Granit Pireci

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Granit Pireci

MUC: Sicherheitskontrolle in Terminal 2 wird umgebaut

Start der Umbauarbeiten im Terminal 2 des bayerischen Flughafens: Bis voraussichtlich Herbst 2024 wird die zentrale Sicherheitskontrolle modernisiert und technisch aufgerüstet. eu Anstelle der bekannten, klassischen Kontrollstellen sollen zukünftig Spuren mit innovativer Technik zum Einsatz kommen. Ab dem 12. Dezember 2022 wird zunächst die Service-Insel von Lufthansa auf der Abflugebene 04 eingehaust. Sie wird danach in den kommenden Wochen zurückgebaut, um die nötigen freien Flächen zu schaffen. Während der Umbauphase der Kontrollspuren ab kommenden Januar werden Passagiere veränderte Wegeführungen vorfinden – zudem ist die Zahl der Kontrollspuren teilweise reduziert, so der Flughafen München. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren die Fluggäste am Münchner Flughafen in Terminal 2 von insgesamt 15 neuen Sicherheitskontrollspuren, die höchste Ansprüche an Komfort und Ergonomie erfüllen. Das für die Passagierkontrollen am Münchner Airport verantwortliche Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern setzt dabei spezielle Computertomographen (CT-Scanner) ein.

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AK Kärnten gewinnt Klage gegen deutschen Reiseanbieter

Aufgrund der Corona-Reisewarnung stornierte eine Kärntnerin ihre Türkeireise im August 2020. Der Anbieter aus Deutschland behielt sich nicht nur die Anzahlung ein, sondern klagte die Frau außerdem auf eine Stornogebühr von 1.800 Euro. Ein Türkeiurlaub, der niemals stattfand, wurde für eine Kärntnerin zur bürokratischen Odyssee. Zum Zeitpunkt des Reiseantritts bestand in Österreich eine Reisewarnung für die Türkei, weshalb die Konsumentin den Urlaub stornierte. Der Reiseanbieter aus Deutschland beharrte auf dem Standpunkt, dass er die Anzahlung von fast 600 Euro einbehalten darf, denn Deutschland hatte zum Zeitpunkt des geplanten Urlaubs keine Reisewarnung mehr für die Türkei aufrecht. Und dem nicht genug: Der Anbieter stornierte die Reise kostenpflichtig und verlangte dafür eine 80-prozentige Stornogebühr und leitete ein Mahnverfahren in Deutschland ein – 1.800 Euro sollten von der Frau bezahlt werden. Die Frau wandte sich mit ihrem Fall an den Konsumentenschutz der AK Kärnten. Sie hatte insgesamt rund 2.400 Euro zur verlieren. „Unserer Rechtsansicht nach war weder die Einbehaltung der Anzahlung noch die 80-prozentige Stornogebühr rechtens, weshalb wir tätig wurden“, erklärt AK-Konsumentenschützer Herwig Höfferer den Sachverhalt. Die AK erhob also 2021 gegen das Mahnverfahren in Deutschland Einspruch, mit Erfolg. In Deutschland wurde das Verfahren gegen die Kärntnerin eingestellt. „Und dann kam noch das österreichische Recht ins Spiel“, führt Höfferer aus und erklärt: „Wir vertraten den Standpunkt, dass der Frau auch die Anzahlung von rund 600 Euro zustehen. Also klagten wir den Anbieter und bekamen Recht. Der Frau entstehen für die nie angetretene Reise keine Kosten!“ „Bei Unsicherheit oder Fragen zu Reisethemen kann sich jede

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Flughafen Leipzig/Halle regelt Kurzparkzeiten neu

Der Flughafen Leipzig/Halle regelt sein Parksystem neu, ab Januar 2023 tritt eine neue Parkordnung in Kraft. Die drei Vorfahrtspuren vor dem Terminal B werden gebührenpflichtig und beschrankt. Bereiche für Vertragskunden wie Taxis, Transferfahrzeuge oder GAT-Gäste auf den Spuren 1 und 2 werden so eindeutiger zuordenbar und für diese Kundengruppen besser nutzbar. Neuerungen für Fluggäste und Besucher In den ersten zehn Minuten ist Spur 3 im Vorfahrtbereich für „Kiss & Fly“ für Privatpersonen kostenfrei nutzbar. So können diejenigen, die mit dem PKW anreisen und Fluggäste bringen oder abholen möchten, auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten direkt am Terminal halten. Beim Durchfahren der Schrankenanlage zu den Vorfahrtspuren wird automatisch das Kennzeichen des Fahrzeugs erfasst. Bei einem Aufenthalt von bis zu zehn Minuten auf Spur 3 kann direkt die kostenfreie Ausfahrt erfolgen. Das System erkennt das jeweilige Fahrzeug anhand des Kennzeichens. Werden mehr als zehn Minuten benötigt, können die Gebühren entweder an Kassenautomaten im Terminal oder bei der Ausfahrt mit Bargeld, Karte oder kontaktlos bezahlt werden. Im System ist die erfolgte Bezahlung dann mit dem Kennzeichen hinterlegt und die Ausfahrtschranke öffnet sich. Abholer, die mehr Zeit benötigen, können den Parkplatz P1 direkt gegenüber vom Terminal nutzen. Auch auf diesem Parkplatz sind die ersten zehn Minuten kostenfrei. Bei einer Parkdauer von 30 oder 60 Minuten belaufen sich die Parkgebühren hier auf 2 bzw. 3 Euro.

