Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mallorca: Hotel-Überangebot lockt Sauf-Touristen an

Die Balearen-Insel Mallorca verfügt über gigantische Hotel-Kapazitäten, jedoch scheint sich der Umstand, dass immer mehr Unterkünfte geöffnet sind, zum Bommerang zu entwickeln. Die Nachfrage liegt unter dem Angebot, so dass sich unter den Hoteliers ein Preiskampf entwickelt hat. Gerechnet wurde damit, dass sich heuer ein regelrechter Mallorca-Boom entwickelt, doch abgesehen von Deutschland hält sich die Nachfrage in einem überschaubaren Ausmaß. Man hat deutlich mehr Gäste als im Vorjahr, doch die Neubuchungen sind ins Stocken geraten. Dennoch haben in den letzten Wochen etwa 70 Hotels wiedereröffnet und versuchen ihre Häuser zu füllen. Das hat Auswirkungen, denn die Preise sind in den Keller gepurzelt. Laut lokalen Medien sind 82 Prozent der Hotels wieder in Betrieb, doch die Auslastung liegt weit unter den Erwartungen. Erste Ketten sollen bereits über die neuerliche Schließung ihrer Beherbergungsbetrieb nachdenken, um dem als ruinös empfundenen Preiskampf entgehen zu können. Bemerkenswert ist auch, dass darüber berichtet wird, dass man verstärkt klassisches Saufklientel aus Deutschland und anderen Ländern bekomme. Dieses will Mallorca eigentlich gar nicht mehr ansprechen. Kurzfristig gefallene Preise dürften aber zur einen oder anderen spontanen Buchung führen. Die Auslastung der Hotels soll derzeit bei nur 15 bis 30 Prozent liegen, weshalb zu billigen Preisen auf den Markt geschmissen wird bzw. schon wieder über die neuerliche Schließung nachgedacht wird.

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Auch für Durchreisende: Slowenien führt 3G-Nachweis ein

Slowenien schafft die bisher praktizierten Risikolisten ab und verlangt nun unabhängig von der Herkunft den so genannten 3G-Nachweis. Das gilt ausdrücklich auch für Pendler und Personen, die nur auf der Durchreise sind. Wer Genesung, Impfung oder Testung nicht nachweisen kann, darf künftig nicht mehr ein- oder durchreisen. Die einzige Ausnahme, die das slowenische Gesundheitsministerium in der Verordnung noch zugesteht, betrifft die Land- und Forstwirtschaft. Beispielsweise dürfen Bauern, die auf beiden Seiten der Grenze Felder bewirtschaften, ohne 3G-Nachweis einreisen, aber nur um zum Beispiel ihren Acker zu bearbeiten. Dies muss auch innerhalb von maximal zehn Stunden abgeschlossen sein. Für Urlauber, die mit dem Auto nach Kroatien fahren, ergibt sich auf der Hinfahrt nicht wirklich eine Änderung, denn der Adria-Staat führte vor wenigen Tagen den 3G-Nachweis für alle ein. Bei der Rückreise müssen sich Ungeimpfte darüber Gedanken machen wie sie vor der Durchfahrt durch Slowenien an einen negativen Testnachweis kommen, denn ohne diesen kann der Transit verweigert werden. Die Verwendung “inoffizieller Grenzübergänge” ist übrigens eine ganz schlechte Idee. Die Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ warnen ausdrücklich davor, dass dies seitens Slowenien als illegaler Grenzübertritt gewertet wird und ein entsprechendes Strafverfahren, das empfindlich teuer ist, eingeleitet wird.

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Deutschland-Chef Andryszak verlässt Tui

Bei Tui Deutschland steht offenbar ein Führungswechsel unmittelbar bevor. Geschäftsführer Marek Andryszak soll sich in Gesprächen über die vorzeitige Auflösung seines im kommenden Jahr auslaufenden Vertrags befinden. Das Branchenmagazin FVW zitiert entsprechend aus einem Anschreiben an die Mitarbeiter. Darin erklärt Vorstandsmitglied David Burling, dass man eine zeitnahe Neuaufstellung des Managements vorantreiben wolle. Andryszak ist seit Mitte 2017 für die Tui-Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Italien verantwortlich. Weiters ist er Geschäftsführer von Tui Deutschland. Laut FVW geht der Abgang vom Manager aus, denn dieser soll eine Exit-Klausel im Vertrag gezogen haben. Allerdings möchte er einen geordneten Übergang gewährleisten und steht bis zur endgültigen Regelung weiterhin zur Verfügung.

