Granit Pireci

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Granit Pireci

Sanktionen: EU verhängt Flug- und Landeverbot gegen Belarus

Die Europäische Union lässt die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine nicht ungestraft. Unter anderem beinhaltet das neue Sanktionspaket gegen Belarus ein EU-weites Flug- und Landeverbot. Darauf einigen sich die 27 Staats- und Regierungschef beim EU-Sondergipfel.  Demnach sollen belarussische Fluggesellschaften nicht mehr den Luftraum und die Flughäfen der EU nutzen dürfen. In ihrer Gipfelerklärung riefen die Staats- und Regierungschefs Airlines aus der EU zudem auf, den Luftraum von Weißrussland nicht mehr zu überfliegen. „Das Urteil war einstimmig, dies ist ein Angriff auf die Demokratie, dies ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und dies ist ein Angriff auf die europäische Souveränität“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. „Dieses ungeheuerliche Verhalten bedarf einer starken Antwort.“ Erste Airlines meiden den Luftraum bereits Die Fluggesellschaften Lufthansa, SAS, Wizzair und Air Baltic kündigten an, Belarus künftig nicht mehr zu überfliegen. Litauen, wohin die Ryanair-Maschine am Sonntag unterwegs war, verbiete bereits ab Dienstag alle Starts und Landungen von Maschinen, die über belarussischen Luftraum fliegen, wie stern.de berichtet. Der ukrainische Präsident legt Reisen mit Belarus-Bezug vorerst auf Eis. Auch die litauische Regierung bestätigte bereits solche Pläne. Minsk hatte am Sonntag eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Athen nach Vilnius unter dem Vorwand einer Bombendrohung der radikalislamischen Hamas und mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. Nach der Landung wurden der in Polen und Litauen im Exil lebende Oppositionelle Protassewitsch und seine aus Russland stammende Freundin festgenommen.

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Swiss schließt A220-Flottenerneuerung mit 30. Flugzeug ab

Die AUA-Schwester am Flughafen Zürich ihren 30. Airbus A220 in Empfang genommen und damit einen wichtigen Meilenstein im Flottenerneuerungsprojekt erreicht. Sie war Erstbestellerin und -betreiberin des von Grund auf neu entwickelten Flugzeugmodells. Der Airbus A220-300 mit der Immatrikulation HB-JCU wurde nach der Ankunft auf den Namen „Davos“ getauft. Das Flugzeug mit der Immatrikulation HB-JCU wurde direkt aus Mirabel, dem Werk von Airbus Kanada in Montreal, eingeflogen. Mit der Ankunft der Maschine des Typs Airbus A220-300 schließt der Carrier die Einflottung dieses CO2-emissionsärmeren Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges erfolgreich ab.  „Mit der heutigen Ankunft des 30. Airbus A220 haben wir einen wichtigen Meilenstein im größten Flottenerneuerungsprojekt in der Geschichte von Swiss erreicht“, erklärt Airline-Chef Dieter Vranckx. „Wir sind stolz, 30 Maschinen dieses innovativen Flugzeugtyps zu betreiben. Der Airbus A220 trägt dazu bei, dass wir über eine der modernsten Flotten Europas verfügen. Damit nehmen wir unsere Umweltverantwortung wahr und werden auch zukünftig in moderne Flugzeuge und Technologien investieren“, so Vranckx. Swiss betreibt nun neun Flugzeuge des kleineren Typs Airbus A220-100 (125 Sitze) und 21 des grösseren Typs Airbus A220-300 (145 Sitze). Sie war Erstbestellerin und -betreiberin des von Grund auf neu entwickelten Flugzeugmodells. SWISS führte den weltweit ersten kommerziellen Flug eines Airbus A220-100 am 15. Juli 2016 von Zürich nach Paris durch.

