Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wien geht mit neuen Destinationen in den Winterflugplan

In der Winterflugplanperiode 2021/22 gibt es am Flughafen Wien-Schwechat wieder fast 90 Prozent des Destinationsangebots, das es „vor Corona“ gab. Auch einige Neuaufnahmen, darunter Akaba und Banja Luka, wagen die Fluggesellschaften. Neben neuen Destinationen und Frequenzaufstockungen bieten einige Airlines auch wieder Verbindungen an, die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurden: Austrian Airlines nimmt neu Cancún in Mexico auf und bietet mit Malé auf den Malediven und Mauritius im Indischen Ozean drei sonnige Fernreiseziele, um der kalten Jahreszeit zu entfliehen. Wizz Air und Ryanair erweitern ihr Streckennetz ab Wien um insgesamt 13 Ziele. Mit Verbindungen zurück in Wien sind Aegean, Air Cairo, Corendon Airlines, Jet2, Pegasus Airlines, Sunexpress, Transavia France und Volotea. Auch Toronto mit Air Canada, Addis Abeba mit Ethiopian Airlines, Abu Dhabi mit Etihad und Dschidda mit Saudia sind im Winter ab Wien erreichbar. Der Flughafen Wien deckt mit 150 Destinationen im Winterflugplan 2021 bereits fast 90 Prozent des Vorkrisenangebots (172 in 2019) ab. „Der Winterflugplan stimmt vorsichtig optimistisch, das Destinationsangebot ab Wien wächst. Im heurigen Winter sind rund 90 Prozent der vor der Krise verfügbaren Reiseziele wieder direkt erreichbar und darunter sogar neue Destinationen wie Cancún, Abu Dhabi, Akaba, Banja Luka und Lappeenranta in Finnland. Die Planungen und Ankündigungen der Airlines geben uns auch Hoffnung für 2022: Mit Start des nächsten Sommerflugplans im Frühjahr 2022 erwarten wir eine deutliche Erholung bei den Passagierzahlen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Austrian Airlines baut Langstrecke wieder aus Derzeit werden ab Österreichs größtem Flughafen 150 Nonstop-Destinationen angeboten. In der Winterflugplanperiode

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Nice Places: Blue Lagoon, Crystal Lagoon und Santa Maria Bay – Comino

Die kleinste der drei bewohnten Inseln der Republik Malta, Comino, ist besonders für die Blaue Lagune bekannt. Diese zieht Jahr für Jahr tausende Touristen an. Glasklares Wasser lädt zum Baden ein, jedoch sollte ein Besuch nicht nur gut geplant sein, sondern das Ausweichen in die Santa Maria Bay in Betracht gezogen werden. Die Blaue Lagune hat keinen echten Sandstrand, sondern ist eine felsige Angelegenheit. Lediglich nahe dem Bootssteg ist ein kleiner sandiger Bereich angelegt. Dennoch werden in der Hauptsaison unzählige Touristen mit den regulären Linien-Booten aus auch Ausflugsschiffen hier her gebracht. Lokale Geschäftsleute bieten vom Mineralwasser über Hotdogs bis hin zu Taucherbrillen so ziemlich alles an und das zu gesalzenen Preisen. Besonders im Juli und August ist es in der Blauen Lagune total überlaufen und Touristen stehen sich regelrecht gegenseitig auf den Zehen. Die Schönheit dieses malerischen Orts kann also nur in der Nebensaison wirklich erlebt werden, denn dann beschränkt sich das „Angebot“ an Verkaufsständen auch auf einen Rettungsschwimmer und ein kleine Erste-Hilfe-Station. Konkret bedeutet das, dass der absolut nicht ins Landschaftsbild passende „Markt“ außerhalb der Peak-Zeit gar nicht aufgestellt wird. Sandstrand kann man auf der Mini-Insel Cominotto an zumindest einer Stelle erwarten. Hier ist es auch sehr schön zum Baden, aber die Sache hat einen Haken. Die Anreise ist kompliziert, denn man muss der gegenüberliegenden Seite von Comino aus hinschwimmen. Aus Umweltschutzgründen dürfen keine Boote in Cominotto. So sieht man immer wieder Urlauber, die ihre Strandausrüstung auf einer Luftmatratze durch die Bucht befördern. Glasklares Wasser in der Crystal Lagoon

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Stuttgart soll Knotenpunkt für Elektro-Flugzeuge werden

