Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Asia Malaysia nimmt Perth-Flüge auf

Die Billigfluggesellschaft Air Asia Malaysia beabsichtigt ab 11. März 2024 eine Nonstop-Verbindung zwischen Kuala Lumpur und Perth zu bedienen. Diese soll als Ergänzung zum Angebot der Konzernschwester Air Asia X zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns sehr, unsere erste von AirAsia Malaysia (AK) betriebene Strecke nach Australien anzukündigen. Sie ergänzt die täglichen Mittelstreckenflüge zwischen Perth und Kuala Lumpur, die derzeit von unserer Partnerfluggesellschaft AirAsia X (AAX) durchgeführt werden. Ebenso ergänzen wir nahtlos die Fly-Thru-Verbindungen von AAX von zahlreichen Mittelstreckenzielen, einschließlich Australien, in den ASEAN und darüber hinaus. Mit neuen Flugzeugmodellen, die in der Lage sind, über den üblichen Vier-Stunden-Radius hinaus zu fliegen, erleichtert diese erweiterte Reichweite erweiterte Verbindungen zwischen Zielen und eröffnet neue Möglichkeiten. Mit der Aufnahme neuer A321neo-Flugzeuge in die Flotte von AirAsia Malaysia, die auch über eine größere Reichweite verfügen, sind wir nun in der Lage, diese Verbindungen nach Australien zu realisieren”, so Air-Asia-Malaysia-Chef Riad Asmat.

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Deutsche Bahn: GDL kündigt weitere Streiks an

In Deutschland könnte schon sehr bald der nächste Lokführerstreik bevorstehen, denn die Gewerkschaft GDL hat die jüngsten Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Nun kündigt Claus Weselsky bereits den nächsten Streikaufruf an. Die Fronten zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn AG gelten als verhärtet und festgefahren. Bereits vor der ersten Verhandlungsrunde demonstrierten die Arbeitnehmervertreter mittels Warnstreik ihre Position. Enorm viele Verbindungen sind deshalb ausgefallen. Nun kündigt Weselsky an, dass es zu weiteren Streiks kommen wird. Zwischenzeitlich wurde eine so genannte Urabstimmung eingeleitet. Die Mitglieder werden dabei befragt, ob sie zu längeren Streikmaßnahmen bereit sind. Das Ergebnis wird noch abgewartet, aber dann will die GDL schon weitere Termine für Arbeitsniederlegungen verkünden. Die Deutsche Bahn AG kritisiert den Kurs, den die Lokführergewerkschaft fährt, heftig. So heißt es, dass nach nur zwei Gesprächsterminen die Verhandlungen einseitig für gescheitert erklärt worden wären. Dies habe zur Folge, dass auch der weitere Fahrplan für die Verhandlungen nun hinfällig wäre. Der für das Personal zuständige DB-Vorstand, Martin Seiler, wirft der GDL vor, dass diese “mit dem Kopf durch die Wand” will. Auch kritisiert man, dass Weselsky selbst bei den beiden Verhandlungsterminen nur zwei Stunden persönlich anwesend gewesen sein soll. Mit den anderen GDL-Vertretern wären die Gespräche sachlich und konstruktiv verlaufen.

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Griechenland führt ermäßigte Steuersätze fort

Die griechische Regierung hat mitgeteilt, dass man auch im kommenden Jahr auf Fahrkarten, Tourismus- und Kultur-Eintrittskarten einen reduzierten Mehrwertsteuersatz erheben wird. Die momentane Sonderregelung wäre mit Jahresende ausgelaufen. Die Entscheidung gilt auch für Kaffee und andere Getränke, mit Ausnahme von ausgeschenkten Getränken, auf die bis Juni 2024 ein Mehrwertsteuersatz von 24 Prozent erhoben wird. Laut Rundfunkmeldungen sollen die formellen Beschlüsse in den nächsten Tagen fallen.

