Granit Pireci

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Granit Pireci

DUS: Bodenpersonal streikt

Am ersten Osterferiensonntag haben Mitarbeiter der Passagierabfertigung am Düsseldorfer Flughafen zeitweise ihre Arbeit niedergelegt.  Mehr als die Hälfte der Belegschaft des Flughafen-Dienstleisters Aviation Handling Services (AHS) sei einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zum Warnstreik aus der Nacht gefolgt, berichtet zeit.de. Bis zum Mittag wurde auch die zweite Schicht bestreikt. Die Auswirkungen blieben nach Angaben einer Flughafensprecherin zunächst gering, es seien weder Flüge aufgrund der Arbeitsniederlegungen gestrichen worden noch habe es nennenswerte Verspätungen gegeben. Nach Angaben der Gewerkschaft kam es an Check-in-Schaltern zu langen Schlangen. Die Gewerkschaft will für die rund 500 Beschäftigten in NRW Lohnerhöhungen erreichen und forderte die Arbeitgeber auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. So sei ein vor einem Jahr erzielter Kompromiss bis heute nicht unterzeichnet und umgesetzt. Der Flughafen-Dienstleister mit Sitz in Hamburg teilte mit, die Tarifeinigung sei von einem Gericht für unwirksam erklärt worden. 

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Tirana: Erstmals per Direktflug nach Dubai

Feierliche Stimmung am Tirana International Airport. Grund dafür ist eine neue Flugverbindung. FlyDubai verbindet nämlich künftig den albanischen Hauptstadt-Flughafen mit der Weltmetropole in der Wüste. Die Strecke wird von der Fluggesellschaft zweimal wöchentlich bedient – jeweils donnerstags und sonntags. Dabei kommt eine Boeing 737-800 zum Einsatz. Tickets gibt es in der Economy-Klasse ab 420 Euro. Zum ersten Mal bietet eine Airline einen Direktflug zwischen Albanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.  Das freut nicht nur künftige Flugpassagiere. Gegen 13 Uhr 35 Ortszeit setzte erstmalig ein Flieger aus Dubai in der albanischen Hauptstadt zur Landung an. Zur Begrüßung spritzte die Feuerwehr Wasserfontänen auf das Flugzeug. „Mit der Aufnahme des ersten Direktfluges nach Dubai bricht ein neues Kapitel für den Flughafen Tirana an. Wir sind froh, in schwersten Pandemiezeiten neue Märkte erschließen zu können“, so Blendi Klosi, albanischer Tourismus- und Umweltminister. 

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OE-LAX: Letzter kommerzieller Abflug

Die Maschine mit der Registrierung OE-LAX hob heute gegen 10 Uhr 18 ein letztes Mal über dem Wiener Flughafen ab.  Es war der letzte kommerzielle Umlauf des Langstreckenjets für die Austrian Airlines. Unter der Flugnummer OS93 ging es für den Flieger nach Washington. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Die Boeing 767-300ER wurde im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert.  Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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Eurowings startet Österreich-Routen doch erst später

Aus bisher noch unerklärlichen Gründen verschiebt der Low Coster die Neuaufnahme zweier Routen ab Österreich.  Ab dem 12. April sollten die Strecken Linz-Düsseldorf und Graz-Stuttgart vom Billigableger der Lufthansa bedient werden – Aviation.Direct berichtete. Dabei handelt es sich um Flugverbindungen, welche bislang von Austrian Airlines angeboten wurden. Schon in der Vor-Krisen-Zeit wollte sich die AUA vermehrt auf Verbindungen ab Wien konzentrieren und den Deutschland-Verkehr innerhalb der Lufthansa Gruppe neu organisieren. Doch daraus wird wohl nichts – zumindest vorerst. Denn die für den 12. April angekündigte Neuaufnahme der Strecken wurde jetzt verschoben. Auf der Website der Eurowings ist eine Buchung frühestens ab dem 15. April möglich, also drei Tage nach der ursprünglich geplanten Aufnahme. Festlegen sollte man sich auf dieses Datum aber nicht. Grund dafür sind Branchenkenner, die von einer einmonatigen Verschiebung ausgehen. Selbst der Mai würde dabei auf wackeligen Beinen stehen.

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Flughafen Friedrichshafen nach Vorfall eine Stunde gesperrt

Am heutigen Tag landete gegen 14:30 Uhr ein Privatflugzeug am Flughafen Friedrichshafen, die Landebahn konnte der Pilot aber nicht mehr selbständig verlassen. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Am Flughafen wurde deshalb Alarm ausgelöst und die Feuerwehr gerufen. Der Bodensee-Airport wurde für weitere Anflüge gesperrt und das Flugzeug durch die Feuerwehr geborgen. Der Flughafen musste dementsprechend für rund eine Stunde gesperrt werden. Die Maschine vom Typ Mooney 252 war in Friedrichshafen zu einem Rundflug gestartet. An Bord befanden sich neben dem Piloten auch zwei Passagiere. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Herr Claus-Dieter Wehr haben die Einsatzkräfte sehr gute Arbeit geleistet. „Wir sind sehr froh, dass dem betroffenen Piloten und seinen Passagieren nichts passiert ist. Die Start- und Landebahn war nur rund eine Stunde blockiert. Danach konnte der reguläre Flugbetrieb wieder durchgeführt werden“. Berichten zufolge brach beim Aufsetzen der Maschine das rechte Fahrwerk.

