Granit Pireci

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Granit Pireci

Airbus kann Auslieferungen wieder erhöhen

Auch bei Airbus spürt man wieder einen Aufwärtstrend. Der europäische Flugzeugbauer lieferte im Mai insgesamt 50 neue Verkehrsflugzeuge an seine Kunden aus. Im April waren die Auslieferungen auf 45 Maschinen zurückgegangen, nachdem der Hersteller im März 72 Maschinen ausgeliefert hatte. In den ersten fünf Monaten des Jahres brachte der Boeing-Rivale lediglich 220 Jets an den Mann. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Unterdessen sammelte Airbus im Mai trotz der Corona-Krise Bestellungen über sieben Flugzeuge ein, kassierte aber auch drei Stornierungen. Wegen der Corona-Pandemie hat der Konzern seine Produktion um rund 40 Prozent gedrosselt.

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Boeing kann im Mai mehr Aufträge an Land ziehen

Die Krisenjets des Flugzeugbauers entpuppen sich als Produktionsankurbler – zumindest im letzten Monat. Dort konnte Boeing dank hoher Nachfrage nach 737-Max-Jets seine Auftragsbilanz deutlich. Nach eigenen Angaben vom Dienstag erhielt das Unternehmen im Mai insgesamt Bestellungen für 73 Flugzeuge, davon entfiel mit 61 der Großteil auf Max-Modelle. Damit bleibt die Baureihe der Verkaufsschlager des Unternehmens. Daran ändern auch die zwei Abstürze und das darauffolgende Flugverbot augenscheinlich nichts.  Unter Berücksichtigung von Stornierungen und Umbuchungen holte Boeing im vergangenen Monat 20 neue Aufträge rein. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Damit schaffte der US-Konzern im vierten Monat in Folge ein positives Nettoergebnis und schnitt besser ab als Airbus – im Mai verbuchte der europäische Hersteller unter dem Strich nur vier Neubestellungen. Nur in puncto Auslieferungen lag die Konkurrenz deutlich vorne: Während Boeing nur 17 Maschinen an den Mann brachte, übergaben die Europäer 50 neue Flugzeuge an ihre Kunden.

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Flughafen München nimmt Terminal 1 wieder in Betrieb

Aufgrund der steigenden Nachfrage nimmt der Münchner Airport das Terminal 1 am 23. Juni 2021 wieder in Betrieb. Alle Airlines, die vorübergehend ins Terminal 2 ausgelagert waren, werden wieder ins Terminal 1 zurückkehren – nur Eurowings bleibt vorübergehend noch im Terminal 2. Die sinkenden Inzidenzwerte und die fortschreitende Impfkampagne sowie die damit verbundenen Erleichterungen im Reiseverkehr haben zu einer Belebung des Luftverkehrs am MUC geführt. So verzeichnete der Flughafen zum Abschluss der Pfingstferien am vergangenen Sonntag mit rund 400 Flügen und 36.000 Passagieren das größte Verkehrsaufkommen seit einem Dreivierteljahr.  Die Lufthansa wird ihr Langstreckenangebot ab München schrittweise wieder erweitern. So nimmt die Airline im Juli ihre Nordamerika-Routen nach Boston, New York (JFK), Charlotte und Vancouver wieder auf. Derzeit steuert Lufthansa mit Newark, Chicago, Los Angeles, Denver und Seoul fünf Langstreckenziele vom Münchner Flughafen aus an. Im August kehren mit Tokio, Washington, Shanghai und Osaka vier weitere Fernreiseziele in den Münchner Lufthansa-Flugplan zurück. Insgesamt wird Lufthansa dann 13 Langstreckenziele ab München mit Flugzeugen vom Typ Airbus A350 anbieten. United Airlines hat ihren Liniendienst nach San Francisco wieder aufgenommen und wird noch im Juni die Strecken nach Washington und Chicago auf jeweils eine tägliche Verbindung aufstocken. Ab Anfang Juli wird United auch ihre Flüge von München nach Newark wieder aufnehmen.

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Smartlynx Airlines eröffnet neue Basis in der Schweiz

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bekommt Nachwuchs: Smartlynx hat vor wenigen Tagen eine neue Basis am Flughafen eröffnet und wird in in Zukunft Ferienflüge für Tui Deutschland durchführen. Mit dem Flug 6Y616 nach Rhodos ist die Fluggesellschaft am 5. Juni um 6:10 Uhr in ihre Saison als neue Airline am EuroAirport abgehoben. Der Carrier bietet für Tui Deutschland Ferienflüge und touristische Destinationen rund um das Mittelmeer und die Kanaren an. Die neue Basis in der Schweiz wird mit einer Airbus A320-Maschine besetzt. Eigenen Angaben zufolge werden durch die Neuansiedlung bis zu 20 Arbeitsplätze geschaffen.

