Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Neos: „Austro Control hat RH-Empfehlungen mangelhaft umgesetzt“

Im Nachgang des KV-Abschlusses zwischen Austro Control und der Gewerkschaft Vida übt die Oppositionspartei Neos heftige Kritik. Man wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese die Empfehlungen des Rechnungshofs weitgehend nicht umgesetzt habe. „Ich bin enttäuscht, dass die Austro Control die Empfehlungen aus dem Vorbericht des Rechnungshofes großteils links liegen gelassen hat“, sagt der Rechnungshofausschussvorsitzende und NEOS-Abgeordnete, Douglas Hoyos, zum aktuellen Follow-up-Bericht zur zivilen Flugsicherung. „Vor allem bei den Personalkosten der Austro Control besteht auch aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Der Personalaufwand ist alleine von 2015 bis 2018 um 49 Prozent gestiegen. Die Austro Control hat die Gehaltsschemata von beiden Kollektivverträgen leider nicht auf ein Niveau gedämpft, das mit dem des Bundes vergleichbar wäre“, so Hoyos. Der Oppositionspolitiker erklärt weiters, dass bei der ACG Abteilungsleiter rechnerisch rund 12.500 Euro pro Monat erhalten, während beim Staat im Schnitt 8.500 Euro bezahlen werden. Hoyos vertritt die Ansicht, dass das KV-Verhandlungsergebnis ein „richtiger Schritt“ ist und sagt: „Die Einsparungen von rund 80 Mio. Euro alleine im Jahr 2020 begrüßen wir. Beide Seiten haben große Bereitschaft gezeigt, vor allem jetzt in der Krise dazu beizutragen, dass die Austro Control auch in den nächsten Jahren gut arbeiten kann. Auch die Ankündigung, einen Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter_innen auszuverhandeln, sehen wir grundsätzlich positiv, die bestehenden Kollektivverträge müssen aber ebenso angepasst werden“.

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Fraport-Chef Schulte bleibt ADV-Präsident

Der deutsche Flughafenverband ADV wählte einen neuen Vorstand. Präsident bleibt auch weiterhin Fraport-Chef Stefan Schule. Im sind Ludger van Bebber (Dortmund) und Andrea Gebbeken (München) als Vizepräsidenten zur Seite gestellt. „Unsere Branche kann sich langfristig nur erholen, wenn pauschale Quarantäneregelungen verbesserten Teststrategien Platz machen. Trotz aller hoffnungsvollen Nachrichten, dass Impfstoffe schon bald zur Verfügung stehen, braucht der Luftverkehr eine überzeugende Wiederanlauf-Strategie. Der Neustart des internationalen Flugverkehrs muss schon aus ökonomischen Gründen beginnen. Die Flughäfen als unverzichtbare Infrastrukturen in den volkswirtschaftlichen Versorgungsketten bleiben auch in der Krise zuverlässige Partner für Wirtschaft und Regionen“, so Schulte zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit als ADV-Präsident. „Die deutschen Flughäfen nehmen beim Lärm- und Klimaschutz international eine Vorreiterrolle ein. Sie werden ihre eigenen CO2-Emissionen bereits bis 2030 um 50 Prozent reduzieren – unter anderem durch Investitionen in energieeffiziente Gebäude und elektrisch betriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus haben sich die Flughäfen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen weiter zu reduzieren mit dem verbindlichen Ziel, bis 2050 vollständig CO2-neutral zu sein. Um den gesamten Luftverkehr in Einklang mit dem Klimaschutz zu bringen, braucht es aber eine Flottenmodernisierung und einen Systemwechsel hin zu alternativen Kraftstoffen. Das wird nur gelingen mit einem fairen regulatorischen Rahmen, der neutrale Wettbewerbsbedingungen gewährleistet. Hierfür werde ich mich in Brüssel und Berlin einsetzen“. Das zukünftige ADV-Präsidium hat folgende Mitglieder: Stefan Schulte, Präsident (Flughafen Frankfurt) Andrea Gebbeken, Vizepräsidentin (Flughafen München) Ludger van Bebber, Vizepräsident (Flughafen Dortmund) Götz Ahmelmann (Mitteldeutsche Flughäfen) Michael Eggenschwiler (Flughafen Hamburg) Elmar Kleinert (Flughafen Bremen) Engelbert Lütke-Daldrup (Flughafen Berlin/Brandenburg) Thomas Schnalke (Flughafen Düsseldorf) Walter Schoefer (Flughafen Stuttgart)

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Austrian Airlines legt neue MNS-Masken auf

Der Onlineshop von Austrian Airlines erweitert das Sortiment um MNS-Masken des Designers La Hong sowie um Produkte des Elektronikkonzerns Apple. Weiterhin erhältlich sind typische Werbeprodukte wie Schuhe, Flugzeugmodelle und Badeenten. Die Bezahlung kann auch mit Meilen des Kundenbindungsprogramms Miles&More erfolgen. Die neuen MNS-Masken mit aufgesticktem AUA-Logo können ab Anfang Dezember 2020 zum Preis von 14,90 Euro bestellt werden. Es handelt sich um ein waschbares Produkt, das wiederverwendet werden kann.