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EU macht sich für Steuersenkungen im Tourismus stark

Das Europaparlament stellt eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer für die Tourismusbranche in den Raum. In einem am Donnerstag angenommenen Bericht forderten die Abgeordneten die EU-Kommission auf, den Mitgliedstaaten eine Senkung der Steuer für Dienstleistungen in den Bereichen Reise und Tourismus nahezulegen. Für kleine und mittlere Unternehmen soll nach Willen des Parlaments zudem ein Konjunkturpaket für die Jahre 2020 bis 2024 geschnürt werden, um Konkurse zu verhindern. Das berichtet der Focus. Die Abgeordneten betonten, die EU-Tourismusbranche werde durch die Pandemie in einem beispiellosen Ausmaß belastet.

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Thiele vererbt Lufthansa-Anteile an eine Familienstiftung

Nur vier Wochen nach dem plötzlichen Tod von Heinz Hermann Thiele herrscht Klarheit über seinen Milliarden-Nachlass. Damit scheint auch geklärt zu sein, was mit den Lufthansa-Anteile passiert. Der Unternehmer habe seinen knapp 13-prozentigen Anteil an der Kranich-Airline, bei der er erst im vergangenen Jahr eingestiegen war, testamentarisch in eine Familienstiftung eingebracht. Das berichtet unter anderem reuters.com. Der Stiftung und Thieles Tochter Julia Thiele-Schürhoff gehören damit künftig auch 59 Prozent an Knorr-Bremse und 50,1 Prozent an Vossloh. Formal erbt zunächst Thieles Witwe Nadia Thiele. Die Stiftung soll bis Ende des Jahres gegründet werden.

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Sommer: Salzburg stellt den Flugplan vor

Der Flughafen Salzburg stellt die Weichen für den bevorstehenden Sommer. Gemeinsam mit den Tourismus-Partnern wurde ein Sommer-Destinationsangebot ausgearbeitet.  Ganze acht neue Reiseziele stellt der Airport vor. Neben dem Ausbau des Angebots in Griechenland (Zakynthos und Karpathos), Deutschland (Lübeck) und Italien (Lamezia Terme) sind auch Urlaubsziele wie Larnaca, Riad, Jeddah und Dubai neu dabei. „Ganz besonders freuen wir uns schon auf Dubai, ein absolutes Highlight in unserem Flugplan! Die glamouröse Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ab der Sommersaison ohne Umsteigen von Salzburg mit FlyDubai erreichbar“, so Flughafen-Chefin Bettina Ganghofer.  Die Klassiker im „Destinationsmenü“ Doch auch altbewährte Strecken dürfen nicht fehlen. Zusätzlich zu Karpathos und Zakynthos sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu im Flugplan zu finden. Auch italienische Ziele wie Calvi und Olbia werden wieder angeflogen. Genauso wie Mallorca, Hurghada, Istanbul, Antalya, Luxemburg, London-Gatwick, London-Stansted, Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und Frankfurt.  Die globale Corona-Pandemie hat vor niemanden Halt gemacht und auch nicht den Salzburger Airport verschont. Doch sie hat auch eines: Reiseplanungen schwer bis unmöglich gemacht. Denn auch jetzt sei noch vieles für den Sommer in der Schwebe, so der Airport. „Kurzfristigkeiten in der Streckenplanung werden uns diesen Sommer noch öfters begleiten.“ 

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Anadolujet zieht es in die Schweiz

Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800. Der türkische Billigflieger Anadolujet wird zwei neue Flugverbindungen zwischen dem Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen und den beiden Schweizer Drehkreuzen Basel und Zürich eröffnen. Das berichtet das Portal „About Travel.“ Ab dem 28. März bietet die Tochter von Turkish Airlines dreimal wöchentlich Flüge nach Zürich (mittwochs, freitags und sonntags, TK 7878/79) an. Ab dem 1. April steht der Baseler Airport (montags, donnerstags und samstags, TK 7852/53) auf dem Flugplan.

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Kassel: Doch keine Mallorca-Flüge im April

Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem starken Anstieg der Neubuchungen. Doch anscheinend nicht in Kassel. Denn sämtliche Mallorca-Flüge ab dem Airport wurden nun endgültig gestrichen.  Es werden nächsten Monat doch keine Sundair-Maschinen in Richtung der balearischen Sonne abheben. Grund dafür sei die magere Nachfrage: Die Anzahl der Buchungen sei wirtschaftlich gesehen nicht ausreichend, um die Flugverbindung aufrechterhalten zu können, so eine Mitarbeiterin des Carriers gegenüber der HNA. Der Kassel Airport sei erst am Mittwoch von Sundair über die Streichung informiert worden. Wenige Augenblicke später waren auch schon alle Flüge aus dem Buchungssystem gestrichen.

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