Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Dr. Richard stellt Graz-Flughafen Wien erneut ein

Die Fernbuslinie X96 zwischen Graz und dem Flughafen Wien-Schwechat wurde erneut auf unbestimmte Zeit eingestellt. Betreiber Dr. Richard hofft, dass diese ab Frühjahr 2022 wieder angeboten werden kann. Der unter der Marke Flixbus angebotene Zubringerverkehr zum größten Flughafen Österreichs wurde nach langer „Corona-Pause“ erst am 1. Juli 2021 reaktiviert. Seit 22. Oktober 2021 stehen die Räder wieder auf unbestimmte Zeit still. Das Busunternehmen Dr. Richard erklärt dazu, dass man zuletzt „deutlich zu geringe Fahrgastfrequenzen“ gehabt habe. Weiters: „Aufgrund pessimistischer Prognosen für den Flugverkehr in den nächsten Monaten gehen wir davon aus, dass die Linie erst im Frühjahr 2022 ein Comeback feiern kann“. Nicht betroffen von dieser Entscheidung ist die Linie 96, die zwischen Wien und Graz unter der Flixbus-Marke durchgeführt wird. Das Klimaticket ist auf den beiden innerösterreichischen Fernbuslinien nicht gültig. Hierzu schreibt Dr. Richard: „Sämtliche KlimaTickets gelten leider bis auf Weiteres nicht auf allen Flixbus-Linien, auch nicht auf 096 und X96. Das BMK möchte diese Linien derzeit nicht in das Klimaticket integrieren“.

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Weeze will stärkeres Programm als „vor Corona“ haben

Der deutsche Regionalflughafen Weeze hat eigenen Angaben nach ein umfangreicheres Winterprogramm als vor der Corona Pandemie. Neu sind unter anderem Flüge nach Gran Canaria und Ägypten, durchgeführt von Corendon. Die am Flughafen Niederrhein tätigen Airlines bieten im bevorstehenden Winterflugplan 2021/22 pro Woche bis zu 49 Flüge zu 25 Destinationen an. Das Sitzplatzangebot soll um 20 Prozent höher sein als im Winter 2019/20. „Auch der kommende Flugplan macht deutlich, dass wir nach der Corona-Krise weiter im Steigflug sind. Die Airlines setzen auch im Winter verstärkt auf den Standort Weeze. So können wir unseren deutschen und niederländischen Gästen wieder ein umfangreiches Angebot machen“, erklärt Sebastian Papst, Geschäftsführer des Airport Weeze. Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines, die in der Sommersaison von Weeze aus erstmals Routen nach Antalya, Ägypten und Griechenland aufgenommen hat, fliegt im Winter das sonnensichere Ziel Gran Canaria an und setzt auch die Verbindung nach Hurghada fort. Zudem bleibt die irische Airline Ryanair stark am Flughafen Niederrhein vertreten. Ziele wie Faro (Portugal), Alicante (Spanien) oder Bari und Ancona (Italien) werden weiterhin von Weeze aus angesteuert. Neu hinzu kommen in diesem Winterflugplan Lanzarote, Teneriffa, Mailand-Bergamo sowie Zagreb. Ab Weeze stehen somit vier der gefragtesten Kanareninseln zur Auswahl: Fuerteventura, Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. „Wir registrieren sehr deutlich, dass die Reiselust nach Corona groß ist. Es besteht bei vielen Reisenden Nachholbedarf. Daher sind wir besonders froh, dass wir viele Ziele anbieten können, bei denen regelrecht eine Sonnengarantie besteht – und zwar auch im Winter“, so Geschäftsführer Sebastian Papst. Der Ticketverkäufer Green Airlines will

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Pegasus bestellt sechs weitere A321neo

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus stockt die A321neo-Flotte um sechs weitere Exemplare auf. Die Order aus dem Jahr 2012 wurde erweitert. Diese sollen ab dem Jahr 2024 an den Carrier ausgeliefert werden. Im Jahr 2012 orderte Pegasus insgesamt 75 Airbus A320neo. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für 25 weitere Exemplare. Diese zog man in 2017 und zwar für das größere Modell A321neo. Nun orderte man von zuletzt genanntem Maschinentyp sechs weitere Exemplare. Pegasus ist ein traditioneller Boeing-737-Operator. Mittlerweile ist diese Teilflotte auf unter 30 Exemplare geschrumpft. Das hat auch seinen Grund, denn man hat sich bereits im Jahr 2012 für die vollständige Umflottung auf Airbus-Maschinen entschieden. Bislang hat man 44 A320neo und fünf A321neo übernommen. Der Umflottungsprozess soll sich bis etwa 2025 hinziehen.

