Granit Pireci

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Granit Pireci

Austro Control Recruiting-Day heuer erstmals online

Gute Nachrichten für angehende Fluglotsen: Der Austro Control Recruiting-Day findet trotz CoV-Beschränkungen statt – doch nicht wie gewohnt.  Denn heuer wird das Event am 20. März erstmals virtuell abgehalten. Den Bewerbern soll vor allem ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung gewährt werden. „Wir begleiten Fluglotsen an ihren Arbeitsplatz im Tower, in der An- und Abflugkontrolle oder im Area Control Centre. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab“, so die AC. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work-Life-Balance. Uns ist besonders wichtig, dass auch wesentlich mehr Frauen diesen Beruf auf ihrem persönlichen Radar haben. Unser erster Online-Recruiting-Day ist eine gute Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, und hoffentlich können wir in naher Zukunft bereits viele neue Fluglotsinnen bei uns begrüßen!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Gesucht werden Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro-Control-Ausbildungszentrum in Wien statt.

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Digitaler EU-Pass soll schon am 1. Juni kommen

Die CoV-Krise schränkt unser aller Leben ein. Der Wunsch nach Reisen wird mit fortlaufender Dauer immer größer. Nun stellt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Ausweg aus der Zwickmühle in Aussicht: den „Green Pass“. Geht es nach dem Wunsch der EU, soll der digitale europäische Impfausweis bis zum 1. Juni eingeführt werden. Der elektronische Ausweis könnte somit das Reisen in den Sommermonaten ermöglichen. Länder könnten etwa auf bestehende Test- und Quarantänepflichten verzichten. „Wir holen uns unsere europäische Lebensweise zurück“, sagte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas schon vor der offiziellen Vorstellung. Die Kommission nennt das Projekt „Digitaler Grüner Nachweis“ – angelehnt an den „Grünen Pass“ für Geimpfte in Israel.  Die EU wolle aber nicht nur Impfungen dokumentieren, sondern auch die Ergebnisse von zugelassenen PCR- und Schnelltests sowie überstandene CoV-Infektionen. Das berichtet der ORF. Welche Türen der Nachweis öffnen soll, steht in den EU-Staaten bislang noch in den Sternen. Einige Urlaubsländer wie Griechenland oder Spanien dringen darauf, Reiseerleichterungen mit einem solchen Dokument zu verbinden.  Deutschland hat sich hingegen gegen Erleichterungen für Geimpfte ausgesprochen, solange noch wenige Menschen Chancen auf die schützende Impfung haben. Diesen Standpunkt vertritt auch SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, der gleichzeitig auch den optimistischen Zeitplan der EU hinterfragt. „Der Zeitplan beim Impfpass wirkt angesichts der Lieferverzögerungen von Impfstoffproduzenten und Unsicherheiten mit AstraZeneca fast absurd.“ Österreich beginnt schon im April mit der Umsetzung  Österreich werde schon in den nächsten Tagen die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung schaffen. Auf Basis dessen könne die operative Umsetzung bereits im April beginnen, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Mittwoch per Aussendung mit. „Das ist

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Zur Osterzeit: Swiss erweitert Flugangebot

Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für Spanien und Portugal hat einen starken Nachfrageschub ausgelöst – um ein Fünffaches innerhalb einer Woche. Deswegen erhöht die Lufthansa-Tochter nun über die Osterzeit die Frequenz für Flüge in diese Länder.  Einerseits würden mehr Flüge durchgeführt, andererseits sollen größere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Wie Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour ausführt, zeigen die Beispiele von Spanien und Portugal, dass die Aufhebung von Quarantänepflichten und die Aufnahme verlässlicher Reiseregelungen sofort zu einer spürbaren Nachfrage-Erhöhung führen. Swiss sei in der Lage, auf solche Änderungen kurzfristig zu reagieren. Zusätzliche Flüge gibt es nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia. Damit werden in der Woche ab dem 29. März neu 43 (statt 34) Flüge nach Spanien durchgeführt, und in der Folgewoche (ab 5. April) gar 59 Flüge. Darüber hinaus werden auch die Frequenzen nach Porto und Lissabon erhöht. In einigen Fällen will Swiss mit A321-Maschinen fliegen, mit 219 Sitzen das größte Shorthaul-Fluggerät der Flotte. Auch der Einsatz von Langstreckenmaschinen werde in Erwägung gezogen, so der Carrier.

