Granit Pireci

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Granit Pireci

Green Airlines schaltet Buchungen frei

Am 1. November startet die deutsche Fluggesellschaft Green Airlines ihren ersten Linienflug von Karlsruhe-Baden Baden zum neuen Berliner Flughafen BER. Wöchentlich sind insgesamt 16 Abflüge geplant. Die Flüge vom Flughafen Karlsruhe-Baden Baden starten jeweils um 6 Uhr 30, 15 Uhr und 19 Uhr. Zum Einsatz kommen ATR der dänischen Air Alsie. „Die ersten Buchungen sind bereits eingegangen und bestätigen, dass es großes Interesse an der Verbindung gibt. Bis zum Erstflug haben wir das Ziel das Buchungssystem zudem mit weiteren Funktionalitäten zu ergänzen. Unsere nächsten großen Features, sind neben der für Passagiere kostenlosen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr in Karlsruhe und Berlin, das automatisierte Buchen über Messenger. Auch eine größere Auswahl an Self-Services, mit denen der Passagier die Möglichkeit hat, eigenständig Änderungen an der Buchung vorzunehmen, wie etwa Namensänderungen oder Umbuchungen, ist in Planung“, so Stefan Auwetter, Gründer und CEO bei Green Airlines. 

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Embraer schickt E175-E2 in die Warteschleife

Embraer bestätigt, was viele schon befürchtet haben: Der brasilianische Flugzeughersteller muss die Indienststellung der E175-E2-Jets auf 2023 verschieben. Grund dafür sei die schwache Nachfrage nach neuen Flugzeug-Auslieferungen, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, wie simpleflying.com berichtet. „Während unsere Branche viele große Schocks überstanden hat und oft stärker daraus hervorgegangen ist, waren die Auswirkungen von COVID-19 tiefer, umfassender und schädlicher“, so Embraer-CEO Arjan Meijer. Die E-Jets-Reihe sei für den Wiederaufbau der Fluggesellschaften von entscheidender Bedeutung, so Meijer weiter.

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Italien droht Ryanair Flugverbot an

Die italienische Flugsicherungsbehörden Enac droht dem Low Cost Carrier Ryanair mit einem Flugverbot für alle Flüge von und nach Italien. Grund dafür seien „zahlreiche Verstöße gegen die Anti-Covid-Gesundheitsvorschriften an Bord von Flugzeugen“, wie die Behörde auf ihrer Website bekannt gibt. Besonders wird dem Carrier vorgeworfen, geltende Abstands- und Distanzregeln missachtet zu haben. So habe die „Zivilluftfahrtbehörde festgestellt, dass Ryanair systematisch die in Italien festgelegten Bestimmungen zur Begrenzung des Gesundheitsrisikos durch Coronaviren an Bord von Flugzeugen (…) nicht einhält“, heißt es im Enac-Bericht. Gegenüber dem Nachrichtenportal euronews äußert sich die Fluglinie zu den Anschuldigungen und weist diese zurück. Man halte sich an die von der italienischen Regierung festgelegten Maßnahmen. Die Passagiere können sicher sein, dass bei Ryanair der Gesundheitsschutz an oberster Stelle steht.

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Salzburg: PCR-Tests kosten 150 Euro

Sicheres Reisen in Corona-Zeiten: Der Airport Salzburg errichtet eine Covid-19 Teststation im Flughafengebäude. Man könne sich täglich testen lassen. Doch konkrete Öffnungszeiten könne es vorerst nicht geben. Denn diese orientieren sich noch an den Flugplan. Das Vergnügen hat auch seinen Preis: Eine PCR-Testung kostet 150 Euro. „In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig auszuloten, wie man die durch Covid-19 eingeschränkten Wirtschaftstätigkeiten in kleinem Maße weiter betreiben kann, sondern auch dort zu unterstützen, wo es sinnvoll ist. Dieser ehemalige Warteraum am Salzburg Airport bietet sich als  Corona-Teststation bestens an,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann.

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Swiss mit 266,4 Millionen Euro Verlust

Keine Überraschung: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hinterlassen tiefe Spuren im Geschäftsergebnis von Swiss. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete die Schweizer Fluglinie einen operativen Verlust von 266,4 Millionen Franken. Auch der Umsatz ist im Vorjahresvergleich eingebrochen. Und das um mehr als die Hälfte auf 1,17 Milliarden Franken. Die Corona-bedingten Flugausfälle führten außerdem zu einem deutlichen Rückgang des Betriebsertrags im Q2. Mit 243,7 Millionen Franken lag dieser um 82,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,41 Milliarden Franken). „Dank der frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Liquiditätssicherung konnten wir unsere Fixkosten deutlich senken. Mit den Darlehen der Lufthansa Group und dem in Aussicht gestellten, vom Bund garantierten Bankenkredit ist die Liquidität gesichert. Wir müssen aber weiterhin unsere Kosten strukturell reduzieren, um die Kredite baldmöglichst zurückzahlen zu können“, so Markus Binkert, CFO von Swiss. Im ersten Halbjahr dieses Jahres beförderte Swiss insgesamt 3.167.624 Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 64 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Insgesamt führte Swiss 29.667 Flüge durch, 59,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Den stärksten Passagierrückgang im Vergleich zum Vorjahr habe man im April verzeichnet (99,2 Prozent).  In kleinen Schritten soll der Flugbetrieb wieder hochgefahren werden. Dabei bleibt man aber bescheiden. „Die positive Entwicklung der Nachfrage nach Reisen in Europa stimmt uns verhalten optimistisch. Uns ist aber bewusst, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, bis diese Krise überwunden ist. Entscheidend für eine nachhaltige und signifikante Erholung wird die weitere Entwicklung im Interkontinentalverkehr sein, insbesondere in unserem wichtigsten Verkehrsgebiet Nordamerika“, so Swiss-CEO Thomas Klühr.

