Amely Mizzi

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Amely Mizzi

PIA verkleinert die Belegschaft um ein Drittel

Aufgrund der Corona-Pandemie stehen bei Pakistan International Airlines rund ein Drittel aller Arbeitsplätze auf der Kippe. Die Betroffenen sollen in eine Arbeitsstiftung, die seitens der Regierung mit 81,46 Millionen U.S.-Dollar kapitalisiert wird, ausgelagert werden. So soll es dem Carrier ermöglicht werden die Belegschaft zu reduzieren. Sollte PIA den Bedarf haben, so können Mitarbeiter aus der Stiftung herausgeholt werden. Durch die Auslagerung sollen die jährlichen Personalkosten um 26,1 Millionen Euro sinken. Die Maßnahme ist vorläufig auf 2,5 Jahre befristet. Das Unternehmen trennte sich bereits von 434 Piloten, denen Malversationen vorgeworfen werden. Erst kürzlich kassierte Pakistan International Airlines in Europe und den Vereinigten Staaten Flugverbot, da gefälschte Pilotenlizenzen gefunden wurden. Die FAA spricht davon, dass es sich um „dutzende Fälle“ handeln soll. Genaue Zahlen sind derzeit nicht bekannt. Laut PIA soll ein Zusammenhang mit den bereits ausgesprochenen Kündigungen bestehen.

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SunExpress setzt weiterhin auf Agenturprovisionen

Der türkische Ferienflieger SunExpress setzt auch im Jahr 2021 auf Provisionen für Reisevermittler. Damit weicht man weiterhin vom Branchentrend ab, denn die meisten Airlines zahlen seit vielen Jahren keine Kommission an Agenturen. Diese verrechnen selbst eine Buchungsgebühr. „Wir haben uns schon in der Vergangenheit gegen den Trend gestemmt und uns mit unserem Vergütungsmodell klar als verlässlicher Partner des stationären Vertriebs positioniert. Auch im kommenden Jahr können unsere Agenturpartner auf uns zählen, denn Zusammenhalt in der Branche ist gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise essenziell. Wir unterstützen sie daher mit einem in unserem Markt einzigartigen sowie lukrativen Staffelprovisionsmodell. Altbewährtes, das unsere Partner in der Zusammenarbeit mit uns schätzen, bleibt dabei natürlich bestehen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. Die Airline betont in einer Medienaussendung, dass die Tarife in allen Vertriebskanälen gleich sind und Reisebüros auch sämtliche Aktionstickets vermitteln können. Die Auszahlung der Kommissionen erfolgt halbjährlich. Weiters gibt es feste Vergütungen auf allen internationalen Verbindungen nach Anatolien und Izmir. Pro 50.000 Euro Umsatz erhält die Agentur außerdem ein Freiticket für einen SunExpress Flug. Das Türkei-Angebot soll im Sommer 2021 ausgebaut werden: In der kommenden Sommersaison können sich die Reisebüropartner ebenfalls über ein deutlich erweitertes buchbares Türkei-Angebot freuen: Bereits Mitte November werden neue Anatolien-Verbindungen in den Systemen freigeschaltet. Zudem bieten sich für SunExpress Gäste ab Deutschland im Sommer 2021 über die beiden Drehkreuze der Airline in Izmir und Antalya attraktive Umsteigeverbindungen nach Tel Aviv, Beirut oder Kiew.

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UK plant Lockerung der Einreisebestimmungen

