Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa möchte Direktbuchungen ausbauen

Gestern kündigte der Lufthansa-Konzern eine „mögliche“ Kapitalerhöhung an. Doch auch die AUA-Mutter setzt auch auf andere Mittel zur Krisenbewältigung. Denn künftig soll auch der Direktvertrieb deutlich ausgebaut werden. Die Kranich-Airline gab in einer Aussendung erste konkretere Einblicke in die mittelfristigen Konzernziele. Dazu gehöre neben einem radikalen Sparprogramm, mit dem bis 2024 Kosten in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro gesenkt werden sollen, auch ein stärkerer Fokus auf den Direktvertrieb. Bis 2024 soll nämlich der Anteil der über direkte Vertriebswege getätigten Buchungen auf über 75 Prozent klettern. Das Vor-Krisen-Niveau liege bei etwas mehr als 50 Prozent. Bereits seit Langem würde die Fluggesellschaft recht einseitig die direkten Verkaufskanäle pushen – das habe auch Auswirkungen auf den Reisebüro-Vertrieb. So seien gefragte Basistarife nur noch über Direct-Connect-Zugänge und NDC-Schnittstellen buchbar, während Buchungen über GDS mit Zusatzgebühren belegt würden, wie touristik-aktuell.de berichtet. Damit unterstreicht die künftige Ausrichtung der Lufthansa also ihre Vertriebsdevise der vergangenen Jahre.

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Wegen sechs Fällen: Grönland macht den Flughafen dicht

Die weltweit größte Insel ist bislang relativ solide durch die CoV-Krise gekommen, laut eigenen Angaben haben sich seit Beginn der Pandemie nur 49 Menschen mit dem Virus infiziert. Wohl auch deswegen, weil bei der dortigen Regierung schon bei der kleinsten Ausbreitung die Alarmglocken läuten. Wie auch jetzt: Nach gerade einmal sechs neuen Infektionsfällen ziehen die Verantwortlichen die Reißleine und stellen alle Flüge aus der Hauptstadt Nuuk ein. Auch Schiffe dürfen den Hafen nicht mehr verlassen. Das berichtet der ORF.

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LNZ: Erster Charterflug startete nach Kreta

Die pandemiebedingte Auszeit findet ein Ende: die Chartsaison ist eröffnet! Die am Linzer Airport stationierte European Air Charter führte heute ihren ersten Urlaubsflug nach Kreta durch. Der Ferien-Flieger verbindet ab heute den oberösterreichischen Flughafen wieder mit beliebten Feriendestinationen. Mit der Stationierung eines Flugzeugs vom Typ McDonnell Douglas MD82 in LNZ stehen in diesem Sommer Flugverbindungen nach Heraklion/Kreta und Rhodos (jeweils zweimal wöchentlich) sowie Karpathos, Kos, Korfu und Zakynthos (einmal wöchentlich) im Programm. Mit August vervollständigt eine neue Flugverbindung nach Larnaca auf Zypern das Streckennetz des Carriers ab Linz, rund um die Herbstferien stehen auch wöchentliche Flüge nach Mallorca im Flugplan. Organisiert werden die Flüge vom Ferienflugspezialisten und Charterflug-Broker International Carrier Consult (ICC) in Zusammenarbeit mit den Reiseveranstaltern Alltours, Billa Reisen, Jahn Reisen, FTI, Schauinsland Reisen und TUI. „Es freut mich, dass wir ab heute gemeinsam mit unserem langjährigen Flugpartner European Air Charter den Reisenden ab Linz wieder ein breites Spektrum an Urlaubsdestinationen anbieten können“, sagt Thomas Simandl, bei ICC für den österreichischen Markt zuständig. Zufrieden zeigt man sich mit der Entwicklung der Buchungszahlen ab Linz, seit einigen Wochen kenne diese auch nur eine Richtung: aufwärts!