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Ryanair mit neuer 1+1-Gratis-Aktion

Der irische Billigflieger Ryanair bietet anlässlich des „Black Friday“ eine 1+1-Gratis-Aktion an. Diese ist für Reisen im Zeitraum von 1. Dezember 2020 bis 27. März 2021 buchbar. Bei der Buchung eines Tickets für zwei Reisende muss nur für eine Person bezahlt werden. Auch der Mitbewerber Wizzair bietet diese Woche verschiedene Aktionen, beispielsweise 30 Prozent Rabatt, an. Ryanair argumentiert, dass es mit dieser Promotion möglich ist, dass eine Begleitperson kostenfrei an Weihnachten nach Hause oder in den Urlaub fliegen kann. Die Aktion endet am Freitag um Mitternacht. Laut Medienmitteilung sind sämtliche Strecken von der Promotion erfasst. „Wir starten dieses ‘Buy One Get One Free’ Angebot mit einer Vielzahl verfügbarer Strecken und gerade rechtzeitig für die Reiseplanung zu Weihnachten. Buchen Sie Flüge für Reisen vom 1. Dezember 2020 bis zum 27. März 2021 auf 1.700 Strecken und erhalten Sie ein zweites Ticket für denselben Flug kostenlos. Kunden können dieses Top-Angebot zu den beliebtesten Urlaubs- und Städtereisezielen in ganz Europa buchen und ihre Familie oder enge Freunde in den wohlverdienten Herbst- oder Winterurlaub mitnehmen. Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden schnell sein und ihre Flüge vor Mitternacht, morgen Abend, 27. November, über die Webseite Ryanair.com buchen“, so Dara Brady, Marketing-Direktor von Ryanair.

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Weder Lohnerhöhungen noch Prämien für ACG-Mitarbeiter

Die Bediensteten der Austro Control werden in den Jahren 2020 und 2021 keine Lohnerhöhungen erhalten. Für 2019 und 2020 werden alle Prämien gestrichen. Unter anderem darauf einigten sich die Gewerkschaft Vida und die ACG-Geschäftsleitung mit dem Abschluss des neuen Kollektivvertrags. Die Arbeitnehmervertreter teilten bereits vor einigen Tagen mit, dass der neue KV ein Kompromiss ist und übten insbesondere am staatlichen Eigentümer Kritik. Im Gegensatz zu den meisten österreichischen Unternehmen verfügt die Austro Control über das Privileg selbst Kollektivverträge verhandeln und abschließen zu dürfen. Die Geschäftsleitung bezeichnet den nach mehreren Verhandlungsrunden ausverhandelten KV als „tragfähigen Kompromiss“. Für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung soll die Stabilisierung des Unternehmens aus eigener Kraft oberste Priorität gehabt haben. Die ACG wurde von der Coronakrise hart getroffen. Durch die Einführung von Kurzarbeit über drei Monate hinweg zu Beginn der Krise konnte Austro Control in der schwierigsten Phase bereits, wie viele andere Unternehmen auch, staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen war ein erster wichtiger Schritt, aber wir müssen den Weg konsequent fortsetzen. Jetzt geht es darum, das Unternehmen auf ein gesundes Fundament zu stellen und nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Mit den im KV-Abschluss verhandelten Punkten konnte erreicht werden, dass die notwendigen Reformschritte möglichst sozialverträglich und solidarisch gestaltet werden und alle Bereiche des Unternehmens entsprechende Beiträge zur Stabilisierung leisten“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz zum Verhandlungsergebnis. Insgesamt bringt das Verhandlungsergebnis Einsparungen in einer Größenordnung von rund € 50 Mio. Zusammen mit den bisher in diesem Jahr auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur

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Austrian Airlines: „Derzeit keine Impfpflicht geplant“

Mit der Ankündigung, dass demnächst die ersten Corona-Impfstoffe zugelassen werden und viele Staaten bereits Pläne für Massenimpfungen schmieden, kommt immer wieder die Frage auf, ob man künftig die Impfkarte als „zweiten Reisepass“ benötigen wird. Verschärft wurde dies durch die Ankündigung von Qantas, dass künftig nur noch Passagiere mit Impfnachweis befördert werden. Austrian Airlines möchte sich diesem Vorstoß nicht anschließen. Bereits vor einigen Tagen erklärte Konzernmutter Lufthansa, dass momentan keine Pläne bestehen, dass nur Personen, die einen Impfpass oder einen sonstigen Nachweis über eine erfolgte Impfung gegen Cov-Sars-2 vorlegen können, mitfliegen dürfen. Ähnlich äußert sich auch die österreichische Tochtergesellschaft AUA: „Austrian Airlines plant zum jetzigen Zeitpunkt keine Einführung eines verbindlichen Impfnachweises für Fluggäste. Jedoch hoffen wir, wie auch Lufthansa, auf eine schnelle Zulassung und Verteilung von Impfstoffen und begrüßen es, wenn viele Menschen schnellstmöglich geimpft werden können.“

