Granit Pireci

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Granit Pireci

Wizz Air: Mehr als halbe Milliarde Reinverlust

Das Geschäftsjahr 2021 endet auch für den ungarischen Low-Coster mit einem satten Minus. Bei 10 Millionen Passagieren fährt Wizz Air einen Umsatz von 739 Millionen Euro ein – ein Minus von 73 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust von 576,0 Millionen Euro, so das Unternehmen in der Aussendung. „Trotz dieser beispiellosen Herausforderungen behielten wir unsere Kostenstruktur unter Kontrolle, bewahrten unsere Cash-Position und behielten unsere Investment-Grade-Bilanz bei“, kommentiert Vorstandsvorsitzender József Váradi. Während der Covid-19-Pandemie habe man sich an das Prinzip der Maximierung des Cash-positiven Fliegens gehalten. Dank der niedrigen Kostenstruktur habe man den Flugbetrieb aufrechterhalten können, während viele Mitbewerber gezwungen gewesen seien, größere Teile ihrer Flotten stillzulegen. Zusätzlich zu Linienflügen habe man Charterflüge absolviert. 

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Turkish setzt auch einzige Boeing 737-9 wieder ein

Sechs Wochen nach dem Comeback der 737-8-Flotte reaktiviert Turkish Airlines nun auch den Betrieb der Boeing 737-9. Mehr als zwei Jahre ohne Einsatz verbrachten die Flieger am Flughafen Istanbul. Die erste Maschine mit der Registrierung TC-LYA absolvierte am 22. Mai einen Testflug, nur um drei Tage später wieder in den kommerziellen Dienst aufgenommen zu werden. Seitdem setzt der Carrier die Max-Flotte wieder auf regulären Flügen ein. Demnach stehen bei der Fluggesellschaft derzeit elf Boeing 737-8 und nur eine 737-9 – weitere fünfzig Flieger seien schon bei Hersteller bestellt. Das berichtet CH-Aviation.

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Brunner: Taxifahrt zum Flughafen darf nicht teurer sein als der Flug selbst

Die Bundesregierung arbeitet an einer EU-rechtskonformen Lösung, Airlines dazu zu verpflichten, passagierbezogene Steuern und Gebühren an die Endkunden weiter zu geben. Dabei gilt für Staatssekretär Magnus Brunner das Credo: „Die Taxifahrt zum Flughafen darf nicht teurer sein als der Flug selbst.“ Der Flugkunde müsse realistische Preise serviert bekommen, alles andere entspreche nicht der Realität, so Brunner weiter. So könne auch ein Bewusstsein in puncto Umweltschutz geschaffen werden. „Ganz konkret möchte ich 9,90-Euro-Tickets verhindern, denn diese Lockangebote stellen nicht die wahren Flugkosten dar!“ Die Umsetzung der Kostenwahrheit beim Fliegen habe er mit Ende 2022 angepeilt. Über den Sommer werde ein konkretes Modell erarbeitet, der parlamentarische Prozess sei indes für Herbst geplant. „Gleichzeitig kämpfen wir weiterhin auf europäischer Ebene dafür, eine europäische Lösung für ein gemeinsames System herbeizuführen.“

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Swiss begrüsst den Sommer mit Tessiner Menüs an Bord

Ab Juni können die Fluggäste des Schweizer Carriers auf Langstreckenflügen Spezialitäten aus dem Kanton Tessin an Bord genießen. In Zusammenarbeit mit dem Restaurant Vicania und dem angeschlossenen Weingut Castello di Morcote werden jeweils mehrgängige Menüs präsentiert, die von einer Auswahl an lokalen Weinen und Käsesorten begleitet werden. Vom 2. Juni bis Ende August serviert die Lufthansa-Tochter ihren Gästen der Business und First Class auf Langstreckenflügen ab Zürich spezielle Menüs, die vom Küchenchef Francesco Sangalli des renommierten Tessiner Restaurant Vicania kreiert wurden. Das Restaurant liegt auf dem Weingut Castello di Morcote, dessen Weine ebenfalls an Bord angeboten werden. Zander mit Valle-Maggia Brot in der First Class Das Menü von Francesco Sangalli für First Class Gäste umfasst unter anderem ein Crevettencocktail mit Schweizer Shrimps, Merlotgelée und Tomatencrème als Vorspeise. Als Hauptgang können die Gäste zwischen einem Zander mit weißer Polenta und getoastetem Valle-Maggia-Brot oder einem Kalbsfilet mit Kräuter-Demi-Glace und Kartoffelpüree mit Tonkabohne wählen. Eine Schokoladenschnitte mit Frischkäse und Heidelbeeren bildet den Ausklang des Menüs. Wolfsbarsch mit Mandelsauce in der Business Class Für Gäste der Business Class hat Francesco Sangalli als Vorspeise ein Vitello tonnato mit Liebstöckelöl, Sardellenstreusel und Stangenselleriesalat kreiert. Als Hauptspeise gibt es einen Wolfsbarsch mit Mandelsauce oder eine Maispoulardenbrust mit Kräuter-Demi-Glace und Tessiner Polenta mit Gottardo. Eine Holunder-Pannacotta mit gesalzenen Baumnüssen und Schokoladenstreusel rundet das Menü in der Business Class ab.

