Granit Pireci

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Granit Pireci

Australien liebäugelt mit Grenzöffnung vor Weihnachten

Australien rudert zurück und stellt eine Grenzöffnung für den internationalen Tourismus bereits vor Weihnachten wieder in Aussicht. „Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen“, so Handels-und Tourismusminister Dan Tehan in einem Fernsehinterview. „Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen – darunter internationale Touristen – hereinzulassen.“ Diese Erleichterung sei aber an Bedingungen geknüpft, so der ORF. So müsse davor mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien, ansonsten würden die Pläne wieder über Bord geworfen. Bis zum Wochenende hatten in Australien etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung doppelten Impfschutz. Vergangene Woche hatte der Regionalpremier des Bundesstaates New South Wales mit der Millionenmetropole Sydney angekündigt, ab 1. November wieder die internationalen Grenzen der Region öffnen zu wollen. Die 14-tägige Hotelquarantäne falle dann für vollständig Geimpfte weg. In New South Wales sind mehr als 80 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft. Der australische Regierungschef Scott Morrison präzisierte aber wenige Stunden später, die neuen Regeln würden zunächst nur für australische Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz in Australien gelten. Die Behörden hatten vor rund eineinhalb Jahren die Grenzen geschlossen und Australien weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet. Seither konnten viele Australier nicht mehr in die Heimat reisen, weil die Kosten für Flüge und Quarantäne extrem hoch und die Genehmigungen schwer zu bekommen waren.

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Delta fährt im Dezember Flugangebot ab Deutschland hoch

Ab November öffnen die Vereinigten Staaten für geimpfte Reisende aus Europa ihre Grenzen. Im Zuge dessen baut Delta Air Lines das Flugangebot ab Deutschland aus. Ab dem 14. Dezember 2021 nimmt die US-Fluggesellschaft die Verbindung von Frankfurt am Main nach New York-JFK wieder auf und bedient die Route täglich mit einem Airbus A330-200. DL107 hebt in Frankfurt um 09:50 Uhr ab und erreicht den Big Apple nach rund neun Stunden Flugzeit um 13 Uhr Ortszeit. Die Verbindung nach New York wird die bereits bestehende tägliche Verbindung von Frankfurt nach Atlanta ergänzen, welche in der Pandemie aufrechterhalten wurde. Nach einer pandemiebedingten Aussetzung der Flüge zum zweitgrößten deutschen Flughafen wird Delta im Dezember auch nach München zurückkehren: Ab 14. Dezember wird die bayerische Landeshauptstadt zunächst viermal wöchentlich wieder an das Drehkreuz der Fluggesellschaft in Atlanta angebunden. DL131 verlässt an den Flugtagen Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag München um 11 Uhr und landet im US-Bundesstaat Georgia um 15:50 Uhr Ortszeit. Die Flüge werden mit einer Boeing 767-300 durchgeführt. „Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere wieder an Bord begrüßen zu dürfen, sobald die Einreisebeschränkungen für die USA im nächsten Monat aufgehoben werden“, sagt Thomas Brandt, Delta Regional Sales Manager für Deutschland und Osteuropa. „Es gibt einen großen Nachholbedarf für Familien, Freunde und Geschäftsreisende, die nach 18 Monaten der Trennung wieder zusammenkommen können. Und da wir uns der Weihnachtszeit nähern, gibt es auch viel zu feiern, wenn diese Flüge wieder aufgenommen werden.“

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Winterflugplan startet auch in Stuttgart

Mit Beginn der Winterzeit am Sonntag stellen die Airlines ihr Angebot auf Winterflugplan um. In Stuttgart fliegen dann 25 Airlines zu 66 Direktzielen in 26 Ländern. Das Streckennetz des STR zeigt sich damit etwas dichter als im Winter des Vorjahres. Viele Ziele werden wieder häufiger bedient. Neue Ziele ab Stuttgart bietet auch die größte Fluggesellschaft am STR, Eurowings. Mit Flügen nach Lulea und Kiruna geht es nach Schweden. Ab Dezember geht es bis zu zweimal pro Woche in Richtung Polarkreis. Nach wie vor gut bedient werden Destinationen in wärmeren Gefilden. So fliegen Eurowings einmal pro Woche nach Marrakesch und Turkish Airlines, Sun Express oder Pegasus zu insgesamt zu neun Zielen in der Türkei. Palma de Mallorca ist ebenfalls nahezu täglich im Plan. Mit zwei am Landesflughafen stationierten Flugzeugen fliegt Tuifly durchgängig die Kanaren, Kapverden und das ägyptische Hurghada an. Auch Zubringerflüge zu wichtigen Drehkreuzen dürfen nicht fehlen. Ab dem 5. November verbindet Scandinavian Airlines drei Mal pro Woche Stuttgart mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen. Weitere Möglichkeiten zum Umsteigen auf die Langstrecke gibt es auch über Amsterdam, Wien, London, Istanbul und Moskau. Kein Check-in im Terminal 3 Während der Wintermonate erneuert der Flughafen im Terminal 3 die Kontrollanlage für das Reisegepäck. Deshalb ist dort derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere sowie der Schalter der Flughafen-Information sind aber dort uneingeschränkt verfügbar.