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Wiener Start-up eröffnet Store am Wiener Flughafen

Heute hat in der Shopping-Plaza im Terminal 2 das Wiener Start-up waterdrop eröffnet. Der Flughafen Wien erweitert damit sein Angebot an heimischen Marken: Im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle in der Shopping-Plaza gelegen hat der neue Store  täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Die Marke will mit ihrem Produkt zum Wassertrinken animieren: Direkt im Store können Wasserflaschen befüllt und verschiedenste natürliche Geschmäcker ausprobiert werden. Die Drops enthalten natürliche Inhaltsstoffe, sind zuckerfrei und können ganz einfach im Glas aufgelöst werden. „Mit waterdrop erhält der Airport prominenten Zuwachs: Die junge Marke hat es vom Start-Up zum erfolgreichen internationalen Unternehmen geschafft. Passagiere haben im neuen Airport-Store die Möglichkeit ein heimisches Qualitätsprodukt auf ihre Reise mitzunehmen. Wir freuen uns sehr, diese kreative österreichische Marke bei uns vertreten zu haben“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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CGN: Per Zeitfenster zur Sicherheitskontrolle

Der Köln Bonn Airport bietet ab heute mit „CGNGateWay“ einen neuen Service für Reisende an. Künftig können Passagiere dann ab 72 Stunden vor ihrem Abflug online auf der Homepage des Flughafens unter der Rubrik „Flüge“ ein festes Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Der Service ist kostenlos und ab sofort online verfügbar. Ziel sei es, durch eine gezieltere Steuerung der Passagierströme Wartezeiten zu reduzieren, so der Airport in einer Aussendung. „Der neue Service bietet unseren Fluggästen die Möglichkeit, ihre Reise noch besser zu organisieren und eine feste Zeit für die Sicherheitskontrolle einzuplanen“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Mit der stetigen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Prozessen optimieren wir unsere Abläufe im Sinne der Passagiere.“ Wer online reserviert, geht über den normalen Weg zur zentralen Sicherheitskontrolle im Terminal 1 und nutzt dort zu einer vorher fest gebuchten Uhrzeit (+/- 10 Minuten) einen separaten Zugang zu einer ausgewählten Kontrollspur. Die Buchung eines Zeitfensters via „CGNGateWay“ ist ab 72 Stunden bis höchstens 1 Stunde vor der Abflugzeit möglich. Zeitfenster können dabei grundsätzlich zu festen Zeitpunkten je Viertelstunde gebucht werden.

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FACC zeichnet innovative Ideen aus

FACC hat die Team-Awards Leonardo vergeben. Der Sieg ging an das Projektteam „Vertical Integration Metal Machining“, das binnen kurzer Zeit die Fertigung von Aluminium-Komponenten aufstellte: Nachdem metallische Komponenten bislang über globale Zulieferer bezogen wurden, stellt die FACC diese nun selbst in Oberösterreich her – für das Unternehmen ein wichtiger strategischer Schritt, da man dadurch unabhängig von Zulieferern wird und eine höhere Preis- und Versorgungssicherheit erzielt. Insgesamt konnten die Kosten für die metallische Fertigung signifikant reduziert werden. Der Leonardo ist eine Auszeichnung der FACC für besondere Innovationen, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. „Leonardo- Projekte sind Leitprojekte, die für die Innovationskraft der FACC-Crew stehen. Es sind die einzigartigen Ideen und Lösungen unseres gesamten Teams, die uns zu einem der Top Luftfahrtunternehmen weltweit machen und uns international mit Innovationen punkten lassen,“ so CEO Robert Machtlinger

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Embraer will mit E-Autos konkurrieren