Das Vereinigte Königreich beabsichtigt ab Mitte Dezember 2020 die Einreisbestimmungen zu lockern. Künftig soll man sich nach fünf Tagen mittels einer PCR-Testung aus der Quarantäne befreien können. Bislang steckt der Inselstaat Personen, die aus „Risikogebieten“ einreisen, ausnahmslos in Absonderung. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps kündigte an, dass künftig die Möglichkeit besteht, dass die Quarantäne verkürzt werden kann. Die Kosten für den PCR-Test müssen allerdings selbst bezahlt werden. Im Vereinigten Königreich entbindet die Vorlage eines negativen Befunds nicht vom Antritt der Absonderung. Absurderweise kann diese vorzeitig durch Ausreise beendet werden. Bei der geplanten Neuregelung orientiert man sich offensichtlich an Deutschland, denn dieser Staat definiert so ziemlich alle Nachbarn als „Risikogebiet“ und verlangt bei der Einreise den Antritt einer Quarantäne. Bei Vorlage einer negativen PCR-Testung dauert diese fünf Tage (dies wird dem aktuellen Informationsstand nach in UK jedoch nicht übernommen). Alternativ muss man zehn Tage in Absonderung, kann sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten testen lassen. Fällt der PCR negativ ist, ist die Quarantäne beendet.

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Air Asia X will Anfang 2021 wieder abheben

Der Langstrecken-Billigflieger Air Asia X beabsichtigt Anfang 2021 die Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu vollziehen. Man wird sich dabei auf Kernmärkte mit hohem Ertragspotential fokussieren. Die Air Asia Group versucht für ihre Tochtergesellschaft ein Darlehen in der Höhe von 122 Millionen U.S.-Dollar zu erlangen. Dieses soll über ein Kreditinstitut gewährt werden, wobei eine Bürgschaft des Staates Malaysia beantragt wurde. Kosten will man insbesondere im Bereich der Flotte einsparen, denn gruppenweit, so auch bei Air Asia X, sollen einige Maschinen an die Lessoren zurückgegeben werden. In diesem Zusammenhang befindet man sich in intensiven Verhandlungen mit den Leasinggebern. Derzeit geht Air Asia X davon aus, dass der Flugbetrieb im ersten Quartal 2021 wiederaufgenommen werden kann. Es ist vorgesehen, dass dieser schrittweise hochgefahren wird. Der Fokus auf ertragreiche Routen und die Verkleinerung der Flotte sowie niedrigere Kosten bei Zulieferern sollen dazu beitragen, dass die Gewinnzone so rasch wie möglich erreicht werden kann. Man ist zuversichtlich, dass mit der weltweiten Verfügbarkeit von Corona-Impfungen die Reisebeschränkungen gelockert werden und dann die Nachfrage wieder stark anziehen wird.

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Alaska Airlines least 13 weitere Boeing 737 Max 9

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines setzt verstärkt auf Maschinen des Typs Boeing 737 Max 9. Zusätzlich zur aus 32 Einheiten bestehenden Order least der Carrier 13 Exemplare von der ALC. Im Gegenzug verkauft man laut Mitteilung zehn Airbus A320 an diesen Lessor. Kurzzeitig wird es sich um ein Sale-and-Leaseback-Deal handeln, da die Airbus-Jets noch einige Zeit im Einsatz bleiben werden. Diese werden ab Ende 2021 von 13 Boeing 737 Max 9, die von der Air Lease Corporation geleast werden, abgelöst. Boeing hat von dem Deal zwischen der ALC und Alaska Airlines wenig, da dadurch keine zusätzlichen Maschinen verkauft wurden. Der Lessor stellt die 13 Maschinen aus einem eigenen Pool zur Verfügung. Immerhin: Der Flugzeugbauer entging so möglicherweise weiteren Stornierungen. Seit den beiden fatalen Abstürzen reduzierte sich der Auftragsbestand stark.

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Lufthansa: „Keine Impfkartenpflicht geplant“

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, will im Gegensatz zu Qantas in Zukunft die Beförderung nicht an einen Corona-Impfnachweis knüpfen. Der Carrier aus Australien preschte vor und kündigte an, dass man auf internationalen Flügen bald nur noch mit einem Impfnachweis einsteigen darf. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte am Dienstag, dass der Kranich-Konzern derzeit keine solchen Pläne verfolgt. Auch wird darauf verwiesen, dass die Staaten für die Einreisebestimmungen zuständig sind. Derzeit werden in vielen Ländern Pläne für die Durchführung von Massenimpfungen gemacht. Die Branche, aber auch die Politik, überlegt derzeit wie das Reisen in Zukunft funktionieren wird. Näheres dazu unter diesem Link.

