Ermal Muji

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Ermal Muji

Saudi-Arabien bringt dritten Staatscarrier an den Start

Saudi-Arabien zeigt durch die Gründung der zweiten nationalen Fluggesellschaft Riyadh Air, ihr Bestreben einer immensen Entwicklung des Luftraumverkehrs wie auch des Tourismus. Das Land kündigt für Ende 2024 eine dritte nationale Fluglinie an: „Neom Airlines“ soll Menschen aus der ganzen Welt in die künftige Weltmetropole und jetzige Planstadt Neom transportieren. Saudi-Arabien setzt die Ziele hinsichtlich des Flugverkehrs klar und genau: das Land soll bis 2030 330 Millionen Fluggäste jährlich verbringen und durch die drei Fluggesellschaften sollen 250 weltweite Ziele angeboten werden können. Momentan können saudische Fluggesellschaften 99 Destinationen befliegen. Die neue Fluggesellschaft Neom Airline, die Ende 2024 bis Anfang 2025 den Markteinstieg verkünden soll, wird unter dem Chef Klaus Goersch ins Leben gerufen. Die Fluglinie verfolgt künftig das Ziel Menschen aus der gesamten Welt in die künftige saudische Metropole Neom zu befördern. Neom ist eine saudische Planstadt, die von Mohammed bin Salman iniitiert wurde. Eine erste Region der Großstadt soll Anfang 2024 zu sehen sein, die Basis der Neom Airlines der Flughafen Neom Bay Airport steht bereits seit 2019. Informationen zu der Flotte dieser neuen Fluglinie sind jedoch noch nicht verkündet worden. Mit der Gründung einer dritten Fluggesellschaft diversifizieren sich auch die Aufgaben der etwaigen Fluglinien. Während sich die Saudia auf Flüge nach Mekka und Medina und das Rote Meer spezialisiert hat, soll die Riyadh Air Flüge in 100 Destinationen der Welt in ihr Angebot aufnehmen. Die dritte Fluggesellschaft Neom Airlines verfolgt andererseits das Ziel, Menschen aus der ganzen Welt in die Planstadt und künftige Metropole Neom zu bringen.

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Dank Schlupfloch: Russland will Leasinggebern Flugzeuge abkaufen

Mit Eintritt der Sanktionen gegen Russland wurde auch der Flugzeughandel mit russischen Fluglinien nahezu annulliert. Eine Ausnahmeregelung der EU-Sanktionen sorgte für die Anschaffung von zehn Boeing 777 seitens der Aeroflot. Das russische Kabinett gewährte den russischen Fluggesellschaften eine Summe von 300 Milliarden Rubel, umgerechnet circa 360 Milliarden Euro, mit denen die Anschaffung von Fliegern der Hersteller Boeing und Airbus erfolgen soll. Laut den Sanktionen sind russische Fluggesellschaften jedoch nicht dazu befugt, Flugzeuge westlicher Herkunft zu beschaffen. Eine Ausnahmeregelung, ausgehend von den EU-Sanktionen, soll von den Fluglinien in Betracht gezogen werden, um die Anschaffung weiterer Flugzeuge zu bewerkstelligen. Laut der Ausnahmeregelung können auch russische Fluggesellschaften, wenn alle Raten beglichen wurden, den Kauf der Flieger tätigen. Nach Tilgung sämtlicher Leasingraten sind also auch russische Fluggesellschaften wie Aeroflot in der Lage, Eigentum durch einen Kauf zu erlangen. Durch diese Regelung konnte die russische Fluggesellschaft Aeroflot 10 neue Boeing 777 durch Kauf für sich erlangen. Die Fluglinie plant künftig 21 weitere Flieger zu kaufen.

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Jetsmart will in kolumbianischen Markt eintreten

Nach der Bekanntgabe der Antragsgenehmigung auf Flüge nach Kolumbien seitens kolumbianischer Behörden, plant die chilenische Fluggesellschaft Jetsmart künftig auch Flüge nach Kolumbien anzubieten. Die Airline plant in der Zukunft Flüge in 27 kolumbianische Gebiete anzubieten, der Einstieg in den kolumbianischen Luftraumverkehr stellt sich durch den Wegfall der Fluglinie Viva Air als erheblich einfacher dar. Die Fluglinie Jetsmart plant die Übernahme und den Erwerb der Linie Ultra Air, da Potenzial und Vorteile im Markt von Kolumbien ersichtlich sind. Durch den Erwerb der Ultra Air soll der Einstieg in den kolumbianischen Markt bewältigt werden.

