen Passagiere. Insgesamt betrug das Passagierwachstum an den Fraport-Flughäfen weltweit 6,3 Prozent auf rund 15,8 Millionen Passagiere.

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Qatar Airways ist zurück in Venedig

Qatar Airways hat pünktlich zur Sommersaison 2023 ihre Verbindung nach Venedig mit einem täglichen Nonstop-Flug ab dem Hamad International Airport in Doha wieder aufgenommen. Dies markiert das dritte italienische Ziel der Fluggesellschaft, die bereits Rom und Mailand bedient. Mit dieser Erweiterung steigt die wöchentliche Flugfrequenz von Qatar Airways nach Italien von 42 auf 49 Flüge. Die Flugstrecke von Doha nach Venedig wird von den modernen Boeing 787-8 Dreamlinern bedient, die den Passagieren einen komfortablen sechs Stunden dauernden Flug bieten. Der Hinflug (QR125) startet um 09:00 Uhr und landet um 16:50 Uhr in Venedig. Der Rückflug (QR126) hebt um 14:20 Uhr ab und erreicht Doha um 23:10 Uhr Ortszeit. Thierry Antinori, Chief Commercial Officer von Qatar Airways, betonte die Bedeutung des italienischen Marktes für die Fluggesellschaft und unterstrich das Engagement, den Passagieren umfassende Reisemöglichkeiten und nahtlose Verbindungen anzubieten. Qatar Airways arbeitet dabei eng mit Codeshare-Partnern wie Iberia und Vueling zusammen, um auch One-Stop-Verbindungen nach Venedig über Madrid und Barcelona anzubieten. Die Wiederaufnahme der Venedig-Route ist Teil der Expansionsstrategie von Qatar Airways in Europa, die kürzlich auch die Rückkehr nach Lissabon und die baldige Aufnahme von Flügen nach Hamburg ankündigte. Diese Entwicklungen spiegeln die Bestrebungen der Fluggesellschaft wider, ihr Streckennetz trotz der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie weiter auszubauen und ihre Position im globalen Luftverkehrsmarkt zu stärken.

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Flugprobleme in Europa: Hohe Verspätungsquoten belasten Reisende

Der Sommer 2023 brachte für Millionen von Flugpassagieren in Europa unerwartete Herausforderungen: Rund 115,8 Millionen Menschen waren von Flugproblemen betroffen, darunter 11,3 Millionen allein aus Deutschland. Diese Zahlen verdeutlichen einen Anstieg der Verspätungen und Flugausfälle im Vergleich zu den Vorjahren vor der Pandemie, als durchschnittlich 27 Prozent der Passagiere betroffen waren, während es im letzten Jahr 36 Prozent waren. Besonders deutlich wird die Belastung in Frankfurt, dem deutschen Flughafen mit den meisten Flugproblemen, wie eine Analyse von AirHelp zeigt. Im europäischen Vergleich führt Serbien mit einer extrem hohen Verspätungsquote von 50 Prozent, gefolgt von Malta mit 46,6 Prozent und Griechenland mit 43,5 Prozent. Diese Länder stehen nicht zum ersten Mal im Fokus wegen ihrer herausfordernden Flugbedingungen, die auch in den Jahren vor der Pandemie problematisch waren. Im Gegensatz dazu zeigten sich Finnland, Norwegen und Litauen als die zuverlässigsten Länder, mit deutlich niedrigeren Verspätungsquoten von etwa 20 Prozent. Deutschland verzeichnete zwar eine leichte Verbesserung in den Verspätungsstatistiken von 2022 zu 2023, bleibt aber ein bedeutender Akteur im europäischen Kontext. Insbesondere der Flughafen Frankfurt steht regelmäßig an der Spitze der Verspätungsraten, obwohl im letzten Jahr eine leichte Abschwächung verzeichnet wurde. Dagegen erwies sich der Stuttgarter Flughafen als überraschender Spitzenreiter in puncto Pünktlichkeit. Trotz der Rückkehr zu Vor-Pandemie-Niveaus bei den Passagierzahlen sind hohe Verspätungsquoten an europäischen Flughäfen zu einem beunruhigenden Standard geworden. Die Flug- und Tourismusbranche muss sich daher mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen, um die Zufriedenheit der Passagiere zu gewährleisten und rechtliche Ansprüche bei Flugproblemen durchzusetzen.

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Flughafen Köln/Bonn mit neuer Homepage

Der Köln Bonn Airport hat seine neue Internetseite vorgestellt, die sich durch eine moderne Optik im Corporate Design, hohe Benutzerfreundlichkeit und zahlreiche neue Funktionen auszeichnet. Die Webseite ist nun unter www.koeln-bonn-airport.de erreichbar. Die Inhalte sind zielgruppenorientiert aufgeteilt und bieten klare Kategorien für Fluggäste, Geschäftspartner und Interessierte. Fotos, Videos und Animationen sorgen für ein lebendiges Nutzererlebnis und spannende Einblicke in den Flughafenalltag. Alexander Weise, Leiter der Unternehmenskommunikation, betonte, dass die neue Webseite rechtzeitig vor der Europameisterschaft und den Sommerferien an den Start geht, um Gästen alle wichtigen Informationen und praktische Tipps für die Reiseplanung zu bieten. Die Webseite folgt dem „Mobile-First-Prinzip“, optimiert für die Nutzung auf Smartphones und Tablets. Zu den neuen Funktionen gehören die „Flug merken“-Option für automatische Benachrichtigungen und der „Reise-Assistent“, der umfassende Flugdetails bereitstellt. Zudem kann die Webseite per Spracheingabe durchsucht werden. Neue Inhalte umfassen ein Karriereportal für Bewerber, einen Newsroom für Medienschaffende und umfangreiche Informationen zu Nachhaltigkeit und Unternehmensstrategie.

