Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Türkei verlangt ab sofort negativen PCR-Befund

Die Türkei verlangt seit 28. Dezember 2020 von allen Passagieren, die auf dem Luftweg einreisen wollen, die Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ab 30. Dezember 2020 wird diese Regelung auch auf den Land- und Seeweg ausgedehnt. „Jetzt haben wir auf Ersuchen des türkischen Gesundheitsministeriums eine PCR-Testanforderung bei der Einreise ab dem 28. Dezember als Teil des Kampfes gegen Covid-19. Alle Passagiere müssen ein PCR-Zertifikat vorlegen, das maximal 72 Stunden vor dem Check-In ausgestellt wurde”, schreibt Turkish-Airlines-Chef Bilal Eksi in einer ersten Reaktion auf seinem Social-Media-Account. Personen mit Wohnsitz in der Türkei können die Testung umgehen, werden jedoch dann unverzüglich unter Quarantäne gestellt. Die Regelung soll bis mindestens 1. März 2021 gültig sein. Die Regierung behält sich im Bedarfsfall eine Verlängerung vor. Zuletzt wurden unter anderem Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden behördlich untersagt.

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Nepal: Buddha Air flog 69 Passagiere zum falschen Airport

In Nepal ist es zu einem Missgeschick gekommen, das zur Folge hatte, dass ein Buddha-Air-Flug auf dem falschen Flughafen gelandet ist. Die Maschine setzte statt in Janakpur im rund 255 Kilometer entfernten Pokhara auf. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag und wird nun von der Zivilluftfahrtbehörde untersucht.  Eigentlich wollten 69 Passagiere einen Inlandsflug mit einer von Buddha Air betriebenen ATR72 nach Janakpur antreten, doch die Maschine landete in Pokhara. Wie genau es dazu kommen konnte ist noch unklar, aber lokale Medien schreiben, dass eine Verkettung ungünstiger Umstände die wahrscheinlichste Ursache sein dürfte. Am Inlandsterminal des Kathmandu-Airport waren die Wetterverhältnisse etwas unschön, so dass bis 15 Uhr 00 Lokalzeit nicht gestartet werden konnte. Anschließend musste alles schnell gehen, denn die Airline wollte nach der Freigabe nicht riskieren, dass sich der Flug erneut aufgrund des Wetters verzögert. Nun passierte in der Hektik gleich mehrere Fehler: Jene Maschine, die ursprünglich nach Pokhara hätte fliegen sollen, wurde nach Janakpur eingeplant und eben umgekehrt. Das hatte man beim Boarding nicht wirklich berücksichtigt, so dass die Fluggäste ins nun “falsche” Flugzeug eingestiegen sind. Die Crew wusste nichts davon, dass die Passagiere vom kurzfristigen Tausch des Fluggeräts eben nichts wussten. So kam es dazu, dass U4505 zügig gestartet ist, jedoch sich die “falschen” Passagiere an Bord befanden. Derartige Vorfälle ereignen sich sehr selten, kommen jedoch auch in Europa vor. So flog die deutsche Fluggesellschaft WDL im Auftrag von British Airways von London-City nach Edinburgh. Die Passagiere wollten aber eigentlich nach Düsseldorf. Der Crew wurde irrtümlich

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EU-Kommission winkt LOT-Staatshilfe durch

Die EU-Kommission hatte ein kleines “Weihnachtsgeschenk” für das polnische Star-Alliance-Mitglied LOT, denn dem seitens der Regierung zur Genehmigung vorgelegten Rettungspaket wurde grünes Licht erteilt. Insgesamt wird der Carrier 650 Millionen Euro bekommen. Davon werden 400 Millionen Euro in Form eines nachrangigen Darlehens, das über die Staatsholding Polski Fundusz Rozwoju gewährt wird, ausbezahlt. Weitere 250 Millionen Euro erhält LOT über einen direkten Zuschuss, der über die Ausgabe neuer Aktien, der über PGL erworben werden, bereitgestellt. Die Eigentümerschaft wird sich durch die Maßnahmen nicht verändern.

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EU-Kommission gibt grünes Licht für Aegean-Staatshilfe

Ganz kurz vor dem Heiligen Abend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für die für Aegean Airlines bestimmte Staatshilfe. Die griechische Regierung meldete einen direkten Zuschuss in der Höhe von 120 Millionen Euro an. Anzunehmen ist, dass in Kürze eine weitere Anmeldung erfolgen wird, denn es handelt sich formell um eine Entschädigung für den Zeitraum von 23. März bis 30. Juni 2020. Griechenland entschädigt Aegean Airlines für finanzielle Schäden, die aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen entstanden sind. Der Carrier und die Tochter Olympic Air können sich momentan über ein stabiles Geschäft im Domestic-Verkehr erfreuen, jedoch schwächeln die internationalen Routen erheblich. Die Regierung verschärfte erst vor wenigen Wochen die Einreisebestimmungen, was sich rasch negativ aus die Nachfrage ausgewirkt hat.