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Brussels mit 182 Millionen Euro Verlust

Auch Lufthansa-Tochter Brussels Airlines muss sich gegen das Corona-Virus geschlagen geben. 182 Millionen Euro verliert der Carrier trotz eingeleiteter Maßnahmen zur Kostenreduktion in den ersten 6 Monaten. Auch die Einnahmen im ersten Halbjahr 2020 liegen mit 252 Millionen Euro um 63 Prozent unter dem Vorjahresniveau (2019: 684 Millionen Euro).  Außerdem begrüßte man zwischen Jänner und Juni 67 Prozent weniger Fluggäste an Bord. In diesem Zeitraum ist die belgische Fluggesellschaft auch mit weniger Geld ausgekommen. Die Gesamtausgaben betragen 463 Millionen Euro, 39 Prozent unter dem Vorjahreswert (2019: 757 Millionen Euro). Eine Geschäftsprognose zu den nächsten Monaten könne aufgrund der aktuell dynamischen Marktlage nicht abgegeben werden. 

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B737-Max: FAA macht klare Ansage an Boeing

Das Boeing 737 Max-Dilemma findet kein Ende. Der Ausweg aus diesem wird aber konkreter. Denn die US-Flugaufsichtsbehörde hat nun erstmals die Änderungen bekannt gegeben, die noch an dem Flugzeug vorgenommen werden müssen, damit es wieder zugelassen werden kann. Nun sei klar, dass ein Defekt in der Flugsteuerungssoftware MCAS einer der Hauptgründe für die katastrophalen Abstürze der beiden Boeing-Maschinen war. Daher verlange die FAA eine grundlegende Abwandlung dieser Software, wie futurezone.at berichtet. Auch soll sie künftig aus mehr als einem Sensor Informationen beziehen. Darüber hinaus soll auch an den Displays im Cockpit noch einmal Hand angelegt werden. Die angezeigten Daten sollen begreiflicher dargestellt werden. Auch sollen die Handbücher sowie die Pilotentrainings überarbeitet werden. Außerdem würden aufgrund der aktuell mangelhaften Verkabelung des Fliegers vermehrt Kurzschlüsse drohen. Deswegen müssen die 737 Max nun zum Teil neu verkabelt werden.  Der US-Flugzeugbauer habe nun zwei Möglichkeiten: Die Änderungen und Mängel akzeptieren oder Einspruch gegen diese Erkenntnisse erheben. Dafür habe man nach Veröffentlichung 45 Tage Zeit. Das bedeutet in jedem Fall: Die Re-Zertifizierung dauert noch Monate.

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Pobeda plant Umstieg auf Airbus

Nun hat man sich wohl doch umentschieden: Wie ch-aviation.com berichtet, wolle Pobeda künftig fast nur mit Airbus-Maschinen fliegen. Der russische Billigflieger hätte zunächst alle Boeing 737 des Mutterkonzern Aeroflot übernehmen sollen. Davon sei nun nicht mehr die Rede. Die ersten Auslieferungen sollen nicht lange auf sich warten lassen. Bis 2023 möchte der Carrier elf Airbus A321 Neo übernehmen. Vor einigen Tagen wurden die Pläne für die „neue“ Aeroflot-Gruppe präsentiert. Unter anderem soll die Kernfluglinie zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören.

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Delta ist zurück in München

Von Bayern wieder über den großen Teich: Delta Air Lines hat den Flugbetrieb von München in die USA wieder aufgenommen. Seit dem 2. August verbindet der Carrier die bayerische Landeshauptstadt wieder dreimal wöchentlich mit dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Nachdem Frankfurt bereits seit dem 23. Mai wieder angeflogen wird, ist München das zweite Ziel in Deutschland, das Delta wieder in ihr Streckennetz aufgenommen hat. Eine Airbus-Maschine des Typs A330-300 hebt dienstags, freitags und sonntags jeweils um 11 Uhr in München ab. Die Sitzplatzkapazität bleibt eingeschränkt. durchgeführt. Denn Delta Air Lines ist die einzige Fluggesellschaft weltweit, die bis Ende September die Mittelsitze Corona-bedingt freihält. Nur Gruppen mit drei oder mehr Fluggästen können weiter benachbarte Sitze einschließlich der Mittelsitze buchen.

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