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„Hercules“ bringt Hilfsgüter in den Libanon

Klaudia Tanner besuchte den Fliegerhorst Vogler in Hörsching anlässlich eines Lufttransportes von Hilfsgütern mit einer C-130 „Hercules“-Transportmaschine. Begleitet wurde die Verteidigungsministerin von Derya Allüşoğlu Öcal, Initiatorin und Obfrau der Hilfsorganisation „Artists for Children“. Das Bundesheer transportiert in Kooperation mit der Hilfsorganisation mehr als vier Tonnen an Nahrungsmitteln und Unterrichtsmaterial für über 100.000 Kinder, die infolge der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020, obdachlos geworden sind, in den Libanon.  „Wir erinnern uns noch alle an die Bilder der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut im August letzten Jahre. Die Folgen sind immer noch gegenwärtig. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Artists for Children“ den in Not geratenen Kindern zu helfen“, so Verteidigungsministerin Tanner.   Militärluftfahrzeug C-130 Die C-130„Hercules“ ist ein Flugzeug für vorwiegend militärische Transporte. Der Flieger dient in erster Linie zum Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor allem im Rahmen von Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Das Österreichische Bundesheer verfügt über 3 einsatzfähige C-130 „Hercules“. Die maximale Nutzlast liegt bei ca. 19 Tonnen. Dies würde auch ca. 92 Passagieren oder 64 Fallschirmspringern entsprechen.

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Deutschland: 21.000 Rückholer-Rechnungen noch nicht verschickt

Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Bundesregierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert.  Denn etwa 21.000 Rechnungen wurden noch gar nicht verschickt, wie rnd.de berichtet. Begründet wird das mit dem großen bürokratischen Aufwand und den erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Corona-Pandemie.  Nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten, wurden insgesamt 240.000 „Gestrandete“ aus rund 65 Ländern zurückgeflogen. Nach den bisherigen Erfahrungen des Auswärtigen Amts werden 80 Prozent der Rechnungen fristgerecht beglichen. Allerdings gibt es Passagiere, die sich vor Gericht gegen die Zahlung ihrer Rückholtickets wehren. 113 entsprechende Verfahren laufen derzeit.

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2020: Regierung verflog 1,55 Millionen

Im abgelaufenen Jahr kam es in Sachen Reisetätigkeit der Regierung zu Luft (gezwungenermaßen) zu Einsparungen.  Letztes Jahr musste die Republik aufgrund der Pandemie im großen Stile Schulden machen. Die Staatskosten rund um die Fliegerei der einzelnen Regierungsmitglieder waren im Vergleich dazu eher „Peanuts“. Insgesamt betrugen die Flugkosten der Ministerien rund 1,55 Millionen Euro. Das geht aus den Beantwortungen parlamentarischer Anfragen durch die FPÖ hervor. Spitzenreiter bei den Flügen sei das Verteidigungsministerium gewesen, gefolgt vom Bundeskanzleramt, so der ORF. Die Freiheitliche Partei kritisiert diese „rege“ Reisetätigkeit, obwohl die Ausgaben in den Jahren zuvor deutlich höher angesiedelt waren. Insgesamt verflog das Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr laut Aufstellung der FPÖ 316.000 Euro. Das Kanzleramt gab rund 256.000 Euro aus, das Landwirtschaftsministerium rund 214.000 Euro.  Brunner für Flüge nach Vorarlberg kritisiert Bemerkenswert ist für FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch, der die Anfragen an die Ressorts eingebracht hatte, dass das Klimaschutzministerium trotz CoV-Einschränkungen Flugkosten in der Höhe von rund 145.000 Euro verursachte. „Diese Doppelmoral ist unerträglich und abzustellen“, so der Freiheitliche. Es könne nicht sein, dass etwa Flüge innerhalb Österreichs und nach München, Zagreb und Berlin gebucht werden, obwohl im digitalen Zeitalter Videokonferenzen abgehalten werden können. Besonders ÖVP-Staatssekretär Magnus Brunner soll sich hier allem Anschein nach angesprochen fühlen. Dieser sei nämlich mehrmals im Jahr per Flugzeug in seine Heimat Vorarlberg gereist. 

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China: Nur wer „chinesisch“ geimpft wurde, darf einreisen

Die chinesische Regierung plant, die CoV-Regeln für ausländische Staatsbürger zu lockern. Dabei spielt es eine Rolle, welche Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde.  Denn diese Erleichterungen bleiben vorerst nur Reisenden vorbehalten, welche eine Impfung mit einem chinesischen Vakzin nachweisen können. Konkret wolle die Volksrepublik ab sofort damit beginnen, Visaanfragen von „mit chinesischen CoV-Vakzinen geimpften“ Bewerbern wieder zu bearbeiten. Das berichtet der ORF in Bezugnahme auf Ankündigungen chinesischer Botschaften aus diversen Ländern. Diese Regelung soll jenen Menschen das Einreisen wieder ermöglichen, die das chinesische Festland wegen ihrer Arbeit, Geschäftsreisen oder aus „humanitären Gründen“ besuchen wollen. Dazu würden etwa Familienzusammenführungen zählen. Außerdem gilt die Bestimmung für Menschen, die entweder bereits zwei Dosen erhalten haben oder mindestens 14 Tage vor ihrem Visaantrag mit der ersten Dosis geimpft wurden. Trotzdem: Nach der Einreise gelte trotz Impfung eine Quarantäne von bis zu drei Wochen. China hatte seine Grenzen im vergangenen März für Personen aus dem Ausland weitgehend geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Ausländer mit Wohnsitz in China wurden dadurch von ihren Jobs und ihren Familien getrennt.

