Granit Pireci

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Granit Pireci

Tui: Mehr Hotel-Management statt Immobilien-Eigentum

Tui schärft ihren Fokus in der langjährigen Partnerschaft mit Riu: Die Zusammenarbeit wird zukünftig noch klarer auf Marke, Hotelmanagement und Vertrieb ausgerichtet.  Im Zuge dieser Fokussierung übernimmt die Familie Riu die Tui-Minderheitsanteile an einem bisher gemeinsamen gehaltenen Immobilienportfolio mit 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Objekten. Kern der langjährigen strategischen Hotelpartnerschaft ist weiterhin das 50:50-Joint Venture mit weltweit 100 Hotels und Resorts. In dieser gemeinsamen Gesellschaft liegen auch zukünftig Management und Vertrieb aller RIU Hotels und Resorts weltweit – auch für die 21 Immobilien, die künftig vollständig in den Besitz der Familie Riu gehen. Die Tui stärkt damit das Kerngeschäft mit Urlaubserlebnissen – und insbesondere Entwicklung, Betrieb und Vermarktung von Hotel- und Urlaubs-Marken. Der Konzern will vor allem mit seinen internationalen Hotelmarken Tui Blue, RIU, Robinson, Tui Magic Life und dem Management dieser Hotels wachsen, dabei allerdings künftig weniger Kapital in Grundstücken und eigenen Immobilien binden. Diese sogenannte „Asset Right“-Strategie hatte das Unternehmen im Dezember 2019 bereits vor Corona eingeleitet. Ziel ist die Entkoppelung des Wachstums bei Hotels und Kreuzfahrt-Schiffen von Investitionen. Der Aufsichtsrat der TUI AG hat dieser Immobilien-Transaktion heute zugestimmt. Sie hat ein Gesamtvolumen von 670 Millionen Euro – damit konnte für das Portfolio mit 19 Immobilien und zwei im Bau befindlichen Objekten eine ausgesprochen attraktive Bewertung vereinbart werden. Der Erlös soll für den Abbau der Corona-Schulden des Konzerns genutzt werden. „Wir trennen Hotel-Management und Urlaubserlebnis vom Immobilienbesitz, wie wir es Ende 2019 angekündigt haben. Das ist ein Geschäftsmodell, das sich im internationalen Stadthotel-Sektor als erfolgreich erwiesen hat.

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Spatenstich für neue Einsatzstelle der Flugpolizei in Wiener Neustadt

In Wiener Neustadt fand gestern im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Karl Nehammer die Grundsteinlegung für den Bau der neuen Einsatzstelle der Flugpolizei statt. Die Polizei sei ein wichtiger Partner in der Sicherheitsfamilie Niederösterreich, so die Landeshauptfrau. Das Miteinander in Niederösterreich funktioniere auf Zuruf. Mikl-Leitner bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und dem Innenministerium. Es sei ein „Freudentag und eine Genugtuung“, dass die Flugeinsatzstelle in Wiener Neustadt errichtet werde. Die Flugpolizei setze hier europäische Maßstäbe. Bundesminister Karl Nehammer ist überzeugt, dass Sicherheit nur verwirklicht werden könne, wenn es ein funktionierendes Zusammenwirken gebe. Am Standort der Flugpolizei in Wiener Neustadt befinde sich auch die Anti-Terroreinheit. Seit 3. November des Vorjahres wisse man, wie wichtig derartige Einsatzkräfte wären. „Jede Polizistin und jeder Polizist leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Land“, so der Bundesinnenminister. Auf dem rund 6.800 Quadratmeter großen Areal am Cobra-Gelände entstehen Hangars für Hubschrauber sowie Büros und eine große Werkstatt für Wartungen.