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Swiss muss nur noch 550 Kündigungen aussprechen

Der Stellenabbau im Hause der Lufthansa-Tochter fällt geringer aus als erwartet. Statt 780 Entlassungen – wie noch im Mai angekündigt – werden nur noch 550 Menschen das Unternehmen verlassen. Swiss-Mitarbeiter hätten über 770 konstruktive Vorschläge zur Vermeidung bzw. Abmilderung potenzieller Entlassungen eingebracht. Das habe dazu geführt, dass die Anzahl betriebsbedingter Kündigungen um rund einen Drittel von 780 auf 550 reduziert werden konnte. Insgesamt werde Swiss bis Ende des Jahres rund 1.700 Vollzeitstellen abgebaut haben – zwei Drittel davon über freiwillige Maßnahmen und durch natürliche Fluktuation.  „Es tut mir für alle Mitarbeitenden sehr leid, die von einer Kündigung betroffen sind und ich bedauere es außerordentlich, diese einschneidenden Maßnahmen aufgrund der strukturellen Veränderungen in der Luftfahrt ergreifen zu müssen. Wir sind aber überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um den Bankenkredit zurückzahlen zu können und Swiss wieder investitions- und wettbewerbsfähig aufzustellen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Flottenverkleinerung von 15 Prozent bestätigt Die Flotte der Lufthansa-Tochter wird wie geplant um 15 Prozent gegenüber 2019 verkleinert. Welche fünf Airbus-Jets auf der Langstrecke (A330 oder A340) ausgeflottet werden und welche zehn Flugzeuge auf der Kurzstrecke nicht mehr zum Einsatz kommen, ist noch nicht entschieden. Des Weiteren prüfe die AUA-Schwester die Anpassung des Streckenportfolios, die Reduktion von Frequenzen sowie die verzögerte Wiederaufnahme von Langstreckenzielen. „Swiss wird zukünftig kleiner sein – aber auch fokussierter, digitaler, effizienter und nachhaltiger“, so Vranckx weiter. Das Gesamtangebot liege noch immer deutlich unter dem von vor der Pandemie und wird im Hochsommer voraussichtlich 50 bis 55 Prozent der Kapazität von 2019 erreichen. 

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VIE: Starkes Passagierminus setzt sich fort

479.198 Passagiere zählt die Flughafen-Wien-Gruppe – 399.518 davon sind der österreichischen Hauptstadt zuzurechnen. Ein Minus von 86,1 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau. Zwar ergeben sich durch den stark eingeschränkten Flugbetrieb im Mai 2021 signifikante Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr – die aktuellen Zahlen liegen aber nach wie vor weit unter dem Vorkrisenniveau (Mai 2019): Am Standort Flughafen Wien sank das Passagieraufkommen im Mai 2021 um 86,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorkrisenniveau auf 399.518 Reisende. Dabei nahm Zahl der Lokalpassagiere um 88,6 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging hingegen um 77,3 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Mai 2021 ein Minus von 76,2 Prozent. Auch das Frachtaufkommen performte unterdurchschnittlich, letztendlich steht ein Minus von 7,8 Prozent zu Buche. Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im Mai 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau (Mai 2019) um 88,8 Prozent, während der Flughafen Kosice einen Passagierrückgang um 89,1 Prozent hinnehmen muss.

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Lufthansa kündigt „mögliche Kapitalerhöhung“ an

Die AUA-Mutter geht in die Offensive und stellt eine mögliche Kapitalerhöhung in Aussicht. Seit Beginn der Pandemie spart die Kranich-Airline, wo es nur geht. Ohne staatliche Hilfen wäre die Krise wohl in ein Debakel gemündet. Damals hatte sich der Bund über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit 20 Prozent an der Lufthansa beteiligt. Doch jetzt wird eine Kapitalerhöhung immer wahrscheinlicher – und damit auch womöglich das Ende der Staatsbeteiligung. Lange hat es jedenfalls nicht gedauert: Konkret teilte der Konzern in der Nacht zum Dienstag mit, dass Vorbereitungen für eine Kapitalerhöhung mit vier Banken laufen. Der Nettoerlös würde „insbesondere zur Rückzahlung von Stabilisierungsmaßnahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds und zur Wiederherstellung einer nachhaltigen und langfristig effizienten Kapitalstruktur beitragen“, heißt es in der Aussendung. Auch der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) wird voraussichtlich bei der Kapitalerhöhung mitmischen – allerdings ohne dafür zusätzliches Geld des Steuerzahlers auszugeben. Das geschieht auf dem Wege einer sogenannten Opération Blanche: Dabei verkauft ein Aktionär einen Teil seiner Bezugsrechte für die neuen Aktien, um mit der Einnahme daraus die verbliebenen Bezugsrechte auszuüben. Damit würde der Anteil des Bundes immer weiter schrumpfen. Vorstand und Aufsichtsrat haben aber noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt der Maßnahme getroffen. Zudem fehlt derzeit die Zustimmung durch den WSF.

