Granit Pireci

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Granit Pireci

Covid-19 verpasst der Stadt Wien einen krassen Nächtigungsrückgang

Im heurigen Februar, in dem Wiens Beherbergungsbetriebe neuerlich durchgehend für den Freizeittourismus geschlossen waren, wurde in Wien ein Nächtigungsrückgang von 93,3 Prozent auf 69.000 Nächtigungen registriert.  Zusammen mit dem Jänner zählte Wien im Jahresverlauf bisher 128.000 Nächtigungen (-94,1 Prozent). Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe im Jänner 2021 betrugen dabei 6,5 Millionen Euro und damit um 89,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die konkreten Zahlen für den Februar sind noch ausständig.

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Tui kommt immer näher an das Vor-Krisen-Niveau heran

Beim deutschen Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui heute vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings immer noch 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich sagte Tui, das Angebot flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemiebekämpfung stärker steigt. CoV-Impfungen und -Tests gäben Grund zu Optimismus. „Es zeigt sich auf allen Vertriebskanälen das zunehmende Interesse an Urlauben in der Sommersaison. Die Nachfrage der Kunden ist da, die Menschen wollen reisen“, erklärte der hart von der Coronavirus-Krise getroffene Konzern.

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Flughafen Zürich erweitert das Besucherangebot

Wenn man aufgrund der derzeitigen Lage nicht oder nur schwer vom Züricher Airport aus in die Welt reisen kann, dann sollen Reisende wenigsten das Besucherangebot am Flughafen nutzen können. Darum erweitert die Flughafen Zürich AG dieses: Ab Anfang Mai wird das Angebot rund um den Flughafenpark mit den Junior Rangers sowie Ranger Talks ausgebaut. Das Junior Ranger Programm soll besonders junge Gäste anlocken.  „Durch ein faszinierendes, nachhaltiges Mitmach- und Bildungsprogramm werden Kinder und Jugendliche als Botschafter für die Naturlandschaften ihrer Region gewonnen“, heißt es in der Aussendung. Daneben gibt es Ranger Talks, bei denen einmal monatlich den Besuchern ein Ranger im Park beim Pavillon für Fragen zur Verfügung steht.  Wiedereröffnung Zuschauerterrasse B Mit der Wiedereröffnung der Zuschauerterrasse B am 1. Mai-Wochenende beginnt die Flughafen Zürich AG das Besucherangebot Schritt für Schritt wieder hochzufahren. Der Eintritt für die Terrasse ist während des Eröffnungswochenendes kostenlos. Im Mai und Juni ist die Zuschauerterrasse jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet. 

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Flughafen Leipzig/Halle fährt den Betrieb wieder hoch

Nach mehr als vier Monaten Zwangspause beginnt in dieser Woche schrittweise wieder der reguläre Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle. Die Verbindung in die österreichische Hauptstadt wird ebenfalls reaktiviert. Die erste Maschine seit dem 18. November 2020 hebt am Donnerstag nach Hurghada (Ägypten) ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele sind dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommenden Montag auch Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass sich auch unsere Gäste verantwortungsvoll verhalten und konsequent die Abstands- und Hygieneregeln beachten – von der Ankunft am Flughafen, über den Check-in und Flug bis zum Aufenthalt am Reiseziel“, so Ahmelmann weiter. Zuerst wird Condor den Betrieb wieder aufnehmen, gefolgt von SunExpress und Eurowings. Die AUA soll ab kommenden Montag nach Wien abheben.

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Korean Air: Mit Travel Pass in die Vereinigten Staaten

Nach einem internen Probelauf im April wagt sich Korean Air mit dem Travel Pass der IATA an die Öffentlichkeit. Der digitale Reisepass wird im Mai auf der Flugverbindung Incheon-Los Angeles (KE011) zum Einsatz kommen. Der erste Schritt bei „Test & Fly“ sehe demnach für Passagiere einen COVID-19-Antigentest im Testzentrum des Flughafens Incheon vor. Sie erhalten die Testergebnisse dann innerhalb einer Stunde über die Travel Pass Mobile App, die vorinstalliert werden muss. „Die Partnerschaft mit Korean Air zur Erprobung des IATA Travel Pass ist ein wichtiger Meilenstein, um den Regierungen das Vertrauen zu geben, die Reisebranche neu zu starten. Gemeinsam zeigen wir auf, dass die Luftfahrt Lösungen entwickeln kann, die zuverlässig sicherstellen, dass die Passagiere die Reiseanforderungen erfüllen“, erklärt Nick Careen, IATA Senior Vice President, Airport, Passenger, Cargo and Security.

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Air Baltic kündigt Dubai-Flüge an

Im Zuge der Weltausstellung „Expo 2020“, die mit ein Jahr Verspätung erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden wird, fliegt Air Baltic ab dem 1. September nach Dubai. Die lettische Fluggesellschaft werde die Flugverbindung Riga-Dubai viermal in der Woche anbieten, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommen soll ein Airbus A220-300 – andere Flugzeugmodelle stehen beim Carrier auch nicht im Fuhrpark. Denn Air Baltic ist ein reiner Airbus A220-Betreiber. Die Airline nahm die Corona-Krise zum Anlass, um vorzeitig die Flotte zu „bereinigen“ und ältere Maschinen auszusortieren. Tickets sind online unter www.airbaltic.com erhältlich.

