Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flyr will in den USA ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen

Die Billigfluggesellschaft Flyr beabsichtigt ab November 2023 Charter und ACMI-Flüge in den Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Den entsprechenden Antrag hat man Unternehmensangaben nach bereits gestellt. Ausländische Fluggesellschaften, die Charterflüge und/oder ACMI-Dienstleistungen in den USA durchführen wollen, benötigen eine Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium. Gelegentlich kann es vorkommen, dass diese abgelehnt wird. Flyr schreibt in einer adhoc-Mitteilung unter anderem, dass man zunehmend Anfragen aus den USA erhalten würde. Man will mit dem Einstieg ins ACMI- und Chartergeschäft die Flotte außerhalb der Hauptsaison besser auslasten. Momentan ist der Flugbetrieb des Lowcosters stark eingeschränkt, denn aus finanziellen Gründen hat man erhebliche Teile des Streckennetzes temporär stillgelegt. Der Carrier stand auch kurz vor dem Aus, jedoch hat man eigenen Angaben nach frische Finanzmittel an Land ziehen können. Zum Einstieg in das Charter- und Wetlease-Geschäft in den USA erklärt Firmenchef Brede Huser wie folgt: „Da Flyr vielen Kunden, die sich in den letzten Monaten an uns gewandt haben, ein attraktives Produkt aus neuen, treibstoffeffizienten Flugzeugen und professionellen Crews anbieten kann, werden wir heute eine Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen in den USA beantragen, so dass wir ab November 2023 Charterflüge und Wet-Lease-Flüge im Nichtlinienverkehr anbieten können. Flyr ist eine moderne, kleine und flexible Fluggesellschaft, die in der Lage ist, sich schnell an Marktveränderungen und Nachfrage anzupassen“.

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Lufthansa verlängert innerdeutschen Dreamliner-Einsatz

Seit einiger Zeit setzt Lufthansa zwischen Frankfurt und München auch Langstreckengerät des Typs Boeing 787-9 ein. Aus Flugplandaten geht hervor, dass man diese Praxis auch im Feber 2023 fortführen wird. An ausgewählten Tagen fliegt Lufthansa im genannten Kalendermonat mit diesen Widebodies von München nach Frankfurt. Es handelt sich um die Kurse LH101, LH113 und LH121. In der Gegenrichtung fliegt die 787-9 auf LH 96 um 08:15 Uhr, LH108 um 14:15 Uhr und LH116 um 18:15 Uhr. Es ist zu beachten, dass nicht jeden Tag auf jeder genannten Flugnummer das Muster zum Einsatz kommt. Im Regelfall fliegt der Carrier vier bis fünf Mal pro Woche mit Boeing 787-9 auf der innerdeutschen Strecke.

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Irland: Ryanair einigt sich mit Gewerkschaft auf höhere Piloten-Löhne

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und die irische Gewerkschaft Fórsa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die in Irland stationierten Piloten geeinigt. Diese hat eine Laufzeit bis März 2027. Vereinbart wurde unter anderem, dass die aufgrund der Corona-Pandemie gekürzten Gehälter wieder auf das Niveau, das vor der Krise bezahlt wurde, gebracht werden. Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen die Flugzeugführer Lohnerhöhungen erhalten. „Diese Vereinbarung zur Wiederherstellung der Löhne und Gehälter mit Fórsa und unseren irischen Piloten sieht vor, dass die zuvor im Rahmen von Covid vereinbarten Lohnkürzungen mit der Dezember-Lohnabrechnung rechtzeitig vor Weihnachten wieder eingeführt werden. [Sie beinhaltet jährliche Gehaltserhöhungen für die nächsten vier Jahre und bringt unsere irischen Piloten in Einklang mit ähnlichen Vereinbarungen zur Wiederherstellung der Gehälter, die in den letzten neun Monaten mit unseren anderen Pilotengewerkschaften in ganz Europa geschlossen wurden“, so Darrell Hughes, People’s Director bei Ryanair.

