Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Korean Air brachte Impfstoffbestandteil nach Europa

Korean Air brachte am 8. Dezember 2020 einen wichtigen Bestandteil für Corona-Impfstoffe nach Amsterdam. Diese befanden sich an Bord von Flug KE925. Anschließend erfolgte der Weitertransport an einen Herstellungsort. Die Temperaturen wurden während des gesamten Transportprozesses unter -60 °C gehalten. Die COVID-19-Impfstoffe erfordern eine Kühlkette, die während des gesamten Transports und der Lagerung über eine Temperaturkontrolle verfügt. Je nach Produkttyp sind unterschiedliche Temperaturbereiche erforderlich, zum Beispiel Tieftemperaturen unter -60 °C, Kühlung unter -20 °C oder Temperaturerhalt zwischen 2 und 8 °C. Korean Air hat die Impfstoffbestandteile in speziellen Behältern für medizinische Artikel, die Tieftemperaturen unter -60 °C halten und Temperaturen sogar ohne Strom 120 Stunden lang unter -70 °C halten können, transportiert. Die im September von Korean Air gestartete COVID-19-Task Force für den Transport von Impfstoffen hat den Tieftemperaturtransport von COVID-19-Impfstoffen vorbereitet. „Die Task Force von Korean Air überprüft alle Aspekte, die den Transport von Impfstoffen betreffen. Wir entwickeln derzeit ein effizientes System und eine starke Infrastruktur für dessen sichere und schnelle Verteilung“, so Eum Jae Dong, Senior Vice President und Leiter der Cargo Business Division bei Korean Air. „Korean Air Cargo verfügt über eine nachgewiesene Expertise im Transport von Arzneimitteln. Wir haben im Juni letzten Jahres vom Airlineverband IATA das Zertifikat CEIV Pharma (Center of Excellence for Independent Validators on Pharmaceutical Handling) erhalten, das die hervorragende Qualität des Lufttransports von Arzneimitteln bescheinigt.“ „Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung in der Lieferung von Spezialfracht ist Korean Air bereit, den Impfstoffbestandteil und die Impfstoffe so sicher und schnell wie möglich zu transportieren“, fügt

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Apex verleiht Brussels Vier-Sterne-Award

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines erhielt von Apex für das Jahr 2021 ein Vier-Sterne-Rating verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Zeremonie wurde dem Carrier am Mittwoch der entsprechende Award „überreicht“. APEX ist ein gemeinnütziger Handelsverband, der sich der Verbesserung des gesamten Passagiererlebnisses von Fluggesellschaften widmet und jedes Jahr Vier- und Fünf-Sterne-Fluggesellschaften in vier Kategorien vergibt: globale Fluggesellschaften, große Fluggesellschaften, regionale Fluggesellschaften und Billigfluggesellschaften. Auf einer Fünf-Sterne-Skala wurden zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 mehr als eine Million Flüge von Passagieren von fast 600 Fluggesellschaften aus der ganzen Welt bewertet. Zunächst bewerteten die Passagiere ihre gesamte Flugerfahrung mit einem bis fünf Sternen. Anschließend hatten die Passagiere die Möglichkeit, anonyme Bewertungen in fünf Unterkategorien abzugeben: Sitzkomfort, Kabinenservice, Essen und Trinken, Unterhaltung und WLAN. Infolgedessen erhielt Brussels Airlines für 2021 eine Vier-Sterne-Major-Airline-Bewertung. „Eine Vier-Sterne-Bewertung, insbesondere von unseren Passagieren, ist eine echte Ehre und eine Belohnung für das Engagement aller Mitarbeiter von Brussels Airlines, herausragenden Service und Produkte anzubieten. Neben einem sehr persönlichen Kundenerlebnis haben wir auf unseren Interkontinentalflügen in ein brandneues Boutique-Hotel-Erlebnis investiert und eine Premium Economy Class eingeführt, die von unseren Gästen sehr geschätzt wird. Diese Auszeichnung ist ein Beweis für den hohen Qualitätsstandard, den wir bieten können, und ermutigt uns, weiter in unser Passagiererlebnis zu investieren. Dies entspricht unserer neuen Unternehmensvision, die zuverlässigste Fluggesellschaft zu sein, damit sich alle wie zu Hause fühlen.“, so Tanguy Cartuyvels, Head of Customer Experience, Marketing and Product.

