Ermal Muji

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Ermal Muji

USA: Fund eines Sprengsatzes im Gepäck

Ein Mann in den USA versuchte am Montag Sprengstoff in ein Verkehrsflugzeug zu „schleppen“. Bei der Gepäckskontrolle am Flughafen Lehigh Valley International Airport in Pennsylvania wurde dies festgestellt, daraufhin sei der besagte Mann vom Flughafen geflüchtet. Bei der Kontrolle des Koffers des besagten Mann entsprachen die Bedenken der Wahrheit: im Koffer befand sich ein echter Sprengsatz, welcher eine Bedrohung für den Flughafen darstellte. Nach einer Namendurchsage ergriff der Mann die Flucht und wurde schlussendlich in seiner Wohnung aufgegriffen und verhaftet.

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Flughafen Wien will heuer die 27 Millionen Passagiere knacken

Der Flughafen Wien verfolgt bis 2023 das Ziel durch 190 angebotene Destinationen die Zahl der 27 Millionen Passagiere zu erreichen. Die börsennotierte Aktiengesellschaft konnte in den letzten Jahren 800 Millionen Euro an Schulden begleichen, bis das Unternehmen 2022 schuldenfrei wurde. Im Jahr 2022 verbucht der Flughafen Wien einen Umsatz von 692,7 Millionen Euro und einen Gewinn von rund 128 Millionen Euro. Im besagten Jahr konnten sie die Schuldenfreiheit erreichen, nachdem sie seit 2011 ungefähr 800 Millionen Euro an Schulden begleichen konnten. Weitere Einzelheiten zu den jüngsten Finanzzahlen der Flughafen Wien AG in diesem Artikel. Im Sommer wird geplant, Flüge in 190 Zielorte aufzunehmen, im Jahr 2023 spornt der Flughafen die Zahl von 27 Millionen Passagieren an. Künftig sollen neue Verbindungen in Europa und der Mittelmeerregion angeboten werden.

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Wiederaufbau der Mriya: Fans beteiligen sich an der Finanzierung

Der zerstörte Kultflieger Antonov An-225, auch als Mriya namhaft, soll wiederaufgebaut werden. Das einst größte Flugzeug wurde bei einer russischen Offensive auf den Flughafen Hostomel demoliert. Die Mriya stellte für Verehrer immer eine unvergleichliche Attraktion dar, unzählige Fans träumten davon, ein Foto des Fliegers zu ergattern. Durch die letztliche Zerstörung im Ukraine-Krieg verliert die Luftraumgeschichte eines ihrer Prachtstücke. Doch dieser Tatsache soll entgegengewirkt werden: die Ukraine sehnt sich einem Wiederaufbau des Antonov An-225, dies wird jedoch mit hohen Kosten assoziiert. Bis zu 3 Milliarden Euro werden für den Aufbauprozess benötigt. Der Neuaufbau soll jedoch künftig von Fans mitfinanziert werden. Im Videospiel „Microsoft Flight Simulator“, einem Flugsimulator, wie der Name schon verrät, ist die Mriya mittels Kauf spielbar. Durch die genannten Erlöse sollen Fans nun im Stande sein, das Flugzeug mitzufinanzieren, da jegliche Einnahmen mit Bezug auf den Flieger Antonov An-225 der Antonov Corporation zukommen werden.

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Boston: Beinahe-Unfall ruft die FAA auf den Plan

In Boston wiederholen sich die Vorfälle in jüngster Vergangenheit, denn die Anzahl der Beinahe-Unfälle häuft sich. Als der JetBlue Flug 206 alle Maßnahmen zur Landung einleitet, tritt der Pilot eines Learjet 60 den Flugstart an. Dies führt zur folgenden Konsequenz: die FAA untersucht ab sofort die Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrsystem. Das Ereignis spielt sich wie folgt ab: Der Pilot eines Learjet 60 setzt den Flugstart fort und ignoriert die Anweisung eines Fluglotsen die Landung des Jetblue Flug 206 abzuwarten. Obwohl er dies nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch bestätigt hat, fängt er an den Start in die Wege zu leiten. Dies führt dazu, dass die Entfernung beider Flieger laut Radardaten schließlich ungefähr 180 Meter beträgt. Das ist viel zu wenig und aus Sicht der FAA ein klarer Stoß gegen geltende Sicherheitsbestimmungen. Aufgrund mehrfacher Vorfälle dieser Kategorie an US-amerikanischen Flughäfen sieht die FAA die Prüfung der Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrtsystem als unentbehrlich an.

