Granit Pireci

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Granit Pireci

EuGH bittet Airlines zur Kasse: Streik zählt zu normalem Unternehmensbetrieb

Die Fluggastrechteverordnung deckt auch einen Pilotenstreik ab: Wenn ein Flug wegen eines angekündigten Streiks der Airline-Mitarbeiter gestrichen wird oder deutlich verspätet ist, kann der Kunde ein Recht auf Entschädigung haben.  Das teilte der Europäische Gerichtshof heute nach einem Urteil mit. Die Fluggesellschaft könne nicht argumentieren, dass ein solcher Streik ein „außergewöhnlicher Umstand“ sei, insbesondere wenn dieser sich an geltendes Recht halte. Vielmehr sei die Protestaktion als gewöhnliche Unternehmenstätigkeit zu qualifizieren, so der EuGH. Ein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung liege vor, wenn die Vorkommnisse ihrer Natur oder Ursache nach nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betreffenden Luftfahrtunternehmens und nicht tatsächlich „beherrschbar“ seien. Beim obersten rechtsprechenden Organ der EU war diesbezüglich ein Streitfall aus Skandinavien anhängig. Ein Fluggast will von einer Fluggesellschaft einen Ausgleich in der Höhe von 250 Euro, weil ein für April 2019 angesetzter Flug von Malmö nach Stockholm am selben Tag wegen eines Pilotenstreiks in Norwegen, Schweden und Dänemark gestrichen wurde. Das zuständige schwedische Gericht bat den EuGH um Auslegung der einschlägigen Verordnung. Der zuständige EuGH-Generalanwalt hatte in seinen Schlussanträgen die Auffassung vertreten, dass ein von Gewerkschaften organisierter Streik ein außergewöhnlicher Umstand sei – Aviation.Direct berichtete. Aber: Die Richter müssen dem Generalanwalt in ihrem Urteil nicht folgen und können Gegenteiliges beschließen, wie im vorliegenden Fall auch getan.

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Thailand lockert vorsichtig Einreisebestimmungen

Reisende müssen seit Pandemiebeginn auf Thailand-Urlaube verzichten. Das stark vom Tourismus lebende Land geht vergleichsweise hart gegen die Ausbreitung des Virus vor. Jetzt wagen die Verantwortlichen zumindest einen kleinen Schritt in Richtung Lockerungen und verkürzen ab dem 1. April die vorgeschriebene Dauer der Quarantäne. Bisher mussten Einreisende ganze 14 Tage in Isolation verbringen. Das ändert sich auch nicht für Menschen aus Hoch-Risiko-Gebieten. Doch für Reisende aus ausgewählten Ländern gelten fortan neue Bestimmungen: Sie müssen nur noch zehn Nächte in einem der quarantänezertifizerten Hotelsaushalten.  Zusätzlich dazu müssen während des Hotelaufenthalts zwei PCR-Testungen erfolgen. Fallen diese negativ aus, würde dem „normalen“ Urlaub nichts mehr im Weg stehen. Das berichtet das Fachportal Reisetopia. Covid-19-Geimpfte genießen demgegenüber natürlich mehr Freiheiten. Diese müssen sich lediglich in eine kurzweilige Quarantäne von sieben Nächten begeben und zusätzlich einen negativen Corona-Test vor Ort vorweisen können, bevor der Urlaub starten kann. Das alles sei nur der Anfang von der „großen Wiedereröffnung“ Thailands. Gerüchten zufolge plant die Regierung eine vollständige Öffnung für Touristen im kommenden Herbst. Bis dahin soll in ausgewählten Regionen eine quarantänefreie Einreise ermöglicht werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich das als wahr herausstellt. Fest steht wohl einzig und alleine die Tatsache, dass etwaige Lockerungen nur von Menschen aus Low Risk Countries in Anspruch genommen werden können.

