Granit Pireci

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Granit Pireci

Airbus schafft Verfahren über Korruption aus der Welt

Airbus hat sich mit den Strafbehörden in Frankreich auf die Zahlung einer Millionensumme verständigt, um einer möglichen Verfolgung wegen Korruptionsverdachts in Libyen und Kasachstan zu entgehen. Das Pariser Strafgericht habe die Vereinbarung, die die Zahlung von 15,8 Millionen Euro vorsieht, bestätigt, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Bei den möglichen Korruptionsfällen habe es sich um Verkäufe von Flugzeugen, Hubschraubern und Satelliten in Libyen und Kasachstan zwischen 2006 und 2011 gehandelt. Diese Fälle seien bei Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen aufgetaucht, wegen denen Airbus in einer 2020 getroffenen Vereinbarung in Frankreich bereits eine Buße von knapp 2,1 Milliarden Euro gezahlt hatte. Mit einer beispiellosen Milliardenstrafe hat Airbus damals langjährige Korruptionsermittlungen in drei Ländern beendet. Zusammen 3,6 Milliarden Euro zahlte der europäische Flugzeugbauer in Frankreich, Großbritannien und den USA.

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Easyjet stationiert weitere Flieger in Belfast und Manchester

Der Low-Budget-Carrier wird im nächsten Sommer sein Flugangebot ab Manchester und Belfast erweitern und neue Flugverbindungen ins Programm nehmen. In Manchester wird Easyjet einen zusätzliche A320 Neo stationieren, es ist das 21. Flugzeug am Airport. Gleichzeitig verkündet die Airline die Aufnahme von Flügen nach Murcia (Spanien) ab dem 2. Mai 2023. Die spanische Universitätsstadt wird zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, mit Manchester verbunden. Auch in Belfast wird Easyjet eine weitere A320 Neo stationieren, es ist das achte Flugzeug am Airport. Die Maschine werde mit dem 3. Juni 2023 beginnend Fluggäste ab Belfast nach Rhodos befördern, wie das Onlineportal Travelweekly berichtet. Die beliebte griechische Insel wird zweimal wöchentlich, ebenfalls dienstags und samstags, angeflogen.

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Flughäfen in Deutschland: Weniger Passagiere, etwas mehr Fracht

Die Erholung der Passagiernachfrage an den deutschen Flughäfen verharrt bei knapp drei Vierteln des Vorkrisenniveaus: Gegenüber dem Vormonat September hat sich die Anzahl der Reisenden um knapp 180.000 reduziert und summiert sich auf 17,65 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Insgesamt 17,65 Millionen Fluggäste nutzten die deutschen Flughäfen im Oktober, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Im Vergleich zum Oktober 2021 stieg das Aufkommen um 39,4 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 156.003 Starts und Landungen um 14,5 Prozent über dem Vorjahreswert, gegenüber 2019 wurden knapp drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt. Damit wurden von Januar bis Oktober an den deutschen Airports mehr als 140,35 Millionen Fluggäste gezählt, zum Vorkrisenniveau fehlen aber noch 34,9 Prozent. Das absolute Cargo-Aufkommen legt zum Vormonat September weiter zu. Die 431.736 t bedeuten dennoch einen Rückgang um 8,3 Prozent im Vergleich zum Oktober 2021, gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 beträgt das Wachstum aber 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres sinken die Einladungen um 5,3 Prozent, auch die Ausladungen verringern sich um 11,6 Prozent. In der kumulierten Betrachtung des Jahres 2022 entwickelte sich das Cargoaufkommen mit -4,9 Prozent auf 4.218.634 Tonnen – zum Vorkrisenniveau 2019 bedeutet dies immerhin ein Wachstum in Höhe von 6,0 Prozent und zusätzliche knapp 240.000 t.

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Seychellen lockern Einreisebestimmungen

Die Seychellen lockern zum 1. Dezember ihre Einreisebestimmungen. Ab kommendem Donnerstag benötigen Reisende keinen Nachweis für eine Corona-Impfung und keinen negativen Testbescheid mehr, um das Inselparadies im Indischen Ozean betreten zu dürfen. Demnach entfällt die bisherige Vorgabe, entweder einen Corona-Impfpass nachzuweisen oder einen negativen Test vorzulegen, der beim Abflug nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Sie galt für alle Reisenden ab zwölf Jahren. An zwei Corona Einreisebestimmungen halten die Seychellen jedoch noch fest. So ist es nach wie vor nötig, vor dem Reiseantritt eine elektronische Einreisegenehmigung zu beantragen. Dies erfolgt entweder über eine mobile App oder die offizielle Website der seychellischen Regierung. Darüber hinaus müssen Einreisende eine gültige Auslandskrankenversicherung nachweisen, die auch Infektionen mit COVID-19 abdeckt. Das berichtet Check24.