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INN: Mehrere Fußballcharter erwartet

Mit Ende Mai beginnt am Flughafen Innsbruck nicht nur die Sommersaison 2021, auch zahlreiche Fußball-Nationalteams haben angekündigt, ihr Trainingslager in Tirol aufzuschlagen – mit Landung und Start am Flughafen Innsbruck. Traditionell verbringen viele Top-Fußballclubs und auch Nationalteams ihre Saisonvorbereitung in Tirol und den benachbarten Regionen. Der Flughafen Innsbruck dient ihnen dazu als Drehscheibe. Im Zuge der diesjährigen Fußball-EM nutzen diesmal auch einige Nationalmannschaften Tirol als Vorbereitung auf die EURO 2021. Den Anfang macht das russische Nationalteam am morgigen Samstag, 22. Mai 2021. Das Team wird von der S7 Airlines (mit einem Airbus A320) von Moskau direkt nach Innsbruck geflogen. In den folgenden 14 Tagen wird dann unter anderem noch das österreichische Nationalteam seine Zelte aufschlagen. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird Ende Mai am Flughafen Innsbruck erwartet. Insgesamt sind bisher 15 Flüge bis Ende Juni ab/nach Innsbruck im Zusammenhang mit Fußballteams angemeldet. Am Flughafen freut man sich sehr darüber, dass wieder regeres Treiben einkehrt. „Nach monatelangem, pandemiebedingtem eingeschränkten Betrieb ist es ein gutes Gefühl, wieder internationale Gäste bei uns begrüßen zu dürfen“, so Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta.

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EU: Grenzöffnung für geimpfte Drittstaatsangehörige?

Die Meldungen über Reiseerleichterungen reißen nicht ab. Demnach haben die EU-Länder auch Lockerungen für Einreisende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union in Aussicht gestellt.  Das berichtet zumindest das Luftfahrtportal Aero. Als einzige Schranke werde derzeit eine vollständige Immunisierung gegen das CoV-Virus gehandelt. Dieses Vorhaben hätten die Botschafter der 27 Mitgliedsstaaten gegenüber der Kommission bereits durchgewunken.  Damit würde man jedenfalls einen weiteren großen Schritt in Richtung Normalität setzen. Unter den derzeitigen Beschränkungen können Menschen aus nur sieben Ländern, darunter Australien, Israel und Singapur, in die EU einreisen, unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht.

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Finnland macht doch länger dicht

Finnland weicht künftig doch nicht von seinen strengen Einreisebestimmungen ab: Das skandinavische Land will die ursprünglich für Juni geplanten Lockerungen nicht umsetzen.  Damit bleiben die Grenzen für Touristen aus der EU weiterhin geschlossen. Der Grund für die weitere Verschiebung einer touristischen Öffnung sei die innerhalb der Europäischen Union noch immer zu hohe Infektionsrate, wie reisevor9.de berichtet. Finnland hatte seine Landesgrenzen in der Nacht zum 27. Januar für die meisten ausländischen Reisenden geschlossen. Damals war die Maßnahme bis zum 25. Februar angesetzt, nur finnische Staatsbürger sowie Personen mit triftigen Gründen dürfen seither noch in das Land einreisen. 

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FRA sperrt Terminal 2 wieder auf

Das Terminal 2 des Frankfurter Flughafens ist derzeit aufgrund der CoV-Geschehnisse der letzten Monate außer Betrieb. Das soll sich ab dem 1. Juni wieder ändern. Angesichts des rasch sinkenden Infektionsgeschehens rechnet der Flughafenbetreiber damit, dass im Sommer die Flugbewegungen in FRA wieder erheblich zulegen werden. Daher habe die Fraport AG den Entschluss gefasst, die Landebahn Nordwest ab dem 1. Juni wieder für den regulären Flugbetrieb freizugeben. Das berichtet unter anderem die FAZ in Bezugnahme auf eine Presseaussendung der Fraport AG. Auch beim größten deutschen Flughafen machte die Krise keinen Halt. Insgesamt verzeichnete der Frankfurter Flughafen einen Verlust, der in die Geschichtsbücher einging: 690 Millionen Euro. Daraus – und aufgrund der niedrigen Passagierzahlen – resultierte auch die Notwendigkeit, das Terminal 2 im April 2020 aus dem Verkehr zu ziehen und vorläufig zu schließen.

