Granit Pireci

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Granit Pireci

MUC: Pandemie verursacht dreistelligen Millionenverlust

Die weltweite Corona-Pandemie mit ihren gravierenden Auswirkungen auf den Reiseverkehr führt beim bayerischen Flughafenbetreiber – trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen – im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem dreistelligen Millionenverlust.  Verzeichnete die Flughafen München GmbH im Jahr 2019 zusammen mit seinen Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen. Als Gesamtergebnis nach Steuern wird der Flughafen München nach den bisher vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro hinnehmen müssen. Im Rekordjahr 2019 konnte der Flughafen laut eigenen Angaben noch einen Gewinn in der Höhe von 178 Millionen Euro verbuchen.

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Weltweit einmaliges Projekt: Lufthansa baut A350 zum Klimaforschungsflieger um

Noch genauer das Wetter vorhersagen, noch präziser Klimaveränderungen analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Und genau zu diesem Zweck rüstet die AUA-Mutter einen Airbus A350-900 mit dem Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) um. Konkret soll das Langstreckenflugzeug in Zukunft nicht mehr nur Passagiere um die Welt fliegen, sondern zugleich Daten für die Klimaforschung erheben. Die Airbus-Maschine wird also zum fliegenden Forschungslabor. Dazu erfolgten im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta bereits umfassende Umbauarbeiten. „Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten Caribic-Messcontainers, steht“, erklärt die Lufthansa. Wesentlich genauer als satelliten- oder bodengestützte Messsysteme Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab. Er misst dann in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen. Mit den von der D-AIXJ gewonnen Daten soll die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten werden. Das alles soll während des normalen Passagierverkehrs geschehen. „Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu

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Onur Air schickt gesamte Belegschaft in unbezahltem Urlaub

 Den türkischen Ferien-Flieger hat die Corona-Krise mit voller Wucht getroffen. Denn seit dem 31. Dezember hat die Fluggesellschaft keinen einzigen Flug mehr durchgeführt. Dementsprechend wurde der Fluglinie durch staatliche Unterstützung finanziell unter die Arme gegriffen. Doch die Regierung ließ diese Hilfe auslaufen. Daran glauben müssen nun die Mitarbeiter: Bis voraussichtlich Ende des Monats bekomme die Belegschaft kein Geld mehr überwiesen, wie ch-aviation.com berichtet. Angesichts der aussichtslosen Situation sehe es zudem nicht danach aus, dass der angeschlagene Carrier seinen Flugbetrieb alsbald wieder aufnehmen kann. Es bleibt wohl nur zu hoffen, dass Onur Air so schnell wie möglich einen neuen Investor ans Land zieht.

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Brandmeldetechnik: BER bekommt zusätzliche Kameras

Am neuen Hauptstadtflughafen BER sollen zusätzliche Kameras installiert werden, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden. In diesem Monat beginnen entsprechende Tests mit zusätzlicher Meldetechnik, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor vier Wochen war ein Problem mit einem der Brandmeldesysteme im Hauptterminal bekannt geworden. Sensoren mit Lasertechnik lösten vereinzelt Fehlalarm aus, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier fiel. Die betroffenen Bereiche mussten geräumt werden. Über die neuen Kameras kann die Feuerwehr nun bei einem Voralarm die Situation überprüfen, damit sich bei Fehlalarm eine Räumung vermeiden lässt, wie es hieß. Bei der Lösung arbeite man eng mit den Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen zusammen. Alle Schritte würden gemeinsam festgelegt, betonte das Unternehmen. Seit Anfang März werden die fraglichen Sensoren täglich für etwa eine Stunde am späten Nachmittag ausgeschaltet – wenn die Sonne so tief steht, dass Fehlalarme möglich werden. Zusätzliche Systeme gewährten aber eine stets lückenlose Brandüberwachung im gesamten Terminal, betonten die Betreiber. Daneben behielten geschulte Sicherheitsmitarbeiter die Bereiche besonders im Auge.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Lufthansa will wieder nach Teheran fliegen

Ein Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs veranlasste die AUA-Tochter dazu, alle Iran-Verbindungen vorübergehend einzustellen. Damit soll schon wieder Schluss sein. Denn ab dem 16. April möchte die Kranich-Airline wieder in Teheran, der iranischen Hauptstadt, landen. Die Destination wurde seit Januar vergangenen Jahres nicht mehr angesteuert. Mittlerweile seien die Vorrausetzungen für einen sicheren Flugbetrieb in Irans Luftraum gegeben, so ein Konzern-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Am 8. Januar 2020 wurde eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines (Flugnummer PS752) kurz nach dem Start irrtümlich durch zwei iranische Flugabwehrraketen abgeschossen. Unter den 167 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern gab es keine Überlebenden.

