Amely Mizzi

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Amely Mizzi

München-Chef Lammers erneut zum ACI-Präsidenten gewählt

Die Mitgliederversammlung des Airport Council International bestätigte Jost Lammers, Direktor des Münchner Flughafens, in seiner Funktion als Verbandspräsident. Der Manager bekleidet diese Funktion seit Juli 2019. ACI vertritt die Interessen von über 500 Flughäfen in 45 europäischen Ländern. In seiner Grundsatzrede auf dem Jahreskongress des ACI Europe in Brüssel stellte der alte und neue Verbandspräsident deutliche Forderungen an die politischen Entscheidungsträger in der EU. Damit sich die Luftfahrt baldmöglichst erholen könne, müssten, so Jost Lammers, jetzt dringend entscheidende Weichenstellungen vorgenommen werden. Unter der Voraussetzung entsprechender internationaler Abkommen könnten bestehende Reiserestriktionen und Quarantäneregelungen durch einen verstärkten Einsatz von Antigen-Schnelltests ersetzt werden. Lammers: „Solche Tests reduzieren Übertragungsrisiken effektiv und könnten den Weg zu einer kontinuierlichen Regenerierung des internationalen Luftverkehrs ebnen.“ Jost Lammers steht seit Januar 2020 an der Spitze der Flughafen München GmbH. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung und bekleidet zugleich das Amt des Arbeitsdirektors.

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Wien: Office Park 4 gewinnt zwei Auszeichnungen

Der neue Office Park 4 am Flughafen Wien-Schwechat wurde von der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft mit dem Platin-Zertifikat für seine Energieeffizienz ausgezeichnet. Weiters wurde für die Einbeziehung „soziokultureller und funktioneller Aspekte“ zusätzlich der Kristall-Award verliehen. „Der Office Park 4 ist ein Vorzeigeprojekt in vielerlei Hinsicht. So verbraucht das Gebäude beispielsweise rund um ein Drittel weniger Energie als herkömmliche Büroneubauten. Außerdem besticht der Bürokomplex durch sein breites Serviceangebot wie einem eigenen Kindergarten, großzügiger Coworking- und Konferenzflächen sowie Gastronomiebereich. Dadurch schaffen wir ein perfektes und flexibles Arbeitsumfeld für die rund 2.500 Beschäftigten im Gebäude. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir mit unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie am richtigen Weg sind“, so Flughafen Wien-Vorstand, Günther Ofner. Das Gebäude wurde im September 2020 in Betrieb genommen. Zu den ersten Mietern zählen die BR International Consulting Services (Speziallogistiker für Schienentransport), die global größte Innovationsplattform Plug and Play aus Kalifornien sowie der internationale Luft- und Seefrachtspediteur C.H. Robinson. Das Interesse am neuen Bürogebäude ist groß. Das spiegelt sich im Auslastungsgrad der Vorvermietung wider, der mit 40 bis 50 Prozent trotz Krise besonders gut ist. „Wir sind der Ansicht, dass der Office Park 4 ein deutliches Signal in Richtung ressourcenschonenden Lebenswandel aussendet. Die im Projekt umgesetzten sozioökologischen Themen bereichern den Office Park 4 um eine weitere Facette. Der verliehene ÖGNI Kristall Award erfüllt uns mit Stolz und bestätigt uns, diesen Weg gemeinsam mit dem Bauherrn gegangen zu sein“, so Architekt Oliver Oszwald, Partner bei HNP Architects. Der Office Park 4 erstreckt sich

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SunExpress: Gegen Geld gibt’s einen freien Mittelsitz