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Indien: Go First erhält letzte „Galgenfrist“

Seit über einem halben Jahr konnte die indische Billigfluggesellschaft Go First keinen einzigen Flug durchführen. Während der regulären Fristen des Insolvenzverfahrens konnte kein Käufer gefunden werden. Nun wurde dem Carrier ein zusätzlicher Aufschub gewährt. Go First musste aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen. Man erhob schwere Vorwürfe gegen den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney, dem man vorwarf maßgeblich für die Misere verantwortlich zu sein. Dieser konterte rasch und erklärte unter anderem, dass der indische Carrier eine langjährige Tradition in Sachen zähfließender Zahlungen habe. Zahlreiche Leasinggeber haben zwischenzeitlich das Fluggerät, das an Go First verleast war, zurückgeholt. Viele Mitarbeiter haben den Carrier bereits verlassen und sind bei anderen Gesellschaften beschäftigt. Das Management versprüht dennoch Zuversicht, dass ein Comeback des Lowcosters gelingen kann. Bislang kann man aber nicht viel vorweisen, denn innerhalb der regulären 180-Tage-Frist konnte man keinen Investor bzw. Käufer auftreiben. Nun gewährt das zuständige Gericht eine Verlängerung von maximal 90 Tagen. Gelingt es in dieser Zeit nicht das Unternehmen finanziell auf die Beine zu bringen, soll es verwertet werden. Somit ist der 4. Feber 2024 die neue Deadline, denn bis zu diesem Tag muss das Management Lösungen präsentieren. Angesichts der komplizierten Umstände dürfte das Unterfangen äußerst schwierig werden. Die maximale Frist, die das Gericht ab dem Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gewähren darf, beträgt übrigens 330 Tage.

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My Airline will offene Löhne nur mit neuem Investor ausbezahlen

Die kurzlebige Fluggesellschaft My Airline soll vielen Beschäftigten die Gehälter schuldig sein. Zahlreiche Beschäftigte sind deshalb mit Unterstützung der Gewerkschaft vor Gericht gezogen. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2024 Geld fließen soll. My Airline musste Anfang Oktober 2023 den Flugbetrieb einstellen. Arbeitnehmervertreter erklären, dass viele Beschäftigte für die Monate September und Oktober 2023 kein Gehalt ausbezahlt bekommen haben sollen. Die Gewerkschaft vertritt eigenen Angaben nach 158 Betroffene und gibt ergänzend an, dass in manchen Fällen schon seit über fünf Monaten kein Geld geflossen sein soll. Zwischenzeitlich haben einige Leasinggeber bereits ihre Flugzeuge einkassiert. Zunächst wandte man sich an die zuständigen Behörden. Es folgte eine Anordnung, die besagt, dass My Airline die ausstehenden Löhne und Gehälter ausbezahlen muss. Da dem nur wenig folgte, zogen die Betroffenen vor Gericht. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2023 die Außenstände beglichen werden sollen. Es gibt aber einen Haken: Man knüpft die Zusage daran, dass neue Investoren gefunden werden. Sprich: Momentan hat My Airline das den Beschäftigten zustehende Geld gar nicht zur Verfügung. Man hofft darauf, dass man an frische Finanzmittel kommt und mit diesen dann die Schulden gegenüber den Beschäftigten begleichen kann. Dementsprechend fällt die Reaktion der zuständigen Gewerkschaft nicht gerade euphorisch aus. Es ist gar die Rede davon, dass die Zusage mitunter wertlos ein könnte, wenn es dem Management nicht gelingt neue Investoren zu finden. Für die Mitarbeiter wäre dies keine akzeptable Vorgehensweise, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich niemand findet, der das Unternehmen übernehmen und/oder finanziell stützen will,

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FACC erhält Cybersecurity-Award