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MUC: VipWing feiert zehnjähriges Jubiläum und Wiedereröffnung

Vor genau zehn Jahren – am 1. Juni 2011 – öffnete der VipWing am Münchner Flughafen erstmals seine Türen für Reisende. Pandemiebedingt musste der im Terminal 1 angesiedelte Vip-Bereich in den vergangenen Monaten geschlossen bleiben. Ab sofort darf der VipWing unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygienevorschriften wieder Gäste aus aller Welt willkommen heißen. Der VipWing verfügt über eine Gesamtfläche von rund 1.700 Quadratmetern. Zahlende Gäste können das Angebot unabhängig von ihrer Fluggesellschaft oder ihrer Buchungsklasse in Anspruch nehmen. Das VIP-Service-Paket beinhaltet unter anderem die komplette Gepäck- und Zollabfertigung, die Passkontrolle sowie einen Limousinenservice von und zum Flugzeug. Mehrsprachige persönliche Assistenten bieten eine Rund-um-Betreuung und organisieren alle flugbezogenen Prozesse wie Einreiseformalitäten, Check-in, Gepäckabfertigung, Steuerrückerstattung und Zollabfertigung, während die Gäste im VipWing entspannen. Das Angebot umfasst auch den Zugang zu einem Biergarten unter freiem Himmel sowie zu einem Buffet. Auch ein Bar-Service, Duschmöglichkeiten, eine Zigarren-Lounge und ein religionsübergreifender Gebetsraum stehen zur Verfügung. Private Suiten mit Blick auf das Vorfeld, Schlafsuiten sowie voll ausgestattete Konferenzräume können hinzugebucht werden. „Mit seinem bayerischen Charme und einem einzigartigen Design hat der VipWing im Laufe der Jahre Tausende von Gästen aus aller Welt überzeugt. Bis dato haben über 250.000 Besucher aus zahlreichen Ländern den hier angebotenen Service in Anspruch genommen“, heißt es in der Aussendung.

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Russland nimmt Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf

Russland nimmt trotz der Pandemie den regulären Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf. Die Verbindungen mit Großbritannien werden mit 2. Juni wieder erlaubt, wie die Regierung in Moskau gestern mitteilte. Vom 10. Juni an beginne auch der reguläre Flugbetrieb unter anderem mit Österreich, Ungarn, Luxemburg und Kroatien wieder. Deutlich ausgeweitet werden indes die Flüge zwischen der belarussischen Hauptstadt Minsk und Moskau. Der Flughafen in Minsk musste seinen Betrieb zuletzt deutlich zurückfahren, weil die staatliche belarussische Fluglinie Belavia in der EU nicht mehr starten und landen und auch den Luftraum nicht mehr nutzen darf. Türkei weiter nur über Umwege erreichbar Erhöht wird vom 10. Juni an die Zahl der Flüge insgesamt mit neun Ländern, darunter auch Deutschland und Griechenland. Das für Russen traditionell wichtige Ferienziel Türkei bleibt indes wegen der CoV-Lage dort weiter nur über Umwege erreichbar, so der ORF. Die Begrenzung des Flugverkehrs werde zunächst bis einschließlich 21. Juni verlängert. Russische Anbieter dürfen weiter keine Urlaubsreisen in die Türkei anbieten. Viele nehmen aber Umwege über andere Länder wie Aserbaidschan und Belarus.

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Vietnam verbietet internationale Einreisen

Aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens zieht der Flughafen in der Hauptstadt Hanoi die Notbremse und stoppt vorerst alle internationalen Einreisen. Das solle zunächst sieben Tagen lang gelten, wie aero.de berichtet. Internationale Abflüge würden aber wie geplant durchgeführt. Bereits seit März vergangenen Jahres dürfen ohnehin nur noch vietnamesische Staatsbürger, Diplomaten, Investoren und andere Personen mit Sondergenehmigungen einreisen. Dabei müssen sie aber in speziellen Einrichtungen 21 Tage Quarantäne absitzen.

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Heathrow weist Risikoländern eigenes Terminal zu

In vergangener Zeit hatte der Flughafen vermehrt mit langen Warteschlangen vor Pass- und Testkontrollen zu kämpfen. Der empfohlene Mindestabstand konnte so natürlich nicht eingehalten werden. Damit künftig mögliche Ansteckungsherde vermieden werden, kommen die Fluggäste nun an unterschiedlichen Terminals an. Der größte Londoner Flughafen sorgt somit dafür, dass sich der Weg ankommender Passagiere aus verschiedenen Regionen nicht unmittelbar im Flughafengebäude kreuzt. So werde ein Ankunfts-Bereich für Flüge aus Ländern der sogenannten roten Liste der britischen Regierung bereitgehalten. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Der Airport hoffe, dass die Grenzbeamten ihrer Arbeit dank dieser Maßnahme effizienter und sicherer nachgehen können. 