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Thailand: Drei neue Airlines sollen gegründet werden

Nach einem glorreichem Tourismusjahr 2019, dessen Entwicklung für die Betroffenen nicht absehbar war, wurde den thailändischen Behörden befohlen, Vorkehrungen zu treffen. Bis 2027 sollen 80 Millionen Touristen jährlich das Land bereisen, was das Land zu einer Vergrößerung des Flugangebots zwingt. Diese enorme Entwicklung des Tourismus konnte nicht vorgesehen werden, wodurch der Minister für Tourismus Ratchakitprakarn den Behörden den Befehl zum Treffen von Vorkehrungen gab. Diesem wird auch nachgekommen: im Luftraumverkehr sind aus thailändischer Sicht 27 Fluggesellschaften in der Branche tätig, drei weitere sollen im Jahr 2024 ihren Nischeneinstieg verkünden. Die Rede ist von Landarch Airlines, P80 Air und Really Cool Airlines. Landarch Airlines Die Fluggesellschaft Landarch Airlines soll künftig ihren Schwerpunkt auf Inlandsflüge setzen. Ab der Verkündung der Gründung der neuen Fluglinie sollen Flüge in die Städte Betong, Narrathiwas und Surat Thani dreimal täglich angeboten werden. Außerdem sollen ebenso Flüge nach Malaysia angeboten werden. Die Flotte soll aus fünf Cessna Caravans bestehen, die Inbetriebnahme der ersten beiden Modelle des Herstellers sollen noch im nächsten Jahr erfolgen, während die restlichen drei Flieger bis 2025 die Flotte ergänzen sollen. Den Sitz der Airline soll der Flughafen Hat Yai einnehmen. P80 Air Der Einstieg der Fluglinie P80 Air wird vom Eigentümer Prayudh Mahagitsir begleitet. Dieser plant den Einstieg in den Linienflugverkehr mit einer Investitionssumme von 55 Millionen Euro. Die Flotte soll zu Beginn vier Boeing 737-800 fassen, doch innerhalb von vier Jahren soll der Flottenbestand 20 Flugzeuge betragen. Really Cool Airlines Die Fluggesellschaft Really Cool Airlines wird das Ziel der Flüge nach Australien

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Smartlynx verbindet München mit Ras Al Khaimah

Die lettische Fluggesellschaft Smartlynx verbindet ab Herbst 2023 München mit Ras Al Khaimah. Der Flugverkehr von München nach Ras Al Khaimah wurde vom Reiseveranstalter FTI organisiert und in die Wege geleitet. Die Flüge, die durch die Fluglinie Smartlynx durchgeführt werden, sollen bis April 2024 zweimal wöchentlich stattfinden. Die Airline plant dabei vorrangig mittwochs und samstags mit der Boeing 737 Max 8 zu fliegen.

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Türkei will russischen Carriern keinen Sprit mehr verkaufen

Der russische Flugverkehr in die Türkei hat sich seit dem russischen Krieg verdreifacht. Die USA verlangte Sanktionen seitens der Türkei gegen das kriegsführende Land, dem kommt die Türkei jetzt auch nach: Russische Fluggesellschaften dürfen ihre Flugzeuge dort nicht mehr tanken. Seit der russischen Invasion in der Ukraine verkündeten einige Länder Sanktionen für das Land, unter anderem auch die Sperrung des jeweiligen Luftraums. Die Türkei hingegen, hat ihren Luftraum für die Russen nicht geschlossen. Nach dem Krieg verdreifachte sich die Anzahl der Flüge ausgehend von russischen Fluggesellschaften in die Türkei. Türkei gilt seit Kriegsbeginn als ein essenzielles Land für Russland. Die USA fordern jedoch seit Jahresbeginn die Verhängung von Sanktionen seitens der Türkei. Die Türkei verwirklichte diese Forderung zumindest teilweise und verkündet das Verbot der Betankung von russischen Flugzeugen. Für russische Fluggesellschaften wie die Aeroflot oder S7 wird sich die Reise in die Türkei nun um einiges problematischer klassifizieren.