Der türkische Ferienflieger SunExpress bietet nun gegen Bezahlung einen garantiert freien Mittelsitz an. Die Buchung kann beispielsweise telefonisch erfolgen und kostet nach Angaben des Carriers mindestens 39 Euro. „In Corona Zeiten ist ein SunExpress Flugzeug einer der Orte, mit dem niedrigsten Ansteckungsrisiko. Doch auch wenn wir auf Masken bestehen und die Luft so gut gefiltert ist wie sonst nur in Operationssälen – Nähe fühlt sich gerade einfach nicht gut an. Platz ist für viele unserer Kunden ein großes Anliegen“, kommentiert Peter Glade, CCO bei SunExpress. „Unsere Gäste haben in den jüngsten Wochen vielfach den Wunsch nach einem garantiert freien Mittelsitz geäußert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Kunden diesen Extra-Service künftig anbieten können.“ Möglich ist die Buchung des Extraplatzes telefonisch unter 069-90234000. Kunden können den freien Mittelsitz direkt bei ihrer Reservierung mitbuchen. Darüber hinaus ist eine Reservierung für bereits bestehende Buchungen bis zu drei Tage vor Abflug möglich. Auch hierfür erfolgt die entsprechende Reservierung über den telefonischen Kundenservice von SunExpress. Kunden müssen dazu lediglich den sechsstelligen Code der Buchung bereithalten.

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FAA gibt Boeing 737-Max grünes Licht

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA erteile – wie angekündigt – am Mittwoch dem Muster Boeing 737-Max die Wiederzulassung. Dabei werden verschiedene Auflagen gemacht. Unter anderem muss eine andere Steuerungssoftware installiert werden. Nach zwei Abstürzen mit unzähligen Toten zogen die FAA und andere Luftfahrtbehörden den Stecker. Dem Muster wurde weltweites Flugverbot erteilt. Anschließend kamen haarsträubende Mängel ans Tageslicht und Hersteller Boeing geriet in ein schiefes Licht, denn offensichtlich war vieles davon bekannt, wurde systematisch vertuscht. Die FAA scheint ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Flugzeugbauer zu haben, denn die endgültige Abnahme der bereits fertiggestellten Boeing 737-Max wird man selbst vornehmen. Die Behörde will damit garantieren, dass die Kunden und in weiterer Folge auch die Passagiere sichere Flugzeuge erhalten. Daher macht die FAA auch keinen Hehl daraus, dass es noch mehr als ein Jahr dauern kann bis der aus rund 400 Flugzeugen bestehende „Lagerbestand“ durchgeprüft ist. Aufgrund der Corona-Pandemie dürfte diese Verzögerung viele Airlines gar nicht so sehr stören. Boeing kassierte übrigens seit den beiden Totalverlusten mehr als 1.000 Stornos. Die europäische Luftfahrtbehörde EASA erteilte noch keine Wiederzulassung. Chef Patrick Ky deutete jedoch wiederholt an, dass diese noch vor Jahresende erteilt werden könnte. Die Europäer führen ein eigenes Testprogramm durch und haben mehrfach erklärt, dass unabhängig von den Ergebnissen der amerikanischen Kollegen entschieden wird.

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Streik: Gewerkschaft United will Heathrow lahmlegen

Am größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, drohen im Dezember 2020 gleich mehrere Streiks des Bodenpersonals. Dieses bringt damit den Unmut gegen den geplanten Abbau von rund 4.000 Jobs zum Ausdruck. Organisiert werden die Arbeitskampfmaßnahmen von der Gewerkschaft Unite. Diese erklärt, dass sich nahezu alle Boden-Berufsgruppen inklusive der Feuerwehr an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Man würde den Heathrow-Airport lahmlegen. Das Personal soll laut den Arbeitsnehmervertretern mit harten Methoden zur Akzeptanz niedrigerer Löhne gedrängt werden, anderenfalls blühe die Kündigung. Laut Unite erfolge dies in Einzelgesprächen. Die Gewerkschaft erklärt weiters, dass in einer Abstimmung 85 Prozent der Mitglieder für Streiks gestimmt haben. Diese sollen an folgenden Tagen, jeweils für eine Dauer von 24 Stunden abgehalten werden: 1. Dezember 2020, 14. Dezember 2020, 17. Dezember 2020 und 18. Dezember 2020. Sofern mit der Heathrow-Geschäftsführung zuvor keine Einigung erzielt werden kann, ist aufgrund der Beteiligung der Feuerwehr an den Arbeitsniederlegungen mit erheblichen Einschränkungen bis hin zur temporären Einstellung des Flugbetriebs zu rechnen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, weil oftmals „zwei vor zwölf“ ein Kompromiss gefunden wird.

