Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Seychellen wollen Etihad-Kredite nicht zurückzahlen

Keinen Cent soll Air Seychelles an Etihad Airways bezahlen. So will es die Regierung, denn im Zusammenhang mit vom Golfcarrier gewährten Darlehen gibt es seit einiger Zeit Unstimmigkeiten, über die nun auf höchster Staatsebene verhandelt wird. Im Zuge der „Hunter-Strategie“, die Etihad unter der Geschäftsführung von James Hogan, von Swissair kopiert hatte, kaufte man sich bei finanzschwachen Airlines wie Air Berlin, Air Seychelles, Alitalia, Air Serbia und Darwin Airline ein. Letztlich entwickelte sich das Projekt zu einem Faß ohne Boden, so dass Abu Dhabi nach und nach den Geldhahn abgedreht hat. Auf den Seychellen und in Serbien sowie selbstredend bei Alitalia sind die Regierungen eingesprungen. Beispielsweise Air Berlin musste Insolvenz anmelden. „In Bezug auf das Partnerschaftsabkommen zwischen Air Seychelles und Etihad wird in diesem Jahr keine Zahlung erfolgen, und es laufen weitere Verhandlungen über die Zahlungsweise der aufgelaufenen Schulden und die Rückgabe der Etihad-Aktien, um den Carrier wieder vollständig ins Staatseigentum zu bringen“, teilte die Regierung der Seychellen mit. Das bedeutet auch, dass Air Seychelles künftig wieder als staatliche Fluggesellschaft betrieben werden soll. Derzeit hält die Etihad Aviation Group noch 40 Prozent. Dieses Aktienpaket will man seit einiger Zeit loswerden. Verhandelt wird auch über Darlehen, die seitens Etihad Airways gewährt wurden.

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Dortmund: Wizz Air kündigt 41 Winter-Ziele an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant im Winter 2021/22 insgesamt 41 Destinationen ab Dortmund anzufliegen. Der Flugplan wurde inzwischen zur Buchung freigegeben. Angeboten werden Flüge in 23 Länder. „Wir wollen damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen“, erläutert Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Generell blicke man mit Optimismus auf die zweite Jahreshälfte und wolle deshalb schon jetzt Reisewünsche ermöglichen. Der Carrier unterhält in Dortmund die bislang einzige Basis in Deutschland. Folgende Ziele plant  Wizz Air im Winterflugplan 2021/22: Albanien: Tirana Bosnien und Herzegowina: Sarajevo, Tuzla Bulgarien: Sofia, Varna Georgien: Kutaissi Griechenland: Athen, Thessaloniki Island: Reykjavik Italien: Catania (Sizilien) Kosovo: Pristina Lettland: Riga Litauen: Vilnius Marokko: Marrakesch Moldawien: Chisinau Montenegro: Podgorica Nordmazedonien: Ohrid, Skopje Polen: Breslau, Danzig, Katowitz, Olsztyn-Mazury Portugal: Lissabon, Porto Rumänien: Bukarest, Cluj, Iasi, Sibiu, Suceava, Timisoara, Targu Mures Serbien: Belgrad, Nis Spanien: Fuerteventura Ukraine: Kharkow, Kiev, Lemberg, Saporischschja Ungarn: Budapest Zypern: Larnaka Österreich: Wien

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Fotogalerie: Hifly Malta erneut mit A330 in Erfurt

Erneut landete auf dem Flughafen Erfurt-Weimar ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330-300, der mit Zwischenstopp im kasachischen Almaty rund 2,5 Millionen FFP2-Schutzmasken nach Deutschland brachte. Laut Airport waren diese in 8.500 Kartons verpackt. Insgesamt betrug die Ladung zirka 24 Tonnen. Die Schutzmasken sind für verschiedene Drogerie- und Handelsketten in Thüringen und ganz Deutschland bestimmt. Die Reisezeit der Fracht von Shanghai via Almaty nach Erfurt wurde mit rund 16 Stunden angegeben. Rund 2,5 Stunden dauerte die Entladung Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Der Weiterflug nach Tokio ist am 25. Feber 2021 geplant. Organisiert wurde der Frachtflug von der Spedition Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG, die in den letzten Wochen verstärkt den ostdeutschen Airport als Landeplatz für den Import medizinischer Güter nutzt. Erst kürzlich war Hifly Malta mit einem A330-Preighter in Erfurt zu Gast. Flughafenchef Prof. Gerd Stöwer sagte dazu: „Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar setzt sich weltweit, bei Fluggesellschaften und Logistikern, immer mehr auch als professioneller Frachtflughafen, insbesondere für zeitkritische Expressfracht, durch“.