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Schweiz: Bazl lässt Swiss-Flüge aus UK und Südafrika zu

Die Fluggesellschaft Swiss darf seit 24. Dezember 2020 (Mitternacht) wieder Passagierflüge ins Vereinigte Königreich und nach Südafrika ab Genf und Zürich durchführen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt macht allerdings Auflagen. Aus der Schweiz heraus in die beiden Staaten darf Swiss alle Passagiere befördern, sofern dem nicht etwaige Einschränkungen des Vereinigten Königreichs oder Südafrikas gegenüberstehen. Auf den Rückflügen dürfen temporär nur Personen mit Staatsbürgerschaft Liechtensteins und der Schweiz sowie Personen, die bestimmte Aufenthaltstitel der beiden Länder vorweisen können, mitfliegen. Betroffen sind die Destinationen Johannesburg, London-Heathrow, London-Gatwick und Manchester. Wie lange die durch das Bazl angeordnete Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich, sprachen Landeverbote für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aus. Einige weitere Länder auch für Südafrika.

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Minsk: Belavia übernimmt ersten E195-E2

Der weißrussische Carrier Belavia ist nicht nur wieder zwischen Minsk und Wien unterwegs, sondern übernahm am Dienstag auch den ersten fabrikneuen Embraer E195-E2. Die Maschine ist mit 125 Sitzen bestuhlt und soll in Kürze in den Liniendienst gestellt werden. Belavia hat insgesamt drei Embraer E195-E2 bestellt. Die Order wurde allerdings nicht direkt getätigt, sondern über den Leasinggeber Aercap. Seit einigen Jahren setzt der weißrussische Staatscarrier verstärkt auf Maschinen des brasilianischen Herstellers. So betreibt man mittlerweile fünf E170, sieben E195 und neu auch einen E195-E2.

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USA stellen AIrlines weitere 15 Milliarden U.S.-Dollar bereit

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden ihrer Wirtschaft mit weiteren 900 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Der Kongress fasste am Montagabend einen entsprechenden Beschluss. Für die Fluggesellschaften wurden 15 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Wer Finanzmittel aus diesem Topf in Anspruch nehmen will, muss unverzüglich unbezahlte Urlaube beenden und bis zumindest Ende März 2021 auf Verhandlungen über Lohnkürzungen verzichten. Auch soll der Stellenabbau temporär nicht möglich sein. Damit will der Kongress verhindern, dass die Staatskredite für Kündigungen von Mitarbeitern zweckentfremdet wird.

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ASL gründet UK-Ableger

Die ASL Aviation Holding hob aufgrund des Brexits eine neue Tochtergesellschaft ins Leben. Diese wird mit vorerst einer ATR 72-200F ausgestattet und soll es dem Konzern ermöglichen ab dem Vereinigten Königreich Frachtflüge durchzuführen. Der Antrag auf Erteilung der Zertifikate wurde laut CH-Aviation.com im Sommer 2020 gestellt. Umgemeldet wurde die EI-SOA, die nun die Registrierung G-OASL trägt. Ob AOC und Betriebsgenehmigung bereits erteilt wurden oder nicht, beantwortete ASL allerdings nicht. Der neue Ableger trägt den Namen ASL Airlines UK.

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Saudi-Arabien riegelt sich komplett ab

Saudi-Arabien untersagt für vorerst eine Woche sämtliche internationale Passagierflüge. Das Land begründet die Entscheidung mit dem Auftreten einer neuen Mutation des Coronavirus im Vereinigten Königreich. Auch die Land- und Seegrenzen werden temporär geschlossen, so dass sich Saudi-Arabien vorläufig komplett von der Außenwelt isoliert. Personen, die bereits eingereist sind und sich zuvor in Europa oder anderen Staaten mit hohem Infektionsgeschehen aufgehalten haben, müssen nachträglich eine 14-tägige Quarantäne antreten.

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Skyexpress nimmt Athen-Larnaka mit A320neo auf

Die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress wird ab 22. Feber 2021 internationale Flugstrecken aufnehmen. Den Auftakt macht eine zweimal täglich angebotene Verbindung zwischen Athen und Larnaka. Skyexpress baut derzeit eine A320neo-Teilflotte auf. Die erste Maschine, SX-IOG, wurde Ende November 2020 übernommen und am 4. Dezember 2020 in den Liniendienst gestellt. Der Jet kommt primär im Verkehr zwischen Thessaloniki und Athen, aber auch nach Heraklion zum Einsatz. Mit den weiteren A320neo, die in Kürze übernommen werden sollen, will der Carrier einige internationale Strecken aufnehmen. Ob sich der Zeitplan aufgrund der momentan strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen verzögert, ist noch unklar.

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