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British Airways: In neun Stunden von London nach London

Passagiere des British-Airways-Fluges BA195 am 10. Juni 2024 erlebten eine unerwartete Wendung, als ihre Reise von London nach Houston nach fast neun Stunden abrupt endete – nicht in Texas, sondern am Ausgangspunkt, dem London-Heathrow-Flughafen. Ursprünglich gestartet mit einer Verspätung von 32 Minuten, sollte die Boeing 787-9 Dreamliner die 38.000 Fuß erreichen, um über den Atlantik zu fliegen. Doch etwa vier Stunden und 30 Minuten nach dem Start entschied die Besatzung, umzukehren. Das Flugzeug landete schließlich um 18:54 Uhr Ortszeit in Heathrow, nachdem es zuvor um 09:57 Uhr gestartet war. Die Umkehr, so British Airways, geschah aus Vorsichtsgründen aufgrund eines „kleinen technischen Fehlers“, für den sich die Fluggesellschaft bei den Passagieren entschuldigte. Über Nacht wurden die Reisenden in Hotels untergebracht und am nächsten Tag neu geplant. Die genaue Ursache der Umkehr blieb unklar, doch Medien spekulierten über Probleme mit einem der Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke, obwohl das Flugzeug anschließend über den Atlantik zurückflog. Der betroffene Dreamliner, 7,8 Jahre alt und mit einer Kapazität von 216 Passagieren in vier Klassen, wurde 2016 von British Airways in Dienst gestellt. Diese Zwischenfälle erinnern an ähnliche Vorfälle in der Luftfahrtgeschichte, wie etwa den El-Al-Flug nach Dubai im April 2024, der ebenfalls aufgrund unvorhergesehener Umstände umkehren musste. Dieser Vorfall wirft Fragen auf über die Sicherheit und die Mechanismen, die in solchen Situationen greifen. Die Passagiere, die von einem Flug in die USA träumten und stattdessen eine Reise um die halbe Welt machten, sind Zeugen einer unglücklichen Kombination aus Technikproblemen und Sicherheitsprotokollen geworden, die notwendig sind, um den

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Vereinigung Cockpit kritisiert geplante Cityline-Schließung

Die Vereinigung Cockpit hat mit Unverständnis auf die Aussagen von Carsten Spohr, dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Group AG, bezüglich der Abwicklung der Lufthansa Cityline GmbH reagiert. Spohr erklärte Anfang der Woche auf aerotelegraph.com, dass die Entscheidung zur Schließung der Lufthansa Cityline auf einer Tarifbeschränkung basiere, die den Einsatz größerer Flugzeuge mit mehr als 95 Sitzen verhindere. Die Pilotengewerkschaft weist diese Darstellung jedoch zurück und betont, dass sie mehrfach angeboten habe, die „95-Sitze“-Regelung anzupassen, um den Fortbestand der Lufthansa Cityline zu sichern. Die Vereinigung Cockpit kritisiert weiter, dass die Lufthansa Group die Gründung der Lufthansa City Airlines als vermeintliche Umgehung der bestehenden tariflichen Regelungen vorantreibt. Dabei sei fraglich, ob der Betrieb der neuen Airline im Einklang mit den bestehenden Vereinbarungen zulässig sei. Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender der Tarifpolitik bei der Vereinigung Cockpit, betont die Notwendigkeit, weitere Verunsicherungen der Mitarbeiter bei Lufthansa Cityline zu vermeiden und spricht sich für konstruktive Gespräche zur Schaffung einer langfristigen Perspektive aus.

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Flughafen Berlin-Brandenburg tritt Aireg bei

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) ist seit dem 1. Juni 2024 Mitglied der Luftfahrtinitiative aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.). Als bedeutender Verkehrsknotenpunkt trägt der BER eine besondere Verantwortung für Gesellschaft, Klima und Umwelt. Die FBB hat sich verpflichtet, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 65 Prozent zu reduzieren und bis spätestens 2045 vollständig zu neutralisieren. Zu den wichtigen Maßnahmen gehören die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die Umstellung der Bodenmobilität auf alternative Antriebe. Darüber hinaus arbeitet die FBB mit verschiedenen Partnern zusammen, um Emissionen zu reduzieren und stellt hierfür notwendige Infrastruktur bereit, wie die Nutzung von Sustainable Aviation Fuels (SAF) und den Ausbau der E-Mobilität auf dem Vorfeld. Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der FBB, betont: „Mit dem Vereinseintritt der FBB bekräftigen wir unser Engagement für Sustainable Aviation Fuels und setzen ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und klimafreundlichere Zukunft der Luftfahrt in Berlin und Brandenburg.“ Melanie Form, Geschäftsführerin und Mitglied des aireg-Vorstands, fügt hinzu: „Um den deutschen Luftverkehr nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten, setzt sich aireg für die lokale SAF-Nutzung an deutschen Flughäfen ein. Daher freuen wir uns sehr, die FBB als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.“