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SZG: Air Serbia streicht fast alle Winter-Flüge

Air Serbia reduziert den Winter-Flugverkehr zwischen Belgrad und Salzburg drastisch. Ursprünglich sah der Plan anders aus: die serbische Fluggesellschaft wollte das beliebte Skigebiet in Österreich eigentlich den ganzen Winter über zweimal pro Woche mit Belgrad verbinden. Nun wurde die Strecke am vergangenen Samstag vorerst vom Programm genommen. Bis zum 23. Dezember 2022 bleibt das auch so. Ab Heiligabend heben zweimal wöchentlich wieder Maschinen nach Salzburg ab – aber auch nur für kurze Zeit. Mit 14. Januar 2023 wird der Betrieb wieder eingestellt. Erst ab März 2023 soll wieder regulär geflogen werden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Condor fliegt bald nonstop zu den Pyramiden

Condor legt beim Flugangebot nach. Vom März an wird zweimal pro Woche der Sphinx International Airport, der kürzlich eröffnet wurde, angeflogen. Zweimal pro Woche ab Frankfurt bringt Condor dann Urlauber an den neu gebauten und gerade erst eröffneten Flughafen. Die Flüge werden montags und donnerstags mit einem Airbus 320 durchgeführt. Der Airport liegt an der Wüstenstraße zwischen Kairo und Alexandria, lediglich 45 Kilometer von den Pyramiden von Gizeh entfernt. Der Airport soll den Druck des International Airport Kairo mindern, wie fvw.de berichtet. Daneben fliegt Condor in Ägypten noch Hurghada an. Der Badeort am Roten Meer steht 34-mal wöchentlich ab sechs deutschen Airports im Flugplan.

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Air France fliegt öfter nach Ostafrika

Air France fliegt im Sommerflugplan 2023 neu vom Flughafen Paris-CDG in die tansanische Hauptstadt Dar Es Salam. Zudem gibt es mehr Flüge zu beliebten Zielen in Afrika. Ab dem 12. Juni 2023 wird Air France eine neue Strecke von Paris-Charles de Gaulle nach Dar Es Salam als Fortsetzung des Fluges nach Sansibar (ebenfalls in Tansania) bedienen. Der Rückflug erfolgt dann nonstop. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787-9 mit 30 Sitzen in der Business Class, 21 Sitzen in der Premium Economy und 225 Sitzen in der Economy Class. Der neue Air-France-Flug hebt montags, mittwochs und samstags um 10.20 Uhr in Paris-CDG ab und landet um 20.15 Uhr in Sansibar. Weiter geht es um 21.45 Uhr mit Ankunft um 22.20 Uhr in Dar Es Salam. Zurück fliegt AF-876 montags, mittwochs und samstags um 23.50 Uhr von Dar Es Salam mit Ankunft um 7.55 Uhr am Folgetag in Paris-CDG. Zudem werden Nairobi (Kenia) und Antananarivo (Madagaskar) im kommenden Sommer verstärkt von Air France angeflogen. Vom 12. Juni 2023 an fliegt Air France täglich nonstop, statt bisher sechsmal pro Woche mit einer Boeing 787-9 in die kenianische Hauptstadt Nairobi. Außerdem startet sie im Sommerflugplan fünf- statt bisher viermal pro Woche nonstop nach Antananarivo. Erstmals kommt ein Airbus 350-900 auf der Strecke nach Madagaskar zum Einsatz, mit 34 Sitzen in der Business Class, 24 Sitzen in der Premium Economy Class und 266 Sitzen in der Economy Class. Auch das US-Angebot wird erweitert: Die täglichen Flüge von Paris-CDG nach Newark, die am 12. Dezember 2022 mit einer Boeing 777-200ER aufgenommen werden, sollen

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Qatar Airways baut Saudi-Angebot weiter aus

Die Luftverkehrs-Beziehungen zwischen Qatar und Saudi Arabien intensivieren sich immer weiter: Ab dem 3. Januar 2023 fliegt Qatar Airways wieder dreimal pro Woche nach Taif. Dies ist das sechste Ziel der Fluggesellschaft in Saudi Arabien, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Golf-Airline bietet derzeit zwei tägliche Flüge von Riad, vier tägliche Flüge von Jeddah, zwei tägliche Flüge von Medina, fünf tägliche Flüge von Dammam und einen täglichen Flug von Qassim an. Die Landwirtschaftsmetropole Taif im westlichen Saudi Arabien liegt rund 70 Kilometer entfernt von Mekka. Erst vor kurzem hat der Carrier auch in Deutschland sein Streckennetz ausgebaut und steuert seit dem 15. November täglich von Doha aus den Düsseldorfer Flughafen an.