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Japan Airlines: Siebenstündige Rundreise statt Nonstopflug

Passagiere des Flugs JL331 der Japan Airlines widerfahren einer viel längeren Flugzeit als geplant, um dann wieder am Ausgangsort anzukommen. Der im Normalfall zweistündig andauernde Flug von Tokio-Haneda nach Fukuoka entwickelte sich zu einem über siebenstündigen „Rundflug“. Die unerwartet lange Reise der Fluggäste geht mit der Verspätung des Flugs um zwei Stunden einher. Begründet wird dies mit einem Wechsel des Flugzeuges, die Ankunft des Reiseziels erfolgt um 22 Uhr – soweit der Plan, der aber nicht wirklich aufgegangen ist. Problematisch wurde dies durch das lokale Landeverbot nach 22 Uhr, denn es ist untersagt nach der besagten Zeit zum Landen anzusetzen. Dies gilt jedoch nicht für alle Flüge. Verbindungen, die aufgrund der Witterung verspätet ankommen, dürfen grundsätzlich landen. An jenem Tag kam es sogar zu Landungen nach der Normzeit, diese fallen jedoch unter die Ausnahme. Der Flug JL331 wird nicht in diese Kategorie eingeordnet, denn nicht die Wetterlage bringt zum Verschulden am verspäteten Landeversuch. Dies resultiert zur Abweisung und Antritt des Rückflugs nach Tokio-Haneda, wobei zuvor in Osaka-Kansai aufgetankt werden musste. Um 3 Uhr Lokalzeit gab es dann wieder eine Landung. Allerdings am Ausgangsort, also in Tokio-Haneda, wo die Fluggäste vor rund sieben Stunden ihren „Irrflug“ angetreten haben. Laut Japan Airlines wurden die betroffenen dann auf andere Verbindungen umgebucht. Bleibt zu hoffen, dass diese nicht wieder in Haneda enden.

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Düsseldorf: Fortsetzung des Flugbetriebs nach Streik

Nach dem von den Gewerkschaften Verdi und Komba ins Leben gerufenen, Streik fährt der Flughafen Düsseldorf mit den Flügen fort. Am Dienstagmorgen, nach einem 24-stündigen Arbeitskampf setzt der Flughafen Düsseldorf seinen Dienstbetrieb fort. Der Streik reichte bis 3:00 Uhr in der Früh, bis er schlussendlich beendet wird. Die Initiative dieses Aufstands geht von den Gewerkschaften Verdi und Komba aus, welche zu diesem aufrufen. Das Ziel dieses Streiks stellt der Prozess für die Angestellten des öffentlichen Dienstes dar. Komplikationen jedoch werden nicht mehr erwartet, wie Verdi-Sprecher Peter Büddicker berichtet. Der Normalbetrieb wurde um 6:00 Uhr wieder aufgenommen, Verspätungen sollte einen jedoch trotzdem nicht irritieren. Der Kampf um positiv abgeschlossene Verhandlung führte zu hunderten Einbußen an Flügen.