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Air Baltic gibt Sommerflugplan 2021 frei

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Donnerstag den Sommerflugplan 2021 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden insgesamt 65 Destinationen. Auch fünf neue Routen will der Carrier aufnehmen. Im Jahr 2021 plant Air Baltic den Start neuer Strecken von Riga nach Manchester in Großbritannien, Jekaterinburg in Russland, Eriwan in Armenien sowie Bergen und Trondheim in Norwegen. Die Fluggesellschaft hofft auch, Flüge auf 17 anderen Strecken wieder aufnehmen zu können, die aufgrund von Einschränkungen im Sommer 2020 nicht angeflogen wurden. „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Passagiere hat und wird über allem stehen. Wir sehen, dass die Leute das Reisen vermissen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Flügen in den kommenden Monaten zunehmen wird, sobald zuverlässige Lösungen wie Impfstoffe und umfassendere Tests zur Begrenzung der Verbreitung von Covid-19 eingeführt werden“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. „Obwohl das Fliegen sicherlich anders sein wird, planen wir, dass bis zum nächsten Sommer mit bestimmten Einschränkungen mehr Reisemöglichkeiten verfügbar sein werden. Als Hauptkonnektivitätsanbieter im Baltikum müssen wir auf diesen Moment vorbereitet sein, daher haben wir unseren geplanten Zeitplan bereits veröffentlicht. Wir werden weiterhin Flüge zu verschiedenen wichtigen Geschäftszielen sowie zu beliebten Urlaubszielen anbieten“.

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November: Boeing kassierte erneut Stornos für die 737-Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2020 ein einziges Passagierflugzeug ausliefern. Es handelte sich dabei um eine 737-Max. Allerdings kassierte der Hersteller mehr Stornos als Neubestellungen. Zwar konnte man eine Order von Ryanair über 75 B737-Max-200 feiern, doch kassierte man von Air Canada, Virgin Australia und der Air Lease Corporation Stornos. Man verlor die Aufträge für 63 Einheiten der 737-Max-Reihe. Somit konnte Boeing erneut weniger verkaufen als man an Rücktritten hereinbekommen hat.

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KLM setzt Embraer 195-E2 ab Mitte Feber 2021 ein

Die niederländische Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper geht davon aus, dass die erste Maschine des Typs Embraer 195-E2 ab 15. Feber 2021 kommerziell eingesetzt werden kann. Zunächst sollen ab Amsterdam die Ziele Warschau und Berlin angesteuert werden. Der Carrier erwartet die Auslieferung von insgesamt 21 Exemplaren dieses Typs. Weiters hält man Optionen für 14 weitere Embraer 195-E2. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass ab 15. März 2021 die Destinationen Warschau und Berlin mit diesem Muster bedient werden sollen. Per 15. März 2021 sollen Billund und Stockholm-Arlanda folgen.

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Indonesia Air Asia verhandelt über Zahlungsaufschub

