Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boeing 737-Max-10: FAA bewilligt Testflüge für die Zulassung

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat Boeing die so genannte Musterprüfungsgenehmigung, die für die Durchführung von Flugtests der B737-Max-10 notwendig sind, erteilt. Konkret bedeutet das, dass nun Testflüge mit FAA-Piloten durchgeführt werden dürfen. Bei diesen werden zahlreiche Daten gesammelt, die zur Entscheidung, ob das Muster eine Zulassung bekommt oder nicht, beitragen werden. In einem internen Rundschreiben, aus dem die Seattle Times zitiert, schreibt Boeing-Vizepräsizent Mike Fleming unter anderem: “Dies ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung der 737-10, dem größten Flugzeug der 737 Max-Familie, für die Aufnahme des Passagierbetriebs bei Betreibern in aller Welt”. Derzeit haben die Varianten -8 und -9 die Zertifizierung und werden von zahlreichen Betreibern, die über die gesamte Welt verstreut sind, eingesetzt. Die Versionen -7 und -10 sind noch nicht zugelassen. Deren Verfahren ziehen sich wegen geänderter Vorschriften, die nach den tragischen Abstürzen, die sich im Oktober 2018 und März 2019 ereignet haben und ein weltweites Flugverbot zur Folge hatten, bereits lange hin.  „Die 737-10 wurde von der FAA für den Beginn der Zertifizierungsflugtests freigegeben, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung des Flugzeugs für den Passagierbetrieb”, erklärt Boeing. Derzeit befindet sich auch die Max-7 im Zulassungsverfahren. Erstkunde Southwest Airlines geht mittlerweile nicht mehr davon aus, dass noch in diesem Jahr das ersehnte grüne Licht erteilt wird.

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Frontier: Notlandung in Dallas wegen Bibelversen, Gospelliedern und „Entführung“

Eine verwirrte Frau, die lautstark behauptete, dass sie entführt worden wäre, war am 16. November 2023 die Ursache für die Sicherheitslandung von Frontier-Airlines-Flug F91161 in Dallas-DFW. Doch damit nicht genug: Mit Versen aus der Bibel und Gospelgesang versuchte ein anderer Reisender erfolglos für Ruhe zu sorgen. Der Airbus A320neo startete und zunächst sah alles nach einem Routineflug aus. Doch kurz nach dem Start verlor eine Frau die Nerven und schrie andere Passagiere und die Besatzung an. In ihrem Gebrüll war die Behauptung enthalten, dass sie jemand entführt habe. Es ging nicht um das gesamte Flugzeug, sondern explizit um sie persönlich. Ein Fluggast hat die Szenen mit einem Mobiltelefon gefilmt und die Aufnahmen auf Sozialen Plattformen geteilt. Zu sehen ist wie sich ein regelrechter Tumult um die Frau bildet. Diese versucht über andere Reisende zu klettern. Noch dazu versucht dann ein Passagier die verwirrte Dame durch das Singen von Gospel-Liedern und das Aufsagen von Versen auf der Bibel zur Ruhe zu bringen. Die Situation an Bord war so unklar, dass der Kapitän entschieden hat, dass eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth eingelegt wird. Der Mittelstreckenjet landete dort sicher. Allerdings mussten dann die verwirrte Frau, die Bibel- und Gospelperson sowie ein Mann, der ebenfalls am Tumult beteiligt war, aussteigen. Die Exekutive ermittelt nun die genauen Umstände. Es ist nicht bekannt, ob tatsächlich eine Entführung vorlag oder aber ob die Dame lediglich geistig verwirrt war. Nach einer Standzeit in Dallas konnte der Flug dann nach Denver fortgesetzt werden.

