Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Frontier wegen Provisionen für Handgepäck-Gebühren in der Kritik

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt der Umstand, dass publik wurde, dass der Billigflieger Frontier dem Bodenpersonal und den Flugbegleitern Provisionen für das Abkassieren von Gebühren für zu großes bzw. zu schweres Handgepäck bezahlt, für Aufsehen. Der Carrier bestätigte zwischenzeitlich, dass das Personal eine zusätzliche Vergütung für diese Tätigkeit bekommt. Offensichtlich ist dies für manche Mitarbeiter bzw. Agents ein besonderer Anreiz, um es beim Handgepäck übergenau zu nehmen, denn an jeder Einnahme, die man für Frontier generiert, verdient man selbst mit. Für Aufregung sorgte ein auf unter anderem bei Tik Tok geteiltes Video, das zeigt, dass eine ganze Gruppe von Reisenden, deren Handgepäckstücke den Vorgaben der Airline entsprochen haben, dennoch am Gate zur Kasse gebeten wurden. Das Video löste eine heftige Debatte aus und veranlasste die Fluggesellschaft, Informationen über Anreize für ihre Mitarbeiter zu veröffentlichen.

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Saudi-Arabien: „Ria“ geht als Riyadh Air an den Start

Die geplante zusätzliche Staatsairline Saudi-Arabiens wird nicht unter dem Namen „Ria“, sondern als Riyadh Air an den Start gehen. Derzeit befindet man sich in intensiven Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer Boeing über eine mögliche Großbestellung. Homebase des künftigen Netzwerkcarriers, der es unter anderem mit Etihad Airways, Qatar Airways und Emirates Airlines aufnehmen soll, wird der Flughafen Riyadh. Die Verantwortlichen betonen, dass die neue Fluggesellschaft eine Ergänzung und kein Ersatz für die bestehende Saudia sein wird. Überraschend ist auch, dass man sich mit dem ehemaligen Etihad-Chef Tony Douglas doch noch einig wurde. Gegen Ende des Vorjahres wurde bekannt, dass dieser kurz nach dem Amtsantritt bereits wieder abgetreten sein soll. Doch scheinbar konnte man Unstimmigkeiten ausräumen, so dass der Manager weiterhin an der Spitze von Riyadh Air steht. Gegenüber Argaam sagte Douglas, dass er damit rechnet, dass Anfang 2025 das erste werksneue Großraumflugzeug übernommen werden kann. In Kürze soll die erste Großbestellung öffentlich bekanntgegeben werden. Die offizielle Gründung der neuen Airline wurde am Sonntag, den 12. März 2023 durch Prinz Mohammad bin Salman bin Abdulaziz kommuniziert. Sonderlich viele Informationen gab er allerdings nicht heraus. Der Kronprinz sagte aber, dass ein Streckennetz von ungefähr 100 Destinationen aufgebaut werden soll. Der Flughafen Riyadh soll sich zu einem Drehkreuz weiterentwickeln. Man strebt an, dass bis etwa 2030 rund 350 Millionen Fluggäste pro Jahr befördert werden.

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Air Japan stellt Kabine und Uniformen vor

Voraussichtlich im Feber 2024 soll der ANA-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst sollen Ziele in Südostasien angesteuert werden. Später will man auch andere Ziele auf diesem Kontinent ansteuern. Nun wurden Design und Kabinen vorgestellt. Die Kabine der Boeing 787 von Air Japan wird mit 324 Economy-Class-Sitzen aus japanischem Kunstleder ausgestattet. Es ist für sein geringes Gewicht, seine Langlebigkeit und die weiche Oberfläche bekannt. Mit einem Sitzabstand von 32 Zoll (etwa 81 Zentimeter) und der Möglichkeit, die Neigung der Rückenlehnen zu verstellen, ermöglicht das Sitzdesign den Passagieren, sich zu entspannen und optimalen Komfort während des Fluges zu erleben. „Bei Air Japan haben wir uns der Leidenschaft für unsere Passagiere verschrieben. Das inspiriert uns dazu, Produkte und Dienstleistungen an Bord mit viel Innovationsgeist zu entwickeln“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir hoffen, dass wir mit der Einführung dieser neuen Produktfeatures ein einzigartiges und herausragendes Reiseerlebnis für unsere Passagiere schaffen können.“ Als zusätzlicher Komfort für Smartphone- und Tablet-Nutzer sind USB-Anschlüsse vom Typ A und Typ C sowie Tablet-Halterungen vorgesehen. Das Kabineninterieur und die Sitze wurden von der britischen Designfirma Acumen Design Associates entworfen – einer preisgekrönten Agentur mit zahlreichen Innovationen im Bereich der Flugzeuginnenausstattung. Die Herstellung erfolgt bei Safran, einem weltweit führenden Anbieter von Qualitätssitzen für Fluggesellschaften. Die Uniformen der Flugbegleiter von AirJapan wurden entworfen, um die Philosophie der Marke „Fly Thoughtful“ perfekt auszudrücken und die einzigartigen Qualitäten der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zu würdigen – sie wurden von Anfang an in die Entwicklung der neuen Uniformen einbezogen.