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ÖAMTC-Umfrage ergibt: Jeder Vierte wartet für Sommer noch ab

Auch heuer war eine langfristige Urlaubsplanung aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen kaum möglich. Welche konkreten Urlaubspläne die Österreicher für den Sommer haben und was sie von nun an beim Reisen anders machen, wollte der Mobilitätsclub mit dem heurigen Reisemonitoring herausfinden.  Ein zentrales Ergebnis: „Spontanität ist auch heuer nötig: Jeder 4. Reisewillige macht seinen Sommerurlaub von der Corona-Situation abhängig und möchte abwarten, wie sich die Situation entwickelt – das sind zehn Prozent mehr als noch 2020“, stellt ÖAMTC-Touristikerin Magdalena Draxler klar.  „Zum Befragungszeitraum Anfang/Mitte Mai hatten erst 40 Prozent ihren geplanten Hauptsommerurlaub bereits gebucht. Unter den Familien mit Kindern hatte sich immerhin schon jede zweite festgelegt.“ Die Mehrheit der Befragten war jedoch auch zuversichtlich, dass ihr Urlaub in der geplanten Form zustande kommen wird – ein Drittel hingegen zeigte sich eher pessimistisch.  Doch der Sommerurlaub an sich liege hoch im Kurs, mit 72 Prozent plane ein Großteil der reisebereiten Österreicher mindestens eine mehrtägige Auszeit zwischen Juni und September. Besonders die Sehnsucht nach Meer scheint heuer besonders groß – 37 Prozent der Befragten peilen einen Strandbesuch an, dicht gefolgt vom Urlaub am See oder in den Bergen. Familienbesuche oder Aktivurlaub wurden erst an vierter beziehungsweise fünfter Stelle genannt.

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STR bekommt TÜV-Siegel für Corona-Schutz-Standards

Der Flughafen Stuttgart ist von TÜV Hessen für seine Hygiene- und Schutzmaßnahmen gegen Corona mit dem Siegel „Geprüfter Infektionsschutz COVID-19“ ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung des Prüfsiegels hat der TÜV Hessen nun bestätigt, dass am Landesflughafen alle Auflagen zum Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erfüllt werden. Für den Nachweis mussten rund einhundert Auflagen erfüllt werden, so der Airport. Dazu zählen durchgehende Hinweise auf Abstand und Maskenpflicht in allen Bereichen des Terminals und die Bereitstellung von Hygienespendern für Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter, aber auch technische Vorgaben von der Lüftung der Terminalgebäude bis hin zur Reinigung kritischer Flächen und Einrichtungen. Das Prüfsiegel von TÜV Hessen bewertet nicht nur den vorbeugenden Schutz für Fluggäste und alle, die am Airport arbeiten, auch die regelmäßige Schulung in Sachen Hygiene und die Überwachung der Einhaltung von Regeln fließen in das Qualitätssiegel mit ein.  „Der offizielle Nachweis bestätigt nun, dass das Gesamtkonzept, das der Flughafen erarbeitet und umgesetzt hat, den Fluggästen eine möglichst sichere Reise und den Beschäftigten einen sicheren Arbeitseinsatz ermöglicht“, heißt es in der Aussendung.

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HAM: Terminal 2 kommt zurück

Nach einem halben Jahr Corona-Zwangsschließung reaktiviert der Flughafen Hamburg am Freitag das Terminal 2 wieder. „Nach den sehr ruhigen Monaten sind die Passagierzahlen aktuell auf bis zu 10.000 Passagiere pro Tag gestiegen“, berichtete die Flughafengesellschaft am Mittwoch. „Durch die Öffnung des Terminals 2 bieten wir unseren Fluggästen genug Platz, so dass die Abstandsregeln auch während der Spitzenstunden problemlos eingehalten werden können.“ Durchschnittlich zähle der Flughafen Hamburg aktuell 46 Starts und 45 Landungen am Tag, wie aero.de berichtet. Das Terminal 2 war in den vergangenen Monaten nur bei Bedarf am Wochenende in den norddeutschen Schulferien geöffnet worden, um kurzfristig höheres Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

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Zu viel Gedränge in VIE: Jetzt darf auch stichprobenartig kontrolliert werden