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Lufthansa: OGH erklärte insgesamt 30 Klauseln für unzulässig

Wegen fragwürdiger Klauseln in den Beförderungsbedingungen zog der Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen die Lufthansa AG vor den Obersten Gerichtshof – und bekam auch mehrheitlich Recht. Das Urteil ist rechtskräftig. Eine der vom VKI beanstandeten Klauseln legte eine Nachzahlungspflicht fest, wenn Kunden ihre Flüge nicht auf allen Teilstrecken oder nicht in der gebuchten Reihenfolge in Anspruch nahmen. Zwar sah diese Klausel Ausnahmen von sogenannten „No-Show-Gebühren“ vor, diese gingen dem OGH aber letztlich nicht weit genug.  Das Unternehmen definierte zwar Ausnahmen (z.B. Verhinderung aufgrund höherer Gewalt, Krankheit), verbunden mit der Auflage, Gründe für die Verhinderung sofort nach Kenntniserlangung mitzuteilen und nachzuweisen. Doch die genannten Ausnahmen seien zu eng bemessen, so die Höchstrichter. Zudem stieß sich das Gericht an der Regelung, dass Fluggäste Hinderungsgründe sogar in jenen Situationen sofort mitteilen müssten, in denen ihnen eine unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Luftlinie nicht möglich sei. Der OGH stufte diese Klausel daher als gröblich benachteiligend ein. „Für den VKI sind No-Show-Gebühren grundsätzlich nicht nachvollziehbar“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Die Kundinnen und Kunden der Airline haben schließlich den vereinbarten Preis für die gesamte Flugreise gezahlt. Warum sie dann noch zusätzliche Zahlungen leisten müssen, wenn sie einen Teil der vereinbarten – und bereits bezahlten – Leistung bzw. Reise nicht in Anspruch nehmen, bleibt unverständlich.“ Lufthansa verweigert die Beförderung bei beschädigtem Flugticket Eine weitere Klausel sah vor, dass unter anderem dann kein Anspruch auf Beförderung besteht, wenn der vorgelegte Flugschein erheblich beschädigt worden ist. Auch diese Regelung stufte das Höchstgericht als rechtswidrig ein.

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Nachfrageboom bei Airtours: Reiselust der Luxusgäste steigt

Premiumkunden wollen reisen: Airtours, die Luxusmarke der Tui, verzeichnet einen deutlichen Buchungsanstieg.  „Wer Luxus liebt, liebt reisen. In den vergangenen Wochen schnellen die Buchungen nach oben“, sagt Steffen Boehnke, Leiter der Marke Airtours. Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln seien dabei kein Widerspruch zum Luxuserlebnis – ganz im Gegenteil. „Privatsphäre und VIP-Leistungen sind eine Selbstverständlichkeit bei einer Luxusreise. Nirgendwo ist das Servicelevel so hoch wie hier. Genauso erlesen sind allerdings auch die Ansprüche unserer Gäste, denn sie wollen mit neuen Erlebnissen überrascht werden. Unsere Kreuzfahrt-Kombination mit der Europa 2 und dem Daios Cove Resort auf Kreta trifft den Nerv unserer Kunden“, weiß Steffen Boehnke. Besonders Griechenland sei diesen Sommer bei Luxuskunden so gefragt wie nie, vor allem die Insel Kreta liege hoch im Kurs. Eine neuaufgelegte Kombinationsreise umfasst eine siebentägige Kreuzfahrt mit der MS Europa 2 sowie einen Aufenthalt im beliebten Daios Cove Luxury Resort & Villas. „Die neuen Routen der Europa 2 führen die Luxusreisenden dabei bis Mitte Juli durch die sonnenverwöhnte Ägäis entlang der schönsten Küsten Griechenlands“, so das Unternhemen. Die Kreuzfahrten starten an fünf Abfahrtsterminen jeweils in Heraklion. Der Hotelaufenthalt kann dabei wahlweise vor oder nach der Kreuzfahrt stattfinden.

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Lufthansa startet Impfung von Mitarbeitenden

Die AUA-Muttergesellschaft hat heute mit der Impfung der ersten Mitarbeiter in Deutschland begonnen. In der ersten Woche stehen 2.000 Impfdosen zur Verfügung und können durch den Medizinischen Dienst des Konzerns in München, Frankfurt und Hamburg verimpft werden. Dabei legt das Unternehmen zunächst den Fokus auf diejenigen Kollegen, die persönlichen Kundenkontakt haben, wie beispielsweise Flugzeugbesatzungen oder Mitarbeitende an den Stationen. „Unsere Mitarbeitenden leisten seit Beginn der Pandemie auch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Mit unserem Flug- und Frachtangebot geben wir Reisenden die Sicherheit, beispielsweise gesellschaftlich oder wirtschaftlich wichtige Aufgaben erledigen zu können. Wir freuen uns, unseren Beschäftigten nun eine Impfung anbieten zu können“, so Michael Niggemann, Personalvorstand Lufthansa Group.