Lilium beabsichtigt auf dem Flughafen Stuttgart-Echterdingen einen Knotenpunkt für das geplante Süddeutschland-Netzwerk einzurichten. Angedacht ist unter anderem, dass München und Nürnberg mit elektrischen Flugzeugen angesteuert werden sollen. Stuttgart tritt damit in das süddeutsche Netzwerk bestehend aus den Flughäfen München und Nürnberg ein, die bereits ihre Kooperation bekannt gegeben hatten. Das Münchener Luftfahrtunternehmen Lilium, das sich als globaler Technologieführer für elektrische Senkrechtstarter positioniert, hat bereits einen Teil der geplanten Produktion seines 7-sitzigen Lilium-Jets für das süddeutsche Netzwerk eingeplant. Bereits im letzten Jahr hatten die Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf sowie ein geplantes Netzwerk von 14 Standorten in Florida (USA) eine geplante Betriebsaufnahme ab 2024 angekündigt. Lilium hat auch eine strategische Allianz mit der führenden brasilianischen Fluggesellschaft Azul für die Entwicklung eines regionales Netzwerk mit dem Lilium Jet ab 2025 in Brasilien bekanntgegeben. „Wir wollen, dass die Menschen in unserer Region bestmöglich zu ihren nahen und fernen Zielen gelangen und eine breite Verkehrsmittelwahl haben. Darum entwickeln wir den Stuttgart Airport zu einer einmaligen Drehscheibe für nachhaltige und innovative Mobilitätsformen. Die regionalen und überregionalen Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit elektrischen Kleinflugzeugen, wie sie Lilium plant, sind eine vielversprechende Ergänzung für den Standort Stuttgart“, erklärt Flughafendirektorin Arina Freitag. Der Lilium Jet bietet Platz für sechs Passagiere und einen Piloten. Mit einer geplanten maximalen Reichweite von 250 km und einer Reisegeschwindigkeit von 280 km/h hat der Lilium Jet Potential, Marktführer für Passagier- und auch Frachttransporte zu werden. Der Lilium Jet befindet sich seit mehreren Jahren in der Entwicklung und in entsprechenden Zertifizierungsprojekten mit der EASA und der FAA. Der

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Horizon Air will Dash 8-400 auf Wasserstoff-Antrieb umrüsten

Derzeit ruht die Produktion der de Havilland Dash 8-400, aber möglicherweise könnte dieses Muster hinsichtlich alternativer Antriebe eine große Rolle spielen. Zeroavia und die Alaksa Air Group wollen das Turbopropflugzeug auf wasserstoffelektrischen Betrieb umrüsten. Zumindest ein Exemplar hat die Firmengruppe fix bestellt. Gleichzeitig sicherte man sich 50 Optionen des so genannten ZA2000-Kits. Innerhalb der Alaska Air Group ist die Dash-Operation bei Horizon Air angesiedelt. Momentan besteht die Dash-Teilfotte aus 32 Exemplaren. Würden alle Optionen für die Nachrüstung gezogen werden, würde die Flotte wachsen. Die Range der „Wasserstoff-Dash“ soll in etwa 500 nautische Meilen betragen. Die Kapazität wird mit 76 Sitzplätzen angegeben. Der Antrieb soll durch Elektromotoren, die jedoch noch entwickelt werden müssen, erfolgen. Den notwendigen Strom liefert der Wasserstoff. Es handelt sich um ein eher langfristiges Projekt.

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Air France führt Hop bis mindestens 2026 weiter

Die zuletzt vor einer ungewissen Zukunft stehende Air-France-Tochter Hop soll bis mindestens März 2026 fortgeführt werden. Mit den Gewerkschaften wurde eine Einigung erzielt, die in erster Linie dazu führt, dass die Kosten pro Flugstunde sinken werden. Hop entstand im Jahr 2013 aus der Zusammenlegung der vormaligen Air-France-Regionaltöchter und trat zunächst unter eigener Marke auf. Man wollte die Regio-Flüge als eine Art Mischung aus Billigflieger und Regionalfluggesellschaft vermarkten. Erfolg war dem Konzept nicht gekrönt, so dass auf ACMI-Dienstleistungen für die Muttergesellschaft umgestellt wurde. Die Hop-Flotte wurde in den letzten Jahren schleichend verkleinert, denn für ausscheidende Turbopropflugzeuge gab es keinen Ersatz. Auch baute man Personal ab, was zu diversen Streitigkeiten mit den Gewerkschaften geführt hatte. Zuletzt wurde die Zukunft dieser Air-France-Tochter in Frage gestellt, denn in erster Linie will man sich auf die Marken Transavia und Air France konzentrieren. In langwierigen Verhandlungen konnten die Arbeitnehmervertreter und die Spitze der Muttergesellschaft einen Kompromiss finden. Bis mindestens 2026 wird Hop fortgeführt und bekommt seitens Air France eine Abnahmegarantie für die Flugdienstleistungen. Gleichzeitig machen die Arbeitnehmer Zugeständnisse, so dass die Kosten pro Flugstunde sinken.

