Granit Pireci

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Granit Pireci

Juli: Deutlich mehr Passagiere in Berlin

An den Flughäfen Tegel und Schönefeld steigen die Passagierzahlen weiter an. Am vergangenen Sonntag zählten beide Flughäfen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 31.000 Fluggäste. Während in Tegel rund 21.000 Passagiere am 2. August starteten und landeten, waren es in Schönefeld knapp 10.400. Insgesamt fertigten beide Flughäfen im Juli rund 693.800 Fluggäste ab und damit mehr als vier Mal so viele wie im Vormonat Juni (167.891). Dennoch liege das Fluggastaufkommen mit einem Minus von 79 Prozent noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Die steigenden Fluggastzahlen zeigen, dass das Vertrauen in die Prozesse an den Flughäfen und bei den Airlines zunimmt. Die Corona-Teststellen spielen dabei eine wichtige Rolle. Schon jetzt lassen sich täglich mehrere hundert Passagiere freiwillig testen. Wir gehen davon aus, dass auch die verpflichtenden Tests auf hohe Akzeptanz stoßen und so das Fliegen für alle ein Stück sicherer machen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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TAP feiert München-Comeback

TAP Air Portugal nimmt ihre Flüge ab München wieder auf: Die portugiesische Arline bringt Fluggäste zweimal täglich vom Münchner Airport nach Lissabon. Geflogen werde mit einer Airbus-Maschine des Typs A330-900neo, wie es in einer Presseausendung heißt. Andreas von Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation am Flughafen München, freut sich über die Wiederaufnahme der Verbindung nach Lissabon: „Mit der TAP kehrt ein weiterer wichtiger Star Alliance Partner nach München zurück, der den Passagieren ein hochfrequentes Streckennetz vor allem nach Südamerika und in die Urlaubsregionen im Süden Europas bietet.“

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Sunclass Airlines hebt wieder ab

Über 120 Tage hielt die Corona-bedingte Flugpause an. Nun nahm Sunclass Airlines, früher bekannt als Thomas Cook Airlines Scandinavia, am 25. Juli den Flugbetrieb wieder auf. Dabei fliegt der Carrier verschiedene Flughäfen in Spanien, Griechenland, Schweden, Finnland und Dänemark an. Dafür habe die Fluggesellschaft sechs ihrer acht Airbus A321-200 reaktiviert, wie ch-aviation.com berichtet. Die Großraumflugzeuge – ein A330-200 und drei A330-300, würden vorerst geparkt bleiben und müssen auf noch auf den Neustart warten.

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Qatar Airways investiert weiter in die IAG

Die International Airlines Group (IAG) muss einen schweren Geschäftseinbruch wegen der Corona-Pandemie hinnehmen. Deswegen wolle sich die British-Airways-Mutter frisches Geld von Anlegern besorgen – und das in Milliardenhöhe. Geplant sei eine Erhöhung des Kapitals um bis zu 2,75 Milliarden Euro. Der größte IAG-Aktionär – der arabische Carrier Qatar Airways – habe bereits grünes Licht gegeben. Bevor allerdings die Geldhähne aufgedreht werden können, müssen die Aktionäre dem Vorhaben bei einer Hauptversammlung am 8. September erst noch zustimmen, wie aero.de berichtet. Dort haben die Beteiligten einiges zu bereden. Wie beispielsweise den Verlust von 2,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal.

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Deutschland: Doppelte PCR-Tests in MV

Mecklenburg-Vorpommern geht auf Nummer sicher: Wer künftig aus einem Corona-Risikogebiet einreist, muss sich zweimal testen lassen. Einmal – wie bisher auch – nach der Ankunft. Ein zusätzliches Mal fünf bis sieben Tage danach. Erst wenn dann auch noch das zweite Testergebnis negativ ist, kann die Selbstisolation für beendet erklärt werden. Grund für diese verschärfte Maßnahme sei die Inkubationszeit, so die Ministerpräsidentin. Ein einziger Corona-Test könnte nur wenige Tage später hinfällig sein. Denn dieser sei ohnehin nur eine Momentaufnahme. Ab Donnerstag soll die neue Regelung gelten. Das Land übernehme dabei sämtliche Kosten für die Testungen, wie reisevor9.de berichtet.

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Moskau: Tankwagen rammt Airbus A321

Seit dem 1. August dürfen russische Flugzeuge teilweise wieder ins Ausland fliegen. Doch den Neustart internationaler Verbindungen hat man sich wohl anders vorgestellt. Zumindest am Moskauer Flughafen Sheremetyevo. Dort kam es zu einem Zwischenfall, bei dem eine Person verletzt wurde.  Der Fahrer eines Tankfahrzeuges rammte aus noch ungeklärten Gründen eine Airbus A321-Maschine und beschädigte diese schwer. So schwer, dass sie Medienberichten zufolge nicht mehr abheben könne. Das Flugzeug sei geparkt gewesen und es hätten sich weder Crew-Mitglieder noch Fluggäste an Bord befunden, wie aerotelegraph.com berichtet. Russland hat den internationalen Flugbetrieb sukzessive wieder aufgenommen. Vorerst dürfen die Maschinen nur in Richtung Großbritannien, Tansania und der Türkei starten. Für die EU wurde bisher noch keine Starterlaubnis erteilt.