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Austrian Airlines verzeichnet steigende Buchungszahlen

Mit steigender Impfrate und gelockerten Einreisebestimmungen in vielen europäischen Ländern packt die Österreicher wieder die Reiselust.  Die Sehnsucht, endlich wieder die Füße in den Sand zu stecken, sei spürbar groß. Das zeigte sich bereits am verlängerten Wochenende zu Fronleichnam, welches viele Fluggäste für einen Kurzurlaub im Süden genutzt haben. Griechenland, Spanien und Italien waren dabei die Top 3 der Reiseziele. Für die erhöhte Nachfrage habe Austrian Airlines kurzfristig größere Maschinen eingesetzt als ursprünglich geplant und Zusatzflüge aufgelegt. Auch der Blick auf die Monate Juni bis August stimmt die rot-weiß-rote Heimatairline zuversichtlich. „Die Nachfrage steigt täglich, seit Mitte Mai haben sich die Neubuchungen auf vielen Strecken sogar vervierfacht. Weiters ist erkennbar, dass auch wieder verstärkt längerfristig gebucht wird“, berichtet Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Für den Sommerurlaub zählen insbesondere Mittelmeer-Destinationen wie Griechenland, Zypern, Italien und Spanien inkl. Mallorca zu den beliebtesten Reisezielen.  „Die Buchungsdynamik zeigt, dass wir mit unserem Sommerflugplan, der vorwiegend innereuropäische Destinationen am Mittelmeer ansteuert, die Reisebedürfnisse der Österreicher: sehr gut bedienen. Mit insgesamt über 100 Flugzielen bieten wir im Hochsommer eine Destinationsvielfalt auf Vorkrisenniveau“, so CCO Michael Trestl. Natürlich werden diese noch nicht wieder mit der gewohnten Frequenzdichte bedient, jedoch liegt das Produktionsniveau im touristischen Bereich bereits wieder auf dem Vorkrisen-Niveau. Mit den zuletzt bekanntgegebenen Reise-Erleichterungen für die Rückkehr aus Zypern, Kroatien, Niederlande und Schweden sowie mit Inkrafttreten des Grünen Passes erwarte man einen weiteren Buchungswachstum.

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Abschuss von Flug MH17: Hauptverfahren gestartet

Fast sieben Jahre nach dem Abschuss von Passagierflug MH17 über der Ostukraine wird heute in den Niederlanden das Hauptverfahren gegen vier mutmaßliche Täter eröffnet. Zunächst werde es im extra gesicherten Justizgebäude im Amsterdamer Flughafen eine allgemeine Erörterung des Falls geben, so der ORF. Bis Donnerstag sollen dann inhaltliche Fragen der Ermittlungen gegen die Angeklagten – drei Russen und einen Ukrainer – geklärt werden. Der Staatsanwaltschaft zufolge war die Boeing 777 der Malaysia Airlines am 17. Juli 2014 über der umkämpften Ostukraine von prorussischen Rebellen mit einer russischen Luftabwehrrakete des Typs BUK abgeschossen worden. Alle 298 Bordinsassen kamen dabei ums Leben. Das Flugzeug war unterwegs von Amsterdam nach Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysia. Angeklagte nicht anwesend Keiner der Angeklagten ist in dem Verfahren anwesend. Nur der Russe Oleg Pulatow, der eine führende Rolle im Geheimdienst der selbst ernannten Republik Donezk gespielt haben soll, lässt sich vor Gericht von Anwälten vertreten. Er hatte mitteilen lassen, nicht verantwortlich zu sein.

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DTM fertigt weitere Erstflüge ab

Heute startete der Erstflug der Eurowings von Dortmund nach Heraklion. Die Lufthansa-Tochter fliegt die Strecke immer sonntags, dienstags und donnerstags. Die Flugzeiten sind ergänzend zu der Verbindung der Wizz Air auf die griechische Insel. Diese fliegt ab dem 14. Juni wieder montags, mittwochs und freitags von Dortmund nach Heraklion. „Damit können unsere Passagiere fast jeden Tag nach Kreta fliegen. Der Erstflug der Eurowings am heutigen Tag ist ein weiterer Beleg dafür, dass die griechischen Ziele ab Dortmund immer beliebter werden. Vor einem Jahr wurde nur Thessaloniki angeflogen. Mittlerweile können Reisende zwischen fünf Zielen wählen: Thessaloniki, Santorini, Athen, Kavala und Kreta“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Die Verbindungen nach Griechenland sollen auch in Zukunft weiterwachsen. Ab dem 2. Juli fliegt Eurowings zusätzlich nach Rhodos. Bereits im Juni starten wöchentlich etwa 17 Flieger von Dortmund in das beliebte Urlaubsland.  Auch Italien-Routen wachsen stetig Schon vor wenigen Tagen startete die erste Maschine nach Neapel. In gut zwei Stunden gelangen Reisende vom Ruhrgebiet in die Geburtstagsstadt der Pizza. „Neapel hat viel zu bieten. Aufgrund der Verkehrstage Freitag und Montag und der kurzen Flugzeit eignet sich das Ziel sowohl für einen verlängerten Wochenendtrip als auch für einen längeren Sommerurlaub. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir Fluggästen ab jetzt diese Strecke anbieten können“, so Miletic weiter. Mit etwas Glück fliegen Reisende mit dem BVB-Mannschaftsairbus von Dortmund nach Italien, denn Dortmund ist seit Juni offizieller Heimatflughafen dieses Flugzeugs. 

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