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Easyjet verkauft weitere zehn Airbus A320

Der Billigflieger Easyjet macht weitere zehn Airbus A320 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu Geld. Verkauft wurden die Maschinen an SMBC Aviation Capital. Zur Laufzeit des Leasingvertrags wurden keine konkreten Angaben gemacht. Seit einigen Monaten veräußert Easyjet immer wieder Flugzeuge und mietet sie anschließend wieder zurück. Der Verkaufserlös füllt die klammen Kassen des Carriers auf. Der Anteil der Maschinen im Eigentum sank mittlerweile auf 55 Prozent ab. Nur noch 37 Prozent der Gesamtflotte ist unbelastet. So genanntes „Sale and Leaseback“ wird in der Branche häufig praktiziert, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Die Kehrseite ist allerdings, dass die monatlichen Leasingraten gelegentlich recht hoch ausfallen können. Die jüngste Transaktion soll Easyjet etwa 368,8 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse gespült haben.

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Bombardier CRJ-900 von Nordica „landet“ in slowenischem Hotel

Ein Bombardier CRJ 900, der zuletzt von Xfly in den Farben von Nordica und Lot betrieben wurde, trat seine letzte Reise an: Der Regionaljet wurde vom Flughafen Ljubljana nach Novo Mesto transportiert und zwar auf der Straße. Die eigentlich noch recht junge Maschine wurde ausgemustert und an das Hotel Dolenj’c verkauft. Dort wird der CRJ-900 in ein Restaurant umgebaut. Die Farben von LOT und Nordica werden erhalten bleiben. Der Regionajet ist dort in guter Gesellschaft, denn verfügt bereits über einen einmotorigen Doppeldecker, der als Static Display ausgestellt ist. Einige Fotos von der letzten Reise können bei einem slowenischen Medium unter diesem Link angesehen werden. Sollte das nachstehende YouTube-Video vom Transport nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen Link.

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Wisag erhält Lizenzverlängerung in Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn wird auch weiterhin der Bodenverkehrsdienstleister Wisag tätig sein. Dieser setzte sich im Rahmen einer Ausschreibung durch und erhielt eine Lizenzverlängerung für die kommenden sieben Jahre erteilt. Wisag darf laut Medienmitteilung weiterhin die komplette Bandbreite der Dienstleistungen anbieten. Zu diesen zählen primär Vorfeldarbeiten im Auftrag von Fluggesellschaften sowie die Be- und Entladung von Maschinen. Mit der Gewerkschaft Verdi einigte man sich im März 2020 auf einen neuen Tarifvertrag. Im Cargobereich zählt beispielsweise DHL zu den Kunden von Wisag.

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Lufthansa testet „Schlafreihen“

Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Air Astana, bieten schon länger an, dass eine ganze Sitzbank gebucht werden kann. Diese soll dann als „Bett“ fungieren. Lufthansa test dies nun auf der Strecke Frankfurt-São Paulo auf den Flügen LH 506/507. Vorab kann das „Sofa“ nicht gebucht werden. Erst am Check-In-Schalter oder alternativ am Gate kann ein „Upsell“ durchgeführt werden. Gegen Bezahlung von 260 U.S.-Dollar erhalten Passagiere eine Dreier- oder Vierreihe für sich exklusiv. Weiters gibt es Priority Boarding, einen Topper, eine Decke und ein Kissen dazu. Das Angebot kann noch bis Mitte Dezember 2020 in Anspruch genommen werden. Ob es danach ins reguläre Angebot überführt wird, ist noch nicht entschieden. Lufthansa schreibt jedenfalls auf der Produkt-Homepage, dass es sich um einen Sonderpreis handelt. Die Buchung des „Sofas“ kann nur am Check-In-Schalter oder am Boardinggate erfolgen und nur dann, wenn es die Auslastung des Fluges zulässt. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte erfolgen.

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