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Flughafen München bekräftigt ehrgeizige Klimaziele

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele auf dem heutigen zweiten ACI-Kongress zur Nachhaltigkeit im Luftverkehr bekräftigt. Dabei erneuerten die Flughäfen ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken. Als einer der ersten Airports Europas hatte sich der Flughafen München bereits im Jahr 2019 zur „Net-Zero-Carbon“-Initiative des ACI Europe bekannt. Inzwischen ist eine entsprechende Selbstverpflichtung von 235 europäischen Flughäfen unterzeichnet worden. Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird. „Europas Flughäfen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie die von ihnen beeinflussbaren CO2-Emissionen seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich verringern. Am Flughafen München konnte der CO2-Ausstoß pro Passagier zwischen 2005 und 2019 von 5,67 Kilogramm auf 3,08 kg um rund 46 Prozent reduziert werden. Wenn sich die europäischen Flughafen jetzt ungeachtet der enormen Belastungen, die ihnen durch die Covid-19-Pandemie erwachsen, erneut zur vollständigen Absenkung ihrer CO2-Emissionen bis 2050 bekennen, ist das ein starkes Signal für einen nachhaltigen Luftverkehr“, so Jost Lammers, Präsident des ACI Europe und Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Aletta von Massenbach wird erste weibliche BER-Chefin

In seiner heutigen Klausurtagung hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. „Der Aufsichtsrat hat sich seine Entscheidung nicht leichtgemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Bestenauslese haben wir die richtige Wahl getroffen. Frau von Massenbach mit ihrem breiten Erfahrungshorizont in der Flughafenbranche garantiert Stabilität und Zukunftsorientierung zugleich. Sie ist die richtige Wahl, um den BER aus der Krise in die Zukunft zu führen“, so Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nach Überzeugung des Aufsichtsrats habe Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen können. Ihr werde zugetraut, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern. „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich außerdem, dass die erste weibliche CEO an den großen deutschen Verkehrsflughäfen in der Hauptstadtregion antritt und Akzente setzen wird“, sagt Vorgänger Engelbert Lütke Daldrup.

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Prototyp des „Panthers“ macht Halt am Münchner Flughafen

Er ist ein Jahr älter als der Münchner Airport und stand als Löschfahrzeug fast drei Jahrzehnte im Dienst der Flughafenfeuerwehren in Genf und Sion: Der 1991 fertiggestellte Prototyp des Flughafenlöschfahrzeugs Panther des österreichischen Herstellers Rosenbauer.  Auf seiner letzten Dienstreise aus dem Schweizer Sion zum Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg legte der Panther jetzt einen Zwischenstopp auf dem Flughafen München ein. Für den ersten aller Panther gab es am Münchner Flughafen anlässlich seines letzten Gastspiels an einem Flughafen auch eine standesgemäße Wassertaufe (siehe Foto). Bei seiner ersten Präsentation im österreichischen Leonding beeindruckte der Prototyp des Panthers das Fachpublikum 1991 mit einer Beschleunigung von 0 auf 80 km/h in 24 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.  Wer sich für historische Feuerwehrfahrzeuge interessiert, kann den Panther demnächst auch hautnah erleben. Passend zur Wiedereröffnung des Feuerwehrmuseums Bayern soll das altgediente Einsatzfahrzeug am kommenden Samstag nach Waldkraiburg überführt werden. 

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Tui bietet Zusatzflug nach Kreta an

Aufgrund der hohen Nachfrage nimmt Tui einen weiteren Zusatzflug von Wien nach Kreta am 29. Mai 2021 ins Programm. Für Tui-Österreich-Chef Gottfried Math zeichnete sich bereits zu Jahresbeginn ab, dass Griechenland auch heuer die Nase vorn haben wird. „Griechenland hat schon im letzten Jahr erfolgreich unter Beweis gestellt, dass sicherer Urlaub mit hohen Gesundheitsstandards möglich ist“, so Math. Und spätestens nach den Reiselockerungen stieg die Nachfrage rasant. Daher werde am 29. Mai kurzerhand ein zusätzliche Flug auf der Strecke Wien-Kreta von den Austrian Airlines angeboten. Wie eingangs erwähnt wurde die Rückreise nach Österreich erleichtert: die Quarantänepflicht für Getestete, Genesene und Geimpfte ist gefallen. Für die Einreise nach Griechenland benötigen Urlauber derzeit einen negativen PCR-Test, der nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt oder den Nachweis einer vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage vor Einreise abgeschlossen wurde.

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