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EuGH bestätigt Staatshilfen für Air France und SAS

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Bewilligungen der Staatshilfen, die im Jahr 2020 von Frankreich und Schweden gewährt wurden, rechtmäßig waren. Geklagt hatte die Billigfluggesellschaft Ryanair. Es ging um die von der EU-Kommission erteilten Freigaben der Unterstützungsmaßnahmen, die Air France-KLM von der französischen und SAS von der schwedischen Regierung gewährt wurden. Gegen diese zog Ryanair vor Gericht. Vor dem EuGH wurde ein Berufungsverfahren verhandelt, denn das EU-Gericht entschied in erster Instanz zu Ungunsten des Billigfliegers. Nebst staatlich garantierten Darlehen stundete die französische Regierung der Fluggesellschaft Air France auch die Entrichtung von Ticketsteuern. Ryanair klagte gegen so ziemlich jede Staatshilfe, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde. In den meisten Fällen unterlag man in erster Instanz. Im Fall der Lufthansa erklärte das EU-Gericht die Freigabe für rechtswidrig, wobei ein Berufungsverfahren vor dem EuGH anhängig ist. Bezüglich SAS und Air France hat Ryanair nun keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung. Eine höhere Instanz als der Europäische Gerichtshof ist in der EU nicht vorhanden. Damit sind die Genehmigungen der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie den beiden genannten Fluggesellschaften gewährt wurden, endgültig rechtskräftig.

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Tuifly Belgium zieht sich aus Charleroi zurück

Im Sommerflugplan 2024 wird Tuifly Belgium nicht mehr auf dem Flughafen Charleroi präsent sein. Bereits jetzt hat man das dortige Angebot abgezogen und auf den Brüssel Airport verlegt. Das Portal Aviation24.be berichtet, dass sich Tuifly Belgium im Sommer 2023 auf die Airports Lüttich, Antwerpen, Ostende und Brüssel konzentrieren wird. Ab Charleroi, das häufig von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair angesteuert wird, wird man nicht mehr präsent sein. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer veränderten Passagiernachfrage.

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Air Senegal fährt Europa-Präsenz stark zurück

Die afrikanische Fluggesellschaft Air Senegal reduziert ihre Präsenz in Europa erheblich. Künftig will man im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung verstärkt mit Air France-KLM kooperieren. Die Entscheidung des Carriers hat zur Folge, dass Anfang des kommenden Jahres die Nonstopverbindungen ab Dakar nach Marseille, Lyon, Mailand-Malpensa und Barcelona eingestellt werden. Künftig wird man die genannte Destinationen als Umsteigeverbindungen über Paris-Charles de Gaulle mit Air France-Anschlüssen bzw. Zubringern vermarkten.

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Jet2 ordert 12 weitere Airbus A321neo

Die Billigfluggesellschaft Jet2 hat Optionen, die man im Zuge einer bestehenden Airbus-A321neo-Order gehalten hat, gezogen. Die Bestellung ist um 12 weitere Exemplare angewachsen. Der Carrier wartet nun auf die Auslieferung von 110 Maschinen der A320neo-Baureihe. Die überwiegende Mehrheit entfällt auf das Modell A321neo. Weiters hält das Unternehmen noch Kaufrechte für bis zu 36 weitere Exemplare.

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Greenpeace behauptet: Privatjets verursachen Österreich einen Steuerschaden

Die Umweltschutzorganisation legt in Sachen der Forderung „Privatjet-Verbot“ nochmals nach. Nun behauptet man, dass dem österreichischen Staat durch 77 Millionen Euro an Steuereinnahmen pro Jahr entgehen würden. “Unternehmen, die bei ihren Geschäftsreisen auf extrem klimaschädliche Privatjets setzen, bekommen dafür noch Steuerzuckerln als Belohnung. Inmitten der eskalierenden Klimakrise ist das ein Skandal”, kritisiert Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich. “Finanzminister Magnus Brunner muss endlich ein faires Steuersystem schaffen, das der Bevorzugung von klimaschädlichem Reisen ein Ende setzt, dazu gehört die Einführung einer Kerosinsteuer. Zudem appellieren wir an die Verkehrsministerin Leonore Gewessler, an einem EU-weiten Privatjet-Verbot dranzubleiben, aber auch ein nationales Verbot von Privatjets in Österreich durchzusetzen. Immerhin fliegen österreichische Privatjets alleine zwischen Wien und Salzburg rund 200 Mal im Jahr“, so Duregger.