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Air Europa wird zum Schnäppchen für die IAG

Iberia, die größte Fluggesellschaft Spanien, soll kurz davor stehen, den spanischen Rivalen Air Europa zu übernehmen – und das fast zum halben Preis! Waren es zuvor über eine Milliarde Euro, soll der Verkaufspreis nun zwischen 500 und 600 Millionen Euro liegen. Eine Vertragsklausel über höhere Gewalt soll dies möglich gemacht haben. Berichten zufolge soll dieser Preis, auch angesichts der schwerwiegenden CoV-Krise, auch realitätsnäher sein. Air Europa hat bisher Darlehen in der Höhe von 160 Millionen Euro aufgenommen, die vom staatlichen Kreditinstitut ICO besichert wurden. Bei Iberia waren es sogar 750 Millionen Euro, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair droht mit weiteren Schließungen

Allem Anschein nach möchte Ryanair weitere Stützpunkte schließen. Nachdem Ryanair im zweiten Quartal 2020 einen Nettoverlust von umgerechnet 185 Millionen Euro verzeichnet hat, sei dies auch unvermeidlich. Auch seien die Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht von Erfolg gekrönt. Konkret soll es einzelne Basen in Deutschland, Spanien und Italien betreffen, wie ch-aviation.com berichtet. „Uns ist es nicht gelungen, deutsche Piloten davon zu überzeugen, Lohnkürzungen hinzunehmen. Deshalb haben wir die Schließungen unserer Stützpunkte in Stuttgart, Berlin-Tegel, Düsseldorf-Weeze und Frankfurt angekündigt. Am Ende des Sommerflugplans steht auch die Lauda-Schließung in Stuttgart bevor. Ich denke, das war noch nicht alles. Wir sehen uns auch einige Basen in Spanien an, wo sich die Gewerkschaften derzeit noch nicht auf die von uns benötigten Lohnkürzungen geeinigt haben“, so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

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Aeroflot wird reiner Airbus-Operator

Wie Russian Aviation Insider erfahren haben möchte, soll die Kernfluglinie Aeroflot kräftig umgekrempelt werden. So soll der russische Carrier zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören und bis 2028 eine reine Airbus-Flotte betreiben.  Der Fokus soll auf das internationale Geschäft gelegt werden, weshalb man sich mehrheitlich Flugzeuge des Typs A350 zulegen wolle. Seien heute rund 240 Flieger im Einsatz, sollen bis dahin 65 Maschinen entweder gänzlich aussortiert oder an die Tochterunternehmen abgegeben werden. Dem Bericht zufolge soll auch die Billig-Tochter Pobeda vom Plan profitieren. So wolle man die Flotte des Low Cost Carriers mehr als verdreifachen. Auch die Ticketpreise sollen weiter sinken.

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Wien-Tochter: Luqa in den roten Zahlen

Der maltesische Flughafen Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, schrieb im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust in der Höhe von zwei Millionen Euro. Dieser wird primär auf den Umstand zurückgeführt, dass der Staat am 21. März 2020 einen Bann für sämtliche internationale Flüge erlassen hat. Inlandsflüge gibt es auf den maltesischen Inseln defacto nicht. Aus der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen geht auch hervor, dass der Börsenkurs der Malta International Airport plc unter der Corona-Pandemie gelitten hat. Ein aus 250 Aktien bestehendes Paket notierte am Mittwoch bei 5,50 Euro. Man zeigt sich jedoch auf den maltesischen Inseln vorsichtig optimistisch, denn seit der Lockerung der Einreisebestimmungen und der weitgehenden Aufhebung des Flugverbots werden nach und nach die Verbindungen und Frequenzen wieder hochgefahren. Die Monate Juli und August sind normalerweise die stärksten und wichtigsten Incoming-Tourismusmonate. Die Nachfrage wird zwar als „steigend“ beschrieben, jedoch reisen deutlich spürbar weniger Menschen nach Malta, Gozo und Comino, um dort ihre Sommerurlaube zu verbringen. Der Geschäftsleitung von Malta Air, ein Joint-Venture zwischen dem maltesischen Staat und dem Billigflieger Ryanair, bereitete zuletzt die äußerst schwache Buchungslage im Winterflugplan 2020/21 Grund zur Sorge. Man rechnet mit einem schweren Winter.

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