Granit Pireci

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Granit Pireci

Ryanair schielt auf St. Petersburg

Berichten zufolge möchte der irische Low Cost Carrier Ryanair Russland von Italien aus bedienen. Zu diesem Anlass habe sich der Billig-Flieger auch schon die Verkehrsrechte der italienischen Zivilluftfahrtbehörde für vier wöchentliche Flüge nach St. Petersburg gesichert.  Starten wolle man ab der Wintersaison 2020/21. Während Konkurrent Wizzair kürzlich angekündigt hat, seine erste russische Basis zu in St. Petersburg eröffnen zu wollen, gilt das irische LCC nicht in Russland. Dies soll sich nun ändern. Entsprechende Pläne seien von Ryanair (noch) nicht bestätigt worden, wie ch-aviation.com berichtet.

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Aerolíneas Argentinas flottet Frachter ein

Die Corona-Krise treibt die Nachfrage nach Frachtgütern in die Höhe. So auch bei Aerolíneas Cargo: Die Frachtsparte von der Aerolíneas Argentinas wolle sich deswegen zwei Airbus A330-200F zulegen und damit mehr Platz für Fracht schaffen. Bisher genügte der Stauraum im Bauch von Passagierflugzeugen, um Ladungen von A nach B zu transportieren. Dies reiche nun nicht mehr aus, wie aerotelegraph.com berichtet. Die neuen Flugzeuge sollen demnach bis 2022 den Flugbetrieb aufnehmen.  

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Brüssel winkt Hilfen für deutsche Airports durch

Die Europäische Union gibt grünes Licht: Deutschland darf von der Pandemie betroffene Flughäfen mit Zuschüssen unterstützen. Der Flughafenbetrieb müsse gesichert werden, um Anbindung, Mobilität und Luftverkehr zu gewährleisten, teilte die EU-Behörde am Dienstag mit.  „Diese Regelung wird es den deutschen Behörden (…) ermöglichen, deutsche Flughäfen für Verluste, die ihnen infolge des Coronavirus-Ausbruchs entstanden sind, zu entschädigen. Gleichzeitig wird sie den Flughäfen helfen, ihre Liquiditätsengpässe zu überwinden und die Krise zu überstehen“, so EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.  Es sei vorgesehen, dass Corona-bedingte Ausfälle der deutschen Airports mit Zuwendungen ausgeglichen werden, wie zeit.de berichtet. Dies werde streng von den Behörden überprüft. Ansonsten müssten Hilfsgelder, die den tatsächlichen Schaden übersteigen, zurückgezahlt werden.

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Salzburg befürchtet schwache Winter-Saison

Der Flughafen Salzburg schielt nicht sonderlich optimistisch in Richtung Wintermonate. Denn man erwarte einen deutlich geringeren Wintercharterverkehr als noch in den Jahren davor. „Ich bin mir nicht sicher was die Skigebiete alles zulassen werden. Das ist alles noch ungewiss“. Davon hänge aber auch die Frequenz am Flughafen ab, so Airport-Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Man befinde sich derzeit in intensiven Gesprächen und im regen Austausch mit den Skigebieten. Ein genaues Konzept könne jedoch noch nicht vorgelegt werden, wie orf.at berichtet. „Ich weiß, dass da viele darüber nachdenken, die Veranstalter wollen natürlich auch das Geschäft machen, es wird auch sicher was passieren, ob das aber an die Winter der Vorjahre heranreicht, bezweifle ich.“

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Qantas schickt Dreamliner in die Wüste

Aufgrund der aktuell kaum vorhandenen Nachfrage nach internationalen Flügen schickt Qantas einen Großteil der Boeing 787-Flotte in Corona-Pause. Die Großraumzweistrahler werden ab September nach Vivtorville in Kalifornien befördert – im Gegensatz zu den Jumbo-Jets des Carriers aber nur vorübergehend. Mindestens ein Jahr sollen die Flieger dort gelagert werden, so die Prognose des Qantas-Chefs Alan Joyce. Bis dahin erwarte man, dass die Nachfrage wieder auf ein rentables Niveau ansteigt. Doch nicht alle Flugzeuge gehen in den Stand-By-Modus: Die Fluglinie wolle einen kleinen Teil der Flotte als „Notfallflugzeuge“ auf Abruf in Australien behalten, wie flugrevue.de berichtet. 

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Air India Express: Landeunfall in Indien

Für 18 Menschen endete ein schweres Flugzeugunglück in Indien mit dem Tod. Bei starkem Regen sei der Air-India-Express-Flug IX1344 mit 191 Menschen an Bord über die Landebahn hinausgeschossen und rund zehn Meter in die Tiefe gefallen, wie aero.de berichtet. Dabei sei die Boeing 737-800 VT-AXH in zwei Teile zersprungen. Mindestens 123 Menschen seien verletzt worden, so die örtlichen Behörden. Mindestens 15 von ihnen schwer. Der Flieger habe „gestrandete“ indische Staatsbürger wieder zurück in das Land geflogen. Zurzeit ist in Indien Monsunzeit. Deswegen stehen Regenschauer praktisch auf der Tagesordnung. Dies habe schon in jüngster Vergangenheit zu einigen Vorfällen geführt.  „Meine Gedanken sind mit denen, die ihre Liebsten verloren haben. Mögen die Verletzten so schnell wie möglich genesen“, so Indiens Premier Narendra Modi auf Twitter.

