Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Euro Atlantic und TAP loten enge Zusammenarbeit aus

Momentan ist die Lage bei nahezu allen europäischen Fluggesellschaften äußerst stark angespannt. In Portugal wird nun offen darüber gesprochen, ob TAP Air Portugal und der Mitbewerber Euro Atlantic Airways möglicherweise eng kooperieren könnten. Im Parlament war die Rede von einer eventuellen Partnerschaft zwischen den beiden Carriern. Die Regierung zeigt sich dieser Idee aufgeschlossen und offen gegenüber. Viele Details wurden noch nicht besprochen bzw. beschlossen. So ist auch völlig unklar, ob die beiden Firmen eventuell fusionieren könnten oder nur im Bereich des Vertriebs kooperieren. Seitens Euro Atlantic Airways fanden bereits erste Vorgespräche mit den Gewerkschaften statt. Diese hatten allerdings keinen verbindlichen Charakter, sondern vielmehr sollen die Ansichten der Arbeitnehmervertreter in mögliche offizielle Verhandlungen mit TAP Air Portugal einfließen. Euro Atlantic will mit diesem Weg offensichtlich verhindern, dass es zu erheblichem Widerstand kommt. „Eine Partnerschaft zwischen TAP und Euro Atlantic AIrways wäre für beide Unternehmen eindeutig von Wert. Auf unserer Seite gibt es eine weit verbreitete Verfügbarkeit, dass wir Teil der Lösung für die Wiederherstellung von TAP sein wollen. Wir verfügen über sofortige technische und operative Kapazitäten, um Verpflichtungen einzugehen und Kooperationsprojekte zu erstellen“, sagte Euro-Atlantic-Chef Eugénio Fernandes gegenüber dem Jornal Económico. Weiters sagte er, dass betriebliche und technische Bereiche, Codesharing, Personal, Betriebsgebäude und Training für eine Zusammenarbeit in Frage kommen könnten. Allerdings müssten mögliche Details ausverhandelt werden. Das Ziel ist aber ganz klar: Die beiden Carrier sollen so gemeinsam Kosten sparen und sich nicht gegenseitig die Preise kaputt machen.

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Deutschland macht die Kanaren schon wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt die kanarischen Inseln schon wieder zum so genannten „Risikogebiet“. Das hat für Personen, die über Weihnachten/Neujahr einen Urlaub dort verbringen wollen, Konsequenzen: Bei der Rückkunft droht Zwangsquarantäne. Deutschland steckt sämtliche Personen, die sich in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am fünften Tag kann man sich jedoch mittels PCR-Test, der auf eigene Kosten gemacht werden muss, „freitesten“. Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass ab Sonntag die kanarischen Inseln wieder als „Risikogebiet“ geführt werden. Damit ganz Spanien auf Deutschlands „roter Liste“.

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Alyzia erhält Bodenverkehrslizenz in Brüssel

Bedingt durch die Insolvenz von Swissport Belgium wurde am Flughafen Brüssel eine Bodenverkehrslizenz neu ausgeschrieben. Der Zuschlag erging an Alyzia SAS. Das Unternehmen erhielt im Juni 2020 eine auf vorerst sechs Monate befristete Lizenz. Nach einem europäischen Ausschreibungsverfahren erhielt der französische Bodenabfertigungsdienstleister bis Oktober 2025 eine Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Alyzia ist derzeit am Flughafen Brüssel mit einer befristeten Lizenz nach der Insolvenz von Swissport im Juni tätig. Der Flughafen Brüssel hat Alyzia die obligatorische zweite Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung erteilt, die andere Lizenz wird von Aviapartner Belgium NV gehalten. Nachdem der Handler Swissport Belgium im Juni für bankrott erklärt worden war, hatte Alyzia eine befristete Lizenz erhalten. Gleichzeitig wurde ein europäisches Auswahlverfahren eingeleitet, um einen strukturellen Ersatz zu finden. Von den drei Kandidaten, die auf die Ausschreibung reagierten, erhielt Alyzia die beste Bewertung. Alyzia erhält für den Rest des laufenden Lizenzzeitraums bis Ende Oktober 2025 eine Lizenz für zwei Bodenabfertigungsaktivitäten: Gepäckabfertigung und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Hierbei handelt es sich um Kategorien von Bodenabfertigungsdiensten, die auf zwei Lieferanten am Flughafen Brüssel beschränkt sind. Darüber hinaus können sie auch Dienstleistungen wie Passagierabfertigungsdienste (einschließlich Check-in) und Flugzeugreinigungsdienste anbieten.