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Mavi Gök Airlines baut die Flotte weiter aus

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök, dessen Start im Jahr 2022 erfolgte, plant die Aufstockung ihrer Flotte. Zwei Maschinen von Boeing des Typs 757-300 sollen bald der Flotte hinzugefügt werden können. Mavi Gök beabsichtigt eine Weiterentwicklung in Hinsicht des Flugverkehrs. Ihre Flotte fasst drei Boeing 737-800 und eine 777-300, doch die Aufstockung ihres Flugzeugbestandssoll Mavi Gök ihrem Ziel näher bringen. Der türkische Ferienflieger, der sowohl Charterflüge als auch Wet-Lease betreibt, soll bald zum Betreiber zwei weiterer Boeing 777-300 werden. Außerdem plant die Fluggesellschaft die Anschaffung zweier Boeing 757-300, die Flotte würde zu diesem Zeitpunkt drei Boeing 737-800, drei 777-300 und zwei Boeing 757-300 fassen. Der Fliegerbestand von Mavi Gök würde also folglich aus 8 Jets bestehen.

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Spicejet: Getränk im Cockpit führt zur Suspendierung von zwei Piloten

Aufgrund eines fahrlässigen Verhaltens sind zwei Piloten der indischen Fluglinie Spicejet suspendiert worden. Sie werden derzeit in keinem Dienstplan berücksichtigt, Grund für die Suspendierung stellt das Abstellen eines Getränkes im Cockpit dar. In jüngster Zeit wurde die Suspendierung von zwei Piloten der indischen Fluglinie verkündet und eingeleitet. Diese sollen im Cockpit ein offenes Getränk abgestellt haben, was als gefährlich eingestuft wird. Auf diesen Sachverhalt wurde die Fluggesellschaft aufmerksam, nachdem Fotos im Internet die Runde machten. Auf einem der Posts war das abgestellte Getränk im Cockpit ersichtlich, gegen die zwei Piloten laufen Ermittlungen. Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren, und möglicherweise wird ebenso ein Strafverfahren gegen diese eingeleitet. Bei vielen Fluglinien gilt es als unzulässig, offene Flüssigkeiten im Cockpit stehen zu lassen. Beispielsweise war Tee im Cockpit Ursache einer Triebwerksabschaltung bei einem Delta-Flieger im Jahr 2020, wie aero.de berichtet.

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Flughafen Zürich: 3D-Scanner sollen Zeiteinsparungen bei Kontrollen bewirken

Für Empörung sorgt es bei den Meisten, wenn zwecks einer Sicherheitskontrolle Flüssigkeiten und Elektronikartikel aus dem Handgepäck entwendet werden müssen. Sicherheitskontrollen dieser Art sollen jedoch bald der Vergangenheit angehören – dank dem sogenannten Super Scanner. Der Flughafen Zürich plant so das Vorgehen bei derartigen Kontrollen zu überarbeiten. Bei einer Reise, beziehungsweise vor einer Reise, verfügt man über die Kenntnis, dass der Flug einiges an Zeit beanspruchen könnte- sei es durch Sicherheitskontrollen oder auch Flugverspätungen. Doch das erste Problem soll nun aus der Welt geschafft werden – durch sogenannte Super Scanner. Diese ermöglichen den Verzicht auf Öffnung des Handgepäcks während eines Kontrollvorgangs, es müssen somit künftig keine Laptops und Flüssigkeiten aus dem Handgepäck genommen werden, um die Kontrolle erfolgreich passieren zu können. Wie der Frankfurter Flughafen mittels eines Tests nachweisen konnte, wird durch diesen Prozess eine erhebliche Zeiteinsparung realisiert. Man könne mithilfe der neuen 3D-Scanner deutlich per Passagiere pro Stunde kontrollieren. Laut verschiedenen Medienberichten planen auch andere Flughäfen dies in den nächsten Jahren einzuführen. Beispielsweise stellen die meisten spanischen Airports sowie das Vereinigte Königreich um.

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Griechenland: Streiks führen zu Flugabsagen

In Griechenland sorgen Streiks zur Annullierung von In- und Auslandsflügen aller bestehenden Flüge. Hintergrund dieses 24-stündigen Streiks ist das vergangene Zugunglück bei dem57 Menschen um ihr Leben kamen. Die diesbezüglichen Streiks betreffen alle möglichen Sektoren, nicht nur der Flugverkehr ist bei den Demonstrationen inbegriffen. Auch der öffentliche Nahverkehr und der öffentliche Dienst sorgen mit dem Aussetzen ihres Dienstes für ein Zeichen dieses Geschehnisses. Im Hinblick des Flugverkehrs musste die Annullierung aller In- und Auslandsflüge verkündet werden.

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