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Lufthansa verärgert deutsche Regierung

Es kehrt keine Ruhe ein: Nach einem langen hin und her und der mühevollen Einigung auf ein milliardenschweres Hilfspaket kritisiert die deutsche Bundesregierung ihren Flag-Carrier. Dem Wirtschaftsressort missfällt, dass die Lufthansa trotz der großzügigen Finanzspritze noch immer nicht allen Kunden die Ticketpreise für gestrichene Flüge refundiert hat. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt“, so Staatssekretär Ulrich Nußbaum. Die Bundesregierung habe diesem Thema höchste Priorität eingeräumt.  Fast 1,24 Millionen Anträge auf Rückerstattung sollen noch unbearbeitet sein, wie spiegel.de berichtet. Die Fluglinie selbst gibt zu: Die Flut an Anfragen habe das Unternehmen – vor allem anfangs – überrollt. Außerdem komme es bei einem der wichtigsten Callcenter-Dienstleister in Indien aufgrund des dortigen Lockdowns zu Verzögerungen.  Das Luftfahrtbundesamt hat schon ein Ordnungswidrigkeitsverfahren in die Wege geleitet. 

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ACG erhebt Sexismus-Vorwürfe gegen die Vida

Karin Tausz, die Aufsichtsratsvorsitzende der Austro Control, zeigt sich äußert empört über getätigte Aussagen der Gewerkschaft vida. Diese seien „sexistisch“ und gegenüber der Flugsicherungs-Geschäftsführerin Valerie Hackl „inakzeptabel“. Der Aufsichtsratschefin zufolge wurde ein Text, der sich auf einen Zeitungsartikel mit Hackl bezieht, unter den Angestellten der staatlichen Flugsicherung verbreitet, der folgenden Satz beinhalten soll: „Von einer Frau in einer Führungsposition, einer ehemaligen Kurzzeitministerin und einer werdenden Mutter hätten wir mehr Sorgfalt im Umgang mit der Sprache erwartet.“  Tausz sieht mit diesen Äußerungen die Grenze des guten Geschmacks überschritten. „Die persönliche Lebenssituation einer Geschäftsführerin heranzuziehen ist unlauter. An die Mutterrolle zu appellieren ist nicht nur schlechter Kommunikationsstil, sondern grenzt an Mobbing“, so die Aufsichtsratsvorsitzende, die die Gewerkschaft gleichzeitig auch dazu auffordert, zur Lösung der gemeinsamen Herausforderungen auf die Sachebene zurückzukehren.

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Wien: ACG vor Sparmaßnahmen

Austro Control schreibt seit Beginn der Pandemie Millionenverluste. Das werden die Mitarbeiter nun wohl zu spüren bekommen. Denn die staatliche Flugsicherung muss dem Bund ein Sanierungspaket vorlegen. „Dies erfordert Einschnitte, die kommen müssen, um das Sanierungspaket überhaupt schüren zu können. Diese müssen auf den Schultern vieler getragen werden“, so Geschäftsführerin Valerie Hackl gegenüber dem ORF.  Alleine heuer erwarte man einen Corona-bedingten Umsatzverlust von bis zu 150 Millionen Euro. Deswegen müsse in allen Bereichen des Unternehmens gespart werden. Auch Zulagen und Prämien könnten gestrichen und Pensionen eingefroren werden. Ebenso könnte Teile der Abfertigung sowie Zusatzpensionen nicht ausbezahlt werden. Die Gewerkschaft Vida kritisiert dieses Vorgehen. Derartigen Einschnitten könne man nicht zustimmen. Aus Sicht der Vida müsse der Eigentümer der Austro Control, der Bund, nun aktiv werden und handeln. „Wenn man der AUA hunderte Millionen Euro zuschießen kann, wird man wohl auch für die eigene Flugsicherungsbehörde Geld locker machen können“, so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida.  Darüber hinaus kritisiert er Äußerungen der Austro Control-Geschäftsführerin Valerie Hackl in einem im Kurier veröffentlichten Interview zu den angekündigten Sparmaßnahmen. So wird Hackl mit den Worten „Unser Problem ist, dass wir zu viele Altlasten und Altverträge haben“, im Kurier zitiert. „Langjährige erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlich als ‚Altlasten‘ zu diffamieren, das ist eine verbale Entgleisung sondergleichen“, so Liebhart.

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BA: Paycuts oder Kündigungen?

Heute soll entschieden werden, ob Tausende Britisch Airways-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren oder ob das Unternehmen Lohnkürzungen vornimmt. Zuvor hätten knapp 6.000 Angestellte eine freiwillige Entlassung vorgeschlagen.  Diejenigen, die einer freiwilligen Entlassung nicht zustimmen und veränderte Bedingungen im Arbeitsvertrag nicht akzeptieren möchten, sollen kurzerhand das Kündigungsschreiben ausgehändigt bekommen – mit der Möglichkeit der Wiedereinstellung, sollten sie sich später umentscheiden. Der Gewerkschaft Unite zufolge könnte das Gehalt um 50 Prozent reduziert werden. Dies bestreite British Airways, wie das Nachrichtenportal Dailymail berichtet. Die Fluglinie fliegt fünf Monate nach Ausbruch der Krise immer noch weniger als 20 Prozent des eigentlichen Flugplans und verzeichnete kürzlich im ersten Halbjahr einen Verlust vor Steuern in der Höhe von 3,4 Milliarden Pfund. „Wir müssen jetzt schwierige Entscheidungen treffen und alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schützen“, so ein Sprecher des Carriers.

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