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Italia Trasporto Aereo soll im April 2021 abheben

Im April 2021 soll Italia Trasporto Aereo, umgangssprachlich „neue Alitalia“ genannt, abheben. Die Flotte wird auf 50 Flugzeuge verkleinert. Darin enthalten sind sechs Langstreckenflugzeuge. Die Zustimmung der EU-Kommission und des italienischen Parlaments stehen allerdings noch aus. Ilsole24ore berichtet auf eine nicht näher bezeichnete Regierungsquelle, dass nur 5.000 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Das ist weniger als die Hälfte, denn Alitalia hat derzeit rund 11.000 Beschäftigte. Die Langstreckenflotte soll von 26 Einheiten auf nur sechs Maschinen verkleinert werden. Italia Trasporto Aereo wird ungefähr halb so groß sein wie die momentane Alitalia.

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Nordwind nimmt Berlin und Düsseldorf auf

Nordwind Airlines wird noch im Dezember 2020 zwei Destinationen in Deutschland aufnehmen. Diese werden ab Moskau- Scheremetjewo mit Boeing 737-800 angeflogen. Es handelt sich um Düsseldorf und Berlin-Brandenburg. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 19. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche mit Moskau-SVO verbunden werden. In identer Frequenz wird Nordwind Airlines ab 26. Dezember 2020 auch Düsseldorf ins Streckennetz aufnehmen. Unter bestimmten Umständen sind Einreisen in die Russische Föderation bzw. die Bundesrepublik Deutschland möglich. Passagieren wird dringend geraten sich rechtzeitig vor der Reise über die aktuell gültigen Auflagen zu informieren.

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Hifly Malta gab einzigen A380 zurück

Die auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Hifly Malta flottete ihren einzigen Airbus A380 aus. Zuletzt wurde der 14,1 Jahre alte Superjumbo als Behelfsfrachter eingesetzt. Hifly plante einst über die maltesische Tochter bis zu drei Airbus A380 zu betreiben. Diese sollten beispielsweise im Rahmen von ACMI-Verträgen für andere Fluggesellschaften eingesetzt werden. Es blieb allerdings bei der 9H-MIP. Den letzten kommerziellen Flug führte Hifly Malta mit dieser Maschine am 15. Dezember 2020 von Shanghai nach Hamburg durch. Transportiert wurden diverse medizinische Produkte. Mittlerweile ist die 9H-MIP an den Leasinggeber zurückgegeben worden. Es handelt sich um den bislang einzigen Superjumbo, der nach der Ausflottung durch den Erstbetreiber ein zweites Leben als Gebrauchtflugzeug hatte. Hifly beendet das A380-Experiment gänzlich. Die einstigen Pläne eine kleine Teilflotte aufzubauen wurden ad-acta gelegt.

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Ilyushin Il-114-300 absolvierte Erstflug