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Fraport: Auch im neuen Jahr keine Gewinnausschüttung

Der Flughafenbetreiber Fraport muss den Rotstift zücken. Wegen der Auswirkungen der Pandemie muss der Konzern einen deutlichen Verlust hinnehmen. Bei einem Rückgang des Umsatzes um mehr als die Hälfte fiel im Vorjahr in Nettoverlust von 690 Millionen Euro an, wie das Unternehmen Fraport am Dienstag mitteilte. Der Fehlbetrag übertraf damit noch die Prognosen von Analysten, die im Schnitt ein Minus von knapp 590 Millionen Euro erwartet hatten. Das Passagieraufkommen in Frankfurt brach gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende ein. Für das laufende Jahr rechnet die börsennotierte Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens zwar mit einer leichten Verbesserung der Ergebnisse – operativ und unter dem Strich wird aber weiterhin ein Verlust erwartet. Auf etwaige Gewinnausschüttungen werden die Anteilseigner auch für 2021 verzichten müssen. Vorstandschef Stefan Schulte sieht die Frapport AG dennoch auf einem guten Weg, auch angesichts der ergriffenen Effizienzmaßnahmen. „Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen“, so der Manager.  Im laufenden Jahr rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen nach 18,8 Millionen im Vorjahr. Der Konzernumsatz soll 2 Milliarden Euro erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird bei 300 bis 450 Millionen Euro gesehen, das EBIT wird „leicht negativ“, das Konzernergebnis „negativ“ erwartet.

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Lufthansa Technik entwickelt Onboard-Patiententransporteinheiten

Der Wartungsbetrieb hat vor Kurzem mit der strategischen Weiterentwicklung ihrer bewährten Patiententransporteinheiten für den Lufttransport von Patienten in intensivmedizinischer Betreuung begonnen.  Auf Basis eines 2020 von der Bundeswehr erteilten Auftrags werden in den kommenden zwei Jahren zunächst 26 Einheiten der neuen Einheiten produziert. Sie basieren auf der international im Einsatz befindlichen Patient Transport Unit NG, von welcher Lufthansa Technik kürzlich acht weitere Einheiten an die Multinational Multi Role Tanker Transport Flotte der Nato geliefert hat. Ein Ziel der Weiterentwicklung ist es, sie flexibel auf allen geeigneten Flugzeugmustern der Bundeswehr einsetzbar zu machen. Damit sie dann beispielsweise sowohl auf dem Airbus A400 M als auch den zukünftigen Airbus A321 LR der Luftwaffe genutzt werden kann, wird sie alle notwendigen militärischen und auch zivilen Zulassungen als Luftfahrt- und Medizingerät erhalten. Die Spezifikation und luftrechtliche Zulassung erfolgt durch Lufthansa Technik.  Mit der Entwicklung und Herstellung wurde der spezialisierte Schweizer Medizinproduktehersteller Aerolite beauftragt. Für die Installation in unterschiedlichen Flugzeugmustern haben die Partner zudem ein spezielles Konzept erarbeitet, das einen elektrischen Anschluss an verschiedene Bordnetze mit Gleich- und Wechselstrom ermöglicht. Die Installation erfolgt ohne Werkzeug und dauert nur wenige Minuten.

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Donghai Airlines: An Bord fliegen die Fäuste

Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Besatzungsmitgliedern während eines Inlandsfluges wird der chinesischen Fluggesellschaft zum Verhängnis.  Rund 50 Minuten vor der Landung versperrte ein Flugbegleiter dem Piloten den Weg ins Badezimmer. Grund genug für den Flugzeuglenker, die Fäuste sprechen zu lassen. Ob der Mann dann sein Geschäft in Ruhe verrichten konnte, ist nicht bekannt. Sicher ist nur: Die beteiligten Personen wurden nach der Landung von der Fluglinie umgehend außer Dienst gestellt. Doch dabei bleibt es nicht. Denn jetzt hat sich Chinas Luftfahrtbehörde dazu geschaltet. Diese verpflichtet Donghai Airlines dazu, alle Einzelheiten des Falles lückenlos aufzuklären. Bis zum Abschluss der Untersuchung wird dem Carrier zudem untersagt, das Flugangebot zu erhöhen. Darüber hinaus habe die Behörde dem Piloten die Fluglizenz mit sofortiger Wirkung entzogen. Das berichtet Reuters. Der Flugbegleiter werde auch eine entsprechende Verwaltungsstrafe erhalten.

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