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DHL Air Austria soll 18 Boeing 757-200 betreiben

Seit wenigen Tagen ist die neue, österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria in der Luft. Auf dem AOC ist derzeit mit der OE-LNZ eine Boeing 757-200 registriert. Die Flotte soll zunächst auf 18 Einheiten dieses Typs anwachsen. Homebase der Neugründung ist der Flughafen Linz-Hörsching, wo DHL bereits tätig war. Der Aufbau der neuen Frachtairline geht zu Lasten der Konzernschwester im Vereinigten Königreich, denn sämtliche Maschinen der Initial-Flotte werden von DHL Air UK zur neuen Airline in Österreich abgezogen. Diese wird jedoch nicht ausschließlich ab Österreich tätig sein, sondern innerhalb des gesamten DHL-Netzwerks zum Einsatz kommen. Der Erstflug wurde ab Budapest durchgeführt. Mit DHL Air Austria will sich Deutsche Post-DHL auch auf weiteres Wachstum innerhalb der Marke DHL Express vorbereiten, teilte das Unternehmen vor einigen Wochen mit.

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Cluj: FlyEgypt ruiniert sich bei Landung vier Reifen

Im rumänischen Cluj erlitt am 15. Oktober 2021 eine Boeing 737-700 von FlyEgypt einen Landeunfall, bei dem die vier Haupträder des Fahrwerks beschädigt wurden. Die Maschine ist als FT3103 aus Hurghada kommend eingeflogen. Die Boeing 737-700 mit der Registrierung SU-TMM setzte gegen 19 Uhr 12 Lokalzeit äußerst hart auf der Runway auf. Dabei wurden die vier Hauptreifen des Fahrwerks ruiniert. Laut Airportia sollen Funken und Flammen sichtbar gewesen sein. An Bord befanden sich 113 Personen, wobei es keinerlei Opfer und keine ernsthaft Verletzten gibt. Der Tower veranlasste die umgehende Schließung der Start- und Landebahn. An Ort und Stelle wurden die beschädigten Räder ausgetauscht und die Maschine mittels eines Schleppers von der Runway entfernt. Die SU-TMM befand sich für rund 20,5 Stunden am Boden, denn nach der Reparatur musste der Mittelstreckenjet umfangreich überprüft werden. Mittlerweile ist die Maschine wieder im Einsatz und wurde unter anderem in Berlin gesehen.

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Berlin: Transaiva France hat Paris-Orly aufgenommen

Die Fluggesellschaft Transavia France verbindet seit Freitag die deutsche Bundeshauptstadt Berlin mit Paris. In Frankreich wird der stadtnahe Orly Airport genutzt. Im Regelfall kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz Die Flugzeit beträgt rund eine Stunde und fünfzig Minuten. Die Verbindung wird seit Freitag bis zum 14. November, vom 17. Dezember bis 3. Januar 2022 sowie ab Februar 2022 dann durchgängig über den ganzen Sommer angeboten. Derzeit führt Transavia France drei Umläufe zwischen den beiden Städten durch.

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Nice Places: Chillen bei den Delfinen in Eilat

Die südlichste Stadt Israels hat mit dem Dolphin Reef einen äußerst interessanten Ort, der sowohl zum Baden als auch zum Beobachten der Meeressäuger einlädt. Es handelt sich ausdrücklich um keine „Delfinshow“, denn die Tiere leben in der Bucht und umstrittene Shows und Kunststücke müssen die Tiere nicht vorführen. Der Ansatz des Dolphin Reefs ist, dass man Delfine in ihrer natürlichen Umgebung erleben kann. Das heißt konkret, dass die Tiere beobachtet werden können, jedoch diese zu rein gar nichts gezwungen werden. Wenn ein Delfin mal ein Kunststück zeigt oder neugierig zum Steg angeschwommen kommt, dann macht er es freiwillig und wenn er nicht mehr möchte, schwimmt er einfach weiter. Das Anfassen der Meeressäuger ist nicht erlaubt und das hat auch seinen guten Grund. Delfine sind keine Kuscheltiere, sondern hochintelligente Raubtiere. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Delfin Nähe sucht, aber nur dann, wenn er das auch will. Wenn aber Menschen Nähe suchen und deutliche Ablehnung der Meeressäuger missachten, können Delfine aggressiv reagieren und ihren Standpunkt mit einer Attacke untermauern. Das gilt insbesondere für weibliche Tiere, die einen Säugling aufziehen. Doch was macht das Dolphin Reef in Eilat zu einem einzigartigen Ort? Die Delfine sind natürlich der große Hingucker und laden zum stundenlangem Beobachten ein. Irgendwann wird man auch bemerken, dass auch die Delfine die Menschen im Blick haben und mit etwas Glück „zerplatzt“ zumindest ein Tier vor Neugierde und kommt angeschwommen, um sich den Menschen am Steg genauer anzusehen. Mit noch ein bisschen mehr Glück interagiert das Tier mit dem

