Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Cairo bietet vier A320 zum Kauf an

Die Charterfluggesellschaft Air Cairo trennt sich von insgesamt vier Airbus A320, die in den Jahren 2006 und 2007 hergestellt wurden. Der ägyptische Carrier nimmt bis zum 8. März 2021 Gebote entgegen. Es handelt sich um folgende Maschinen: SU-BPU, SU-BPV, SU-BPW und SU-BPX. Diese befinden sich laut CH-Aviation.com im Eigentum der Ferienfluggesellschaft. Derzeit werden die vier genannten Airbus A320 sowohl domestic als auch international eingesetzt. Die Flotte von Air Cairo besteht aus insgesamt sieben Airbus A320. Jene drei, die nicht im Eigentum stehen, sind geleast. Das Unternehmen plant einen jüngeren A320 sowie einen A320neo im Laufe des Jahres 2021 einzuflotten. Auch vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei weitere Airbus A320 sollen im Rahmen eines Leasingvertrags dazu stoßen. Woher diese Maschinen stammen sollen, ist noch unklar. Zwei Airbus A320 sollen jedenfalls von 60-Prozent-Gesellschafter EgyptAir bezogen werden.

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Maastricht: Teenager überlebt Mitflug in A330-Fahrwerksschacht

Ein 16-jähriger Teenager hatte großes Glück, dass er das überlebt hat: Er flog am Donnerstag von London nach Maastricht/Aachen im Fahrwerksschacht eines Airbus A330-Frachters von Turkish Airlines mit. Der so genannte „blinde Passagier“ wurde auf dem niederländischen Flughafen in unterkühltem Zustand aufgefunden und unverzüglich in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Selbstredend wurde seitens der Exekutive ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, jedoch hat die Gesundheit des aus Kenia stammenden Teenagers oberste Priorität. Das Mitfliegen im Fahrwerkschacht von Verkehrsflugzeugen wird immer wieder von Flüchtlingen praktiziert, ist aber lebensgefährlich. Etwa 75 Prozent der blinden Passagiere, die meinen auf diesem Weg reisen zu müssen, sterben dabei. Die Todesursachen sind unterschiedlich, jedoch sollten solche Handlungen – egal wie aussichtslos die Situation ist – unbedingt unterlassen werden.

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Eurowings nimmt konzernintern 130 Flugbegleiter auf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi und Eurowings konnten sich darauf einigen, dass rund 130 Flugbegleiter, denen innerhalb des Konzerns die Kündigung droht, bei Eurowings unterkommen sollen. Weitere Einstellungen sind geplant, wenn die Nachfrage wieder anzieht. Der Arbeitgeberwechsel kann, sofern von den Mitarbeitern gewünscht, mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 vorgenommen werden. Vorerst wird Eurowings aber maximal 130 Flugbegleiter aufnehmen. Maßgeblich war für Verdi, dass die bisherige Berufslaufbahn („Seniorität“) anerkannt wird. Das hat zur Folge, dass ein Flugbegleiter, der zuvor bei einer anderen Konzernairline – beispielsweise Germanwings, Cityline oder Lufthansa – geflogen ist, die bisherige Tätigkeit so angerechnet bekommt als ob er bislang schon bei Eurowings geflogen ist. Draus resultierend erfolgt eine gleichwertige Einstufung im Tarifvertrag. Weiters gibt es keine Probezeit und das Einstellungsverfahren soll vereinfacht werden. Die Vereinbarung zwischen Eurowings und Verdi gilt vorerst bis zum 30. Juni 2022.