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Swiss baut Sommerangebot weiter aus

Infolge der aktuellen Impffortschritte und sich lockernder internationaler Reiserestriktionen verzeichnet Swiss für den Sommer kurzfristig steigende Buchungszahlen. Deswegen wird die Lufthansa-Tochter im Juni und Juli ab Zürich und Genf 49 Destinationen neu oder wieder aufnehmen und im Hochsommer insgesamt 125 Strecken bedienen – 85 ab Zürich und 40 ab Genf. Das Gesamtangebot liegt strukturell jedoch deutlich unter dem von vor der Pandemie und wird im Hochsommer voraussichtlich auf 50 bis 55 Prozent der Kapazität von 2019 anwachsen. „Die kurzfristig steigende Nachfrage, die wir aktuell für den Sommer verzeichnen, zeigt uns deutlich, wie groß die Sehnsucht der Menschen nach Reisen ist. Dem möchten wir mit einem möglichst umfassenden und nachfragegerechten Flugprogramm begegnen. Wir gehen auch davon aus, dass die Buchungen im Laufe des Sommers weiter zunehmen werden. Insgesamt jedoch liegen die Buchungsbestände immer noch deutlich unter dem Niveau der Zeit von vor der Pandemie und eine strukturelle Erholung der Luftfahrt ist aktuell leider noch nicht zu erkennen“, so Swiss-Chef Tamur Goudarzi Pour. Vielfältiges Angebot zu beliebten Reisezielen In den kommenden Wochen wächst das Flugangebot der Fluggesellschaft. Dazu zählen ab Zürich zum Beispiel europäischen Ziele wie Amsterdam, Bordeaux, Brindisi, Cork, Florenz, Heringsdorf, Ljubljana, Mailand, Marseille und Oslo. Im Langstreckenbereich werden Kairo und Los Angeles wiederaufgenommen. Neu verbindet Swiss Zürich außerdem mit Billund und Tallinn. Ab Genf stehen Fluggästen unter anderem wieder Direktverbindungen zu folgenden Zielen zur Verfügung: Alicante, Biarritz, Brindisi, Catania, Faro, Heraklion, Ibiza, Korfu, Mykonos und Thessaloniki. Neu wird Swiss zudem nach Funchal, Ponta Delgada, Santorini und Split fliegen. 

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VKI: Reiseveranstalter muss Ersatz für Flugverspätung und vorübergehenden Gepäckverlust zahlen

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Sozialministeriums erfolgreich eine Konsumentin unterstützt, deren Hinflug bei einer geplanten einwöchigen Russland-Rundreise 22 Stunden verspätet war.  Darüber hinaus war deren Gepäck nach Ankunft am Zielflughafen geraume Zeit nicht auffindbar, wodurch der Konsumentin im weiteren Verlauf der Reise größere Unannehmlichkeiten entstanden. Der zunächst uneinsichtige Reiseveranstalter, die LOGOS-Reisebüro GmbH, musste der Betroffenen nach erfolgter Intervention des VKI rund 683 Euro erstatten. Das Urteil ist rechtskräftig. Die betroffene Konsumentin hatte über das Grazer Reisebüro eine Russland-Rundreise um 1.639 Euro gebucht. Da der vereinbarte Hinflug annulliert wurde, kam diese erst mit 22 Stunden Verspätung am Zielflughafen in Moskau an. Zum einen verpasste die Konsumentin dadurch den ersten Tag der Rundreise, welcher die Stadtrundfahrt in Moskau inkludierte. Zum anderen ging ihr Gepäckstück verloren, welches erst am darauffolgenden Tag aufgefunden werden konnte. Da sich die Konsumentin aufgrund des Reiseprogramms zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Moskau aufhielt, bat sie um Rücktransport des Koffers nach Wien und tätigte Noteinkäufe (Kleidung, Hygieneartikel, etc.), die sie während der Reise unter anderem in Nylonsäcken verwahrte. Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude Als das Reisebüro eine Entschädigung verwehrte, wandte sich die Betroffene an den VKI. Der VKI brachte Klage ein, woraufhin das Reisebüro zwar eine Entschädigung zahlte, allerdings nur in Höhe von rund 132 Euro. Im darauffolgenden Verfahren sprach das Landesgericht für Zivilrechtssachen (ZRS) Graz der Konsumentin weitere 551 Euro zu, womit der Reiseveranstalter der Kundin insgesamt rund 683 Euro zu erstatten hatte. Der vom Gericht festgelegte Betrag enthält nicht nur eine Preisminderung für

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