
Quartalszahlen: Ryanair baut Verlust auf 273 Millionen Euro aus
Die Ryanair Group flog im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 273 Millionen Euro ein. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum baute man diesen um rund 47 Prozent aus. Das Fiskaljahr von Ryanair ist nicht mit dem Kalenderjahr deckungsgleich, sondern endet jeweils mit Ende März. Der Konzern hatte zwischen April und Juni 2021 insgesamt 8,1 Millionen Passagiere an Bord. Im Vorjahr waren es in etwa nur eine halbe Million Reisende. Der Umsatz stieg von 125 Millionen Euro auf 371 Millionen Euro. Da mehr geflogen wurde erhöhten sich die Betriebskosten von 313 Millionen Euro auf 675 Millionen Euro. “Das GJ22 bleibt weiterhin eine Herausforderung, da die Reisebeschränkungen von Covid-19 die Unsicherheit verlängern. Nach der Einführung der EU-DCCs am 1. Juli (und der Lockerung der britischen Quarantänevorschriften) für vollständig geimpfte Personen hat sich unsere Gruppe im zweiten Quartal stark erholt (wenn auch zu niedrigen Tarifen). Da die Buchungskurve sehr nahe bleibt und weit unter dem Niveau vor Covid-19 liegt, ist die Sichtbarkeit für den Rest des GJ22 nahe Null. Daher ist es derzeit unmöglich, aussagekräftige Prognosen für das Geschäftsjahr 22 abzugeben. Wir glauben, dass sich der Verkehr im GJ22 auf eine Reichweite von 90m bis 100m verbessert hat (vorher am unteren Ende einer Passagierstrecke von 80m bis 120m geführt) und erwarten (vorsichtig) dass das wahrscheinliche Ergebnis für das GJ22 irgendwo zwischen einem kleinen Verlust und einer Gewinnschwelle liegt. Dies hängt von der weiteren Einführung von Impfstoffen in diesem Sommer und von keinen nachteiligen Entwicklungen bei Covid-Varianten ab”,