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Deutschland: Beförderungsverbot für fünf weitere Afrika-Staaten

Die deutsche Bundesregierung stuft auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts fünf weitere afrikanische Länder als so genanntes „Mutationsgebiet“ ein. Das hat zur Folge, dass für Airlines am Sonntag ein Beförderungsverbot in Kraft treten wird. Betroffen sind: Botsuana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe. Vom Bann erfasst ist nur der Point-to-Point-Verkehr. Das hat zur Folge, dass Transitpassagiere weiterhin beispielsweise Frankfurt am Main oder München für den Umstieg nutzen können. Deutsche Staatsbürger bzw. Personen mit Wohnsitz in Deutschland können weiterhin einreisen, unterliegen jedoch einer Quarantäne. Die Bundesrepublik führte erst kürzlich neue Einstufungen der „Risikogebiete“ durch. Diese führen zu veränderten Einreisebestimmungen. Teilweise können diese ein Beförderungsverbot für alle Verkehrsunternehmen zur Folge haben.

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Fluggastrechte-Portale: Erster Anbieter wirft das Handtuch

Im Bereich der Fluggastrechte-Portale kommt es zu einer Konsolidierung. Refund Me wird vom Mitbewerber Airhelp übernommen. Die Aufträge und Kundendaten sollen an den Käufer übertragen werden. Die auf das Eintreiben von Entschädigungsleistungen nach EU-VO 261/2004 spezialisierte Inkassobranche ist aufgrund der Coronapandemie ordentlich unter Druck geraten. Da deutlich weniger geflogen wurde, gab es auch erheblich weniger Ansprüche, die von Passagieren eingereicht wurden. Daraus resultiert auch, dass einige Anbieter, die zuvor hochprofitabel waren, in die roten Zahlen gerutscht sind. „Die Coronavirus-Pandemie hat der Flugreisebranche und den Passagieren einen nachhaltigen und möglicherweise langanhaltenden Schlag versetzt. Dies sind außergewöhnliche Zeiten, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, um Fluggästen weiterhin zu helfen. Wir freuen uns, dass unsere Kunden ihre Reise bei Airhelp, dem führenden Anbieter in diesem Markt, fortsetzen können“, erklärt Refund-Me-Geschäftsführer Andreas Berger in einer Aussendung.

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Zypern verschärft die Einreisebestimmungen

Mit Wirksamkeit zum 6. Feber 2021 verschärft Zypern die Einreisebestimmungen. Personen, die aus Ländern der Kategorie kommen, müssen eine dreitägige Quarantäne einhalten und danach auf eigene Kosten einen weiteren PCR-Test absolvieren. Wie gehabt ist auch weiterhin die Einreiseanmeldung („Cyprus Flight Pass“) notwendig. Auch die Vorlagepflicht eines negativen PCR-Tests, der bei der Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf, bleibt bestehen. Zypern stuft die Herkunftsländer in drei Kategorien ein. A bedeutet, dass kein PCR-Test erforderlich ist, B hat zur Folge, dass bei der Ankunft ein negativer Befund vorlegt werden muss und anschließend eine dreitägige Quarantäne mit anschließender Testpflicht einzuhalten muss. Ist der Staat in C eingestuft, so ist eine Einreise nur in bestimmten Ausnahmefällen erlaubt. Österreich und die Schweiz sind derzeit als C eingestuft, Deutschland als B. Nützliche Links: Cyprus Flight Pass Einstufung der Länder

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Russland: Alrosa flottet auch Iljuschin Il-76TD aus