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Scoot kehrt via Athen nach Berlin zurück

Der Billigflieger Scoot will ab 10. August 2021 wieder die deutsche Bundeshauptstadt Berlin anfliegen. Eingesetzt werden sollen Maschinen des Typs Boeing 787 Dreamliner. Vorerst sind drei Rotationen pro Woche geplant. Es handelt sich allerdings um keine Nonstop-Flüge, denn der Lowcoster von Singapore Airlines wird einen Zwischenstopp im griechischen Athen einlegen. Bei entsprechender Entwicklung der Nachfrage bzw. Buchungszahlen ist geplant, dass die beiden Ziele ex Singapur wieder ohne Zwischenstopp separat angeboten werden sollen.

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Skyexpress bestellt fünf weitere ATR72-600

Erst kürzlich hat die griechische Skyexpress die erste ATR72-600 übernommen. Nun wurde bekannt, dass eine Bestellung über fünf weitere Exemplare getätigt wurde. Diese sollen noch vor Jahresende ausgeliefert werden. Damit wird die Teilflotte auf sechs Einheiten anwachsen. Skyexpress führt derzeit eine umfangreiche Erweiterung der Kapazität durch. So baut man beispielsweise eine respektable Airbus A320neo-Flotte, die unter anderem auch nach Deutschland eingesetzt wird, auf. Zuvor war Skyexpress eher auf den Betrieb von Turbopropflugzeugen der Typen ATR42/72-500 spezialisiert. Man unterhält weiterhin ein dichtes Regionalnetz, auf dem die Neuzugänge eingesetzt werden sollen. Es handelt sich um insgesamt 35 Routen innerhalb Griechenlands. Skyexpress wurde im Jahr 2005 gegründet und übernahm am 28. November 2020 den ersten Airbus A320neo.

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Air France-KLM schielt auf A220-300 für Transavia

Seit vielen Jahren sind die beiden Transavia-Fluggesellschaften von Air France-KLM treue Boeing-Kunden. Es wurde immer wieder darüber spekuliert, dass eine Großbestellung des Typs Boeing 737-Max unmittelbar bevorstehen könnte. Nun wurde bekannt, dass auch der Airbus A220-300 in der engeren Auswahl ist. Während der französische Teil der Firmengruppe, abgesehen von Transavia France, als eher Airbus-affin gilt, setzt man bei der Konzernschwester KLM schon lange auf Boeing und Embraer. Die Transavia-Töchter betreiben derzeit reine 737-Flotten, weshalb beide Flugzeugbauer scharf auf Aufträge sind. Eine finale Entscheidung hat man noch nicht getroffen, doch Gruppenchef Ben Smith erklärte gegenüber der niederländischen Tageszeitung “Het Financieele Dagblad”, dass bis zu 160 Flugzeuge für die beiden Transavia-Flugbetriebe gekauft werden sollen. Im Rennen sind – wenig überraschend – die Boeing 737-Max und der Airbus A320neo. Allerdings – so Smith – habe man auch ein Auge auf den A220-300 geworfen. Mit diesem Muster erneuert man bei Air France die Kurzstreckenflotte. Konzernschwester KLM Cityhopper setzt in diesem Segment auf Maschinen des Konkurrenten Embraer. Vorstellbar ist auch, dass Transavia die Order splitten könnte. Dann würde man sich von der Einheitsflotte, die momentan aus den Modellen 737-700 und -800 besteht, verabschieden. Es wird damit gerechnet, dass Air France-KLM schon in den nächsten Wochen die Weichen stellen könnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie sollen die Hersteller gerade offen für Verhandlungen über den Kaufpreis sein.