Wie verschiedenste Medien berichtet haben, konnten die Mindestabstände am Pfingstwochenende zumindest phasenweise nicht eingehalten werden. Der Grund: Jeder Passagier muss bei der Einreise getestet, genesen oder geimpft sein – und das auch nachweisen. Bei den Kontrollen kam es dann zu Warteschlangen, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig landeten. Doch jetzt reagiert das Gesundheitsministerium und ergänzt prompt die gesetzliche Grundlage. Demnach dürfe die zuständige Behörde ab sofort nur stichprobenartig kontrollieren, wenn es zu solchen Menschenansammlungen kommt. Dazu erhalte die Behörde wöchentlich eine aktualisierte Liste mit Nationen, die als Risikoländer eingestuft sind, so der ORF. Derzeit betrifft das etwa Indien. Fluggäste aus Risikoländern müssen nach wie vor vollständig überprüft werden – bei Ländern, die nicht auf der Liste angeführt sind, reichen aber nun Stichprobenkontrollen.

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Airbus stellt die Weichen für eine höhere Produktion

Der Flugzeugbauer bereitet sich weiter auf die Zeit nach der Covid-19-Pandemie vor und hat seine Produktionspläne präzisiert. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich der Markt für Verkehrsflugzeuge zwischen 2023 und 2025 wieder auf das Niveau von vor Covid-19 erholen wird, angeführt vom Single-Aisle-Segment“, teilte der Konzern mit Schaltzentrale in Toulouse am Donnerstag mit. Entsprechend seien die Zulieferer über die Planungen für die Flugzeugproduktion informiert worden. Für die Fertigung der Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 bedeutet das konkret, dass Airbus von 64 Flugzeugen pro Monat bis zum zweiten Quartal 2023 ausgeht. Zulieferer sollten sich auf ein Szenario von 70 Flugzeugen bis Anfang 2024 und bei einem sich weiter erholenden Markt von bis zu 75 Flugzeugen bis 2025 einstellen. Der Konzern bestätigte 45 Flugzeuge pro Monat bis Ende 2021. Bei der A220-Familie hält Airbus eine monatliche Produktionsrate von 14 Flugzeugen bis zur Mitte des Jahrzehnts für möglich. Bei der A350-Familie liege die durchschnittliche Produktionsrate bei 5 Flugzeugen pro Monat und solle bis Herbst 2022 auf 6 steigen, hieß es weiter. Bei der A330-Familie bleibe die Produktion bei einer durchschnittlichen monatlichen Produktionsrate von zwei Flugzeugen. „Die Botschaft an unsere Zulieferer gibt dem gesamten industriellen System die Möglichkeit, die notwendigen Fähigkeiten zu sichern und bereit zu sein, wenn die Marktbedingungen es erfordern“, betonte Airbus-Chef Guillaume Faury laut Mitteilung. Airbus hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, den Bau einer neuen Endmontage-Linie für die A320-Familie wieder aufzunehmen. In dem bisherigen A380-Werk in Toulouse soll ab Ende 2022 auch die Langversion Airbus A321 gefertigt werden. Airbus hatte den

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Vida stellt acht dringende Fragen an Staatssekretär Brunner

Im Vorfeld seiner heutigen Pressekonferenz mit der Austro Control zum Thema „Fliegen aus der Krise – nachhaltig und sicher“ stellt der Fachbereich Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida acht dringende Fragen zur nach wie vor auf sich warten lassenden neuen nachhaltigen und sozialen Dimension für das fliegende Personal an Magnus Brunner, Staatssekretär für Luftfahrt. „Weit über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie fehlen noch immer angekündigte Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Erholung der Luftfahrt, damit diese nicht wieder in den skrupellosen Dumpingwettbewerb von vor der Krise zurückfällt“, stellt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Luftfahrt fest. Die Gefahr sei zu groß, dass die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit wieder zu kurz kommt.  Auf europäischer Ebene habe die Bundesregierung die großen Fragen wie einheitliche Sozialstandards richtigerweise in Angriff genommen. „Auf nationaler Ebene aber, auf der Staatssekretär Brunner direkt handlungsfähig wäre und unmittelbar für mehr Nachhaltigkeit sorgen könnte, ist leider bis heut nahezu nichts geschehen“, fordert Liebhart die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen ein. „Der Ausbruch des Corona-Virus hat durch den vorherrschenden Dumpingwettbewerb am Flughafen Wien wie ein Brandbeschleuniger auf das Luftfahrtgeschäft gewirkt. Der Sozialdumpingdruck auf die Arbeitnehmer wurde abrupt erhöht“, so der Vida-Gewerkschafter. Die aufgrund des gnadenlosen Wettbewerbs Eigenkapital-schwachen Airlines seien nicht in der Lage gewesen, eine Pandemie durchzustehen. „Aber jetzt, weit über ein Jahr danach, könnten schon die ersten nachhaltigen und sozialen Maßnahmen für einen fairen Wettbewerb und Umgang mit dem Personal etabliert sein. Warum ist davon noch nichts zu sehen? Wir erwarten uns daher von Staatssekretär Brunner konkrete Antworten auf unsere Fragen und kein Vertrösten