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Zuschlag: Air Nostrum gewinnt Andorra-Ausschreibung

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum erhielt den Zuschlag für den Betrieb einer subventionierten Strecke zwischen Andorra – La Seu d’Urgell und Madrid. Die Regierung von Andorra hatte diese zuvor ausgeschrieben. Das kleine europäische Land verfügt auf seinem Staatsgebiet über keinen eigenen Flughafen. Der Airport Andorra – La Seu d’Urgell befindet sich in Spanien. Um die Konnektivität verbessern zu können, lockte man Fluggesellschaften im Rahmen einer Ausschreibung mit Subventionen. Es gab zuletzt keine regelmäßigen Linienflüge. Air Nostrum wird ab 17. Dezember 2021 zunächst zweimal pro Woche auf der subventionierten Route fliegen. Vorgesehen ist, dass Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen werden. Die Route soll von Madrid aus bedient werden, wo Air Nostrum eine große Basis unterhält.

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Flashmob: Alitalia-Flugbegleiterinnen zogen sich bis auf die Unterwäsche aus

Flugbegleiterinnen, die im Zuge des Übergangs von Alitalia auf ITA Airways ihre Jobs verloren haben, führten am Mittwoch einen Flashmob in Rom durch. Die Damen zogen dabei ihre Uniformen aus und riefen händehaltend auf Italienisch „wir sind Alitalia“. Am 15. Oktober 2021 hat der Nachfolger ITA Airways den Flugbetrieb aufgenommen. Viele Alitalia-Mitarbeiter wurden nicht übernommen und haben ihre Jobs verloren. Obwohl die Neugründung kurzfristig in den Besitz der Markenrechte gekommen ist, darf man sich nicht als offizieller Alitalia-Nachfolger betrachten. Dies ist eine Auflage der EU-Kommission. Gewerkschaften kritisieren, dass nur etwa 3.000 Alitalia-Mitarbeiter bei ITA Airways einen neuen Job bekommen haben. Auch sollen die Lohnkonditionen deutlich unter jenen, die beim Vorgänger bezahlt wurden, liegen. Einige Flugbegleiterinnen organisierten nun in Rom einen Flashmob, bei dem symbolisch alles bis auf die Unterwäsche ausgezogen wurde.

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Fluggastzahlen: Ferien-Nachfrage pushte Wien-Nutzung

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich über eine Million Passagiere zählen. Gestartet ist man in das Jahr 2021 aber auf sehr niedrigem Niveau. In Wien zeichnet sich seit März 2021 ein schrittweiser Aufwärtstrend ab. Die Monate Jänner und Feber 2021 waren aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen schwach. Man hatte nur etwa acht Prozent des Aufkommens des Vorjahres. Seit März 2021 steigen die Fluggastzahlen wieder, jedoch zunächst auf geringem Niveau. Die Sommerferien haben Wien dann einen deutlichen Sprung beschert. Vergleicht man Juni 2021 mit Juli 2021 so ist fast eine Verdoppelung zu erkennen. Der starke Anstieg, der sich im August 2021 fortsetzte und 1.778.047 Passagiere auf 15.270 Flügen ausmachte, ist in erster Linie auf die traditionell während der Sommerferien höhere Nachfrage zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man sich deutlich steigern, jedoch lag man erheblich unter dem Wert des Rekordjahres 2019. Wien-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                3.733 -81%             198.295 -91% Februar                2.806 -85%             158.786 -92% März                3.879 -63%             215.637 -73% April                5.009 422%             269.127 2031% Mai                5.806 444%             399.518 1878% Juni                8.222 235%             725.230 425% Juli               13.578 78%          1.474.634 156% August               15.270 46%          1.778.047 123%

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