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Bali öffnet seine Grenzen für Geimpfte aus einigen Ländern

Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali empfängt ab sofort wieder vollständig geimpfte Touristen – allerdings nur aus ausgewählten Ländern. Zu den Staaten auf der Liste zählen unter anderem Indien, Japan, Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Diese hätten nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus unter Kontrolle, so der Pandemie-Beauftragte der Regierung. Österreichische und deutsche Touristen müssen sich also weiterhin gedulden. Ohnehin hängt die Lockerung noch an einige Bedingungen. So müssen Einreisende neben der Vakzine auch noch einen negativen PCR-Test vorzeigen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich dazu müssen Touristen die ersten fünf Tage in Quarantäne verbringen, bevor der Urlaub richtig starten kann.

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737-Max: Anklage gegen ehemaligen Boeing-Testpilot

Im Zuge der Ermittlungen zum Krisenflieger ist der ehemalige Chef-Testpilot der Maschine angeklagt worden. Ihm werde vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu dem Assistenzsystem gemacht zu haben, das eine zentrale Rolle bei zwei Abstürzen des Flugzeugs spielte. Deshalb seien Airlines und deren Piloten nicht über die Funktionsweise der Software unterrichtet worden, so der ORF. Bei der Zulassung im Jahr 2017 war Forkner die direkte Kontaktperson zwischen dem Flugzeugehersteller und der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Laut Dokumenten, die Anfang 2020 veröffentlicht wurden, hatte er damit geprahlt, seine FAA-Kollegen täuschen zu können, um die Zertifizierung für das speziell für die Boeing 737 Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS zu erhalten. Das System mit dem Namen MCAS sollte den Piloten der 737 Max helfen, das Flugzeug in der richtigen Position zu halten. Es wurde notwendig, denn das Flugzeug bekam größere Triebwerke – und dadurch konnte in manchen Fällen die Nase des Flugzeugs nach oben gehen. Die Software sollte dann gegensteuern und leicht korrigieren. Doch wie sich herausstellte, konnte MCAS auch in anderen Situationen eingreifen und die Maschine nach unten lenken. Bei den zwei Abstürzen in Indonesien 2018 und in Äthiopien 2019 waren Piloten nicht darauf vorbereitet, insgesamt starben 346 Menschen. In beiden Fällen hatte das MCAS falsche Daten übermittelt. Im März 2019 wurde ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager von Boeing verhängt, das erst Ende 2020 nach einer Überarbeitung des Systems wieder aufgehoben wurde.

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Lufthansa Technik und JAL verlängern TSC-Vertrag

Lufthansa Technik und Japan Airlines intensivieren ihre Partnerschaft weiter: Der Vertrag über  Total Component Support (TCS) Dienstleistungen für die Boeing 787-Flotte von JAL wurde um fünf Jahre verlängert. Die TCS-Vereinbarung umfasse eine Vielzahl von Komponenten für die Boeing 787-Flotte, die aktuell aus 53 Flugzeugen besteht. Vereinbart wurde auch die Wartung, Zuverlässigkeitsüberwachung, Programme zur Steigerung der Zuverlässigkeit sowie logistische Dienstleistungen. „Wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, unsere Dienstleistungen mit umfassenden Wartungs-, Reparatur- und Überholungslösungen für die Boeing 787-Flotte von Japan Airlines zu erweitern. Dieser neue Abschluss basiert auf den Leistungen der vergangenen zehn Jahre. Wir werden sehr eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten, um auch weiterhin höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Thomas Böttger, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei Lufthansa Technik.

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VIE startet Errichtung der größten Photovoltaik-Anlage Österreichs

Auf dem Flughafen Wien entsteht die mit 24 Hektar größte Photovoltaik-Anlage Österreichs. 55.000 PV-Paneele sollen eine Leistung von etwa 24 Megawatt Peak liefern, wie der Airport in einer Aussendung betont. Mit dann acht PV-Anlagen, in die insgesamt mehr als 20 Millionen Euro investiert wurden bzw. werden, will der Airport jährlich rund 30 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen und damit fast ein Drittel seines Jahresstromverbrauchs aus Sonnenenergie beziehen. Die Inbetriebnahme der neuen Einrichtung ist im Frühjahr 2022 vorgesehen. Vorstandsdirektor Günther Ofner bezeichnete die PV-Offensive als großen Schritt auf dem Weg, „einer der ersten ‚Green Airports‘ Europas zu werden, der seinen Betrieb CO2 neutral führt“. Mit Photovoltaik, E-Mobilität und neuen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz reduziere VIE konsequent seinen CO2-Ausstoß, ergänzte Vorstandsdirektor Julian Jäger. „Die größte Chance für den Klimaschutz liegt allerdings in synthetischen Kraftstoffen. Die Technologie gibt es – nun braucht es Beimengungspflichten und Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Verbreitung zu fördern und Geschäftsmodelle zu schaffen.“