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Erstflug nach Riad: Flughafen Tirana erweitert sein Streckennetz

Zur Begrüßung gab es Wasserfontänen: Gestern eröffnete der Low-Coster Flynas die erste Linienverbindung zwischen den beiden Hauptstädten. Hochrangige Vertreter aus der Politik und allen voran Constantin von Alvensleben, der Flughafen-Chef höchstpersönlich, empfingen den Flieger nach der Landung. Denn einen Direktflug von Tirana nach Riad gab es davor noch nie. Die saudi-arabische Fluggesellschaft bietet ab sofort drei wöchentliche Flüge von Riad nach Tirana an – jeweils montags, mittwochs und freitags. Während des fünf-stündigen Fluges kommt eine Airbus-A320-Maschine zum Einsatz.  „Wir sind stolz, Riad das erste Mal mit unserer Hauptstadt zu verbinden. Das sind großartige Nachrichten für beide Länder. Nicht nur, weil dadurch der Tourismussektor profitieren wird – auch wichtige wirtschaftliche Beziehungen ins Ausland werden dadurch gestärkt“, so Constantin von Alvensleben über die neue Strecke. 

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Helvetic Airways fliegt neu ab Basel

Zwei Embraer-Flieger der Schweizer Fluggesellschaft werden ab dem 10. Juli am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg im Einsatz sein. Denn Helvetic Airways kündigt drei neue Sommerziele an: Santorini, Jerez und Larnaca. Die graduelle Lockerung der Einreisebeschränkungen in den EU-Ländern, die bevorstehende Einführung des Covid-Zertifikats und die Fortschritte bei den Impfungen hätten zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Ferienzielen beigetragen, heißt es in der Mitteilung dazu. „Mit der Ankunft von Helvetic Airways werden ab dem EuroAirport neue, attraktive Feriendestinationen angeflogen, und dies mit leiseren und treibstoffgünstigen Flugzeugen der neuen Generation“, so Matthias Suhr, der Direktor des EuroAirports. Auch Helvetic- Chef Tobias Pogorevc findet passende Worte: „Mit den Destinationen Santorini, Jerez und Larnaca sowie Flügen in den Balkan vervollständigen wir das Angebot vom EuroAirport aus auf einzigartige Weise, mit besonders attraktiven Abflugzeiten am Wochenende.“ 

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Air Baltic nimmt Nachfragezuwachs wahr

Seit dem 12. Juni verbindet die Fluggesellschaft die Hauptstadt Lettlands einmal wöchentlich mit der griechischen Insel. Die neue Route wird in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Mouzenidis Travel durchgeführt. Dank der fortschreitenden Impfkampagnen können pünktlich vor den Sommermonaten immer mehr neue Verbindungen ab Riga aufgenommen werden, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Der Aufwind spüre die Airline auch im Flugzeug: Im letzten Monat begrüßte Air Baltic eigenen Angaben zufolge 37 Prozent mehr Gäste an Bord. Generell: „Mit dem Impffortschritt steigt auch die Reiselust unserer Kunden.“ Besonders Ziele am Mittelmeer und europäische Städte würden an Beliebtheit gewinnen.   

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Pilatus: Hansueli Loosli als neuer Präsident gewählt

Anlässlich der Pilatus Generalversammlung wurde Hansueli Loosli zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Ausserdem hat die Generalversammlung zwei weitere Mitglieder gewählt: Martin P. Furrer und Mario Rossi. Der langjährige Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk hatte sich entschieden, sich in diesem Jahr nicht mehr zur Wiederwahl des Amtes des Verwaltungsratspräsidenten zur Verfügung zu stellen. Der 76-jährige wird nach über 15 Jahren seine Arbeit als Verwaltungsratspräsident seinem Nachfolger übergeben. Der Nachfolger steht auch schon fest: Hansueli Loosli, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Unternehmen Coop und Swisscom. Er wurde bereits eingearbeitet und wird seine Tätigkeit bei Pilatus per sofort übernehmen. „Ich freue mich, mit Hansueli Loosli eine äußerst erfahrene Person für das Amt des Verwaltungsratspräsidenten verpflichten zu können. Auch die beiden anderen Mitglieder werden mit ihrem Knowhow eine ideale Ergänzung darstellen. Unsere Verwaltungsratsmitglieder sowie unsere Investoren werden die bisherige Strategie als unabhängiger Schweizer Flugzeughersteller weiter vorantreiben. Wir haben gemeinsam das Ziel, die Marktführerschaft von Pilatus weiter zu stärken und die über 2000 Arbeitsplätze am Standort in Stans nachhaltig zu sichern“, so Oscar J. Schwenk zur Neubesetzung.

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