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World2Fly verschiebt den Erstflug auf Juni 2021

Das Airline-Startup World2Fly verschiebt den Erstflug auf den 18. Juni 2021. Ursprünglich wollte man bereits mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 abheben. Die weiterhin komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen haben laut Firmenchef Gabriel Subias die Verzögerung notwendig gemacht. Hinter World2Fly steht der spanische Hotel- und Reisekonzern Iberostar. Ab Madrid will man Langstreckenflüge zu touristischen Destinationen anbieten. Schwerpunkt der Ziele sind jene Länder, in denen Iberostars eigene Unterkünfte unterhält. In Portugal wurde ein Ableger gegründet, der mit eigenen Zertifikaten abheben soll. Homebase der „zweiten World2Fly“ wird der Flughafen Lissabon. Beide Flugbetriebe sollen zu Beginn auf das Muster Airbus A330 setzen. Man prüft zu einem späteren Zeitpunkt Langstreckenjets des Typs A350 zu nutzen.

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Boeing und Airbus bangen um Norwegian-Bestellungen

Sowohl Boeing als auch Airbus könnten um die von Norwegian Air Shuttle getätigten Großbestellungen umfallen. Der Carrier befindet sich in Irland und Norwegen in einem Gläubigerschutzverfahren. Die Airbus-Order stand bereits lange vor der Corona-Pandemie auf der Kippe. Die Bestellung über 88 Maschinen wurde bis dato nicht abgenommen. Aufgrund der chronisch angeschlagenen finanziellen Situation konnte sich Norwegian mit dem europäischen Hersteller auf spätere Liefertermine einigen. Gleichzeitig versuchte man die Maschinen der A320neo-Reihe anderweitig „loszuwerden“, sprich Käufer oder Leasingnehmer wurden gesucht. Im Juni des Vorjahres wurden 97 Festbestellungen für Boeing-Maschinen storniert. Gleichzeitig forderte der angeschlagene Carrier von Boeing Schadenersatz für das Max-Debakel und die Triebwerksprobleme, die bei den Dreamlinern bestanden. Nur noch fünf Boeing 787 und 92 B737-Max werden im Backlog der U.S.-Amerikaner geführt. Nun muss der Hersteller auch um diese bangen. Laut Reuters News wird diese Woche vor dem irischen High Court über die Abweisung zahlreicher Verbindlichkeiten von Norwegian verhandelt. Zu diesen zählen sowohl Leasingverträge als auch Bestellungen. Die treibende Kraft dahinter soll die Fluggesellschaft selbst sein, denn wenn das Gericht die Forderungen ablehnt, fallen Boeing und Airbus um die Orders um. Norwegian selbst will sich zum Medienbericht nicht äußern. Der insolvente Billigflieger verweist darauf, dass der High Court zunächst eine Anhörung durchführt und erst nach der Entscheidung des Gerichts würde man eine öffentliche Stellungnahme abgeben. Sowohl Airbus als auch Boeing verweigerten jeglichen Kommentar zu dieser Causa. Air-Asia-Order wackelt bei Airbus Airbus blüht aus Malaysia noch größeres Ungemach, denn laut Reuters will Air Asia nicht nur spätere Liefertermine, sondern auch einen

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Russland: Superjet soll als Business-Jet durchstarten

Die russische United Aircraft Corporation will den Sukhoi Superjet nun als Geschäftsreiseflugzeug schmackhaft machen. Da der Hersteller mittlerweile einen beträchtlichen Lagerbestand vorzuweisen hat, will man zunächst bereits fertiggestellte Maschinen umbauen. Angeordnet wird dieser Schritt direkt aus dem Kreml, denn Handelsminister Denis Manturov stellte die Pläne für eine Corporate- und VIP-Version des SSJ100 in Abu Dhabi vor. Auch soll diese Variante mit Sharklets nachgerüstet werden, um den Treibstoffverbrauch senken zu können. Ob auch die „Linienversion“ dieses Upgrade bekommen wird, sagte das Regierungsmitglied nicht. „In der zweiten Hälfte wird ein Demonstrationsflugzeug erscheinen. Ich denke, es wird eine ausreichende Anzahl von Menschen geben, die sich für diese Version interessieren, da das Kosten-Nutzen-Verhältnis sehr wettbewerbsfähig ist“, so Manturov. Die Reichweite der Corporate-Variante des SSJ-100 soll mindestens 2.472 nautische Meilen betragen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass diese durch den Einbau von Zusatztanks, der Gewichtseinsparung durch weniger Sitze und mit Hilfe von Sharklets deutlich gesteigert werden kann. Ziel ist, dass der Sukhoi Superjet als Geschäftsreiseflugzeug auf die Langstrecke gehen kann.