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Prächtige Prachter in Nürnberg

Mit dem heutigen Neos-Flug NO753 geht vorerst die Lieferkette zwischen dem chinesischen Peking und Nürnberg zu Ende. Von Ende April bis Ende Mai 2021 wurden 14 Flüge mit insgesamt über 15 Millionen Schnelltests (mehr als 445 Tonnen) und weiteren medizinischen Gütern abgewickelt. Das Importunternehmen Emotive Systems GmbH aus Paderborn sowie die Vertriebsorganisation Kingline GmbH aus Erlangen veranstalteten vorpandemisch Musik-Festivals und vermieteten LED-Leinwände. In Coronazeiten taten sie sich zusammen, sattelten kurzerhand um und entwickelten sich zu den führenden Lieferanten von Antigentests.  Die Kundenliste reiche von Apotheken über DAX-Konzerne bis hin zu Supermärkten in ganz Deutschland. Auch Landesregierungen zählen zu den Abnehmern, die die Schnelltests beispielsweise in Schulen einsetzen.  Wortneuschöpfung in der Luftfracht „Prachter“ ist eine Zusammensetzung der Wörter Passagierflugzeug und Frachter. Diese Konstellation kommt zustande, da zum einen aktuell aufgrund des hohen Cargo-Aufkommens viele Frachtmaschinen ausgebucht sind und zum anderen Airlines freie Kapazitäten bei ihren Passagierflugzeugen haben. Anstelle von Passagieren fliegt das Frachtgut zum Teil auf den Sitzen in der Kabine mit, wo es festgezurrt wird. Das Cargo-Aufkommen steigt deswegen, da die Frachtzuladung im Linienverkehr derzeit nicht im üblichen Umfang stattfindet. Auf Verbindungen wie beispielsweise Nürnberg – Istanbul ist sonst regelmäßig Fracht im Flugzeugbauch („Belly“) zu verzeichnen

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Lufthansa Technik betreut Boeing 737 Max 8 der Flair Airlines

Kanadische Fluggesellschaft schließt Total Component Support-Vertrag ab. Lufthansa Technik und die kanadische Ultra Low-Cost-Fluggesellschaft Flair Airlines haben eine umfangreiche Vereinbarung abgeschlossen, der die Reparatur und Überholung von Komponenten der Flotte von Boeing 737 Max 8-Flugzeugen der Airline umfasst. Bis zu 24 Flugzeuge der aktuellen und zukünftigen Flotte sind Gegenstand des Vertrages, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat. Die Betreuung der Flugzeuge hat schon im letzten Monat begonnen.  „Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung von Lufthansa Technik für den modernsten Flugzeugtyp sicherstellen konnten, den wir bei uns eingeführt haben. Die Zuverlässigkeit unserer Flotte ist für uns besonders wichtig, da wir einen herausfordernden Plan zum Wachstum unserer Flotte haben“, so Guy Borowski, Vice President Maintenance bei Flair Airlines. Lufthansa Technik leiste bereits Komponentenversorgung für die Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 von Flair und hat in der Vergangenheit auch Fahrwerke dieser Flugzeuge überholt.

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