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG war im Jahr 2015 selbst Opfer eines Cyber-Betrugsfalls. Seither hat man kräftig in die Sicherheit investiert und nun einen Award verliehen bekommen. Dafür wurde am vergangenen Montag in der Wiener Hofburg der ALC Cybersecurity-Award verliehen. Die Auszeichnung wurde von CEO Robert Machtlinger und Alexander Hochmeier, VP IT & Security entgegengenommen. „Sicherheit braucht höchste Standards. Der Erhalt des Cybersecurity-Awards unterstreicht, dass sich unsere umfassenden Anstrengungen der letzten Jahre lohnen. Auch wenn man niemals 100 % Sicherheit gewährleisten kann, so ist es für uns und unsere Kunden gut zu wissen, dass wir uns zu den besten Unternehmen Österreichs im Bereich Cybersecurity zählen dürfen. Mein besonderer Dank geht an das gesamte IT und Security Team der FACC, das hier in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt hat,“ zeigt sich CEO Robert Machtlinger stolz.

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Deutsche Bahn saniert Schnellstrecke Köln-Berlin

Die Deutsche Bahn führt derzeit Sanierungsarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Köln durch. Dies hat längere Fahrzeiten zur Folge, denn die Züge werden über andere Routen umgeleitet. Zwischen Köln-Hauptbahnhof und Flughafen Frankfurt am Main ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Dauer der Umleitungen wird seitens der Deutschen Bahn AG mit “bis Samstag, 2. Dezember 2023” angegeben. Einige Verbindungen fallen komplett aus.

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Wegen Sanierung: Bahnstrecke Salzburg-München für längere Zeit gesperrt

Im Jahr 2027 müssen sich Fahrgäste der Westbahn, ÖBB, Bayerischen Oberlandbahn und der Deutschen Bahn zwischen München und Salzburg sowie am Deutschen Eck auf erheblich längere Fahrzeiten einstellen. Grund ist eine Sanierung. Für rund sechs Monate wird es zu einer Totalsperre der Strecke kommen. Zunächst ist der Abschnitt zwischen München und Rosenheim betroffen und im zweiten Halbjahr 2027 sind Bauarbeiten zwischen Salzburg und Rosenheim, dem Deutschen Eck, vorgesehen. Dies hat auch Auswirkungen auf den Verkehr nach Tirol und Vorarlberg, da dieser großteils über deutsches Gebiet führt wird. Derzeit ist nicht abschätzbar in welcher Form die Eisenbahnunternehmen für Ersatz sorgen werden. Schienenersatzverkehre sind vorstellbar, jedoch werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit zu verlängerten Fahrzeiten führen. Auch steht im Raum, dass die eine oder andere Haltestelle etwa ein halbes Jahr lang gar nicht bedient werden könnte.

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Air Serbia erteilt Airbus A220 eine Absage

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird seit einiger Zeit als potentieller Kunde für die Airbus-A220-Reihe henadelt. Dem erteilt Firmenchef Jiri Marek nun eine Absage. Gegenüber dem Portal Aerotime erklärt der Manager unter anderem, dass er keine Vorteile gegenüber den Embraer-Jets sieht. Er verweist unter anderem darauf, dass es keine Gemeinsamkeiten im Cockpit geben würde. Marek spricht sich dafür aus auch in Zukunft auf den Hersteller Embraer zu setzen. In Zusammenarbeit mit Marathon Airlines expandiert man mit dem Muster E195.

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Mexicana muss den Comeback-Flug verschieben

Am 2. Dezember 2023 sollte die neue Mexicana de Aviacion unter Führung des mexikanischen Militärs erstmals kommerziell abheben. Daraus wird aber nichts, denn der Erstflug wurde nun aufs Jahresende 2023 verschoben. Offiziellen Angaben nach hat man bis dato nicht ausreichend Fluggerät auftreiben können. Der Erstflug ist nun für den 26. Dezember 2023 angekündigt. Dieser soll mit einem Embraer 145, der von TAR betrieben wird, durchgeführt werden. Über weitere Maschinen ist derzeit nichts bekannt.

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