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Flughafen Luton führt Teddy-Tags ein

Weil Kinder während Flugreisen immer wieder Stofftiere wie Teddybären verlieren und dann sehr traurig sein können, weil das Kuscheltier nicht mehr gefunden wird, hat sich der Flughafen London-Luton etwas einfallen lassen. Man führt spezielle Tags ein, die es ermöglichen sollen, dass der Teddy wieder nach Hause findet. Während Weihnachten für viele Familien die schönste Zeit des Jahres ist, kann sich das Reisen mit kleinen Kindern oft als stressig erweisen. So überrascht es nicht, dass fast die Hälfte (45 %) der Familien auf wertvolles Spielzeug und Kuscheltiere zurückgreifen, um die Kinder auf Reisen bei Laune zu halten. Laut einer neuen Studie des Londoner Flughafens Luton geben jedoch 49 % der Befragten an, dass ihr Kind sein geliebtes Spielzeug während der Reise verloren hat. Mehr als die Hälfte (52 %) der Eltern gab an, dass der Verlust eines Kinderspielzeugs ihren Urlaub beeinträchtigt hat, und ein Drittel (33 %) der Befragten gab zu, dass ihr Kind seinen Lieblingsteddy oder sein Lieblingsspielzeug als unersetzlich betrachten würde, wenn es ihn verlieren würde. Um Familien, die dieses Weihnachten mit Kindern verreisen, zu helfen, bietet der Flughafen kostenlose Teddy Tags an, mit denen die kleinen Urlauber ihre verlegten Kuscheltiere leicht wiederfinden können. Auf den Anhängern können die Eltern den vollständigen Namen des Teddys, die Flugnummer und die Kontaktdaten angeben, so dass jedes zurückgelassene Spielzeug schnell wieder mit seinem Besitzer zusammengeführt werden kann.

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Smartlynx für Air Peace im Wetlease-Einsatz

Smartlynx wird mit dem Airbus A320-200 mit der Registrierung EX-SAX im Auftrag von Air Peace fliegen. Die Maschine hat sich bereits unter der Flugnummer MYX9616 auf den Weg nach Nigeria gemacht. Der ACMI-Provider konnte vom in Lagos ansässigen Anbieter einen Auftrag an Land ziehen. Dazu erhielt die ES-SAX auf dem maltesischen Flughafen Luqa ein entsprechendes Branding. Der Vertrag zwischen den beiden Fluggesellschaften ist längerfristig ausgelegt.

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Finnair fährt Asien-Angebot wieder hoch

Das Oneworld-Mitglied Finnair baut im Sommerflugplan 2023 den Verkehr zwischen Helsinki und asiatischen Zielen wieder aus. Man begründet diesen Schritt mit der momentan hohen Nachfrage. Finnair nimmt im Sommer 2023 Flüge zwischen ihrem Drehkreuz Helsinki und wichtigen Zielen in Asien auf. Finnair nimmt die Flüge zwischen Helsinki und Osaka mit drei wöchentlichen Flügen wieder auf und erhöht die Frequenzen zum Flughafen Tokio-Narita. Außerdem erhöht Finnair die Frequenzen nach Hongkong und Delhi und fliegt diese beiden Städte in der Sommersaison 2023 täglich an. Die Strecke Helsinki-Osaka wird ab dem 26. März mittwochs, freitags und sonntags und die Strecke Osaka-Helsinki montags, donnerstags und samstags bedient. Helsinki-Tokio Narita wird ab dem 27. März montags, dienstags, donnerstags und samstags und Tokio Narita-Helsinki dienstags, mittwochs, freitags und sonntags bedient. Während der Sommersaison fliegt Finnair auch täglich den Flughafen Tokio-Haneda an.