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Air Arabia sucht um Staatshilfe an

Der Billigflieger Air Arabia befindet sich derzeit mit der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate in Gesprächen über eine mögliche Staatshilfe für die Firmengruppe. In den Emiraten unterhält man zwei Flugbetriebe: Air Arabia mit Sitz in Schardscha und mit Etihad Airways das Joint-Venture Air Arabia Abu Dhabi. Der Konzern macht aus der offiziellen Anfrage auch keinen Hehl, denn während der virtuell abgehaltenen Capa-Konfernz bestätigte Konzernchef Adel Ali, dass ein entsprechendes Ansuchen an die Regierung in Abu Dhabi übermittelt wurde. Die Staatsführung wird in Kürze einen Runden Tisch abhalten. Zu diesem sind alle Airlines mit Firmensitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeladen. Dort sollen weitere Maßnahmen und der Bedarf gemeinsam evaluiert werden. Noch steht nicht fest, ob Air Arabia oder ein anderer VAE-Carrier aufgrund der Corona-Pandemie Unterstützung von der Regierung oder vom jeweiligen Emirat erhalten wird. Jedenfalls würde dies von Air Arabia positiv aufgenommen werden. In einer Börsenmitteilung schreibt der Lowcoster: „Jede Unterstützung durch die Regierung wäre angesichts der extremen und beispiellosen Herausforderungen, die COVID 19 mit sich gebracht hat und die den Luftverkehr erheblich einschränkt, zu begrüßen“. Air Arabia wurde im Jahr 2003 gegründet und unterhält Ableger in Marokko, Ägypten und Abu Dhabi. Die Tochter in Jordanien wurde im Jahr 2018 aufgelöst, da zwischen der EU und Jordanien ein OpenSkies-Abkommen abgeschlossen wurde. An den Flugbetrieben in Marokko und Ägypten hält man jeweils nur eine Minderheitsbeteiligung. Der Ableger in Abu Dhabi ist ein Joint-Venture mit Etihad Airways.

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Wien: Wizzair fliegt nur noch einen Umlauf pro Woche

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair schraubt die zuletzt auf nur noch zwei wöchentliche Umläufe reduzierte Wien-Präsenz erneut: Pristina wird am Freitag vorerst letztmalig bedient. Damit verbleibt nur noch eine Rotation pro Woche und zwar nach Teneriffa Süd. Der pinkfarbene Lowcoster war die erste Airline, die nach dem ersten Lockdown mit dem Wiederanfahren des Flugangebots begonnen hat. Man war um etwa sechs Wochen früher als der Mitbewerber Austrian Airlines dran. Nun ist die Präsenz auf ein absolutes Minimum heruntergefahren, denn am 20. November 2020 wird Pristina vorläufig letztmalig bedient. Damit verbleibt nur noch ein wöchentliches Flugpaar zwischen Wien und Teneriffa Süd. Am größten Flughafen Österreichs sind momentan neun Wizzair-Jets eingemottet und warten auf bessere Zeiten. Der Billigflieger versucht die Minimalpräsenz so kurz wie möglich zu halten und beabsichtigt am Dezember 2020 schrittweise das Wiener Streckennetz wieder hochzufahren. Allerdings gibt es hierfür keine Garantie, denn die tatsächliche Umsetzung hängt stark vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und in weiterer Folge von den Vorausbuchungen ab. Wann also die Wizzair-Jets in Wien wieder häufiger unterwegs sein werden, bleibt abzuwarten.