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Eurowings Europe nimmt Pristina-Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe beabsichtigt ab 7. November 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Pristina und Zürich aufzunehmen. Damit tritt man unter anderem mit Chair Airlines in den direkten Wettbewerb. Eurowings Europe unterhält in der Hauptstadt des Kosovo eine Basis und bedient von dort aus einige Routen, unter anderem in Richtung Deutschland. Zürich soll ab 7. November 2021 einmal pro Woche angeflogen werden. Derzeit ist geplant, dass jeweils an Sonntagen geflogen werden soll.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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737-Max: Lot verklagt Boeing auf 252,76 Millionen U.S.-Dollar

Die polnische Fluggesellschaft Lot will von Boeing Entschädigungen für das Grounding der 737-Max-Flotte sehen. Gefordert werden rund 252,76 Millionen U.S.-Dollar, die der Flugzeugbauer aber nicht bezahlen will. Ein Sprecher der Lot bestätigte die Berichterstattung der Nachrichtenagenturen PAP und Reuters. Aus prozesstaktischen Gründen will man sich aber nicht weitergehend über den Inhalt der Klage äußern. Fix ist jedenfalls, dass der treue Boeing-Kunde Lot ziemlich sauer auf den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer ist. Lokale Medien schreiben unter anderem, dass dieser sich auf eine Klausel im Vertrag berufen soll. Unter anderem soll der „Hasenfuß“ besagen, dass Kompensationen in den Leasingverträgen ausgeschlossen sein sollen. Nun wird ein Gericht darüber zu entscheiden haben, ob sich Boeing schadenersatzpflichtig gemacht hat oder nicht.

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Italien: Grounding bei Blue Panorama Airlines

Die italienische Fluggesellschaft Blue Panorama Airlines, die seit einiger Zeit auch unter der Marke Luke Air auftritt, musste am Abend des 26. Oktober 2021 den Flugbetrieb einstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Carrier in finanzielle Bedrängnis geraten ist. Die Gewerkschaften Uiltrasporti, Filt Cgil und Fit Cisl teilten mit, dass Blue Panorama Airlines aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen musste. Davon sind auch die Leisure-Aktivitäten unter der Marke Luke Air betroffen. Die Flotte bestand zuletzt aus acht Boeing 737-800, einer B737-300, einer B737-400 und zwei Airbus A330-200. Blue Panorama Airlines hatte bereits in den Jahren 2012 und 2017 ernsthafte finanzielle Probleme. In 2017 wurde der Carrier nach einem gerichtlichen Sanierungsverfahren durch den Tour Operator Gruppo Uvet übernommen. Bislang hat Blue Panorama Airlines nur in geringem Umfang Corona-Hilfsgelder ausbezahlt bekommen. Die Gewerkschaften machen nun Druck, dass die Auszahlung beschleunigt werden soll, denn im Sommer 2021 war die Nachfrage eher verhalten. Sollte die Regierung nun unter die Arme greifen, könnten die Arbeitsplätze gesichert werden und der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Andernfalls würde die Abwicklung drohen.

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HiFly Malta fliegt mit Airbus A330 für FlyPop

Der erste für das britische Startup FlyPop bestimmte Airbus A330-343 wird als 9H-POP auf dem AOC von HiFly Malta registriert werden. Die genannte Maschine, die vormals in den Diensten von Cebu Pacific stand, ist vor wenigen Tagen als VP-CUF auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Derzeit werden im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des Malta International Airport befindet, Wartungsarbeiten vorgenommen. Diese betreffen in erster Linie die Kabine. Am 26. Oktober 2021 wurde der Langstreckenjet aus dem Hangar geschoben und wird nach Portugal überstellt. HiFly Malta soll dem derzeitigen Informationsstand nach zwei Airbus A330 für FlyPop betreiben. Die zweite Maschine wird für die nächsten Tage in Luqa erwartet. Damit ist nun auch klar, dass das britische Startup auf Charterdienstleistungen von HiFly Malta zurückgreifen wird und – zumindest vorläufig – keinen eigenen Flugbetrieb aufbauen wird.

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