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Herbstferien: Mitteldeutsche Flughäfen informieren Passagiere

Am ersten Ferienwochenende in Sachsen starten von den Mitteldeutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle aus 50 Flugzeuge zu Urlaubszielen rund um das Mittelmeer, im Atlantik und am Roten Meer.  Für einen möglichst entspannten Start in den Urlaub werden Fluggäste gebeten, mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Airport einzutreffen und alle erforderliche Reiseunterlagen, Zertifikate und Testergebnisse griffbereit zu haben. Reisende nach Spanien, in die Türkei, nach Griechenland und Italien müssen für die Einreise eine Reiseanmeldung online ausfüllen. Nach erfolgreicher Anmeldung wird ein QR-Code generiert. Dieser Code muss beim Check-in vorgelegt werden. Ohne den Code ist kein Check-in möglich! Vom Flughafen Dresden heben insgesamt zehn Maschinen nach Antalya, Mallorca, Fuerteventura, Rhodos, Kos sowie Kreta ab. Ab Leipzig/Halle starten 40 Flüge. Angeflogen werden die Urlaubsziele Antalya, Istanbul, Fuerteventura, Palma de Mallorca, Las Palmas, Kreta, Rhodos, Korfu, Kos, Hurghada, Marsa Alam und Lamenzia Terme. Hinzu kommen Verbindungen zu Drehkreuzen wie Frankfurt, München (ab DRS und LEJ), Wien (LEJ), Amsterdam oder Zürich (beide ab DRS), über die Ziele weltweit erreichbar sind.

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MUC verzeichnet im dritten Quartal über fünf Millionen Fluggäste

Das Verkehrsaufkommen am Münchner Flughafen zieht weiterhin deutlich an. Das dritte Quartal bescherte dem Airport seinen bisher größten Zuwachs seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten über 5,1 Millionen Passagiere gezählt und damit mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das höchste Fluggastaufkommen seit Beginn der Pandemie wurde mit 1,9 Millionen Passagieren im September erzielt. Damit verbuchte der Airport  in diesem Monat fast so viele Fluggäste wie im gesamten ersten Halbjahr 2021. In den ersten sechs Monaten waren es insgesamt 2,2 Millionen Reisende.“Das Verkehrsaufkommen in München bewegt sich mittlerweile wieder auf einem deutlich höheren Niveau als im vergangenen Jahr. Alle Signale deuten auf eine weitere Erholung des Luftverkehrs hin. Der Flughafen München ist auf dem besten Weg, seine Funktion als europäisches Premium-Drehkreuz weiter zu festigen“, so Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG). Dass München wieder verstärkt als Knotenpunkt genutzt wird, macht auch ein Blick auf die Umsteigerzahlen deutlich: Während deren Anteil am gesamten Passagieraufkommen im Mai bei lediglich 21 Prozent lag, waren es zuletzt bereits 38 Prozent. Einen weiteren Schub für den Drehkreuzverkehr wird die für den November angekündigte Öffnung der USA mit sich bringen. So wird Lufthansa ihre bestehenden Strecken nach New York auf zehn wöchentliche Verbindungen und Los Angeles auf sieben wöchentliche Flüge erhöhen. Hinzu kommen weitere Langstreckenverbindungen zu nordamerikanische Reisezielen: So werden ab November Miami, Mexico City und Montreal sowie erstmals auch in der Winterflugplanperiode Vancouver bedient. Trotz der sehr dynamischen Verkehrsentwicklung liegt das aktuelle

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USA öffnen Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte

Die US-Regierung will Einreisebeschränkungen an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko für Corona-Geimpfte aufheben. Die Lockerungen sollten im November greifen und auch für Fährüberfahrten gelten. Wer einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweise, könne damit auch zu nicht-notwendigen Zwecken in die USA einreisen, etwa dem Besuch von Freunden und Familie oder für Tourismus. In einem weiteren Schritt werde die Regelung ab Anfang Januar 2022 auch auf notwendige Reisen ausgedehnt, dann ist auch in diesen Fällen der vollständige Impfschutz eine Bedingung bei der Einreise, wie der ORF berichtet. Bis dahin hätten betroffene Menschen wie Lastwagenfahrer, Studierende und Mitarbeiter des Gesundheitswesens ausreichend Zeit, sich impfen zu lassen. Die USA hatten im vergangenen Monat bereits angekündigt, im November die monatelangen Einreisebeschränkungen im internationalen Flugverkehr unter anderem für Geimpfte aus der EU und Großbritannien sowie weiteren Ländern aufzuheben. Der weitgehende Einreisestopp war Anfang 2020 zu Beginn der Pandemie vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump verhängt worden.

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