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Petition gescheitert: Keine Einschränkung für nächtliche Flüge in Nürnberg

Anwohner aus der Nähe des Flughafens Nürnberg haben sich mit der Bitte um eine Einschränkung nächtlicher Starts und Landungen an den Verkehrsausschuss des Landtags gewandt. Mehrere Petitionen wurden in der Sitzung am Dienstag jedoch abgelehnt, als die Ausschussmitglieder von CSU und Freien Wählern eine Berücksichtigung ablehnten. Im Gegensatz zu anderen bayerischen Flughäfen wie München und Memmingen, wo Einschränkungen für nächtliche Flüge gelten, ist am Flughafen Nürnberg – mit Ausnahme kleinerer Einschränkungen – die ganze Nacht über Flugbetrieb erlaubt. Allein für Mittwoch waren zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr morgens 14 Starts geplant, hauptsächlich Urlaubsflüge in den Mittelmeerraum oder nach Ägypten. Die Regierungsfraktionen begründeten ihre ablehnende Haltung gegenüber einem Nachtflugverbot damit, dass dies das Geschäftsmodell des Flughafens gefährden könnte, der zur Hälfte vom Freistaat Bayern und zur Hälfte von der Stadt Nürnberg getragen wird. Ausschussmitglieder von SPD und Grünen argumentierten hingegen, dass Urlaubsflüge auch tagsüber stattfinden könnten und Anwohner ein Recht auf Nachtruhe hätten. Sie betonten, dass es keinen ersichtlichen Grund gebe, warum den Bürgern im Raum Nürnberg dieses Recht weniger zustehe als den Menschen in der Nähe der Flughäfen Memmingen und München.

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DFS führt neues Abflugverfahren am Flughafen Stuttgart ein

Seit Februar 2023 hat die DFS (Deutsche Flugsicherung) ein neues Abflugverfahren in Stuttgart getestet, bei dem Flüge früher Richtung Süden abdrehen. Ab dem 13. Juni 2024 übernimmt die Flugsicherung nun offiziell das sogenannte „TEDGO“-Verfahren am Flughafen Stuttgart bei Betriebsrichtung Ost in den Regelbetrieb. Das „TEDGO“-Abflugverfahren wird am Flughafen Stuttgart beibehalten, wie das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die DFS Deutsche Flugsicherung mitteilen. Die Entscheidung wurde trotz Diskussionen in der Fluglärmkommission für den Flughafen Stuttgart getroffen, da das Verfahren nach Angaben der DFS weniger Lärm und CO2 verursacht. Das neue Verfahren, das nach dem Wegpunkt „TEDGO“ benannt ist, wurde nach einem Probebetrieb übernommen. Es beinhaltet einen verkürzten Geradeausflug vor einer Rechtskurve nach Süden im Vergleich zum vorherigen Abflugverfahren von Startbahn 07 in östlicher Richtung. Obwohl das neue Verfahren teilweise andere Gebiete überfliegt als das alte, führt die verschobene Kurvenführung laut BAF zu einer insgesamt geringeren Belastung durch Fluglärm, da die neue Streckenführung vermehrt über bewaldete Gebiete verläuft. Das „TEDGO“-Verfahren soll somit eine effizientere und gleichzeitig umweltfreundlichere Abflugroute für Flüge vom Flughafen Stuttgart darstellen.

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Bulgaria Air fleigt mit zweitem Embraer 190 für Air Serbia

Air Serbia hat kürzlich ein zweites Flugzeug des Typs Embraer E190 im Wet-Leasing erworben, das von Bulgaria Air betrieben wird. Der 108-sitzige Jet, registriert als LZ-VAR und zwölf Jahre alt, wurde am Montag auf der Strecke Belgrad – Istanbul in Dienst gestellt. Dieser schließt sich einem anderen E190-Jet von Bulgaria Air an, der seit Juni für die serbische Fluggesellschaft im Einsatz ist. Die Entscheidung, dieses zusätzliche Flugzeug in Betrieb zu nehmen, erfolgt kurz vor der geplanten Einführung von zwei E195-Flugzeugen mit 118 Sitzplätzen, die ab nächsten Monat von der eigenen Crew von Air Serbia betrieben werden sollen. Dies markiert eine Premiere für die Fluggesellschaft, die zum ersten Mal einen eigenen Embraer-Betrieb betreibt. Die Erweiterung der Flotte kommt zu einem strategischen Zeitpunkt und ermöglicht es Air Serbia, ihr Streckennetz effizienter zu bedienen und gleichzeitig ihre Dienstleistungen anzupassen, um den steigenden Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden.

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