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Mutationen: Marokko bannt komplette D-A-CH-Region

Bislang waren europäische Länder für das inflationäre „Verteilen“ von Flugverboten bekannt. Nun trifft es gleich mehrere Staaten, die mit einem Landeverbot in Marokko belegt wurden. Passagierflüge, die in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Türkei und der Schweiz gestartet sind, sind im afrikanischen Land unerwünscht. Hintergrund ist, dass die Regierung von Marokko die genannten Staaten aufgrund der rasanten Ausbreitung von Corona-Mutationen zum Hochrisikogebiet erklärt hat. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft dürfen Personen, die sich in den genannten Ländern aufgehalten haben, nicht mehr einreisen. Auch die „Umgehung“ mittels Umsteigeflügen soll unterbunden werden. Marokko betont, dass nur Passagierflüge nach Marokko untersagt sind. In die umgekehrte Richtung darf weiterhin geflogen werden. Auch Ausreisen sind jederzeit erlaubt. Das bereits im Dezember 2020 ausgesprochene Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, bleibt aufrecht.

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NTSB lässt TWA800-Wrack verschrotten

Das Wrack von TWA-Flug 800, der am 17. Juli 1996 kurz nach dem Start in New York JFK ins Meer gestürzt ist, wurde von der U.S.-amerikanischen Ermittlungsbehörde NTSB zur Verschrottung freigegeben. Die N93119, eine Boeing 747-131, stand seit 1971 in den Diensten von Trans World Airlines. Am 17. Juli 1996 explodierte kurz nach dem Start gegen 20 Uhr 31 Lokalzeit der fast leere Mitteltank des Vierstrahlers. Die Maschine wurde in der Mitte auseinandergerissen. Die offizielle Unfallursache laut NTSB und FBI ist, dass sich im fast leeren Mitteltank ein explosives Treibstoff-Sauerstoff-Gemisch gebildet hat. Da die Maschine rund eine Stunde auf dem Vorfeld stand und dabei die Klimaanlage in Betrieb war, erhitzte diese den Mitteltank auf rund 53 Grad Celsius. Der Flammpunkt des explosiven Gemischs liegt bei nur 38 Grad Celsius. Eine defekte Isolierung an einem Kabelbaum führte dann zu einem Kurzschluss und damit zur Entzündung. Die offizielle Unfallursache ist bis heute massiv umstritten, da Augenzeugen behaupten, dass sie einen Schusskörper gesehen hätten, der in die Maschine eingeschlagen ist. Auch kursiert immer noch die Theorie, dass Terroristen eine Bombe an Bord zur Explosion gebracht haben könnten. Die NTSB sagte im Jahr 2013, dass es weder Hinweise auf eine Rakete noch auf eine Bombe gegeben haben soll. Im Zuge der Unfallermittlungen wurden viele Wrackteile aus dem Meer geborgen und so gut wie möglich wieder zu einer „Boeing 747“ zusammengefügt. Seit dieser Maßnahme stand das Wrack in einem Hangar und wurde von der NTSB auch zu Ausbildungszwecken verwendet. Nach der Digitalisierung sollen die Überreste

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Lufthansa fliegt zweiten A380 nach Frankreich aus

Mit der D-AIMI hat ein weiterer Airbus A380 die Lufthansa-Homebase Frankfurt am Main verlassen. Die Maschine wurde am Montag ins französische Tarbes ausgeflogen. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einigen Monaten, dass er an kein Comeback der Superjumbos glaubt. Ende Jänner 2021 wurde mit der D-AIMC der erste Airbus A380 nach Frankreich überstellt. Der Carrier will insgesamt fünf Exemplare in Tarbes bzw. Spanien parken. Lediglich zwei A380 sollen in Frankfurt am Main verbleiben, um diese im Bedarfsfall kurzfristig reaktivieren zu können. Die übrigen Superjumbos werden nach und nach ausgeflogen. Die D-AIMI wurde zuletzt im März 2020 kommerziell eingesetzt.

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Singapore Airlines rüstet A380-Kabinen auf

Singapore Airlines untermauert mit einem Kabinenupgrade, dass man an eine Zukunft der Airbus-A380-Flotte glaubt. Allerdings soll die Anzahl der Maschinen auf zwölf reduziert werden. Noch steht nicht fest, wann die Superjumbos wieder kommerziell zum Einsatz kommen werden. Der A380 mit der Registrierung 9V-SKQ wurde am Montag nach neun Monaten Stillstand reaktiviert und aus dem australischen Alice Springs ausgeflogen. Zunächst legte der Vierstrahler einen Zwischenstopp in Sydney ein und wird nun nach Singapur überstellt. Das Unternehmen bestätigte, dass nach und nach in alle zwölft verbliebenen Airbus A380 die neue Kabine eingebaut wird. Die Arbeiten sollen in Singapur vorgenommen werden. Vor der Corona-Pandemie waren bereits acht von 19 Superjumbos entsprechend umgerüstet worden. Während der Krise entschied man sich dazu, dass die Teilflotte um sieben Exemplare verkleinert wird. Nun wird das Umbauprogramm fortgesetzt und jene Maschinen, die noch nicht über die neue Kabine verfügen, sind an der Reihe. Singapore Airlines betrachtet die Wiederaufnahme der Umrüstungen eher als eine „Pause“, die eingelegt werden musste, betont jedoch, dass alle verbliebenen A380 das neue Kabinenprodukt bekommen werden.

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