Das Turbopropflugzeug Ilyushin Il-114-300 ist nun der Luft. Der erste Testflug war eigentlich für den 18. Dezember 2020 angekündigt, doch die UAC brachte den Prototyp schon am Mittwoch in die Luft. Am Dienstag hob die Irkut MS-21 erstmal mit Triebwerken aus russischer Produktion ab, so dass das Land gleich zwei Premieren in einer Woche feiern konnte. Die Il-114-300 ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Verkaufsschlager war. Das Modell wurde seit Mitte der 1980er Jahre bis 2012 angeboten, jedoch wurden nur 20 Einheiten produziert. Für den Nachfolger liegen einige Großbestellungen, die ausschließlich von staatlichen Leassinggesellschaften stammen, vor. Der Erstflug wurde ab dem Flughafen Schukowsi durchgeführt. An Bord befanden sich die beiden Piloten und ein leitender Ingenieur des Herstellers. Angetrieben wird die Il-114-300 von zwei Klimow TW7-117SM Turboprop-Triebwerken. Die Premiere verlief unspektakulär, denn nach Durchführung der Tests landete der Prototyp wieder sicher auf dem Airport. Für die Russische Föderation haben die Il-114-300 und die MS-21 nebst dem SSJ-100 eine besonders hohe Bedeutung. Man will im Regionalverkehr Maschinen aus heimischer Produktion als Ersatz für zum Teil veraltete Maschinen aus Sowjetzeiten schmackhaft machen. Auch will die Regierung die Abhängigkeit von westlichen Herstellern reduzieren. Es schwebt auch vor, dass die russische UAC so einem großen Player auf dem Weltmarkt wird. Bis es soweit ist, ist es aber noch ein langer, steiniger Weg. Derzeit ist geplant, dass die Serienproduktion der Il-114-300 im Jahr 2022 aufgenommen wird. Das erste Flugzeug soll spätestens 2023 an einen Kunden übergeben werden. Bis 2030 sollen zumindest

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Helvetic testet UV-Desinfektion

Die Fluggesellschaft Helvetic testet derzeit den Einsatz spezieller Roboter, die Coronaviren in den Flugzeugkabinen abtöten sollen. Dabei kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz. Unklar ist derzeit, ob dieses die Lebensdauer von Materialien in der Kabine reduziert. Der Feldversuch wird in Kooperation mit Dnata und dem Technologieunternehmen Uveya durchgeführt. Nachdem aussagekräftige Ergebnisse vorliegen, soll entschieden werden, ob diese Technik dauerhaft eingesetzt wird. Die Desinfektion soll übrigens mittels spezieller Roboter durchgeführt werden, berichtet die Solothurner Zeitung.

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Singapore Airlines stellt D-A-CH-Vertrieb neu auf

Singapore Airlines stellt das Vertriebsteam für die Deutschland-Österreich-Schweiz-Region neu auf und schafft einen gemeinsamen Sales-Bereich für das D-A-CH-Gebiet, das unter der Leitung von Patrick Bucher steht. Darüber hinaus ist er in seiner Rolle als „Regional Alliance Manager Europe & Sales Manager Germany, Switzerland & Austria“ zuständig für die wichtige „Joint Venture“ Partnerschaft mit der Lufthansa Gruppe sowie die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Star Alliance. Patrick Bucher erhält Unterstützung von Thomas Rosenbrock in seiner Funktion als Agency Sales Manager Germany, Switzerland & Austria sowie von Daniel Fanconi als Alliances & Corporate Sales Manager Germany, Switzerland & Austria. Thomas Rosenbrock und Daniel Fanconi berichten beide an Patrick Bucher. Neben der Neuausrichtung der Vertriebsstruktur verstärkt die asiatische Fluggesellschaft auch ihren vielfach prämierten Kundenservice mit einer neuen Position. Ab sofort ist Reinhold Theil als Sales Operations & Priority Passenger Services / Customer Relations Manager Germany, Switzerland & Austria unter anderem für die Vielflieger-Mitglieder der „Priority Passenger Services“ (PPS) verantwortlich.

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Frankreich stellt Air France vier bis fünf Milliarden Euro in Aussicht

Die französische Regierung signalisierte Bereitschaft dem Airline-Konzern Air France-KLM zusätzlich vier bis fünf Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Allerdings will man dann auch die momentan 14,3-prozentige Beteiligung zumindest verdoppeln. Die Firmengruppe erhielt bereits 10,4 Milliarden Euro, wobei davon sieben Milliarden Euro für Air France bestimmt waren. Die Niederlande leisteten ebenfalls ihren Beitrag, der primär für KLM vorgesehen ist. Allerdings knirscht es seither kräftig zwischen den beiden Staaten, denn in Amsterdam wird mittlerweile offen eine mögliche Herauslösung des niederländischen Konzernteils diskutiert. Entschieden ist aber noch nichts. Ob und in welchem Ausmaß sich Amsterdam an einem zweiten Rettungspaket für Air France-KLM beteiligen wird, ist noch offen. Die Firmengruppe schrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro.

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