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer entwickelt zwei neue Maschinentypen. Der erste soll als 19- und als 30-Sitzer mit 926 Kilometern Reichweite zwei Propeller haben, die von einem Motor mit nachhaltigem Kraftstoff angetrieben werden. Beim Start und bei Bedarf unterstützen zwei Elektromotoren. Der zweite soll mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen fliegen, die Propeller antreiben und es bis zu 370 Kilometer weit schaffen. Mit beiden Entwicklungen will Embraer auf längeren Strecken mit dem Auto konkurrieren, wie reisevor9.de berichtet. Der Flugzeugbauer hat mit Blick auf die Nachfrage bis 2035 drei Szenarien entworfen. Das konservativste erwartet einen Bedarf nach 4000 Fliegern nur durch Ersatz alter Flieger und Wachstum. Eine Variante, die von zusätzlichem vorzeitigem Flugzeugersatz ausgeht, kommt auf 7000 Flugzeuge. Und zu guter Letzt gibt es ein Szenario, das mit bis zu 20.000 Maschinen rechnet.

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IATA: Luftverkehr bei drei Viertel des Vorkrisen-Niveaus

Der weltweite Luftverkehr wächst, ist aber nach wie vor ein ganzes Stück von den Vor-Corona-Zahlen entfernt. Das zeigen die Auswertungen der IATA für den vergangenen Oktober. Nach Angaben des Dachverbands hat der Luftverkehr im Oktober auf Basis der Revenue Passenger Kilometer (RPL) 74,2 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Im Vergleich zum Oktober 2021 legte das Flugaufkommen um 4,6 Prozent zu. Während der Inlandsverkehr im Oktober weltweit leicht um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückging – Grund waren insbesondere erneute Reiserestriktionen innerhalb Chinas – legte der internationale Flugverkehr kräftig zu. Die IATA weist hier mit einem Anstieg von 102,4 Prozent gut eine Verdoppelung aus. In Europa legte der Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 61 Prozent zu – und wies damit im internationalen Vergleich die geringsten Zuwächse auf. Die Kapazitäten stiegen um 34,7 Prozent, der Ladefaktor legte um 13,8 Prozentpunkte zu und erreichte einen Wert von immerhin 84,8 Prozent. Am stärksten fiel das Wachstum im asiatisch-pazifischen Rum aus. Dort registrierte man ein RPK-Plus von 440 Prozent – getrieben auch von zunehmend gelockerten Einreiseregeln. Im Nahen Osten legte der Flugverkehr um 14,9 Prozent zu, in Nordamerika wuchs er um 106,6 Prozent. In Lateinamerika betrug das Plus 85,3 Prozent und in Afrika 84,5 Prozent.

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Zwischenfälle mit Drohnen mehren sich wieder

Im deutschen Luftraum hat es in diesem Jahr mehr Drohnenunfälle gegeben als in den Jahren zuvor, die von COVID-19 geprägt waren. 150 Störungen im Luftverkehr habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) in den vergangenen elf Monaten registriert, wie fvw.de berichtet. Das waren nur zwei weniger als im gleichen Zeitraum des bisherigen Rekordjahres 2018. In den ersten 11 Monaten des Jahres 2021 gab es 127 gefährliche Zwischenfälle. 80 Prozent der Störungen in diesem Jahr ereigneten sich in der Nähe größerer Verkehrsflughäfen, allein am größten deutschen Flughafen Frankfurt wurden 26 Ereignisse registriert. Es folgen Hamburg mit 17 und Berlin mit 14 Meldungen vor München und Leipzig/Halle mit jeweils zehn. In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten – es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometern eingehalten werden. Drohnenflüge an Flughäfen gelten strafrechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet.

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China Southern Airlines schickt A380-Flotte in die Wüste

China Southern Airlines ist die einzige Fluggesellschaft, die ihre A380 während der Krise nicht gegroundet hat. Jetzt baut die Fluggesellschaft die kleine Teilflotte stillschweigend ab – das Schicksal der A380 ist besiegelt. Die B-6138 hat möglicherweise ihren letzten Flug absolviert. Nach einem Jahrzehnt im Dienst parkte China Southern Airlines den A380 auf einem Boneyard in der Mojave Wüste. B-6136 und B-6137, die jetzt als N291JT und N296IT beim US-Flottenrecycler Jet Midwest Group registriert sind, warten bereits seit Ende Februar unter der kalifornischen Sonne auf den nächsten Einsatz. Die Fluggesellschaft schweigt zu dem Thema. Man habe „alle notwendigen Verträge“ für das Flottenaus gezeichnet, teilte China Southern Airlines im Februar knapp mit. Der letzte geplante A380-Flug war der Flug von China Southern Airlines nach Los Angeles am 6. November. Zwei der insgesamt fünf A380 der Fluggesellschaft befinden sich noch in China. Die Flotte wurde zwischen 2011 und 2013 aufgebaut, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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