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Wizz Air: Flüge nach Chisinau werden künftig annulliert

Die Fluglinie Wizz Air will künftig den Flugverkehr nach Chisinau annullieren. Begründet wird dies mit den Bedenken eines russischen Angriffs, der die moldawische Hauptstadt mit involvieren könnte. Ab 14. März sollen keine Flüge in die moldawische Hauptstadt Chisinau durchgeführt werden. Dies wurde den Betroffenen am Montag von der Fluggesellschaft mitgeteilt. Moldawien, als betroffener Staat, versucht mit allen Mitteln dieser Annulierung entgegenzuwirken, indem sie versuchen, den Schutz ihres Luftraums zu garantieren. Die Bedenken eines russischen Angriffs verstärken sich durch die Besatzung russischer Soldaten im abgespaltenen Gebiet Moldawiens Transnistrien. Russland wirft den Ukrainern vor, einen Angriff auf diese Truppen zu planen. Ukrainischer Präsident Selenskyj jedenfalls dementiert die Vorwürfe und bestärkt die Tatsache der Unwahrheit dieser Aussagen. „Wir respektieren Moldaus Souveränität“, so Selenkysj. Für die moldauische und ukrainische Bevölkerung fällt Wizz Air in Chisinau vorerst aus. Der plant jedoch stattdessen mehr Flüge aus der rumänischen Iasi anzubieten. Einige Routen werden aber ersatzlos pausiert.

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Alice Springs: Notlandung des Jetstar-Flugs JQ30

Ein Notfall des Jetstar-Flugs JQ30 bringt mehrere hunderte Passagiere zum stundenlangen Verweilen am Flughafen Alice Springs. Grund dafür soll eine, bei der Landung entdeckte, elektrische Störung sein. Der eigentliche Flug von Bangkok nach Melbourne musste wegen einer elektrischen Störung im Inlandsflughafen Alice Springs notlanden. Diese bringt einen unabdingbaren Austausch mit sich, die Notlandung erfolgt am Sonntag um 7:20 Uhr. Das Resultat ist wie folgt: stundenlanges Warten für die Passagiere, während Jetstar alles Erdenkliche unternimmt, die Fluggäste das Flugzeug aussteigen zu lassen. In der Zwischenzeit schaltet sich die Klimaanlage, wie ebenso das Unterhaltungsprogramm aus, was Empörung bei den Passagieren auslöst. Sieben Stunden später, gegen 14:15 Uhr, wurde das Aussteigen in einem separaten Bereich der Boeing 787-8 genehmigt. Danach erwarten die Reisenden den Ersatzflug, der sie schließlich am Sonntag gegen Abend nach Melbourne transportiert. Das Reisegepäck wird erst am Montag Melbourne erreichen, da der Flughafen Alice Springs es nicht schaffte, sie in das Ersatzflugzeug zu verfrachten.

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Russland: Verhandlungen mit China über Flugverkehr

Mit der bevorstehenden Öffnung Chinas soll ebenso die Luftfahrt zunehmen. Trotz der, im Vergleich zu anderen Ländern, guten Beziehung Russlands zu China bestehen immer noch die exakten Sanktionen. Dies soll sich in Zukunft durch Aussprachen der etwaigen Zivilluftfahrtbehörden ändern. Russland verspricht dadurch, das frühere Level erreichen zu können. Der russische Flugverkehr wiederkommt auch in China dem gleichen Schicksal wie in allen anderen Teilen der Welt. Russische Flugzeuge dürfen aufgrund der geltenden Sanktionen den chinesischen Luftraum nicht betreten. Dies gilt für russische Flugzeuge, die in der Vergangenheit in Irland oder Bermuda registriert waren und nun die Registrierung in Russland abgeschlossen haben, wie auch für andere Flugzeuge, die nie an die auswärtigen Leasingunternehmen zurückgeschickt worden sind. Die russische Wirtschaft erhofft sich Profit an der Öffnung Chinas, in welcher Corona-Restriktionen schlussendlich abgeschafft werden. Der Verband der russischen Luftverkehrsunternehmen vermutet in Zukunft verringerten Flugverkehr, da sich aufgrund der Sanktionen die Anzahl der Slots an chinesischen Flughäfen verringert. Dieses Problem soll am 26. März vom russischen Verkehrsministerium gemeinsam mit dem chinesischen Pendant besprochen und gelöst werden.

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