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Emirates produziert koschere Menüs

Das Joint Venture nennt sich Kosher Arabia und gehört sowohl Emirates Flight Catering als auch der britischen CCL Holdings – je zur Hälfte.  Am Wochenende hat es seine Catering-Einrichtung in Dubai eröffnet und ist so zu einem der ersten registrierten und zertifizierten Produzenten koscherer Speisen in den Vereinigten Arabischen Emiraten geworden. Kosher Arabia will Mahlzeiten für Kunden aus der Luftfahrt, dem Gastgewerbe und dem Veranstaltungssektor, einschließlich der Dubai Expo 2020, in der gesamten Golfregion anbieten. Das Unternehmen nahm seinen Betrieb mit einem Team von 20 kulinarischen Fachleuten auf, die alle gründlich in der Zubereitung, Handhabung und dem Servieren koscherer Speisen geschult wurden. „Von einem Team erfahrener, kreativer Köche bis hin zu fortschrittlichen Technologien und seriösen Partnern sind wir gut positioniert, um den Markt anzuführen und unseren Kunden in der gesamten Region köstliche und originelle koschere Menüs anzubieten. Wir werden Tag für Tag mit dem Ziel arbeiten, erstklassige Dienstleistungen und Produkte mit der Hilfe von innovativen und nachhaltigen Lösungen anzubieten“, so Matt Rickard, General Manager bei Kosher Arabia.

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SZG: Neuer Partner für Flugzeugwartung am Airport

Ab dem 1. April kümmert sich ein neuer Partner um Flugzeugbelange in technischer Hinsicht.  Nayak-LM Austria GmbH eröffnet eine Air- Maintenance-Station am Salzburg Airport und wird zukünftig Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen für alle Airlines, die in Salzburg tätig sind, durchführen. Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs unterzeichnete Lufthansa-Tochter Eurowings auch gleich einen langfristigen Wartungsvertrag. Nayak wird fortan die täglichen Wartungsarbeiten für den Carrier übernehmen.  „Wir freuen uns, dass unsere Airline-Kunden alle erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten jetzt direkt vor Ort durchführen lassen können. Da bietet ein professioneller Partner mit einem umfangreichen Portfolio den Fluglinien zusätzliche Sicherheit, wenn sie nach Salzburg fliegen. “, ist Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer überzeugt.  

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Verkostet: So schmeckt das AUA-Paid-Catering

Seit 18. März 2021 muss bei Austrian Airlines in der Economy-Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen für Speisen und Getränke die Geldbörse gezückt werden. Auch die Konzernschwestern Swiss und Lufthansa werden in Kürze auf Paid-Catering umstellen. Am Montagnachmittag lud der Carrier zur Verkostung des kostenpflichtigen Angebots ein. Geliefert werden die Speisen weiterhin vom bisherigen Catering-Partner Do&Co. Im Bereich der Lounge wechselte man mit der Wiedereröffnung im Vorjahr zum Mitbewerber Donhauser. Auch die Flughafen Wien AG gab vor wenigen Tagen bekannt, dass in deren Lounges künftig ebenfalls DoN die Speisen und Getränke bereitstellt. Bei Austrian Airlines ist es nicht der erste Versuch Paid-Catering an Bord durchzusetzen. Anfang der 2000er Jahre reagierte der damalige Generaldirektor Vagn Sørensen auf den damals ab Bratislava zunächst erfolgreichen Mitbewerber SkyEurope und führte Speisen und Getränke gegen Bezahlung ein. Der Erfolg war äußerst mäßig, weshalb unter dem nachfolgenden Firmenchef Alfred Ötsch wieder zum inkludierten Catering zurückgekehrt wurde. Zuletzt bot man unter dem Deckmantel Corona nur noch Wasser, Tee und Kaffee an. Seit 18. März 2021 muss bezahlt werden Im Zuge der Einführung des neuen Paid-Caterings wurden die Möglichkeit Speisen gegen Bezahlung vorzubestellen endgültig abgeschafft. Ähnlich wie bei Ryanair, Wizzair und Easyjet kann nur noch direkt an Bord bestellt und bezahlt werden. Erst ab einer Flugdauer von mindestens drei Stunden sollen Speisen und Getränke inkludiert sein. Darunter muss bezahlt werden, wobei ein Wasser und ein Stück Schokolade unentgeltlich verteilt werden. Das neue Catering-Konzept wird seit dem 18. März 2021 angewandt. OE-LZF erhielt Kabinen-Upgrade Am Montag stellte Austrian Airlines auch

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Südafrika: Lufthansa erhöht die Frequenz

Die Kranich-Airline hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge drastisch reduziert. Jetzt hat sich die Lage allerdings wieder zunehmend entspannt. Deswegen baut die Kranich-Airline ihr Flugangebot dorthin wieder aus. „Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhuk (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Schon ab Ende März wird es zudem wieder drei wöchentliche Flüge zwischen der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte Schulz an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Tochtergesellschaft Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate gehe die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus, berichtet das Handelsblatt.