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Economy-Class: Etihad greift Emirates mit kostenlosen Transfers an

Abu Dhabi ist die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, doch das nahegelegene Dubai ist bei Touristen deutlich bekannter und beliebter. Das hat nun auch Etihad Airways erkannt und startet in der Economy-Class einen kostenlosen Fahrdienst zwischen Abu Dhabi und Dubai vice versa. Passagiere, die zwischen 11. August und 30. September 2021 mit dem Staatscarrier in die Hauptstadt der VAE fliegen, können einen kostenlosen Transferservice in Anspruch nehmen. Laut Etihad handelt es sich dabei um keinen Massentransport, sondern jeder Economy-Reisende soll auf Wunsch in einem eigenen Auto nach Dubai, beispielsweise zum Hotel, gebracht werden. In die umgekehrte Richtung steht auch ein kostenfreier Fahrtendienst zum Airport Abu Dhabi zur Verfügung. “Da Dubai nur eine Autostunde vom Abu Dhabi International Airport entfernt ist, möchten wir Gästen, die diesen Sommer von und nach Dubai reisen, das Reisen so einfach wie möglich machen. Das Etihad Wellness-Programm bedeutet auch, dass die Gäste mit Etihad unbesorgt reisen können”, so Fatma Al Mehairi, Vice President Sales UAE bei Etihad Airways. Gäste, die in Etihads Business- und First-Kabinen reisen, haben unabhängig von ihrem Reiseziel weiterhin kostenlosen Zugang zum Etihad Chauffeur-Service. Der kostenlose private Flughafentransfer steht allen Gästen zur Verfügung, die zwischen Dubai und einem der folgenden Ziele reisen: Amsterdam, Athen, Bangkok, Barcelona, Brüssel, Casablanca, Chicago, Dublin, Frankfurt, Genf, Istanbul, Jakarta, Kuala Lumpur, London, Madrid, Malaga, Manchester, Manila, Melbourne, Mailand, Moskau, München, Mykonos, Paris, Phuket, Rabat, Rom, New York, Santorini, Seoul, Shanghai, Singapur, Sydney, Tokio, Toronto, Washington oder Zürich.

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Tipps: Vorsicht bei Lebensmitteln aus dem Urlaub

Eine leckere Wurst oder einen wohlschmeckenden Käse aus dem Urlaub in einem Nicht-EU-Land in die Europäische Union mitzunehmen ist überhaupt keine gute Idee. In vielen Fällen “kassiert” der heimische Zoll die Waren ein und führt sie der Vernichtung zu. Wenigstens gibt es oftmals nur eine mündliche Ermahnung, aber keine Strafe. Der Hintergrund für diese Maßnahme ist simpel: Zur Vermeidung von Krankheiten und Seuchen unterliegt die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strengen Vorschriften. Diese sind im gesamten Schengen-Gebiet gleich, wobei es punktuell nationale Verschärfungen gibt. Das heißt konkret, dass man sich unbedingt vorab über die Homepage des jeweiligen Zollamts informieren muss, ob man das gewünschte Lebensmittel überhaupt ins Heimatland einführen darf. Kommt man nach dem Lesen der Zollinformationen im Internet zu keinem klaren Ergebnis, sollte man auf keinen Fall zögern und die Hotlines, die ersichtlich sind anrufen oder aber eine Auskunft beim für den Heimatairport zuständigen Zollamt einholen. Die Beamten sind im Regelfall sehr hilfreich und eine gute Auskunft von der richtigen, offiziellen Stelle kann bei der Rückkunft aus dem Urlaub viel Ärger und möglicherweise sogar Geld sparen. Es wäre doch schade, wenn das gute Lebensmittel vernichtet werden muss und man im Extremfall sogar eine Strafe wegen eines Einfuhrvergehens bezahlen müsste. Zoll kassierte heuer 18,5 Tonnen Lebensmittel ein An den Haaren herbeigezogen ist das nämlich nicht, denn das österreichische Finanzministerium teilte mit, dass allein im ersten Halbjahr 2021 der Zoll rund 18,5 Tonnen Lebensmittel einkassieren musste. Im gesamten Vorjahr waren es “nur” 13,6 Tonnen, die vernichtet werden mussten. Seit Beginn

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Tipps: Muss man wegen Corona immer zum Check-in-Schalter?