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Flughafen München bekommt bessere S-Bahn-Anbindung

Bis zum Jahr 2028 soll die S-Bahn-Anbindung des Flughafens an die Münchner Innenstadt durch ein neues Millionenprojekt verbessert werden. Der Vertrag ist seit gestern in trockenen Tüchern: Mit der Unterzeichnung eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrages durch den Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter und Klaus Dieter Josel, dem DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat werden die Weichen für den Bau gestellt. Das „Überwerfungsbauwerk Flughafen München West“ habe ein Volumen von 125 Millionen Euro, wie das Ministerium in einer Aussendung mitteilt. Von den rund 125 Millionen Euro zahle der Freistaat rund 44 Millionen Euro – den Rest finanzierten Bund und Deutsche Bahn. Sobald der Bund grünes Licht gebe, könne im Herbst 2023 mit dem Bau begonnen werden. Durch das Projekt, welches auch den Bau eines elektronischen Stellwerkes (ESTW) beinhaltet, sollen den Angaben zufolge die Zugfahrten der S-Bahnlinien S1 und S8 auf den beiden dort zusammenlaufenden Strecken künftig ohne gegenseitige Behinderung möglich werden. Dadurch würden die Betriebsqualität gesteigert und zusätzliche Mobilitätsangebote vom und zum Flughafen ermöglicht, hieß es weiter. Das ESTW solle in den Jahren 2024/2025 in Betrieb gehen, die Inbetriebnahme des Überwerfungsbauwerkes im Jahr 2028 folgen. „Die bessere Schienenanbindung des Münchner Flughafens an die Stadt und an ganz Bayern nimmt weiter Formen an“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Seit vier Jahren könnten Regionalzüge aus Richtung Oberpfalz und Niederbayern den Flughafen bereits direkt über die Neufahrner Kurve erreichen. Seit kurzem würden auch die Bauarbeiten für die Verlängerung der Bahnen Richtung Osten laufen. „Und heute geben wir den Startschuss für ein neues Bauwerk, das für einen störungsfreieren Verkehr der bestehenden S-Bahn-Linien am Flughafen sorgen wird.“

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EU legt Pläne für 5G in Flugzeugen offen

Es ist das Ende für den “Flugzeugmodus”: Die EU will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, 5G in Flugzeugen zu nutzen. Traditionell sollten Smartphones und andere Geräte, die Mobilfunk verwenden, während der Flugdauer im Flugmodus verharren. Argumentiert wurde das zunächst mit Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine potenzielle Störung der Flugsysteme. Dass diese technisch nicht wirklich nachvollziehbar sind, hat nichts daran geändert, dass diese Praxis bis heute aufrecht ist. Das könnte sich aber bald ändern. Wie die Europäische Kommission in einer Presseaussendung verkündet, soll es Fluglinien bald erlaubt sein, 5G-Technologie in ihren Flugzeugen einzusetzen. Flugzeuge könnten künftig mit entsprechenden Picozellen, also räumlich eng begrenzten Mobilfunksendern, ausgestattet sein, um die notwendige Netzabdeckung zu bieten. Die rechtliche Basis für all das hat die EU bereits im Jahr 2008 geschaffen, als bestimmte Frequenzbereiche für Mobilfunkkommunikation reserviert wurden. Mit der aktuellen Novelle kann dies aber nun auch wirklich genutzt werden. Große Euphorie kommt keine auf. Denn die aktuelle Ankündigung der EU ist allerdings zunächst einmal nur das: eine Ankündigung. Einen konkreten Zeitplan sowie nähere Details gibt es noch nicht. In den USA sind Pläne zur Installation von 5G-Equipment in Flugzeugen bislang nicht realisiert worden. Die Federal Communications Commission verwarf bereits vor 2 Jahren Pläne, Sprach- und Datendienste während des Fluges zuzulassen. Begründet wurde die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, Widerstand kam aber auch von Piloten und Flugbegleitern. Insofern bleibt abzuwarten, ob aus der Theorie der EU-Kommission auch einmal eine Praxis wird.

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