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Ticketgroßhändler Aerticket erweitert die Geschäftsführung

Der Consolidator Aerticket hat die Geschäftsleitung um Holger Taubmann erweitert. Dieser tritt an der Seite von Rainer Klee, der als CEO fungiert, in die Geschäfteführung ein.  Taubmann soll sich künftig primär um das operative Geschäft kümmern. Sein Kollege Klee wird sich eigenen Angaben nach eher der strategischen Ausrichtung sowie neuen Herausforderungen wie den Einfluss künstiger Intelligenz widmen.  Aerticket ist ein so genannter Consolidator. Dabei handelt es sich um Großhändler von Flugtickets, die es Reisebüros, die über keine IATA-Lizenz verfügen dennoch Flugscheine zu verkaufen. Die formelle Ausstellung erfolgt bei dann von Aerticket und die Agentur fungiert als Wiederverkäufer. 

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Celestyal hat die Aida Aura gekauft

Die Reederei Celestyal Cruises wird ab März 2024 die in die Jahre gekommene Olympia durch ein kürzlich erworbenes Kreuzfahrtschiff ersetzen. Es handelt sich dabei um die einstige Aura, die vormals von Aida betrieben wurde.  Beim neuen Operator wird der Kreuzer unter dem Namen Celestyal Discovery in See stechen. Zuvor sollen umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Reederei rechnet damit, dass das Schiff unter dem neuen Taufnamen voraussichtlich ab März 2024 im Dienst sein wird. Im Gegenzug wird die Olympia ausgeflottet. 

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Sunexpress stellt weitere Eintracht-Special-Livery vor

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress ist seit einiger Zeit Sponsor des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Mit der TC-SPM hat nun eine weitere Boeing 737 eine Sonderlackierung zu Gunsten des Sportvereins verpasst bekommen. Das neue Design trägt den Schriftzug „Adler im Anflug“ und ist geprägt von den Vereinsfarben rot und weiß auf schwarzem Grund. Bei der Veranstaltung rund um den Erstflug nach Frankfurt sind beide SGE Express-Flieger nebeneinander am Frankfurter Flughafen zu sehen – ein echtes Highlight für Fußball- und Flugzeugfans. Das Design mit Adlerkopf und Schwinge setzte sich beim Online-Voting gegen einen anderen Entwurf durch, der den Schriftzug „Eintracht“ eingerahmt von Spielern und Trophäen zeigt.  „Wir sind stolz darauf, mit der Eintracht Frankfurt echte Höhenflüge zu bestreiten – sowohl in der Luft als auch auf dem Rasen“, erzählt Peter Glade, Commercial Director bei SunExpress. „Wir freuen uns sehr, die Eintracht weiterhin auf ihrem Weg zu neuen Höchstleistungen zu begleiten. Unser Engagement für die Eintracht unterstreicht das Interesse aller Sportfans unter unseren Kunden. Über 14.000 von ihnen haben online für das Design gestimmt.“ Bereits seit der Bundesligasaison 2017/18 ist SunExpress die Airline des Fußball-Bundesligisten und die Partnerschaft ist nach wie vor eine Herzensangelegenheit. In den Jahren der Zusammenarbeit konnte SunExpress bereits die Pokalsiege der Adler 2018 in Berlin sowie 2022 in Sevilla begleiten. Außerdem stellt die Airline zahlreiche Fan-Flüge zu Auswärtsspielen, wie beispielsweise im Rahmen der europäischen Pokalwettbewerbe.

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