Gerade jetzt in der Urlaubszeit kommt immer wieder die Frage auf, ob man den Check-In-Schalter aufsuchen muss, wenn man nur mit Handgepäck reist oder aber ob die Nutzung des Internet- bzw. App-Check-Ins verpflichtend ist. So ganz einfach und pauschal lässt sich diese Frage gar nicht beantworten. In Zeiten von Corona müssen während der Reise nebst dem Ausweisdokument auch Nachweise über Test, Genesung oder Impfungen mitgeführt werden. Je nach Destination können noch weitere Dinge, beispielsweise das klassische Visum oder spezielle Versicherungen, erforderlich sein. Ob man jedoch diese am Check-In-Schalter vorweisen muss oder nicht, ist äußerst unterschiedlich und kann nicht pauschal bejaht oder verneint werden. Ab zum Check-in-Schalter heißt es dann, wenn einer dieser drei Faktoren zutreffend ist: 1.) Das Zielland hat die Airlines dazu angewiesen, dass die Dokumente vor dem Betreten des Sicherheitsbereichs überprüft werden sollen. 2.) Die Fluggesellschaft will es einfach so. 3.) Der Flughafen des Abflugortes will es so. Bei manchen Airlines findet sich nach dem Abschluss des Web-Check-ins der Hinweis, dass man die Bordkarte unter Vorlage der notwendigen Corona-Reisedokumente am Schalter abholen muss. Da dieser Vorgang mitunter länger dauern kann, sollte man dann ausreichend Zeit einplanen. Ein anderes Beispiel findet sich unter anderem am Flughafen Luqa: Die Web-Bordkarten werden zwar ausgegeben, jedoch sind vor dem Zugang zum Sicherheitsbereich Mitarbeiter positioniert, die alle Reisenden, deren Bordkarten keinen Stempel aufweisen oder aber vom Schalter ein “small paper” mitgegeben wurde, zum Check-in-Schalter für den Docs-Check zurückschicken. Die letzte Variante findet sich eher bei Charterflügen: Es gibt keinen Internet-Check-in und daher müssen

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Einreise mit Impfpflicht: Air Malta wird mit Stornos überschwemmt

Im Callcenter von Air Malta sind in den letzten Tagen sprichwörtlich die Drähte heißgelaufen, denn tausende Passagiere versuchten von der Airline Informationen über die neuen Einreisebestimmungen zu bekommen oder aber ihre Buchungen für den Sommer zu stornieren. Hintergrund: Malta will nur noch vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen lassen. Der Umstand, dass die Regierung auch die Schließung der vielen Sprachschulen für Kinder und Jugendliche angeordnet hat, führt dazu, dass die Tour Operator nun im großen Stil die Bildungsreisen für die jungen Menschen absagen. Gerade für Air Malta sind diese aber ein gutes Geschäft, das nun akut auf der Kippe steht. Besonders der Umstand, dass nur für Kinder bis maximal 12 Jahre ein negativer PCR-Test in Begleitung eines Geimpften anerkannt werden soll, bereitet Airlines und Hoteliers Kopfzerbrechen. Air Malta erklärte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass man aufgrund der neuen Einreisebestimmungen (Impfpflicht) mit einem dramatischen Rückgang der Buchungszahlen rechnet. Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe seitens der Regierung sollen die Drähte im Callcenter regelrecht heiß gelaufen sein. Viele ungeimpfte Passagiere traten mit dem Wunsch um Stornierung an den Carrier heran. Auch von großen Reiseveranstaltern war zu hören, dass der Rücktritt vom Reisevertrag oder aber die Umbuchung in ein anderes Land, zum Beispiel Griechenland, angefragt wurde. Der maltesische Tourismus dürfte demnach vor dem nächsten wirtschaftlichen Totalausfall stehen. UK-Deasater dehnt sich auf andere Quellmärkte aus Erst vor wenigen Tagen war man in Malta glücklich darüber, dass das Vereinigte Königreich den Kleinstaat auf die grüne Liste gesetzt hat, doch die lokale Regierung lässt Briten

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