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IT-Chef verlässt die Hotelplan Group

Der jetzige IT-Chef und die Hotelplan Group werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Pablo Castillo wird den Schweizer Reisekonzern auf eigenen Wunsch per Ende September 2021 verlassen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist auch schon voll im Gange. Pablo Castillo möchte nach beinahe zehn Jahren im Unternehmen eine berufliche Auszeit nehmen. Zusammen mit seiner Familie werde er dem langgehegten Wunsch einer einjährigen Weltreise nachkommen, so das Unternehmen in einer Presseaussendung. Seinen Einstieg ins Unternehmen fand er 2012 als Senior Project Manager, anschließend arbeitete er als Director Projects & Business Consulting bevor er 2014 die gesamte Verantwortung der Group-IT übernahm und damit auch Mitglied der Konzernleitung wurde. „Pablo Castillo hat die IT unseres Konzerns während der letzten sechs Jahre maßgeblich weiterentwickelt und verschiedenste Themen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, vorangetrieben. Es ist ihm und seinem Team zu verdanken, dass die IT der gesamten Hotelplan Gruppe solide und zukunftsgerichtet aufgestellt ist. Der Verwaltungsrat sowie auch die Konzernleitung bedauern außerordentlich, dass er unser Unternehmen verlassen wird. Wir wünschen ihm für die bevorstehende Weltreise sowie für seinen weiteren beruflichen Lebensweg nur das Beste“, sagt Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

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Alitalia-Nachfolger: Verhandlungen festgefahren

Die Fluggesellschaft kommt nicht aus den Problemen heraus. Offenbar sind die Verhandlungen der italienischen Regierung und der Europäischen Kommission über eine „neue“ Alitalia ins Stocken geraten. Haupthindernis in den Gesprächen zwischen Rom und Brüssel ist die Forderung der EU, dass die neue ITA-Gesellschaft eine beträchtliche Anzahl von Slots am Mailänder Flughafen Linate aufgeben soll. Alitalia hatte vor der Krise mehr 50 Prozent der Slots in Linate inne. ITA hat sich bisher geweigert, eine größere Reduzierung zu akzeptieren. Berichten zufolge kann der derzeitige Fahrplan nicht eingehalten werden, also muss eine neue Strategie her. Ansonsten könne die Airline geschäftlich nicht weiter am Leben gehalten werden, berichtet fvw.de. „Wir glauben, dass ein neuer Aktionsplan notwendig ist, um dem Unternehmen zu erlauben, weiter zu operieren“, so Italiens Industrieminister Giancarlo Giorgetti, ohne dabei zu sagen, wie dieser Plan aussehen könnte.

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Keine Verlängerung: Delta gibt die Mittelsitze wieder frei

Delta-Kunden können haben ab dem 1. Mai wieder die freie Wahl: Erstmalig seit Beginn der Pandemie hebt die US-Fluggesellschaft die geblockten Mittelsitze wieder auf und bietet alle Plätze zum Verkauf an. Delta hat ein ganzes Jahr lang die Mittelsitze blockiert. Während andere Airlines das bereits seit langer Zeit aufgegeben haben, hat der amerikanische Carrier es stoisch durchgehalten. Angesichts der hohen Durchimpfungsraten beendet man mit 01.Mai diese Maßnahme. Doch auch die Nachfrage erholt sich offenbar bei Delta Air Lines. Die Entscheidung des Carriers, Mittelsitze zu blockieren, um so den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können, habe viele Reisende im letzten Jahr dazu bewegt, sich für Delta zu entscheiden, so Delta-Chef Ed Bastian. „Während des vergangenen Jahres haben wir unseren Service umgestaltet, um die Gesundheit, Sicherheit sowie den Komfort der Gäste während der Reise zu gewährleisten. Jetzt, da Impfungen immer weiter verbreitet sind und das Vertrauen ins Reisen steigt, sind wir bereit, unseren Kunden dabei zu helfen, ihr normales Leben zurück zu gewinnen“, so Ed Bastian weiter. 

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Zweiter Airbus A350 der Luftwaffe zur Kabinenausstattung in Hamburg

Einbau der ersten vollwertigen Regierungskabine bis Herbst 2022. Gestern Abend ist der zweite von insgesamt drei Airbus A350-900 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung zur Kabinenausstattung bei Lufthansa Technik in Hamburg eingetroffen. Die 10+01 „Konrad Adenauer“ erhält nun die erste vollwertige Regierungskabine für ein Flugzeug dieses Typs und keine Übergangskabine wie die 10+03 „Kurt Schumacher“. Die Umbauarbeiten werden daher diesmal wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Geplant ist die Auslieferung an die Luftwaffe für den Herbst 2022. Parallel zum überarbeiteten äußeren Erscheinungsbild, das unter anderem mit Titeln in der Schriftart „Bundes Sans“ sowie mit Flügelspitzen in großflächigem Schwarz-Rot-Gold aktualisiert wurde, wird sich die 10+01 auch im Innenraum deutlich von der 10+03 unterscheiden. Im Gegensatz zu deren offener Kabinengestaltung werden die verschiedenen Funktionsbereiche für den politisch-parlamentarischen Flugbetrieb nun baulich voneinander getrennt sein.  Im Oktober wird sich schließlich auch der dritte Airbus A350 mit der Registrierung 10+02 in Hamburg einfinden, um ebenfalls die vollwertige Regierungskabine zu erhalten. 

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