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Flyone Romania hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Die Flyone Group hat nun auch einen EU-Ableger, denn die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat der Neugründung mit Sitz in Rumänien, AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Zunächst wurde der Airbus A320 mit der Registrierung YR-FIA eingetragen. Es handelt sich um eine Maschine, die zwischen Mai 2019 und Anfang Dezember 2022 auf dem AOC in der Republik Moldau als ER-00004 unterwegs war. Es handelt sich bereits um den zweiten Ableger, den man an den Start bringt, denn vor nicht all zu langer Zeit hat man am Flughafen Eriwan mit Flyone Armenia eine lokale Tochter in die Luft gebracht. Das EU-AOC, das man nun im Rumänien erlangt hat, ermöglicht der Firmengruppe, dass man einen verbesserten Marktzugang in der Europäischen Union hat. Beispielsweise kann auch innerhalb von EU-Staaten fliegen bzw. sich im EU-Gebiet ein Streckennetz aufbauen. Das war mit den bisherigen Drittstaaten-AOCs (Moldau und Armenien) nur sehr eingeschränkt möglich. Derzeit ist aber noch offen welche Strecken Flyone Romania bedienen wird. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass man sich auch aufgrund möglicher Bedrohung durch Russland entsprechend absichert und beispielsweise Flüge von Chişinău nach Iasi verlagern könnte. Jedenfalls will man in Kürze weitere Details kommunizieren.

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Slowenien will neue Flugstrecken gezielt fördern

Im kommenden Jahr will die slowenische Regierung das bestehende Subventionsprogramm, mit dem Airlines unterstützt werden überarbeiten. Man will künftig gezielt die Aufnahme neuer Strecken fördern. Besonders im Fokus hat dabei Minister Matjaž Han die Reaktivierung der Skopje-Flüge. Diese Route liegt seit dem Zusammenbruch von Adria Airways brach. Man versuchte Billigflieger wie Ryanair, Wizz Air und Easyjet für diese Strecke zu gewinnen, jedoch waren die Verhandlungen nicht erfolgreich. Dies gilt sowohl für Ljubljana als auch für Maribor. Das neue Förderprogramm, das im nächsten Jahr in Kraft treten soll, sieht vor, dass es höhere Subventionen für die Aufnahme neuer Routen, die in die Planungen des Verkehrsministeriums passen, geben soll. Damit öffnet man quasi durch die Hintertür den Geldhahn für Billigfluggesellschaften. Noch sind keine genauen Details zum neuen Förderprogramm bekannt, da die Regierung bislang nur die Eckpunkte vorgestellt hat. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass man für die Ziele Bukarest, Kopenhagen, Skopje, Helsinki, Berlin, Prag, Stockholm, Barcelona, Hamburg, Tirana und Sofia neue Betreiber finden will.

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Frankfurt: Air Dolomiti übernimmt fünf weitere Strecken

Innerhalb der Lufthansa Group soll noch im ersten Quartal 2023 der Betrieb von fünf Strecken ab Frankfurt am Main neu organisiert werden. Künftig sollen diese von Air Dolomiti mit Embraer 190 bedient werden. Es handelt sich um die Destinationen Dresden, Kattowitz, Luxemburg, Triest und Wroclaw. Auf diesen kommt momentan überwiegend Fluggerät von Lufthansa Cityline zum Einsatz. Die Umstellung auf Air Dolomiti beginnt am 22. Jänner 2023 mit den Routen Luxemburg und Kattowitz, gefolgt von Dresden und Triest am 30. Jänner 2023 und endet vorläufig mit Wroclaw am 1. Feber 2023.

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Indonesien: Transnusa hat ersten ARJ21-700 übernommen

Am Sonntag, den 18. Dezember 2022, hat die indonesische Fluggesellschaft Transnusa ihren ersten ARJ21-700 übernommen. Dieser trägt die Registrierung PK-TJA und ist der erste seiner Art, der an ein Luftfahrtunternehmen außerhalb der Volksrepublik China ausgeliefert werde. Der Lowcoster hat insgesamt 30 Comac ARJ21 bestellt. Eigentlich sollte man das erste Exemplar bereits vor einigem Jahr übernehmen, jedoch hat man dies aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich nach hinten verschoben. Das gilt auch generell für den Flugbetrieb der Transnusa, denn dieser wurde im September 2020 temporär eingestellt und erst im Oktober 2022 reaktiviert.

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