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Air Serbia hat letzte ATR72-500 ausgeflottet

Mit der YU-ALU hat Air Serbia ihre letzte ATR72-500 außer Dienst gestellt. Die Turbopropflotte besteht somit weiterhin aus den -200er und 600er-Modellen. Die zuerst genannten haben jedoch auch ein Ablaufdatum. Air Serbia hatte einst drei ATR72-500. Diese waren als YU-ALV, YU-ALT und YU-ALU unterwegs. Zwischenzeitlich hat man die drei Flugzeuge zu Gunsten der moderneren ATR72-600 ausgeflottet. Jene Maschine, die zuletzt die Flotte verlassen hat, wurde an Leasinggeber Nordic Aviation Capital zurückgegeben und ist etwa 25 Jahre alt. Kommerziell wurde das Turbopropflugzeug zuletzt im Jänner 2023 eingesetzt.

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EASA: A350-900-Hauptfahrtwerksklappen müssen überprüft werden

Die europäische Luftfahrtbehörde Easa hat in einer Lufttüchtigkeitsanweisung auf ein mögliches Problem beim Maschinentyps Airbus A350-900 hingewiesen. Konkret geht es um ein mögliches Versagen der Hauptfahrtwerksklappe. Die Operators sind angewiesen dieses zu beheben. Die EASA hat die Richtlinie erlassen, nachdem festgestellt wurde, dass die Indexscheiben an den MLGD-Scharnieren Nr. 1 (vorne) und Nr. 3 (hinten) in der Produktion vertauscht wurden, was bedeutet, dass die vorderen Scharniere anstelle der hinteren Scharniere montiert wurden und umgekehrt. Nach Angaben der Behörde könnte dieser Zustand, wenn er nicht behoben wird, zu einer verminderten strukturellen Integrität der MLGD-Scharnierbeschläge führen, was möglicherweise zum Verlust eines MLGD während des Fluges führen könnte. Infolgedessen könnten die Türen des Hauptfahrwerks auf den Boden fallen und darunter befindliche Personen verletzen. Der europäische Flugzeugbauer hat in diesem Zusammenhang ein eigenes Service Bulletin, A350-52-P048, herausgegeben. Dieses sieht Inspektion und Austausch der betroffenen Teile vor. Bemerkenswerterweise geht die Lufttüchtigkeitsanweisung der Easa nicht soweit, denn diese schriebt „eine einmalige detaillierte Inspektion (DET) jedes betroffenen Teils und, je nach Befund, den Austausch“. Die EASA-Anweisung verlangt von den Betreibern des Airbus A350-900 die Durchführung einer DET innerhalb der vorgeschriebenen Frist. Für Flugzeuge der Gruppe 1 bedeutet dies, dass sie vor dem Überschreiten von 9.600 Flugzyklen (FC) oder 46.900 Flugstunden (FH), je nachdem, was früher nach dem Herstellungsdatum des Flugzeugs eintritt, eine DET durchführen müssen. Betreiber von Luftfahrzeugen der Gruppe 2 müssen die Inspektion vor Überschreiten von 16.800 FC oder 82.750 FH abschließen, je nachdem, welcher Zeitpunkt seit dem Herstellungsdatum des Luftfahrzeugs am frühesten liegt. Wenn nach

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USA schaffen Testpflicht für China-Passagiere ab

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Testpflicht für Reisende, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, aufgehoben. Die Seuchenbehörde CDC sieht keine Notwendigkeit zur Fortführung. Die USA hatten im Vorjahr als Reaktion auf die damalige Corona-Welle eingeführt, dass Passagiere, die aus China kommen, einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Kurz darauf haben diese Maßnahme auch europäische Staaten eingeführt. Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen jedoch weiterhin die Vorlage eines gültigen Impfnachweises. Dies gilt auch für Fluggäste, die aus Europa kommen.