Die russische Fluggesellschaft Alrosa beendet den Betrieb der Maschinen des Typs Iljuschin Il-76TD. Ein Sprecher der Konzernmutter erklärte in einem TV-Interview mit Yakutia24, dass seitens der Kunden Muster nachgefragt werden, die preiswerter im Betrieb sind. Auch verweist das Unternehmen darauf, dass die Il-76TD vergleichsweise hohe Wartungskosten hat und daher nicht mehr wettbewerbsfähig zu betreiben ist. Zuletzt war nur noch die RA-76360 im Einsatz. Das Flugzeug wird laut CH-Aviation.com nun für die Übergabe an einen nicht näher bezeichneten neuen Betreiber vorbereitet. Aktiv eingesetzt wurde diese Maschine ohnehin seit 2019 nicht mehr. Im Bestand der Alrosa waren auch die RA-76373 und die RA-76420. Beide Frachter befinden sich seit 2018 in einem so genannten Long-Time-Storage und sind nicht mehr auf Alrosa Airlines registriert. Diese beiden Maschinen werden ebenfalls für die Übergabe an einen neuen Betreiber vorbereitet. Die drei Il-76TD sind geleast. Alrosa sorgte im Oktober 2020 für weltweite Aufmerksamkeit, denn der Carrier beendete als letzte Fluggesellschaft den Betrieb der Dreistrahler des Typs Tupolev Tu-154M. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Boeing schuldet Corona-Kredit auf Anleihe um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing betreibt derzeit eine offensichtliche Umschuldung. Der Konzern nahm kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ein Darlehen in der Höhe von 13,8 Milliarden U.S.-Dollar auf. Dieses will man nun zumindest teilweise mit dem Erlös einer Anleihe zurückzahlen. Boeing platzierte am 2. Feber 2021 auf dem Kapitalmarkt ein Papier, das rund 9,825 Milliarden U.S.-Dollar in die Kasse spülen soll. Der Verwendungszweck ist kein Geheimnis: Der Hersteller will damit zumindest teilweise den eingangs erwähnten Kredit zurückbezahlen. Somit schuldet Boeing auf eine Kapitalmarkt-Anleihe um. Im Vorjahr schrieb der U.S.-amerikanische Hersteller einen Rekordverlust in der Höhe von 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Die Programme 737 Max 10 und 777X werden sich aufgrund diverser Probleme um zumindest drei Jahre verzögern.

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Hannover: Einsatz von Corona-Spürhunden angedacht

Hunde werden in vielen Bereichen als Experten eingesetzt, denn nach entsprechender Ausbildung sind diese in der Lage so ziemlich alles zu finden. Ob Sprengstoff, Drogen oder verschüttete Menschen – all das ist für Spürhunde kein Problem. Nun überlegt man zumindest in Niedersachsen auch auf „Coronaschnüffeln“ zu setzen. Zur „Anti-Corona-Truppe“ des Flughafens Helsinki zählt bereits seit einiger Zeit die Unterstützung durch Vierbeiner. Fachlich wird das Projekt durch eine Universität begleitet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Die Trefferquote ist äußerst hoch, so dass durchaus vorstellbar ist, dass Hunde „der“ Gamechanger im Reiseverkehr sein könnten. Allerdings setzten bislang nur Dubai und Helsinki auf den planmäßigen Einsatz von Spürhunden in Sachen Corona-Bekämpfung. In Deutschland und Österreich gibt es zwar Überlegungen und Versuche, doch von einem Planeinsatz ist noch nichts zu vernehmen. Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Niedersachsen, Stephan Weil, sagte nun, dass es vorstellbar ist, dass Spürhunde bei Restaurantbesuchen, Veranstaltungen, Grenzkontrollen und eben an Flughäfen zum Einsatz kommen könnten. Er bezeichnete dies als „hochinteressante Möglichkeit“, nannte aber keine konkreten Details. In Deutschland testen die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Bundeswehr bereits seit einigen Monaten. Die Trefferquote kann sich sehen lassen: 94 Prozent.

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Jänner 2021: Neuerlicher Rückgang auch bei Wizz Air

Die Wizz-Air-Group verzeichnete im Jänner 2021 einen neuerlichen Passagierrückgang. Befördert wurden 573.692 Fluggäste. Im Vorjahresmonat waren es 3.151.622 Reisende. Somit hatte man um rund 82 Prozent weniger Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 61 Prozent. Angesichts der Corona-Pandemie ist jedoch der Vergleich mit Dezember 2020 aussagekräftiger. Im letzten Monat des Vorjahres hatte Wizz Air 665.772 Fluggäste an Bord. In dieser Betrachtungsweise beträgt der Rückgang rund 14 Prozent. Die Auslastung lag im Dezember 2020 bei 56,1 Prozent.

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