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Milliardenkredit: IAG deckt sich ein

Der Luftfahrtkonzern hat eine revolvierende Kreditfazilität mit einem Bankenkonsortium unterzeichnet.  Der im Rahmen der Fazilität verfügbare Gesamtbetrag beläuft sich auf 1,755 Milliarden Dollar und wird für einen Zeitraum von drei Jahren plus zwei einjährige Verlängerungsperioden nach Ermessen der Kreditgeber zur Verfügung stehen. Das Geld stehe den Töchtern Aer Lingus, British Airways und Iberia zur Verfügung, so die International Airlines Group IAG. Die in Anspruch genommenen Beträge werden durch zulässige unbelastete Flugzeuge und Start- und Landerechte an den Flughäfen London Heathrow und London Gatwick besichert. 

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ZRH mit kleinem Vorgeschmack auf den Sommer

Der Sommerflugplan steht in den Startlöchern, ab dem 28. März ist es dann soweit. Wegen der CoV-Krise bleibt das Angebot aber spärlich. So auch beim Flughafen Zürich. Dennoch: Einige Highlights sind auch dieses Jahr dabei. Unter anderem nimmt Edelweiss mit Jamaika eine weitere Karibik-Destination in ihren Flugplan auf. Von Mai bis Oktober bietet die Airline einmal wöchentlich einen Flug nach Montego Bay via Punta Cana an. Mit Tallinn und Billund plant die Swiss zwei weitere europäische Städte anzubieten. Die estnische Hauptstadt Tallinn wird ab dem 25. Juni und Billlund ab dem 2. Juli zweimal wöchentlich angeflogen. Vor allem Condor möchte in diesem Sommer wohl ordentlich mitmischen. Der Ferien-Flieger fliegt neu ab Zürich verschiedene Destinationen innerhalb Europas an. Auf dem Flugplan stehen Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Condor startet mit bis zu 28 Flügen ab Zürich nach Ibiza, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca) und Sardinien (Olbia). Zusätzlich dazu stellt der Aiport aber klar: „Änderungen am Flugplan sind aufgrund der Corona-Pandemie und der sich schnell ändernden Reise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich.“ Trotzdem habe sich das Management bemüht, ein möglichst breites Flugangebot auf die Beine zu stellen.

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2020: FACC schreibt Millionenverlust

Die CoV-Pandemie hat den oberösterreichischen Luftfahrtzulieferer 2020 in ordentliche Turbulenzen gebracht. Unter dem Strich betrug der operative Verlust im Corona-Jahr 74,4 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2019 gab es noch einen Betriebsgewinn von 22,1 Millionen Euro zu feiern. Von diesen Zahlen ist das börsennotierte Unternehmen heuer weit entfernt. Nicht nur die Fluggesellschaften leiden unter der Pandemie, auch der Markt für Flugzeuge ist eingebrochen. FACC-Vorstandschef Robert Machtlinger hält eine rasche Erholung für unwahrscheinlich. Der Umsatz von FACC schrumpfte um 126,2 Millionen Euro auf 526,9 Millionen Euro, weil seit Ausbruch der Pandemie deutlich weniger Flugzeuge gebaut werden. Diese horrenden Zahlen veranlassten das Management dazu, 650 Angestellte vor die Tür zu setzen. „Das war das schmerzhafteste Kapitel in der Geschichte der FACC. Es ist mir nicht leicht gefallen, aber es war notwendig“, so Machtlinger.  „Wir rechnen damit, dass sich beginnend mit der zweiten Jahreshälfte der Markt langsam erholen wird. Die Nachfrage nach Mobilität wird sich entsprechend entwickeln. Maßgeblich hierfür wird aber die schnelle und weitreichende Impfung gegen Covid-19 sein“, so Machtlinger. Nichtsdestotrotz werde es einige Jahre brauchen, bis sich die Branche vollständig von der gegenwärtigen Krise erholen wird. Konkret rechnet die FACC AG mit einer Zeitspanne von vier bis fünf Jahren.

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Neuer Wartungsbetrieb am Flughafen Friedrichshafen

Elite Jet Service GmbH ist seit dem 01. März 2021 mit einer neuen Wartungsbasis für Jet Flugzeuge am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mönchengladbach bietet am Flughafen Friedrichshafen einen Wartungsbetrieb für kleinere Jets an. Seit dem 1. März mietet es einen Stellplatz für Flugzeuge sowie Büroräume und Lagerflächen am Flughafen an. „Wir haben uns sehr bewusst für den Airport Friedrichshafen als neuen und weiteren Standort für unsere Maintenance Organisation entschieden. Wir erkennen ein hohes Nachfragepotential, welches wir mit unseren qualifizierten Mitarbeitern umfassend betreuen werden“, so Geschäftsführer Christian Böck. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Claus-Dieter Wehr gibt es auch keinen Verdrängungswettbewerb mit dem bereits ansässigen Unternehmen Airplus Maintenance GmbH: „Es ist uns gelungen, eine interessante Ergänzung zu unserer anerkannten Maintenance Kompetenz am Flughafen Friedrichshafen zu gewinnen. Mit der Elite Jet Service GmbH ist ein hochqualifizierter Maintenance Betreiber nach Friedrichshafen gekommen, der die vorhandene Expertise um zusätzliche Flugzeugtypen erweitert und so den bedienbaren Markt vergrößert. Wir freuen uns sehr, dass wir am Airport so weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen und die Nutzung des Flughafens im Bereich Wartung ausbauen können. Dies unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als Verkehrsinfrastruktur und wichtiger Standort für Luftfahrtbetriebe in der Region.“ 

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