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Wegen langer Wartezeit: USA verhängen 225.000 U.S.-Dollar Geldstrafe über Eurowings

Weil die Fluggesellschaft Eurowings am 23. Juli 2019 Passagiere nach einer Ausweichlandung in Fort Lauderdale mehr als sechs Stunden auf das Aussteigen hat warten lassen, wurde seitens des U.S.-Verkehrsministeriums eine Geldstrafe in der Höhe von 225.000 U.S.-Dollar verhängt. Eigentlich wollte man unter der Flugnummer EW1182 von Düsseldorf nach Miami fliegen. Aus Wettergründen wurde der Langstreckenflug nach Fort Lauderdale umgeleitet. Nach den Ermittlungen des DoT beantragte die Eurowings-Besatzung, die Passagiere kurz nach der Landung gegen 17.15 Uhr aussteigen zu lassen und sie mit Bussen zum Terminal zu bringen. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ließ die Passagiere jedoch nur dann aussteigen, wenn auch ihr aufgegebenes Gepäck ausgeladen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Bodenabfertiger, die helfen konnten, so dass die Passagiere gezwungen waren, im Flugzeug zu bleiben. Gegen 19.15 Uhr, nachdem die Passagiere zwei Stunden im Flugzeug in Fort Lauderdale gewartet hatten, fand sich ein Team von Abfertigungspersonal, das das Ausladen des Gepäcks abschloss. Nach Angaben des DoT lehnte Eurowings die Hilfe in der Hoffnung ab, dass sich das Wetter in Miami bessern würde, und blieb die nächsten dreieinhalb Stunden auf der Rollbahn. Um 22 Uhr wurde der Besatzung mitgeteilt, dass der Flughafen Miami aufgrund des Wetters geschlossen bleiben würde. Zur gleichen Zeit wurden mehrere Passagiere an Bord des Flugzeugs unruhig und riefen die Polizei, die schließlich das Aussteigen ermöglichte. Die 268 Passagiere wurden schließlich um 22.50 Uhr aus dem Flugzeug gelassen, nachdem sie insgesamt fünf Stunden und 36 Minuten auf der Rollbahn festgehalten worden waren. Nach den Bestimmungen der US-Fluggesellschaften

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Air Belgium zieht sich aus Charleroi zurück

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird sich im Bereich der Passagier-Linienflüge auf den Flughafen Brüssel konzentrieren. In diesem Zusammenhang gibt man das Charleroi-Angebot schrittweise auf. Ursprünglich war der zuletzt genannte Airport die Homebase für die Linienflüge. Mittlerweile ist eine zunehmende Verlagerung in Richtung Brüssel zu verzeichnen. Nun entschied man sich dafür, dass künftig ab Charleroi keine eigenen Linienflüge mehr angeboten werden. Davon ausgenommen sind Charter- sowie Frachtflüge.

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Smartlynx Malta stationiert Boeing 737-Max-8 in Münster/Osnabrück

Die Fluggesellschaft Smartlynx Malta wird im Sommerflugplan 2023 Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 auf dem deutschen Flughafen Münster/Osnabrück stationieren. Mit diesen Maschinen wird man im Auftrag von Reiseveranstaltern diverse Ferienziele bedienen. Vorrangig erfolgt die Stationierung der Boeing 737-Max-8 um für den Auftraggeber Tui zu fliegen, jedoch hat man auch einzelne Aufträge anderer Tour Operators.

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UK: CAA kürzt Heathrow-Passagierentgelt

Aufgrund einer Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs muss der Flughafen London-Heathrow für den Zeitraum von 2022 bis 2026 das Passagierentgelt auf maximal 27,49 Pfund senken. Allerdings handelt es sich um einen durchschnittlichen Preis, denn in diesem Jahr darf der größte Airport des Inselstaats noch 31,57 Pfund erheben. Ab dem kommenden Jahr beträgt das Passagierentgelt 25,43 Pfund. Airlines kritisieren die Entscheidung, da sie der Ansicht sind, dass die Kosten noch immer zu hoch sind. Der Airport hingegen ist der Meinung, dass sie zu niedrig sind.

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