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UK: Landeverbot wird nicht mehr verlängert

Ein wegen der Coronavirus-Krise verhängtes Landeverbot für Passagierflugzeuge aus Großbritannien in Österreich endet am kommenden Wochenende. Von einer Verlängerung sehe die Regierung nach derzeitigem Stand ab. Das teilte ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg bei einer Onlinediskussion mit mehr als tausend österreichischen Staatsbürgern mit, die im Vereinigten Königreich leben. Die Diskussion drehte sich von den Folgen des Brexits über die Doppelstaatsbürgerschaft bis hin zum „Grünen Pass“ und die Einreiseregelungen. Das berichtet der ORF.

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Vueling fliegt nonstop nach Mallorca

Die zur IAG-Gruppe gehörende Fluggesellschaft nimmt wieder Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und Mallorca auf. Die Airline baut ihr Flugangebot nach Palma aus. Insgesamt fünf deutsche Strecken werden vom Billig-Flieger in den Osterferien bedient, darunter die Flughäfen in Düsseldorf, Hannover, Berlin, München und Stuttgart. Außerdem nimmt der Carrier ab Juni zwei neue Verbindungen ab Barcelona-El Prat in Angriff: Helsinki und Ancona (Italien) werden zweimal wöchentlich mit dem Flughafen verbunden, wie fvw.de berichtet. Von Barcelona aus bietet das Unternehmen insgesamt 58 nationale und internationale Strecken an.

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Air Baltic führt elektronische Flugpläne ein

Bei der lettischen Fluggesellschaft fallen künftig die persönlichen Piloten-Briefings vor den Flügen aus.  Doch kein Grund zur Sorge. Denn diese Besprechungen gehören nicht der Vergangenheit an. Sie werden in Zukunft nur auf elektronische Weise abgehalten. Air Baltic-Flugzeuglenker bekommen demnach eigene iPads zugewiesen, welche die erforderlichen Flug-Informationen beinhalten. Diese digitale Lösung soll der Fluggesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen.

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SZG will in den Ausbau investieren: Aufsichtsrat vertagt Entscheidung

Die Einnahmen sind wegen der CoV-Krise im Keller, gleichzeitig will die Geschäftsführung aber in den Ausbau des Airports investieren. Am gestrigen Tag traf sich der Aufsichtsrat des Salzburger Flughafens, um über den Investitionsbedarf zu entscheiden.  Die Corona-Krise traf die Luftfahrt mit voller Wucht. Der Flugverkehr erholt sich nur sehr langsam davon und ist seitdem praktisch zum Erliegen gekommen. Die Flughäfen werden nur durch Geldspritzen über Wasser gehalten. Trotzdem: Die Führungsriege wolle in den nächsten Jahren 100 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den Airport zu modernisieren. Unter anderem sehen die Pläne vor, den Terminal 1, in dem sich der An- und Abflugbereich befindet, komplett neu zu errichten. Denn Teile des aus 16 Einzelgebäuden bestehenden Komplexes seien mehr als 50 Jahre alt, berichtet der Kurier. Doch heute konnte keine endgültige Entscheidung gefällt werden. Diese soll nun im Juni fallen. Angesichts der anstehenden Investitionen liege es durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Eigentümer Geld reinpumpen müssen, so Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl: „Zumindest was große Investitionen angeht.“ Zuschüsse der Eigentümer kann sich auch Aufsichtsrat und SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger vostellen. Grundstücksverkauf könnte die Hälfte der benötigten Investitionen decken Er bringt auch eine weitere Finanzierungsvariante ins Spiel: den Verkauf einer Liegenschaft. Ein potenzieller Käufer wäre auch schon gefunden. Die Österreichische Post AG ist nämlich seit längerem auf der Suche nach Bauland für ein neues Verteilzentrum – und verzweifelt mittlerweile schon. Denn im Raum Salzburg erweise sich dies als durchaus schwierig. Mit einem Verkauf könnte der Salzburger Airport also die Hälfte der geplanten Investitionen decken. Ein Areal

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