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Hahn legt im Frachtgeschäft stark zu

Der Flughafen Frankfurt-Hahn zählte im Oktober 2020 insgesamt 37.905 Passagiere. Damit liegt der Regio-Airport um 71,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Passagierverkehr wird dieser Airport überwiegend von Billigfluggesellschaft wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die Ursache für den starken Rückgang ist das aufgrund der Corona-Pandemie seitens der Airlines stark reduzierte Angebot. Da die Nachfrage branchenweit sehr schwach ist, dürfte das Minus im laufenden November 2020 noch stärker ausfallen. Über das gesamte Jahr gesehen liegt der Hahn um 69,3 Prozent unter der Vorjahresleistung. Allerdings konnte der Regionalflughafen im Frachtbereich zulegen. Im Oktober 2020 wurden 23.106 Tonnen umgeschlagen – ein Plus von 43,4 Prozent. Auch über die ersten zehn Monate des laufenden Jahres ist dieses Segment mit 34,9 Prozent Zuwachs positiv. Bislang wurden 185.264 Tonnen Fracht in Frankfurt-Hahn umgeschlagen.

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Mangels Nachfrage: Lufthansa verschiebt Barbados-Flüge

Lufthansa nimmt die erst am 29. Oktober 2020 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Barbados wieder aus dem Programm. Grund dafür ist mangelnde Nachfrage, erklärte ein Sprecher gegenüber der Touristikzeitung FVW. Die Konstruktion ist durchaus verwirrend: Angeboten werden die Flüge von Lufthansa, jedoch von Brussels Airlines mit Airbus A330-300 in den Farben von Eurowings durchgeführt. Doch bedient wird die Verbindung nun frühestens ab dem 19. Dezember 2020. Die Konzernschwester Swiss stockte Anfang der Woche die Nonstopverbindung zwischen Zürich und Moskau-Domodedovo auf. Die Route wird nun dreimal wöchentlich bedient. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A220-300 zum Einsatz. Die russische Hauptstadt wird auch ab Wien von Austrian Airlines – vorerst niederfrequent – angeflogen.

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Smartlynx-A320 wird in Rothenburg verschrottet

Ein nicht alltäglicher Gast landete am Montag auf dem Verkehrslandeplatz Rothenburg. Ein Airbus A320, der zuletzt bei SmartLynx im Einsatz war, trat seine letzte Reise an. Die Maschine von den Elbe Flugzeugwerken verschrottet. Brauchbare bzw. wertvolle Teile sollen recycelt werden. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der Verwerter an diesem Standort durchführt. Hinter der Ankunft des Airbus A320 steckt ein längerer Weg, denn im Vorjahr unterzeichneten die Elbe Flugzeugwerke einen entsprechenden Vertrag. Der Mittelstreckenjet wird nun zerlegt und brauchbare Teile sollen dem Recycling zugeführt werden. Der Rest wird klassisch verschrottet. Die fürs Recycling bestimmten Komponenten sollen im Kodersdorf überholt und anschließend wieder an Airbus geliefert werden. Die Elbe Flugzeugwerke sind als Zulieferer für den europäischen Hersteller tätig. Man hofft darauf in Zukunft weitere Aufträge erhalten zu können, so dass in Zukunft öfters Verkehrsflugzeuge ihre letzte Reise nach Rothenburg antreten können.

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IATA erwartet auch im kommenden Jahr herbe Verluste

Der Weltluftfahrtverband IATA geht davon aus, dass die Verluste in den Jahren 2020 und 2021 noch höher ausfallen könnten, als bisher prognostiziert. Branchenweit soll heuer der Fehlbetrag bei etwa 99,9 Milliarden Euro liegen. Bislang ging man von einer niedrigeren Summe aus. Im Zuge der Jahreshauptversammlung, die am Dienstag abgehalten wurde, wählte man Willie Walsh zum neuen Präsidenten. Dem ehemaligen IAG-Chef steht eine schwierige Zeit bevor, denn die IATA geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Fluggesellschaften, die dem Verband angehören, Verluste in der Höhe von 32,62 Milliarden Euro einfliegen werden. Damit senkt man die Prognose vom Juni 2020 um 250 Prozent ab. Der Weltluftfahrtverband sagt auch, dass das Jahr 2021 das zweitschwierigste in der Geschichte wird. Es wird damit gerechnet, dass der Umsatz im kommenden Jahr steigen wird, jedoch maximal die Hälfte des Rekordjahres 2019 erreichen wird. Für 2020 prognostiziert man branchenweit etwa 276,42 Milliarden Euro. Aufgrund dieser Zahlen wiederholt die IATA nochmals eine mittlerweile altbekannte Forderung: Schnelltests vor jedem Abflug sollen zu Einreiseerleichterungen führen. Auch hofft man darauf, dass die momentanen Beschränkungen mit der weltweiten Verfügbarkeit von Impfstoffen nach und nach fallen werden.

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