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Zürich: Chair wechselt von Swissport zur AAS

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wechselt am Flughafen Zürich-Kloten den Ground Handling Partner: Ab 24. März 2021 setzt man auf Airline Assistance Switzerland (AAS). Bislang ist Swissport für den Carrier, der Germania Flug AG hervorgegangen ist, tätig. AAS ist seit Jahresanfang auch in Österreich aktiv, denn im Rahmen einer Ausschreibung des Verkehrsministeriums erhielt man den Zuschlag für die zweite Bodenverkehrslizenz am Flughafen Wien-Schwechat. Man löste den bisherigen Konzessionsinhaber Celebi Austria ab. Das Personal konnte per Betriebsübergang zu AAS wechseln.

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Hessen verbrennt 18.600 Euro pro Tag in Kassel-Calden

Von Anfang an war der Flughafen Kassel-Calden umstritten, denn Frankfurt am Main, Paderborn und Hannover sind rasch erreichbar. Als unnötige Vernichtung von Steuergeldern wurde die Errichtung des Airports von Kritikern bezeichnet. Aufgrund der Corona-Pandemie ist nun noch weniger los und die Verluste häufen sich weiter. Das Verkehrsaufkommen hält sich schon von Anfang an in sehr eng gesteckten Grenzen. Viele Ferienflüge müssen mangels Nachfrage abgesagt werden. Typische Städteziele gibt es nicht. Lediglich Sundair bietet ein paar Warmwasserziele an, jedoch sinkt die Anzahl der Flugbewegungen immer weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie sind laut Hessischem Rundfunk bis Jahresende nur 19 Ferienflüge ab Kassel-Calden geplant. Rechnerisch wären das maximal zwei bis drei Flüge pro Woche, wobei die Tendenz, dass die eine oder andere Rotation gestrichen werden könnte, durchaus hoch ist, denn Deutschland deckt die Welt mit Reisewarnungen und Quarantänepflicht regelrecht ein. Das wirkt sich negativ auf die Nachfrage aus. Dazu kommt, dass sich Sundair in einem so genannten Schutzschirmverfahren befindet. Das Land Hessen, mit 68 Prozent Anteil der größte Gesellschafter, rechnet mit einem Rückgang von 70 Prozent. Laut hessischem Rundfunk geht der Flughafen Kassel-Calden sogar von noch weniger Passagieren aus. Der Betrieb ist auch ganz ohne Corona-Pandemie schwer defizitär: Im Vorjahr lag das Minus bei 5,6 Millionen Euro. Der HR rechnet vor, dass das Land Hessen pro Tag 18.600 Euro in den Regionalflughafen pumpt. Die Zuschüsse der weiteren Gesellschafter, die allesamt der öffentlichen Hand angehören, sind da noch gar nicht eingerechnet. Für das Jahr 2020 sind derzeit Landeszuschüsse in der Höhe von 6,8 Millionen Euro

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München: Zoll fing Doping-Großlieferung ab

Genauer hinschauen kann sich besonders für Zöllner immer wieder lohnen. So passiert in München, denn den Beamten der deutschen Zollbehörde gelang es große Mengen Dumpingmittel abzufangen. Diese wurden in je zweiwöchigem Abstand von Bulgarien aus nach Mexiko geschickt. Die Luftfracht wurde am Flughafen München umgeladen und da hier die Europäische Union verlassen wird, schauten die Zöllner besonders genau hin: Laut Medienerklärung wurden etwa 20.000 Tabletten, 3.100 Ampullen und mehr als 400 weitere illegale Dopingmittel gefunden und sichergestellt. Diese befanden sich in Paketen, die von Bulgarien aus an Privatadressen in Mexiko geschickt wurden. Zum Verhängnis wurde der Zwischenstopp in München und die dortige Aufmerksamkeit der Beamten der Zollbehörde, die den Schwarzmarktwert mit „mehreren Hunderttausend Euro“ bezifferte. In Zusammenarbeit mit Bulgarien und Mexiko wird nun ermittelt.

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