Der Indonesien-Ableger von Air Asia steht bei Leasinggebern mit rund 21,7 Millionen U.S.-Dollar in der Kreide und will mit diesen nun über weiteren Zahlungsaufschub verhandeln. Dies teilte die Konzernmutter über eine Börsennachricht mit. Der Schuldenberg ist allerdings noch um einiges höher, denn auch bei Wartungsbetrieben, Versicherungen, Krankenversicherung und Administrationskosten hat man Zahlungsrückstände. Diese werden mit 17,9 Millionen U.S-Dollar beziffert. Von den insgesamt 77 Airbus A320-200, die von zehn verschiedenen Lessoren geleast werden, sind derzeit nur 15 Stück im Einsatz. „Die Verschiebung der Zahlungen an die Leasinggeber hat dem Unternehmen geholfen, sich auf operative Dienstleistungen für Passagiere zu konzentrieren, um Cashflow aus Verkäufen zu erzielen“, so Indonesia-Air-Asia-Corporate-Secretary Indah Permatasari Saugi. Das Unternehmen will auch mit Zulieferern, insbesondere im Treibstoffbereich, über Zahlungsaufschub verhandeln. Die Höhe der Schulden in diesem Bereich wurde von der Konzernmutter nicht näher benannt. Auch ein Darlehen einer indonesischen Bank soll später zurückbezahlt werden.

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El Al und Gulf Air unterzeichnen Kooperationsvertrag

Zwischen Bahrain und Israel herrscht diplomatisches Tauwetter. Dies spiegelt sich nun auch in der Luftfahrt wieder, denn El Al und Gulf Air unterzeichneten eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit. Gemeinsam will man Linienflüge zwischen den beiden Staaten, die einst verfeindet waren, anbieten. Der Vertrag umfasst eine Codeshare-Kooperation, die es Passagieren ermöglichen soll im jeweils anderen Streckennetz umzusteigen. Die Strecke Bahrain-Tel Aviv will man gemeinsam betreiben und den Flugplan aufeinander abstimmen. Derzeit plant Gulf Air ab 7. Jänner 2021 nach Tel Aviv zu fliegen. Die formelle Genehmigung der beiden Regierungen steht allerdings noch aus, wird jedoch in den nächsten Tagen erwartet.

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Lufthansa-Reisebüros verkaufen PCR-Testkits

Die Franchise-Reisebürokette Lufthansa CityCenter bietet nun ebenfalls die Vermittlung privater PCR-Tests an. Diese kosten 99 Euro und sollen innerhalb von 24 Stunden ein zweisprachiges Testergebnis liefern. Den Käufern wird ein Testkit ausgehändigt. Anschließend ist die Probe an Cegat in Tübingen einzuschicken. Der Preis von 99 Euro inkludiert die Versandkosten. Das Ergebnis soll innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Probe vom Labor per E-Mail zugestellt werden. Fällt der Test positiv aus, wird das regional zuständige Gesundheitsamt informiert. Auch sollen Betroffene in diesem Fall zusätzlich telefonisch kontaktiert werden.

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Aus Evelop und Orbest wird Iberojet

Erst kürzlich kündigten Evelop Airlines und die Tochtergesellschaft Orbest den Einstieg ins Liniengeschäft an. Nun verpassen sich die beiden Carrier einen neuen Markenauftritt. Künftig werden diese als Iberojet aktiv sein. Evelop und Orbest gehören dem Barceló-Konzern an. Dieser betreibt Hotels in zahlreichen Ländern und will sich mit dem künftigen Einzelplatzverkauf unabhängiger vom Chartergeschäft machen. Bislang sind die konzerneigenen Fluggesellschaften nahezu ausschließlich im Wetlease und für Reiseveranstalter in der Luft. Nun wurde die Namensänderung auf Iberojet verkündet.

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Griechenland führt 10-tägige Quarantäne ein

Griechenland verschärft ab 18. Dezember 2020 die Einreisebestimmungen drastisch. Unabhängig von der Herkunft müssen Passagiere eine zehntätige Quarantäne antreten. Die Maßnahme ist vorerst bis inklusive 7. Jänner 2021 befristet. Wer nach Griechenland einreisen möchte, muss einiges beachten: Nebst dem elektronischen PLF-Formular („QR-Code“) muss ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, mitgeführt werden. Zusätzlich muss unmittelbar nach der Ankunft am Flughafen ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Im Anschluss ist eine zehntätige Quarantäne anzutreten. An den Landgrenzen wird die Einreise verweigert, wenn der Schnelltest positiv ausfällt. Auf dem Luftweg erfolgt eine sofortige Absonderung.

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